Coppervape Skyline RTA – Test

  • Aktualisiert am 27.09.2017: 0,0 Ohm / Wackelkontakt
  • Aktualisiert am 26.09.2017: Twisted Coil Fertigdraht, Wickeln und Dampftest.
  • Aktualisiert am 22.08.2017: Probleme & Lösungen hinzugefügt.
  • Aktualisiert am 04.09.2017: Air Disk mit eingebauter Wicklung wechseln. Und ein ATV-Test.

Coppervape Skyline Frontansicht.

Der Skyline Clone von Coppervape kann MTL / DTL, bietet top Geschmack, diverse Luftdüsen, und ist zudem ein geeigneter Verdampfer für Wickeleinsteiger.


Inhalt
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Clone

Dies ist ein Clone des Skyline von ESG. Gekauft habe ich ihn für $22,54 bei FT. Der Verdampfer hat keinerlei Logos oder Beschriftung, so das es im Fall einer Zoll-Stichprobe keine Mucken wegen des Namens gibt. Ich mag es sowieso am liebsten ganz „nackt“, rein der Optik wegen.

Ersteindruck

Klick auf sämtliche Bilder macht sie groß… Sorry für die teilweise grottige Beleuchtung / Farben, ist immer Lotto ob die was werden. Ich brauch mal vernünftige Foto-Lampen… 🙄

Coppervape Skyline mit SMPL Hybrid Mod.Coppervape Skyline mit Eleaf iStick Pico.Coppervape Skyline mit Eleaf iStick TC40W.

Die Skyline ist nicht, wie man bislang dachte, die Linie des Himmels, sondern ein Verdampfer der über verschiedene Luftdüseneinsätze MTL und DTL unterstützt, letzteres ohne open draw-Ofenrohr-Ambitionen, weshalb ich mich hier auf MTL konzentriere (wenn ich DTL dampfe, dann meist lieber Ofenrohr).

Optisch sieht der Verdampfer sehr sauber aus, aber das muss nichts heißen, erstmal in die Erstreinigung, ein Clone sowieso immer. Er riecht ein bisschen nach Fabrik, aber wirklich nur ein bisschen – es ginge vielleicht auch ohne Reinigung. Nach der Reinigung (nur schnell mal 5 Minuten Ultraschall) riechen die Teile ein bisschen nach Metall, und gar nicht mehr nach Fabrik.

Verarbeitung: Alles sieht sehr sehr sehr gut aus. Die Gewinde laufen spitzenmäßig, Gewindeeingänge sind gar kein Thema, die O-Ringe machen auch erstmal einen guten Eindruck, und wirken nirgendwo zu groß oder klein (AFC läuft zB auch super). Sämtliche Passformen sind 1A mit Sternchen. Habe ich bei einem Clone so noch nicht gesehen.
Randnotiz: Der Durchmesser ist nicht 22,irgendwas sondern 22,00! Nicht dass das nun wichtig wäre, aber er ist offenbar mit guten Maschinen und großer Präzision gefertigt.

Der Durchmesser von Drip Tip und Luftrohr ist klein, das sieht schon mal nach „echter MTL-Dampfe“ aus – ich bin gespannt.

Zerlegen

Coppervape Skyline Einzelteile.

  • Drip Tip abziehen.
  • Top Cap Ring abdrehen.
  • Liquid Control Böbbel abziehen.
  • An Top Cap festhalten, Basis abdrehen.
  • AFC Ring auf „ganz offen“ stellen, abziehen.
  • Top Cap greifen, Tankglas abziehen.
  • Mit’m Finger unten in die Liquid Control, und ganz rausdrehen:

Coppervape Skyline Liquid Control Einzelteile.Coppervape Skyline Liquid Control von innen.

Die Basis muss man normalerweise nicht zerlegen, aber so schaut sie aus:

Coppervape Skyline: Zerlegte Basis.

