Akkuträger: Wieviel Watt & welche Akku-Anzahl für viel Dampf?

Akkuträger Leistung & Akku-AnzahlIn diesem Beitrag beantworte ich für Dampf-Anfänger welche Leistung bei einem Akkuträger nötig ist, wieviele Akkus ein Akkuträger haben sollte, und wann Kombi-Akkuträger besser sind.


Inhalt

Falls bei den Begriffen im Beitrag Fragezeichen über'm Haupthaar aufplöppen: Abkürzungen & Begriffe

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Brauche ich einen 200 Watt Akkuträger?

Radio Eriwan antwortet: „Im Prinzip schon, wenn Sie nebenbei noch Rauchen und einen Zigarettenanzünder zum Glühen bringen möchten.“

Im Ernst, die tatsächlich benötigte Leistung bei Dampfen ist im wesentlichen abhängig von…

  • der Zugtechnik (MTL oder DTL).
    • Bei DTL: wie offen der Verdampfer ist (Luftdurchsatz).
  • Die Größe der Wicklung (Drahtstärke / Drahtlänge / Oberfläche).

DTL & Luftdurchsatz

Der Luftdurchsatz ist ein ganz wichtiger Punkt, denn er wirkt der Watt-Leistung kühlend entgegen. Es gilt eine Harmonie aus Luftstrom und Leistung zu finden – dann dampft es wie Hulle und schmeckt wie ein Eimer Erdbeeren mit Sahne & Karamellsoße. 

Bei der DTL-Zugtechnik zieht man den Dampf direkt in die Lunge. Das „Dampf-Limit“ ist daher das Lungenvolumen des Menschen. Dieses Volumen soll mit Dampf gefüllt werden, in einer bestimmten Zeit, mit einem bestimmten Luftstrom. Dieser Luftstrom ist in Geschwindigkeit und zeitlicher Dauer begrenzt – und überschaubar, weil wir Menschen und keine Elefanten sind. Nun braucht man also eine gewisse Leistung um einen „menschlichen Luftstrom“ mit Dampf anzureichern. Ich persönlich halte ca. 50 Watt für ausreichend um eine sehr sehr hohe Dampf-Sättigung erzielen zu können. Komm‘, was soll der Geiz, von mir aus auch 100 Watt, wenn man Moppelwicklungen verwendet deren Oberfläche mit Flugzeugtragflächen konkurrieren sollen. Darüber kann man sich mit Fug und Recht fragen: Watt soll das noch? Denn die optische Zunahme der Dampfdichte wird irgendwann so gering das sie praktisch nicht mehr wahrnehmbar ist, die Wolken also nicht fetter werden, außer man möchte es sich auf YouTube einbilden (oder dort Verdampfer/Wicklungen mit ungleichen Waffen „vergleichen“).

Leistung ist Leistung. Die vielen Watt die man im Verdampfer erzeugt muss jemand wegatmen, das bist dann wohl Du. 😉 Wie man es dreht und wendet: Die erzeugte Leistung kommt zum Großteil aus dem Verdampfer heraus, und irgendwann wird’s nur noch heiß und schmeckt kagge. Es sei denn man IST ein Elefant, dann kann man natürlich noch einiges mehr wegatmen, braucht aber auch größere Verdampfer. 😀

Wieviel Watt man für fette, oder sagen wir besser „für dichte Wolken“ benötigt, hängt immer vom Luftdurchsatz des Verdampfer ab, wie offen er die Luft durchlässt, also welches Luftvolumen er pro Zeiteinheit erlaubt.
Ein sehr offener Verdampfer ist für mega-fette Wolken viel wichtiger als alles andere, und die Leistung wird ab ca. 50 Watt immer mehr zur Nebensache.
Ein offener „Open Draw“ Verdampfer erlaubt nicht nur einen größeren Luftstrom an sich, sondern auch das sehr schnelle Einatmen des Dampfes, was wichtig ist, wenn man Wolken erzeugen will die optisch möglichst dicht sind. Denn Dampf löst sich schnell wieder auf, wird optisch dünner, je länger er in der Lunge bleibt. Also gilt für eine gute Show: Schnell rein, schnell raus.

