Starterset: Eleaf iCare – Test

Eleaf iCare - All In One E-ZigaretteSpieglein, Spieglein, wer hat denn nun wirklich die kleinste Dampfe im ganzen Land? Die Eleaf iCare ist eine sehr kleine „All In One“ E-Zigarette im Box-Format, mit extrem simpler Bedienung. Hier teste ich wie sie dampft und ob Dampfen mit kurzen Beinen lügen.


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Ersteindruck

Packung öffnen: „Wächst Du noch?“, frage ich mit großen Augen. „Nein, ich bin so klein“, piepst es schüchtern aus der Packung zurück. „Och Gottchen, ist die süß“, denke ich mir still und gehe in den Welpenschutzmodus, bereit die winzige iCare gegen meine bereits knurrend-zähnefletschende RX200S zu verteidigen.

Um einen Eindruck von der Größe zu bekommen habe ich sie hier mal mit einem iStick 40 ohne Verdampfer, der iJust One, und dem iStick Pico + Melo 3 Mini verglichen:

Eleaf iCare - dünner als iStick TC40W und iJust One. Eleaf iCare - kürzer als iStick TC40W und iJust One. Eleaf iCare - deutlich kleiner als iStick Pico mit Melo 3 Mini.

Auch beim Gewicht ist die iCare ganz klein: 59 Gramm, das wiegt sonst schon mal ein „normaler“ Verdampfer allein, ohne Akkuträger.

Obwohl „Billigdampfe“ ($12,30 bei FT inkl. Versand bezahlt), sieht sie schick aus, schön schlicht. Die Oberfläche ist matt, fasst sich angenehm griffig an, und die Verarbeitung macht einen passablen Eindruck, nix zu meckern. Einzig die Top Cap flutscht nicht immer drauf, da muss man mal vorn, oder hinten drücken, kein Drama.

Die Packung enthält die Dampfe, zwei IC-Verdampferköpfe, eine mehrsprachige Anleitung (auch deutsch), und ein Mikro-USB Ladekabel.

Die verfügbaren Farben sind schwarz, gold, grün, weiß und rot.

Zur Inbetriebnahme muss erstmal ein Verdampferkopf eingesetzt werden, siehe bei Verdampferkopf wechseln. Der Akku ist vorgeladen, man kann sofort loslegen.

Bedienung

Die iCare ist extrem simpel zu bedienen. Einzustellen gibt es Null, nicht mal ausschalten muss/kann man sie.

Zug-Automatik

Eleaf iCare Zugluftschalter - feuern ohne Feuerknopf.
Zugluftschalter & Luftrohr

Die iCare hat keinen Feuerknopf sondern einen Zugluftschalter (im Bild unterm weißen Böbbel). Sobald man zieht schaltet sie sich ein. Ich hatte noch nie eine solche Dampfe und bin positiv überrascht wie gut das funktioniert. Die Verdampferköpfe sind winzig, heizen relativ schnell an, so dass nach ca. 0,75 Sekunden „leerem Ziehen“ Dampf kommt. Da ich gerne 3-4 Züge direkt nacheinander mache (ziehen beim ausatmen) ist die Coil dann schon warm, so dass es ab dem 2 Zug noch besser dampft. Wer will kann den Schalter „überlisten“ indem man mit einem DTL-Zug beginnt, und sobald Dampf kommt direkt in einen MTL-Zug wechselt.

Eleaf iCare Top Cap - Kerbe zum Verdampferkopf entfernen.
Top Cap

Ein bisschen geflasht bin ich davon wie gut mir das (nicht neue) Konzept „ohne Feuerknopf“ gefällt. Es ist herrlich todsimpel. Die iCare funktioniert quasi wie eine Zigarette, einfach ziehen.

Update: Ich habe nun ca. 40 Tankfüllungen gedampft und währenddessen dreimal den Fall das der Schalter nicht ausging. Dabei passiert nichts weiter, weil die automatische Zuglängenbegrenzung nach 10 Sekunden ausschaltet.
Unmittelbar danach hatte der Schalter ein paar Aussetzer während ich zog (es kam nicht durchgängig Dampf). Statt daran herumzufummeln habe ich einfach weitergedampft wodurch sich nach einigen Zügen das Problem von selbst behob.