Man dreht zuerst die Pluspolschraube des 510er raus. Dann kann man die Verdampferkammer aus der Basis drehen. Der Rest ist dann selbsterklärend.

Zusammenbau

Beim Zusammenbauen bitte alle O-Ringe gleich mit neutralem Basisliquid einschmieren. Den AFC-Ring lasse ich allerdings aus, der geht mir schon leicht genug. Keine öl- oder fetthaltigen Substanzen nehmen (Vaseline zB) – die schädigen die Lunge.

Hat man die Basis zerlegt dann muss man die Verdampferkammer so fest wie möglich in die Basis schrauben, sonst Gefahr von Wackelkontakt.

Zum Schluß die Basis nicht zu fest anziehen, locker gegen das Tankglas schrauben reicht. Sonst geht sie später u.U. nur sehr schwer wieder ab.

AFC

Ich bin kein Freund von AFCs, da sie Geschmackseinbußen bewirken können. Man würgt den Luftstrom vor der Wicklung ab und verringert die Geschwindigkeit mit der die Luft auf die Wicklung trifft.

Der Skyline hat ein variables Luftdüsensystem, etwas worauf ich schon lange gewartet habe. Ich habe früher schon mit mehreren Luftlöchern im Kanger Verdampferkopf experimentiert: HLMVBEDC (Dual Coil liegend mit drei Luftlöchern) 😀

Nun frage ich mich allerdings warum der Skyline überhaupt noch eine AFC hat? In meinen Augen ist sie komplett überflüssig und könnte besser durch einen umlaufenden Lufteinlass ersetzt werden (wie beim Melo 3 zB). Das hätte den Vorteil das man den Lufteinlass nicht mehr aus Versehen zuhalten kann, und zudem die AFC nicht aus Versehen zudrehen kann.

Also, zur AFC:

Die AFC hat zwei Eintrittsschlitze, die nicht gegenüber, sondern nebeneinander liegen. Das kann bei manchen (kurzen) Akkuträgern dazu führen das man beide Schlitze mit der Hand unbeabsichtigt zuhält. Kann allerdings auch genau umgedreht ein Vorteil sein, je nachdem wie man hält, und wo die Schlitze durch das Ende des 510er-Gewindes positioniert sind…

Der AFC-Ring ist nur in der Stellung „ganz offen“ nach unten abziehbar. Er besitzt keine Rasterpunkte, aber Endpositionen für „ganz offen / zu“, gut.

Auf der Stellung „ein Schlitz offen“ ist der Verdampfer leiser – für den Zugwiderstand ist es eh egal ob zwei oder ein Schlitz offen ist.

Deck

Coppervape Skyline DeckCoppervape Skyline Deck von oben.Das Deck erinnert mich an die RBA des Ultimo (Test), die allerdings für open draw konzipiert ist. Eine erhöhte Luftdüse – das beugt schon mal Siffen aus der AFC vor. Watte an die Liquid-Löcher schmeißen, fertig. Auch die SubTank RBA funktioniert im Prinzip so, hier ist das aber noch schöner umgesetzt. Die Watte muss nicht so weit runter, und man kann sehr schön sehen was man da macht. Die Schraubbefestigung mit Pfosten ist klar angenehmer als beim SubTank. Coppervape Skyline Deck mit planer Drahtbefestigung.Und da gibt es gleich noch zwei extra-Sternchen, denn wenn man sich den Gewindeboden innerhalb eines Pfostens anschaut: plan! Also nicht nur rechtzeitig aufgehört zu bohren, sondern plan! 🙂

 

Und auch die Polschrauben sind plan auf ihrer Unterseite. Das heißt der Draht wird niemals abscheren und bekommt sehr gut Kontakt. Ich stehe auf solche Kleinigkeiten…Coppervape Skyline Deck mit planen Polschrauben.

 

Noch eine Annehmlichkeit: Der Draht wird sich beim festschrauben nie mit rumziehen, wie es bei einer „Draht unter Schraube“-Befestigung gern mal passiert.