Wo bleiben wir nun mit den 100/200/300 Watt die uns die Hersteller von Akkuträgern zwangsweise in den Einkaufswagen legen? Damit könnte man zum einen sicher prima Eier kochen, Feuerholz trocknen, oder auf der Suche nach der eigenen Identität doch mal eine Monsterwicklung in den Verdampfer werfen – dann können 100/200 Watt als Pre-heat durchaus angebracht sein, weil man nach Druck auf den Feuerknopf ja möglichst am selben Tag noch den Zug nehmen will.
Und nutzt man 100/200 Watt nur als Pre-heat, dann ist das Akku-sicherheitstechnisch auch halbwegs vertretbar, weil die Akkus dann nur für weniger als eine Sekunde hochbelastet werden.
Eines ist dann aber auch sicher: Eine Wicklung die einen massiven Pre-heat benötigt mag beim Vorzeigen Eindruck schinden, ist aber in Bezug auf Effizienz/Hardwareanforderung „Master of Desaster„. Aber gut, da kann man ja auch ’n Wettbewerb draus machen… 😀

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Eine Wicklung kann zuviel Oberfläche haben! Mit den heutigen Wickeltechniken und Verdampfern ist es ohne weiteres möglich zuviel Verdampfungsoberfläche in den Verdampfer zu bauen. Das führt zu zwei Problemen:

  • Die Oberfläche bietet dem kühlenden Luftstrom zuviel Angriffsfläche und kommt nicht richtig ans Dampfen. Wie kompensiert man das? Mit brachialer Leistung…
  • In einem Verdampfer mit wenig / mäßigem Luftdurchsatz, und einer großen Wicklungsoberfläche wird der Dampf unangenehm heiß werden, oder der Geschmack mau werden (das allerdings könnte Geschmackssache sein 😉 ).

Auf der ganz anderen Seite des Extrems kann man mit der DTL-Zugtechnik auch schon mit 12 Watt dampfen, sogar ohne zu verhungern. Die Wolken sind auch groß (was einfach am großen Lungenvolumen liegt), aber natürlich von deutlich geringerer Dichte als zB bei 25 Watt. Mit 12 Watt wird man allerdings bei einem sehr offenen Verdampfer nicht glücklich werden, weil da der starke Wind die 12 Watt „ausbläst“ wie eine Kerze.

Was tun?

Zitat, Timotheus 2:9: „Desgleichen daß die Weiber in zierlichem Kleide mit Scham und Zucht sich schmücken, nicht mit Zöpfen oder Gold oder Perlen oder köstlichem Gewand, …“

Was sollen uns diese Worte sagen? Ich lese daraus ganz klar das man es mit den schmucken Monsterwicklungen nicht übertreiben sollte.

Ich kann nur wärmstens kühlend empfehlen mal einen anderen Weg zu gehen:
„Mini“-Wicklungen in Monsterverdampfern! Zum Beispiel: Skyhook RDTA & Zero Compensation Coil
Es könnte für Dich eine Erweckung in Bezug auf Dampfmenge bei „wenig“ Leistung und beim Geschmack sein… Es muss übrigens nicht zwingend eine Twisted Coil sein – sowas hier geht auch: Limitless -> Wickeln