Beim Einschalten hat der Schalter noch nie gesponnen.

Tanken

Eleaf iCare betanken - Verdampferkopf rausdrehen.Die Top Cap (Mundstück) abziehen, dann die Kerbe die sich unten am Mundstück befindet auf das Luftrohr setzen und herausdrehen. Eine halbe Umdrehung reicht zum lockern, dann kann man den Rest mit den Fingern drehen.

Das Befüll-Loch ist groß, man kann aus beliebigen Flaschen nachtanken. Bitte nur bis maximal zum Markierungsstrich füllen, sonst läuft es beim Zuschrauben über (ggf. mit spitz gerolltem Wattestäbchen aufsaugen).

2,0 ml passen hinein (1,8 Werksangabe), wenn man bis zum Strich füllt.

Beim Tanken bekommt man unweigerlich Klebefinger, weil’s am Luftrohr immer feucht ist.

Reinigen

Den Tank mit Wasser füllen, auskippen. Dann mit Isopropanol (AM) oder Wodka auffüllen, ein paar Stunden stehen lassen, auskippen, dann noch mal mit Wasser füllen zum Spülen.

Das Luftrohr kann man mit Wasser ausspülen, und dann in Isopropanol oder Wodka einlegen.

Bitte keine anderen Alkohole verwenden (sind zuckerhaltig oder vergällt)

Verdampferkopf wechseln

Kompatible Verdampferköpfe sind in der Verdampferdatenbank aufgeführt: iCare

  1. Mundstück abziehen, dann die Kerbe im Mundstück auf das Luftrohr setzen und das Luftrohr herausdrehen.
  2. Am Ende des Luftrohrs sitzt der Verdampferkopf (im Neuzustand ist keiner drauf).
  3. Ein neuer Verdampferkopf muss zunächst mit einigen Tropfen Liquid beträufelt werden (oben 2 Tropfen, und auf die 4 seitlichen Löcher jeweils einen Tropfen).
  4. Den Verdampferkopf auf das Luftrohr bis zum fühlbaren Anschlag anschrauben.
  5. Auf dem Luftrohr sind oben zwei Dichtungen. Falls die obere nach unten gerutscht ist musst Du sie wieder nach oben schieben, bei mir war das ab Werk der Fall. So muss es ausschauen:

Eleaf iCare O-Ringe auf dem Luftrohr

Die ersten paar Züge nach dem Verdampferkopfwechsel kann es nun blubbern, das geht von selbst weg, einfach weiter dampfen. 🙂

Akku

Die iCare hat eine Akku-Füllstandsanzeige, löblich, aber nicht ganz zu Ende gedacht. Im Tank leuchtet eine LED, solange man zieht. Um sie zu sehen muss man also beim Dampfen auf den Tank schielen. Kein Weltuntergang, aber 3 Sekunden Nachleuchten wäre schöner gewesen. Eine Leuchte ist sie auch nicht gerade – bei Sonnenschein wird man eher nichts von ihr sehen.
Die Abstufung finde ich auch nicht optimal: Grünes Licht für 100 bis 16%, gelbes Licht für 15 bis 5%, und darunter rotes Licht. Bei Gelb ist es bald vorbei, da hat das Rot keinen wirklichen Informationswert mehr. Sinnvoller wäre zB eine Abstufung bei 60% und 20% gewesen.
Es ist aber nicht wirklich ein Drama, weil der Akku sich fast gleichmäßig mit dem Tank leert. Wenn der Tank leer ist hat der Akku noch ca. 17% Ladung, man muss also eh bald laden. Man kann in der Praxis also den Tankfüllstand dem Akkufüllstand gleichsetzen:
Tank leer = Akku leer.

Die angegebene Akkukapazität von 650 mAh ist realistisch. Mit dem USB Monitor (AM) habe ich beim Laden mit 0,6A eine Energiemenge von 3,100 | 3,095 Wh gemessen. Umgerechnet auf die LiIon Nominalspannung von 3,7V sind das 838 mAh die beim Laden verbraucht wurden. Zieht man nun 20% Wandlungsverluste ab kommt man auf 670 mAh – das passt.