Die Düsenposition im Deck ist fast mittig, das heißt das der Verdampfer nicht siffen wird wenn er liegt und mal etwas zuviel Liquid in der Verdampferkammer ist.

Luftdüse(n)

Mitgelieferte Air Disks des Coppervape Skyline.Werkzeug zur Entfernung der Air Disk beim Coppervape Skyline.

Der Skyline kann mit 10 verschiedenen Wicklungsdüsen betrieben werden. Jeweils eine Düse für DTL und MTL ist dabei. Die anderen 8 kann man zusätzlich kaufen, siehe bei den Links.

Die Düsen gehen stramm genug rein, wird ganz sicher halten.

Mit dem mitgelieferten Düsenentfernungsvertikalziehwerkzeug 😉 bekommt man sie wieder raus.

Die Düsen lassen sich auch mit eingebauter Wicklung wechseln, mit einem kleinen Trick: Die Wicklung von hinten einspannen und die Freistrecken so lang lassen das man die Wicklung hoch über die Pole schieben kann:

Bild 1: Das ist eine gute Länge für die Freistrecken, kürzer sollte der Abstand von der Wicklung zu den Polen nicht sein:

Coppervape Skyline Air Disk: Abstand zu den Polen.Coppervape Skyline Air Disk: Freistrecken.Coppervape Skyline Air Disk: Wicklung mit langen Freistrecken.

Die Freistrecken gut in Watte packen, damit da nichts kokelt. So wie auf dem Foto sollte man es nicht machen (links steht der Draht frei) – das wird ab einer gewissen Leistung mit kötzlichem Geschmack belohnt.

Mal testen wie der Wechsel funzt:

Coppervape Skyline Air Disk: Wechsel mit eingebauter Wicklung.

Funzt prima. Spontan mal ganz ohne Düse gedampft:

Coppervape Skyline: Ohne Air Disk.

Das Loch ist riesengroß, aber ein open draw-Monster wird der Skyline damit nicht, denn das Luftrohr begrenzt den Luftstrom doch arg.

Dann mal die DTL Düse rein, und spaßeshalber MTL gedampft:

Coppervape Skyline mit DTL Air Disk.

Schöööön dünner Fisseldampf, mäh. 😉 Also DTL dampfen, yo, nebelt, aber ist mir viel zu streng für DTL, da mag ich Ofenrohr. Macht ja nix, ich hab den Skyline eh für MTL gekauft.

Also wieder die kleine rein, und diesmal eines der äußeren Löcher mit einem Watte-Atom verschlossen:

Coppervape Skyline mit DTL Air Disk.

Die Wicklungen schiebe ich leicht nach rechts, damit sie mittig über den beiden Löchern ist.

Coppervape Skyline mit MTL Air Disk und Watte.

Ok, der Zugwiderstand ist mir nun etwas zu streng. Geschmack is auch nich dolle. Irgendwas is ja immer.

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Danke schööön! 🙂

Wickeln

Das Deck ist sehr schön geeignet für Wickel-Anfänger. Eine kleine Anleitung:

Weil ich gerade im „Bypass Mode Wickelmodus“ bin (für meine iJust One) wickle ich genau die gleiche Wicklung für den Skyline – dann kann ich ihn auch auf’n Hybrid schrauben und stolz durch die Gegend tragen. 😉

0,25er Draht aus V2A-Edelstahl, mit 7,5 Windungen, auf einer 1,8 mm Wickelhilfe: Steam Engine
Real: 0,96Ω (Herr Magoo, Dein Imker-Draht entspricht nicht der Spezifikation!) 🙂

Den Draht zu befestigen ist pipi-einfach, dank der Pfosten, und das man den Draht nicht um eine Schraube schlingen muss…
Wenn die Wickelhilfe auf der Wand des Decks aufliegt ist auch gleich die Wicklungshöhe nicht verkehrt:

Coppervape Skyline wickeln.