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MTL

Bei der MTL-Zugtechnik ist alles viel gemäßigter, weil das maximale Luftvolumen, und die Luftstromgeschwindigkeit viel kleiner sind als bei DTL. Bei MTL kann man schon mit 5 Watt dampfen – zugegeben, das ist dann wirklich eine Sondersparwicklung für Kriegszeiten, das muss ja nun auch nicht sein. 7-10 Watt ist ein normales Maß, die Dampfdichte lässt sich darüber nur noch marginal steigern. Benötigt man mehr als 12 Watt, darf man beginnen die Effizienz der Wicklung in Zweifel ziehen. Muss man aber natürlich nicht. Erlaubt ist was gefällt, und da aus Sicht der Akku-Sicherheit hier keine besonderen Fragen auftauchen kann man MTL auch mit Moppelwicklungen, und zB 50 Watt Pre-heat und 25 Watt in der Zugphase dampfen, warum nicht. Nur in Bezug auf fettere Wolken bringt das dann schon lange nichts mehr. Zumal der Dampf bei MTL mehr Gelegenheit hat zu kondensieren, also dünner zu werden. Dampf kondensiert im Körper. Je länger er drin bleibt, desto mehr. Bei MTL ist das Luftvolumen eh schon gering (im Vergleich zu DTL), und es gibt zusätzlich die Zwischenstation in der Mundhöhle, was Kondensation zusätzlich begünstigt.

Aber #1: Der Liquidverbrauch ist nahezu proportional zur Watt-Leistung. Eine Wolke mit 30 Watt enthält daher auch doppelt so viel Flüssigkeit wie eine 15 Watt Wolke, auch wenn sie optisch bei weitem nicht doppelt so fett aussieht. Wer nun findet das es geschmacklich, oder Throat-Hit-technisch befriedigender ist MTL mit 30 Watt zu dampfen soll das gern tun.

Aber #2: Wieviel Watt, das hängt auch noch vom Luftführung und der Größe der Verdampferkammer ab. Mit einem kleinen SOCC-Verdampferkopf reichen ~8 Watt, im Skyline zum Beispiel lande ich immer ziemlich dicht bei 12 Watt (3 Luftdüsen), und im FeV dD (30 mm Durchmesser) mit seiner riesigen Verdampferkammerhalle sogar bei ~18 Watt, alles immer eher unabhängig von der Ausgestaltung der Wicklung.

Eigenkondensation?

Randnotiz: Ich kann es nicht messen und daher nicht belegen, aber ich vermute das es generell eine maximal erreichbare (optische) Dampfdichte gibt. Sind die Nebeltröpfchen zu nah beieinander bleibt ihnen nichts anderes übrig als sich mit den Nachbarn zu größeren Tröpfchen zu verbinden, daher ist optisch irgendwann Schluss, der Nebel optisch vollkommen dicht. Der Unterschied zwischen 50 und 100 Watt könnte also im wesentlichen daraus bestehen das die Tröpfchen im „100-Watt-Nebel“ größer sind. Und ich vermute das große Tropfen mehr throat hit erzeugen.

Die Annahme könnte aber auch falsch sein, und tatsächlich doppelt so viele Tröpfchen vorhanden sein. Optisch gäbe es dadurch keinen Unterschied mehr, weil man durch zwei DIN-A4 Blätter genauso schlecht durchgucken kann wie durch eines…

Wäre mal etwas für ein Labor…

Anzahl der Akkus im Akkuträger

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Welche Anzahl von Akkus der Akkuträger haben sollte ergibt sich aus verschiedenen Dingen:

Maximale Leistung des Akkuträgers

Ein VTC5A Akku kann in einem geregeltem Akkuträger bis zu 80 Watt leisten. Nun kann man sich leicht ausrechnen wieviel Akkus der Akkuträger haben sollte wenn man mit 100 oder 240 Watt dampfen möchte.
Dampft man im „Hochwattbereich“ sind möglichst viele Akkus immer besser. Sollen die Akkus nicht ständig am Limit betrieben werden, und nicht nach wenigen Ladezyklen hinüber sein, dann würde ich mit maximal 50 Watt pro Akku kalkulieren. Selbst dann verschleißen sie schon erheblich schneller als wenn man mit 10 oder 20 Watt dampft…