Geladen wird per Micro-USB Kabel. Der Ladestrom beträgt bis zu 0,9A. Dabei wird der Akku ziemlich warm, und somit die ganze Dampfe. Dadurch kann der Verdampferkopf zuviel Liquid bekommen, weil sich das Liquid im Tank ausdehnt und nirgendwo anders hin kann. Deshalb kann es nach dem Laden kräftig Blubbern und größere Liquidtropfen nach oben schießen (immerhin nicht heiß). Es braucht dann einige Züge bis das Blubbern weg ist.
Lösung: Siffen & Blubbern beim Akku-laden

Die Ladezeit beträgt 89 Minuten, bei 0,6A. Der Akku bleibt dabei kalt.
Die Ladezeit beträgt 57 Minuten, bei 0,9A. Der Akku wird dabei warm.

Während der Ladung leuchtet die LED rot.
Der Akku ist voll wenn die LED erlischt.

Mit einer Akkuladung kann ich 2,4 | 2,5 ml verdampfen, also 1,2 Tankfüllungen. Das nenne ich mal eine gelungene Abstimmung zwischen Akku & Tank – man schleppt weder zuviel Akku noch zuviel Tank mit sich herum. Und auch wenn der Akku mit der Zeit Kapazität verliert wird man noch ziemlich genau eine Tankladung verdampfen können, bevor er sein Lebensende erreicht.

Pass through (dampfen während die iCare lädt) funktioniert – als Dauerzustand ist das aber nicht empfehlenswert, da es auf die Lebensdauer des Akku geht.

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Danke schööön! 🙂

AFC

Die winzige iCare hat sogar eine AFC an Bord, also einen einstellbaren Zugwiderstand. 1 – 5 Löcher, auf einem Drehring der innen auf dem Luftrohr sitzt. Um es zu verstellen muss man das Luftrohr heraus nehmen. Das ist erstmal umständlich, aber wenn man sein Ideal gefunden hat ist es sogar ein Vorteil, weil man die AFC nicht mehr unbeabsichtigt verstellen kann.

Ich bin eigentlich kein Freund von AFCs, aber die Verdampferköpfe besitzen eh keine Luftdüse, so dass die AFC auch keinen Geschmack kosten kann. Daher ist es hier kein Nachteil die AFC zur Regelung des Zugwiderstands zu nutzen.

Mit einem offenen Luftloch und purer Basis (kein Nikotin) ist sogar ein deutlicher throat hit vorhanden, der durch die hohe Verdampfungstemperatur des „No Air“ Kopfes entsteht. Sehr langsames Ziehen mischt dem Dampf noch weniger Frischluft bei, und begünstig den throat hit noch weiter.

Mit 5 Luftlöchern kann ich auch DTL dampfen, eine open draw Dampfe ist die iCare aber natürlich nicht. Die Züge können so aber erheblich länger ausfallen und man bekommt mehr Dampf pro Zug.

Die Empfindlichkeit des Zugluftschalters hängt ein klein wenig von Offenheit der AFC ab – mit weit geöffneter muss man einen Tick stärker saugen damit er reagiert, weil weniger Unterdruck herrscht.

Ich bin schlussendlich bei 2,5 Luftlöchern und einem soften 3-4 Sekunden MTL-Zug gelandet.

Dampf-Test

Wie immer dampfe ich erstmal nur pure Basis, um zu prüfen ob Fabrik-/Eigengeschmack vorhanden ist. Ich kann keinen störenden Nebengeschmack feststellen, aber wenn ich direkt vergleiche – eine frisch „gewetburnte“ eigene Wicklung schmeckt doch noch purer nach Basis. Das lässt mich aber nicht der Nörgelei anheim fallen – da gab es viele andere Dampfen die im Neuzustand ganz deutlich nach „Fabrik“ schmeckten, bis hin zu *wörgs*.

Die Verdampferköpfe sind „No-Air„. Die Joyetech AIO, und mittlerweile viele andere Verdampfer haben das auch (Verdampferdatenbank: Auflistung). Die AIO-Verdampferköpfe fand ich sehr abtörnend (Fabrikgeschmack, Blubbern & Kokeln). Mit dem IC-Kopf der iCare habe ich bislang keinerlei Probleme.

Der Geschmack, nun mit Aroma, ist ok, aber lasch. Ich muss zu meiner Standard-Dosierung mehr Aroma zugeben.