Randnotiz: Nach dem wet burn hat der Draht immer noch den exakt gleichen Widerstand (0,96 Ohm) wie vorher. Vielleicht Zufall, vielleicht eine Folge der sehr guten (planen) Drahtbefestigungspunkte. Nach dem Bewatteln ist es nicht anders. Ich bin vom SubTank anderes gewohnt – der hat aber auch noch zusätzliche Übergangswiderstände…

Wickelhilfe aus der Wicklung ziehen, und die Wicklung bei 7-8 Watt ausglühen. Bitte vorher den nächsten Abschnitt lesen: Glühen

Einen Tropfen Liquid auf die Wattespitze, auf 1-2 cm Länge „platt“ zwirbeln, durchstecken. Die Wattemenge ist ideal wenn der feuchte gezwirbelte Teil die Coil ausfüllt, aber noch ganz locker durchzuschieben ist. Ich verwende wie immer KGD-Watte (AM | FT | GB):

Coppervape Skyline Watte nass zwirbeln und durchstecken.

Dann den trockenen Teil durchziehen, dabei mit einer Pinzette die Wicklung abstützen:

Coppervape Skyline Wickeln: Watte durchziehen, Coil stützen.

Die Länge ist ein bisschen lang, aber die großen Liquid-Löcher und KGD Watte sind sehr tolerant was „zuviel“ Watte betrifft:

Coppervape Skyline wickeln: Länge der Watte.

Verpuschelung (immer diese Fachbegriffe 😉 ) der Watte. Schön locker im Bereich der Liquid-Löcher verteilen, und darauf achten das beide Liquid-Löcher vollständig von Watte bedeckt sind:

Coppervape Skyline wickeln: Watte verpuscheln.

Die Watte ein bisschen vom Luftloch wegdrücken, sonst könnte es da reinsiffen – und später dann aus der AFC…

Coppervape Skyline wickeln: Watte weg vom Luftloch.

Fertig hingepuschelt:

Coppervape Skyline fertig gewickelt.

Nun noch die Watte mit Liquid nass machen, und die kleinen Faserüberstände an den Liquid-Löchern glatt streichen, weil da später die Glocke der Liquid-Control lang fährt…

Die Wicklung ist nun die gleiche wie im GS-Air Köpfchen, und der Geschmack gefühlt besser (aber kein 1:1 Vergleich gemacht).

Die nächste Wicklung dürfte gern etwas breiter sein. Die Ränder werden hier kaum Dampfen, somit kommen die beiden äußeren Luftdüsen womöglich nicht richtig zum Zug (wobei, bei 16 Watt könnte es sein das die Ränder Dampf produzieren…). Wie auch immer, der Geschmack ist trotzdem superklasse, mehr im Abschnitt „Dampfen“…

Twisted, Baby

Da ich ’ne faule Möhre bin und schon länger nicht mehr „getwisted“ habe, habe ich mir nun fertig verdrillten Draht bei FastTech bestellt, den da: FT
3x 0,16 Kanthal, 130 mm2, 18 heat capacity: Steam Engine

Coppervape Skyline: Twisted Coil, Watte trocken.Coppervape Skyline: Twisted Coil, Watte trocken.

Dampftest: Siehe bei Dampftest.

Glühen

Das Thema verdient eine extra Erwähnung beim Skyline.

Beim Ausglühen des Drahtes muss man vorsichtig sein, da die Air Disks aus Kunststoff bestehen. Der ist hochtemperaturbeständig (PEEK) und wird beim Dampfen garantiert kein Problem bekommen, zumal auch noch permanent kalte Frischluft hindurchströmt.

Beim Glühen hingegen gibt es keine kühlende Frischluft, und die Glühtemperatur liegt einige hundert Grad höher als die Dampftemperatur.