Gang und gäbe sind heutzutage Duo-Akkuträger mit 200 Watt, oder Trio-Akkuträger mit 300 Watt, und mehr… Soviel Leistung braucht man in 99,481% der Anwendungsfälle nicht, aber da es praktisch keine neuen Akkuträger mehr gibt die nicht auf übertrieben dicke Marketing-Hose machen, ist man quasi genötigt so etwas zu kaufen… Im Grunde sind solche Akkuträger nicht sicher zu betreiben. 160, bzw 240 Watt wäre das Maximum. Der Rat kann nur lauten: Reize die angebliche Leistung nicht aus, und ganz ideal: Beschränke ihre Leistungsabgabe so das nicht mehr als 80 Watt pro Akku abgefordert werden können. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten, die ich hier aufgeschrieben habe: 
Mein Akkuträger ist nur mit 100/200/300 Watt verfügbar. Und nu?

1 vs 2 Akkus und Akku-Verschleiß

Ich habe kürzlich die Crown 4 Verdampferköpfe getestet, die mit „60-70 Watt“ angegeben sind. Real dampfen sie schon bei um die 30 Watt prima (brauchen aber ordentlich Preheat) – das sollte doch wohl locker mit einem Single-Akkuträger zu machen sein, oder?

Im Prinzip ja. Man kann die Köpfe mit einem Single-Akkuträger dampfen, aber der hat merklich zu tun…

  • Bei rund 80 Watt maximalem Preheat bekommt ein Single-Akkuträger die Köpfe nicht ganz so schnell ans dampfen wie ein Dual-Akkuträger, der weit über 100 Watt Preheat „draufhauen“ kann.
  • Der Akku-Verschleiß insgesamt ist auch höher, aufgrund der höheren Belastung für den einzelnen Akku.
  • Ein einzelner Akku wird zudem früher unbenutzbar sein. Sogar ein halb verschlissener VTC5A kann schnell zu schwach sein.

Beispiel:

  • Gebrauchter VTC5A „#1“, Kapazität war im Neuzustand: 2442. Kapazität jetzt: BTC100 Discharge (0,5A): 2180. BTC100 Charge (1A): 2177 = 89%
  • Der Akku hat also, nach der „80%-Restkapazität-Regel“, etwas mehr als die Hälfte seiner Lebensdauer erreicht.
  • Im Single-Akkuträger P80, TC-Mode, Preheat 80W, danach benötigte Leistung: um die 35 Watt.
  • Nach 2,7 ml verdampftem Liquid ist Feierabend, der Akku bricht massiv ein, kaum noch Dampf.
  • Der Akkuträger zeigt aber noch 45% Ladung an (3,77V Akku-Leerlaufspannung).
  • BTC100 Charge: 1078

Fazit: Von den 2177 mAh Restkapazität des Akkus sind, in diesem Setup, real nur noch 50% nutzbar. Und da mag ich mir gar nicht ausmalen wie das bei anderen Akkus aussieht, die weniger „Ampere-Stehvermögen“ als der VTC5A haben

ZWEI halb-verschlissene VTC5A würden hier hingegen kein Problem haben, weil sie sich die Last teilen würden…

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Akkulaufzeit Seriell / Parallel

Ich bin ein fauler Pelz und finde es schön wenn ich möglichst lange mit einer Akkuladung dampfen kann. Da sind Akkuträger mit möglichst vielen Akkus natürlich im Vorteil, oder vielleicht doch nicht?