Da die iCare im Bypass Modus arbeitet lassen Dampfmenge und Geschmack ab ca. 25% Akkuladung spürbar nach. Das kommt aber recht genau mit einer Tankfüllung hin (siehe Abschnitt „Akku“), so dass es sich nur wenig auswirkt wenn man nach/vor dem Tanken auch gleich den Akku mit auflädt.

Die Dampfmenge ist generell deutlich geringer als ich es von meinen sonstigen MTL-Dampfen gewohnt bin. Sie macht optisch etwa soviel Dampf wie eine Zigarette Rauch macht. Das sind optisch ca. 50-70% weniger Dampf (je nach Akkufüllstand) als eine gut abgestimmte MTL-Dampfe. Ich sehe die iCare als Dampfe für unterwegs und da kann das auch ein Vorteil sein. Man fällt nicht auf, und kann bei Bedarf problemlos stealth dampfen.

Gelegentlich blubbert es ein wenig, das kann man ignorieren, da es sich beim Dampfen meist innerhalb eines Zuges schon wieder von selbst behebt. Ich musste bislang kein einziges mal etwas anderes unternehmen als einfach weiter zu dampfen.

Das heiße Liquid-Tropfen in den Mund spritzen hatte ich gar nicht.

Kokeln hatte ich ebenfalls gar nicht, der Nachfluss klappt sehr sehr gut. Nach jedem Zug steigt sofort eine Luftblase auf. Auch bei heftigstem Dauernuckeln, und auch bei randvollem Tank.

Am Mundstück bildet sich gern etwas Siff / Kondens, das aber bei meiner Aroma-Minimaldosierung einfach nur lecker schmeckt (hoch dosiertes Liquid kann u.U. bitter, scharf, oder chemisch schmecken).

Fazit: Mit der feinen Klinge wird hier nicht gearbeitet. Fein vernebelten Dampf gibt es mangels Luftanströmung der Coil nicht. Stattdessen werden größere Dampftropfen produziert. Die Wolken sind rein optisch deutlich dünner, der Dampf hat weniger Geschmack, aber dafür mehr throat hit, kann man ja mögen.

Falls ich mir nichts einbilde, dann scheint mir der throat hit mit Alterung des Verdampferkopfes noch gestiegen zu sein. Ich hab nun ca. 30 Tankfüllungen gedampft und der throat hit ist im Vergleich zu einer klassischen MTL-Dampfe mit Luft-angeströmter Coil mindestens doppelt so stark (ich dampfe aktuell mit 3mg Nikotin).

Der Verdampferkopf, nun also ca. 60 ml „alt“, zeigt noch keine größeren Verschleißerscheinungen beim Geschmack (ich dampfe in der iCare helles Liquid, was bekanntlich weniger Verschleiß verursacht). Sie halten also gut durch, obwohl sie winzig sind und relativ viel Feuer bekommen (wie man am Spratzeln / Knistern schon hören kann).

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iCare Variationen

Alle Eigenschaften der verschiedenen iCare Modelle kannst Du Dir in der Verdampferdatenbank anschauen: iCare Auflistung

Ich habe mich ganz bewusst für das ältere Modell „iCare“ entschieden weil das neuere Modell „iCare Mini“ zwar 5 mm weniger tief ist, aber weniger Tankvolumen und nur die halbe Akkukapazität hat. Dafür kann man sie mit einer „PPC“ getauften Ladestation verwenden. Brauch ich nicht, da ich die iCare unterwegs einsetzen will macht’s keinen Sinn eine Ladestation mit rumzutragen. Nachtanken will ich unterwegs eh nicht, und da könnte ich statt ’ner Flasche schon gleich ’ne zweite iCare mitnehmen.

Wer den Zugluftschalter nicht möchte kann ein Modell mit Feuerknopf nehmen (iCare 110/140/160). Man bekäme dort auch etwas mehr Dampf, weil die 3/4 Sekunde die man bei der Automatik „ins Leere saugt“ wegfällt.

In Form einer Winzig-Box sind iCare, iCare Solo und iCare Mini.
In Form einer Tube (Röhre) sind iCare 110/140/160.
Die iCare 110 hat das seltene Maß von nur 11 mm Durchmesser und ist damit die Magermodel-Gedächtnisdampfe 😉 in der iCare Reihe.