Ich glühe meine Wicklungen grundsätzlich nur schwach, so dass man gerade das Glühen sieht – das reicht auch völlig! Dabei bekommt die Air Disk kein Problem, zumal man ja auch gleich nach Glühen auf die Wicklung pustet…

Vermeide auf jeden Fall orange- oder weißglühende Dry Burn Orgien. Das ist unnötig und könnte die Air Disk zum schmelzen bringen. Man könnte die Wicklung auch erstmal etwas hochziehen, von der Air Disk weg, und nach dem Glühen auf die gewünschte Position bewegen (Wickelhilfe wieder einführen).

Ich kann sehr einen Wet Burn empfehlen (Wickeln: Dry Burn – Wet Burn – Sonic Burn ), dann bist Du auf der ganz sicheren Seite, weil der Draht und die Air Disk nach jedem Glühen sofort wieder auf Raumtemperatur kommen.

Dampftest

Erstmal auf ’nen geregelten Akkuträger 7-10 Watt und nur pures Basisliquid. Geschmack ok, bisschen muffig, normal.

Aha, bei 12-13 Watt, muffiger Geschmack weg.

16 Watt: Kein Problem. Wird auf’m mech Mod also problemlos funktionieren. Also kommt der SMPL (FT) mal wieder zu Ehren. Die Leistung beträgt bei den gewickelten 0,96Ω 16 bis 9 Watt.

Dampft sehr schön, und nun mit Aroma gibt’s da nix und gar nichts zu kritteln. Toller Geschmack, und intensiv. Ok, ich hatte gerade pure Basis, also einen Mini-Geschmacks-Reset – ich habe allerdings auch nur geschätzt 0,2% Aroma drin (mein normales 0,5% Liquid zum Tankinhalt zugekippt). Großes MTL-Kino.

Das Zugverhalten gefällt mir auch sehr. Es ist schön „direkt“, was am geringen Luftvolumen von Luftrohr liegen könnte. Ein MTL-gepimpter SubTank saugt sich etwas „labberiger“. Ich hab die 3er Air Disk drin, von der ich mir schon gedacht habe das sie die richtige ist. Ist sie auch, aber nun juckt es mich doch ein wenig noch mal die mit 2 Löchern zu testen, bestelle ich beim nächsten mal mit…

Bei Gelegenheit werde ich das mal ordentlich mit’m SubTank und selbst gewickelten GS-Air Köpfen vergleichen. Mir scheint der Skyline viel intensiver zu schmecken, allerdings ist es beim Test mit neuen Verdampfern immer so eine Sache. Da ruft man schnell Hurra, doch wenn man nicht alle beteiligten Verdampfer ordentlich gereinigt, frisch gewickelt, und überall das exakt gleiche Liquid drin hat, vergleicht man Äpfel mit Kartoffeln (oder so ähnlich). 😉

Festzuhalten bleibt in jedem Fall: Der Geschmack ist erste Sahne, echt lecker. Ich kann gar nicht aufhören. *dauernuckel* 🙂

Twisted Coil

Mit der oben gewickelten Twisted Coil (130 mm2 Oberfläche) kann man schon ab 8 Watt dampfen. Abgesehen von ersten Zug, ohne lange Aufheizphase. Ab 12 Watt würde ich sie als normal schnell bezeichnen. Mein sweet spot, mit purem Basisliquid gedampft, liegt bei 17 Watt, und ich kann dabei schon fast nicht aufhören. Für pure Basis ist der Geschmack wirklich bemerkenswert. Es ist absolut nicht selbstverständlich das man bei MTL den etwas muffigen Geschmack von purer Basis wegbekommt – spricht für die Luftführung des Skyline, in dem Fall die 3er Air Disk.