Es wird kurz mal technisch: Viele Akkuträger haben ihre Akkus seriell verschaltet, was bedeutet das sie eine höhere Grundspannung haben als Akkuträger mit parallel geschalteten Akkus. Diese hohe Grundspannung ist bei MTL nicht erforderlich, weil die Leistung bei MTL geringer ist (so um die 7 – 12 Watt). Die hohe Grundspannung muss dann stark nach unten transformiert werden, was mit Energieverlusten einhergeht, manchmal sehr hohen. Nach meinen Messungen kann der Verlust Im schlimmsten Fall  bis zu 50% betragen… ATV: Diverse Tests –> Akkuträger Wirkungsgrade

Mit einem seriellen Akkuträger kann es daher passieren das er bei niedriger Ausgangsleistung nicht viel länger läuft als ein Akkuträger mit einem Akku! Und dann ergibt es natürlich wenig Sinn die Größe und das Gewicht durch die Gegend zu tragen…
Wer MTL dampft, also tendenziell mit wenig Watt, sollte sich eher nach einem Akkuträger umsehen der die Akkus parallel verschaltet hat – dort gibt es keinerlei Verlust gegenüber einem Single-Akkuträger. Die Laufzeit erhöht sich also 1:1 mit der Anzahl der Akkus.

Mobilität

Wer es unterwegs klein & leicht mag für den kommen auch AIO (All In One) Geräte in Frage, da sie oft kleiner und leichter als Geräte mit Wechselakkus sind. Es gibt diese Geräte sowohl für MTL (Liste: Datenbank) als auch DTL (Liste: Datenbank), oder solche die beides unterstützen (Liste: Datenbank).

Bei MTL sind aufgrund der geringeren Anforderungen an die Hardware besonders kleine und leichte Dampfen möglich. Die „etwas auf Krawall gebürstete“ Dampfer-Szene schenkt Mini-Akkuträgern keine Aufmerksamkeit mehr, etwas zu Unrecht, wie ich finde.

Ich persönlich verwende im Sommer mit leichter Bekleidung immer noch am liebsten den kleinen und leichten iStick TC40W: AM|EB|FT|GB. Der kann zwar „nur“ 40 Watt, und im TC-Mode nur Nickel und Titan, aber mir ist bislang kein anderer Akkuträger bekannt der in der Kombination Größe, Gewicht & Laufzeit mithalten kann.

Fazit

Viel Watt“ zieht einen Rattenschwanz hinter sich her, denn eine hohe Leistung benötigt auch „viel von allem anderen„. Mit der Watt-Leistung sind verbunden:

  • Liquidverbrauch (1:1).
  • Größe des Tanks – Nachfüllfrequenz – Größe & Gewicht des Verdampfers.
  • Größe & Gewicht des Akkuträgers / Akku-Ladefrequenz.
  • Benötigte Akku-Anzahl.
  • Akku-Verschleiß.

Für einen möglichst niedrigen Energiebedarf (Watt) ist die Effizienz der Wicklung DIE Stellschraube. Dicke Drähte sind lahm und brauchen viel Startleistung. Und man kann mit heutigen Wickeltechniken auch zuviel Oberfläche haben. Beispiel: die mitgelieferten Wicklungen im Smok Skyhook RDTA – Test.

Möchte man einen möglichst kleinen Tank / weniger oft Nachfüllen / weniger Liquid verbrauchen, dann sollte man die benötigte Zuganzahl pro Tag reduzieren. DIE Stellschraube dafür ist die Nikotindosierung. Erhöht man den Nikotinanteil braucht man weniger Züge (um als Ex-Raucher „satt“ zu werden).

Schlussendlich: Je weniger Watt und Liquid man benötigt, desto mehr Auswahlmöglichkeiten hat man bei der Dampferhardware, das ist doch schön. 🙂

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Links & Kommentare

  • Akkuträger Zubehör
    • Meine aktuellen Lieblingsakkuträger
    • AM|EB|FT|GB   18650 Akku für alle Akkuträger
    • AM|EB|FT|GB   21700 Akku für alle Akkuträger
    • AM|EB|GB|FT   Universal Ladekabel
    • AM|EB|FT|GB   Top-Ladegerät
    • AM|EB|FT|GB   Top-Ladegerät, klein
    • AM|EB|FT|GB   Glasfaserstift
    • AM|EB|FT|GB   Isopropanol
    • AM|EB|FT|GB   Akku-Transportboxen
    • Noch mehr Auswahl: Dampfer Zubehör