Daten, Modell „iCare“

  • Länge: 76 mm (inkl. Mundstück)
  • Breite: 14 mm
  • Tiefe: 30 mm
  • Gewicht: 59 Gramm (befüllt 😉 )
  • Tankinhalt: 2,0 ml (1,8 Werksangabe)
  • Akku-Kapazität: Glaubhafte 650 mAh
  • USB Monitor (AM), Laden bei 0,6A: 3,1 Wh
  • Reichweite mit einer Akkuladung: 2,4 ml
  • ATV: 0,97 Milliliter pro Wh verdampft (2,4 ml / 2,48 Wh)
  • Bypass Modus
  • Leistung mit 1,1 Ohm Köpfen: Ca. 14 Watt (Akku voll) bis 8 Watt (Akku leer).
  • Zugabschaltung nach 10 Sekunden (und alle anderen gängigen Sicherheits-Features).

Pro

  • Simplere Bedienung gibt es nicht.
  • Sehr geringer Neu-Fabrikgeschmack.
  • Tank- und Akkukapazität sind aufeinander abgestimmt.
  • Sehr klein und leicht, und trotzdem gute Reichweite.
  • Null Kokeln, wenig Siffen.
  • Mehr throat hit als eine Dampfe mit klassischen Verdampferköpfen.
  • Niedriger Anschaffungspreis & sehr günstige Verdampferköpfe.

Kontra

  • Zugluftschalter
    • Selten: Feuert einmalig bis in die Zugbegrenzung. Einschalten, also dampfen tut er zuverlässig.
    • Ca. 0,75 Sekunden Verzögerung bis Dampf kommt. Währe evtl. mit einer Kombination aus Näherungs-/Kontakt-/Wärmesensor lösbar (zu einem anderen Preis).
  • Vergleichsweise wenig sichtbarer Dampf (kann in Gesellschaft auch ein Pro sein).
  • Geschmack ok (kein Eigengeschmack), aber lasch und eher „eindimensional“.

Fazit

Das mich eine „popelige Anfängerdampfe“ so begeistert hätte ich nicht gedacht. Ich bin Dampfer seit 5 Jahren, und finde sowas wie Limitless und Krams toll. Da kommt sie bei der Dampfmenge & Geschmack natürlich nicht annähernd mit, und auch nicht mit ’ner „richtigen“, gut abgestimmten MTL-Dampfe. Die iCare hat andere Stärken: Sehr klein, sehr leicht, sehr simpel und „brainless“ benutzbar. Man kann sie zudem einfach in die Tasche werfen und muss sich keinen Kopf machen das sie dort unbeabsichtigt losfeuert. Für unterwegs ist sie unschlagbar. Und sicher auch als Backup-Dampfe, die man überall platzsparend deponieren kann. 

Die Reichweite ist für diese Winzig-Dampfe hervorragend. 2 ml Tankinhalt, die man mit dem Akku auch ohne extra Nachladen verdampfen kann (Modell „iCare“). Wenn man die iCare als „Unterwegs-Schmachtbekämpfer“ verwenden will kann man die Reichweite noch „künstlich“ erhöhen indem man etwas mehr Nikotin als gewöhnlich ins Liquid mischt und so weniger Züge braucht.

Für Einsteiger ist die iCare absolut geeignet – man sollte nur im Hinterkopf behalten das die Welt des Dampfens bei Dampfmenge und Geschmack noch erheblich mehr bieten kann, wenn man das möchte.

Links & Kommentare

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Vielen Dank! 🙂

2 Antworten auf „Starterset: Eleaf iCare – Test“

  1. Für mich die perfekte Dampfe für Eisenbahn, Flugzeug, … wo auch immer.
    Ich habe dazu ein eigenes Liquid aus reinem PG und etwas mehr Nikotin als üblich. Nach dem ziehen zwei Sekunden in der Lunge behalten und man sieht rein gar nichts. Perfekt um sich kurz und heimlich einen Shot zu geben.

    1. Genau. 😀 Wenn man nicht reines PG dampfen will: Einatmen, und dann mehrmals etwas vor- und zurück atmen hilft auch damit der Dampf in der Lunge in Bewegung bleibt und schneller kondensieren kann. Ganz tief einatmen, so tief man kann, hilft auch super.

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