Diese Wicklung wird wohl meine Standardwicklung werden, evtl. mit 3-4 Windungen weniger – passte hier im Skyline mit 11 Windungen aber gut, wegen der Gesamtbreite der 3 Luftdüsen, dachte ich mir zumindest. Die Twisted Coil hat einen sehr breiten sweet spot. Von 12 bis 24 Watt kann ich alles einstellen, ohne dass das irgendwie fragwürdig im Geschmack durch Überhitzung wird. Toll. Gleichzeitig ist sie ab 12 Watt so schnell auf Temperatur wie eine popelnormale 0,22er Standardwicklung, hat aber schon fast die dreifache Oberfläche. Like!

Wolle Rose?    Oder lieber Dampfer-Tools?

Liquid Control

Das Vorhandensein einer LC (Liquid Control) ist eigentlich kein tolles Feature, sondern ein notwendiges Übel das dem Top Fill geschuldet ist. „Liquid Control“ klingt zwar saucool, aber eigentlich müsste es „Betankungssiffstoppschott“ heißen. Oder so ähnlich. 😉

Die Bewattelung, wenn sie richtig gemacht ist, regelt problemlos den Nachfluss, egal ob viel oder wenig Leistung. Eine teilweise geöffnete LC zum „Steuern des Nachflusses“ ist komplett unnötig und zeugt von Lern-/Übungsbedarf beim Bewatteln. Gut, wer oft fliegt, der könnte eine LC tatsächlich gebrauchen, vorausgesetzt sie ist so dicht ist das sie die Druckunterschiede beim Fliegen tatsächlich halten kann… Da sie beim Skyline auf einer richtigen Dichtung sitzt könnte das durchaus klappen.

Also, geilerer is ja eigentlich ohne. Eine LC verkompliziert das Tanken und man kann zudem vergessen sie zu- und aufzudrehen (ich hatte bestimmt seit einem Jahr keine Dry Hits mehr – hatte schon ganz vergessen WIE schööön das ist). 😉 🙄

Ich habe versucht die Watteabdichtung für jedermann reproduzierbar so zu gestalten das die LC überflüssig wird. Einen Schnipsel KGD Pad einmal gefaltet, offene Seite nach oben. Coil-Docht schön aufgepuschelt, als Liquid-Puffer direkt an der Coil.

Ergebnis: Sifft aus der AFC genau wie vorher.  😕 War wohl doch keine so gute Idee. 😀 Zudem ist der Zugwiderstand etwas eigenartig, strenger, obwohl die Luft eigentlich reichlich Platz hat vorbeizuströmen. Vielleicht entsteht durch die viele Watte ein höherer Dampfgegendruck, weil der expandierende Dampf weniger Platz zum ausbreiten hat?

Am schlimmsten ist aber der Geschmacksverlust. So würde ich den Skyline als mittelmäßig einstufen… Ob’s daran liegt das der Nachfluss vielleicht doch nicht so läuft, oder die geänderten Windverhältnisse, oder vielleicht der Dampf in größerem Maße an der nun reichlich umliegenden Watte stärker kondensiert – man weiß es nicht. 🙄 Ich rupfe die Watte wieder raus, bewatte normal – Geschmack wieder besser, aber m.M.n. nicht ganz so gut wie gestern mit der schnell hingeklatschten 0,25-Draht Wicklung – diese hier hat 0,30er Draht (Steam Engine) und ist etwas breiter.

Tja, das mit den flach gelegten Pads war also nix. Bei GS-Air Köpfen ist es mir gelungen die Bewattelung so zu machen das es bei Top Fill nicht aus der AFC sifft (blubbert nur ein paar Züge). Ich werd’s bei der nächsten Wicklung mal so probieren – nur die Löcher selbst „zustopfen“, und ohne den ganzen Watte-Überschuss in der Wanne…

Und falls es nicht klappt gäbe es noch eine Alternative, bottom fill, siehe „Tanken„.

Update: Nun ist klar, mit einer wie auch immer angepassten Bewattelung wird man die LC nicht überflüssig machen können, siehe mein Kommentar.

Tanken

Es passen 3,0 ml Liquid in den Tank, Oberkante.