Akkuträger Leistung & Akku-Anzahl

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David

Hallo (ich IKEA-duze einfach Mal zurück) Christian, ich bin froh deinen Blog (die Lade des Wissens) gefunden zu haben, du stellst dich auch entgegen den Strom der großen Dampfermeinung und deshalb mir aufgefallen. Wenn ich diesen Beitrag richtig interpretiere darf ich ohne mich zu schämen die Wismec P80 mit dem Ammit dualcoil RTA paaren und fröhlich 0,32mm Edelstahl verwickelichen (haha!) Oder hatte ich da zu viel hineininterpretiert?

Dilbert

Ich werde den Eindruck nicht los, daß sich der E-Zig Markt z. Zt. verrennt.

Warum dürfen nur noch 25A Akkus verwendet werden? Womöglich hat jemand bei voll aufgedrehter AT Akkus aus Altbeständen mit 10A verwendet. Jetzt gibt Akkus mit 35A. Irgendwann wird dann die Mindestanforderung hochgesetzt.

Wenn ich mir den AT-Mark in D anschaue, findet man keinen Parallelbetrieb von Akkus mehr – womöglich nur Altbestände die für max 2 20A ausgelegt waren. Mit 35A kommt man heutzutage statt auf 40A auf 70A, also fast das Doppelte.

Ganz akktuell kommen AT mit 21700er Akkus auf den Markt, meist min 30A. Also werden die AT´s immer dicker und größer. Kurz hochgerechnet wiegt so ein Akku 65g.

Also, der ganze Markt ist auf Power ausgelegt.

Jetzt möchte ein Raucher auf E-Zig umstellen und wird mit diesen Vorgaben konfrantiert:
1. Fachchinesich
2. Powerwahn
3. Marketing-Geschätz und
4. In den Communities mit dogmatisierten Meinungen, die eher den Entwickungsstand dieserDampfer wiederspiegeln.

Für ein Umsteiger, Dampfer-Anfänger ist das ein Unding das auszufiltern, was er in seinem jetzigen Stand braucht: Eine E-Zig die annähernd einer Zig entspricht und zwar in Leistung und Nikotin-Gehalt und Zig ähnlichen Geschmack.
Mit austauschbaren Akku z.B. 16400, Coils im Bereich 1,2 -1,4Ohm wären mit einem Gesamtgewicht von 60g ungeregelt bzw. 100g geregelt möglich.

Gibt es so einen 16400 o.ä. Akku? Nein. Mit veschieden Akku-Größen könnte man den ganzen E-Zig Markt entzerren, der z.Zt. nur in Richtung Power ausgelegt ist.
Ein Umsteiger käme leichter zurecht, weil er den Rest damit ignorieren kann.

zu.Pkt. 4 ein kleiner Exkurs:
Mit einem Auto mit 40 bis 60 PS kommt man überall hin. Fährt man ein Auto mit 150 PS und mehr und steigt in so ein klienes Auto, hat man den Eindruck, das Auto steht, man muß mit Schieben helfen.
So ähnlich geht es einem Power-Dampfer mit 200W mal mit 50W dampft. Ganz zu Schweigen mit 15 Watt, welch einer Zig entspricht.
Wenn eine Zig 15W entspricht, wieviel Zigs entsprechen 200W? Nur so als Vorstellungshilfe.
Exkurs Ende

Dampf-Pfeife

wenn ich auf nebelwerfer stehe, dann sollte ich zum bund gehen. ham se da bei der infanterie und bei der marine sowieso. dieser schwachsinn wird sich mir ewig verschließen, mit 200 watt + x dampfen zu wollen und dann auch noch einen auf der große held im erdbeerfeld mimen. okay, ich bin nicht das maß aller dinge, aber imho sollte man solchen deppen at’s ohne schutzschaltung verkaufen und hoffen, daß sie sich gründlich ins jenseits befördern. da stehen sie wenigstens einmal im hetzkurier: „e-zigarette lebensgefährlich…!!! der erste tote nach akkudetonation…“ ist sowieso viel zu eng auf diesem planeten…

Dampf-Pfeife

ich klink mich mal hier ein in die debatte.
man kann jedes thema auch totreden. ich bin seit übereinem jahr begeisterter selbstzwirbler und habe auch schon die unterschiedlichsten metalle und drahtstärken zu mehr oder weniger dampfbaren coils zusammengeschmiedet. interessehalber habe ich mal in einen ijoy combo eine dualwicklung verbastelt und bin auch dabei geblieben. durch die bastelei mit drahtanzahl und drahtlänge habe ich über die zeit aber eins festgestellt. es ist völlig wumpe, ob der ausgangsdraht 1 und der ausgangsdraht 2 die gleiche länge haben. wenn ich bspw. eine 5fach 0,2er titan coil bauen will, dann nehme ich einen meter draht, mach an beide enden ein öse dran und spanne mir einen haken in den schraubstock und den anderen in den akkuschrauber. verzwirbeln und danach auf den wickeldorn. zweiter draht, same procedure. es ist gelinde gesagt scheißegal, ob die beiden zwirbeldrähte exakt gleich lang sind. nur die synchronität der windungszahl entscheidet. und ein zehntel ohm hin oder her, ist auch völlig wurst. alle coils haben sich beim ausglühen schön synchron gleichmäßig erhitzt. ist aber auch logisch, wenn draht a gleich lang ist wie draht b, kriege ich aus beiden auch die gleiche windungszahl raus, die enden sollen ja nur zum anschließen reichen, und nicht bis zum uranus.
zum thema übergangswiderstand mal eine anmerkung. wenn ich die drähte ausreichend festziehe (nicht, bis wasser rausläuft), dann habe ich einen vernachlässigbaren widerstand an dieser stelle. ziehe ich an allen stellen ausreichend fest, gilt das auch an allen stellen. ein wenig gefühl sollte der engagierte selberwickler schon haben, um festzustellen, wann es reicht und überall ungefähr gleich ist. lose drähte merkt man in der regel aber schon beim initialen glühen. das feuerwerk sieht und hört man recht deutlich.
btw. ich dampfe derzeit dualcoils im ijoy combo aus titan und zirkon. der sitzt auf einem wismec ravage 230 und ist auf 220 grad bei 50 watt eingestellt. dampfmenge und temperatur sind okay und der geschmack für mich grandios (pinkman und blackcurrant).

Gunar

Bin jetzt zwar blutiger Anfänger, aber bei der parallel zu seriell Schaltung sollte man schon bedenken das durch die höhere Spannung die Übergangswiederstände unbedeutender werden. Bei den Wiklungen muss man nicht unbedingt den Draht dicker machen sondern kann die Wicklung einfach länger machen bzw. dann Coils in Serie Schalten statt parallel was ich gerade bei meinem Blitzen im TC Modus ganz toll finde (obwohl der Akkuträger die Akkus parallel geschallten hat und dann zuerst die Spannung mit einem DC‑DC Step up converter auf 9V zu heben und mit einer Pulsweite auf die benötigte Spannung bringt [Witz am Rande mit den Wicklung die ich jetzt im TC betreibe max :1,6V und die leisten wie Sau]).
Also kann bei Akkuträgern die eben 200W und mehr leisten können schon das Problem entstehen das die Schaltung für einen Parallelebetrieb mehr Verluste in Summe hat als würde man sie in Serie Schalten (zuerst Spannung rauf um sie dann auf eine sehr kleine zu zerhacken).
PS: die Serielle Schaltung von Spulen für den TC Modus würde ich jetzt nicht unbedingt einem Anfänger (der ich zwar bin aber ich arbeite halt in einer F&E Abteilung als Mechatronicker und habe andere Möglichkeiten) empfehlen, da die Spulen ziemlich genau den selben Widerstand brauchen und auch Kühlung, da beide immer den selben Feststrom erhalten und bei der mit höherem Widerstand halt die höhere Spannung (also Leistung) abfällt, sprich wird dir einer schneller heiß als die andere begeht sie Selbstmord (cool wäre es wenn es mal einen Akkuträger gebe der mit Festspannung die Leistung über den Strom regelt also nicht nur so wie es bei Mechanischen passiert sondern auf die Temperatur angepasst [aber da ist halt die Schaltung schon etwas teurer]). Aber wenn du eine Serienwicklung hast die funktioniert musst du dir über einige Fehlerquellen beim TC Dampfen weniger Sorgen machen (unempfindlicher für Übergangswiederstände [wovon du nebenbei gleich 2 los bist])

Dilbert

Als ich Umstieg war mein Maßstab: Ersatz für die Zigarrette. Eine Zig wiegt etwas mehr als 1 Gramm, doch wieviel Dampfleistung bringt sie. Als ehemaliger Zig-Stopfer sag ich mal, es kommt auf die Stopfdichte und auf die Zugstärke an, also gibt es keinen festen Wert. Als ich noch rauchte, wollte ich noch wissen, wie lange ich an einer Zig ziehe. Mein persönlicher Wert liegt bei ca 2 Sekunden. Orientiert habe ich mich an Einsteiger-Sets. Bei voller Akkuspannung kam ich auf über 15W, bei der Akkuschlußspannung um die 5W. Verwende ich den Verdampfer eines Sarter-Sets auf einem geregelten Akkuträger im VW Modus waren Leistungen unter 7Watt nicht mehr zumutbar. Danach legte ich für mich fest, eine Zig hat ein Leistungsspektrum von 8 bis 15W. Auf einen AT habe ich wegen Geamtzugdauer und Gesamtzüge ArcticFox installiert. Bei einem 2000mA Akku kam ich bei 9W VW auf ca 2350 sec, bei 8W auf ca. 2650 sec. Bei Energie = Leistung mal Zeit sind dann beide Werte fast identisch. Randbemerkung: Wenn so ein Akku nur noch 2000 sec bringt, denke ich nicht, daß ich ihn entsorge. Über 10W ist mir bei diesem Verdampfer der Dampf zu heiß. Was mich überrscht hat, daß bei beiden Leitungswerte, also 8 oder 9W die Anzahl der Züge annähernd gleich blieb. Bei 8W zog ich länger als bei 9 W. Lustigerweise kam ich dann bei mittlerer Zugdauer mal Leistung so ungefähr auf 30 Ws. Wenn ichnun wie oben bei der Zig genannt 15W mal 2sec nehme, komme ich auf auf 30Ws. Scheint bei mir geprägt zu sein! Wenn ich mir den Artikel über den Wirkungsgrad anschaue, sehe ich bei meinem Leistungsbedarf keinen Grund einen AT mit mehr als einen Akku zu verwenden. Lieber nehme ich bei Bedarf zusätzliche Akkus mit. Ein heikles Thema beim Umstieg war bei mir das Gewicht: Zig 1g iCare 30g Vp Drizzle 65g iStick 1600 85g Jetzt beginnt die Gewichtsklasse der AT´s. Zusätzlich kommt noch pro Akku 45g und der Verdampfer hinzu. Das Drizzle ist 18mm dick. Vom Boden bis zur USB sind 40mm. Das Akkuteil wiegt geade mal 35g. Daraus habe ich versuchsweise mal abgeleitet, daß der fest verbaute Akku ca 16350 entspricht. Über das Volumen/Gewicht-Verhältnis eines 18650 komme ich auf ein Akkugewicht von gerade mal 20g. Also 15g der Rest, das kommt hin. Daraus schließe ich, es wäre grundsätzlich möglich AT mit kleineren Akkus mit weniger Gewicht zu bauen. Das iCare hatte nur… Weiterlesen »