Top Fill

  • Liquid Control zudrehen.
  • Oberen Ring der Top Cap lösen, Liquid Control Controller Wheel 😉 hochziehen, offen.
  • Befüllen lässt sich aus allem, da die Löcher schön groß sind.
  • Tanken, nicht ganz voll machen.
  • Schließen.
  • Verdampfer über Kopf halten, so das an den Liquid-Schlitzen Luft statt Liquid ist. Liquid Control aufdrehen.

Bottom Fill

Betanken von unten geht, hat aber Nachteile:

  • Es braucht relativ viele Umdrehungen bis die Base runter ist.
  • Es besteht die Möglichkeit dass das Glas unten an der Dichtung haftet, und es sich oben runterzieht (Top Cap UND Glas gut festhalten, dann an der Base drehen). Ich denke unten könnte ein O-Ring rein der etwas dünner ist, dann flutscht es leichter.
  • Der Spalt zwischen Glas und Metallglocke ist recht schmal.

510 Gewinde

Der Pluspol ragt bei meinem Skyline 0,6 mm hervor und ist starr, so dass er auf einem Hybrid-Mod wie zB dem SMPL (FT) verwendet werden darf (bitte am eigenen Exemplar immer selber nachmessen & vergewissern).

Drip Tip

Wenn man die Dampfe so kurz wie möglich haben möchte könnte man auch direkt die Liquid Control Schraube als Drip Tip nutzen. Im Normalfall steckt man auf die Liquid Control Schraube eines der zwei mitgelieferten 510er Drip Tips (1x Metall, 1x Kunststoff).

Sowohl die Drip Tips, als auch deren Aufnahme, sind konisch geformt, so dass Kondens zurück in die Verdampferkammer laufen kann, und es nicht anfängt zu blubbern / Kondens im Mund landet…

Kontra

  • Liquid Control nötig – dem Top Fill geschuldet.
  • Liquid kann sich im Tank oberhalb der Liquid Control sammeln, was bei Geschmackswechsel für eine lang anhaltende Note des vorigen Liquids sorgen könnte. Tut mir leid, was besseres zu meckern ist mir nicht eingefallen, und die Birne grübelt schon mächtig! 😀 😉
  • Moser, moser: Kein Ersatz-Tankglas dabei. 😉
  • AFC in meinen Augen komplett überflüssig – der Verdampfer könnte ohne noch etwas kürzer sein.
Wolle Rose?    Oder lieber Dampfer-Tools?

Pro

  • Top Geschmack.
  • Top Verarbeitung.
  • Tolles Wickeldeck. Durchdacht, simpel, einsteigerfreundlich.
  • 2 verschiedene Luftdüsen („Air Disks“) enthalten (MTL + DTL).
  • 8 weitere Luftdüsen für jeden gewünschten Zugwiderstand – und Luftanströmungs-Experimente möglich.
  • Man kommt an die Wicklung bei vollem Tank.
  • 5 ml Tank möglich (siehe unten bei den Links).
  • Sifffrei.
  • Hybrid-geeignet.

Maße, Daten, Lieferumfang

  • Durchmesser: 22,00 mm
  • Höhe, ohne 510er: 52 mm (+8 Drip Tip)
  • Gewicht: 80 g
  • Tankinhalt: 3,0 ml
  • Tank-Glas: 27,0 x 19,0 x 1,5 (Höhe, Innen, Wandstärke)

Inhalt:

  • Verdampfer, 2 Air Disks, 2 Drip Tips, Air Disk Werkzeug
  • Ersatzteile: 2 Polschrauben, O-Ringe

Coppervape Skyline Lieferumfang.

ATV Test

Weil’s immer wieder Thema ist das behauptet wird das ein Verdampfer XY mehr / weniger Liquid verbrauchen würde, und ich selbst auch gerade schwören könnte 😀 das der Skyline wenig Liquid verbraucht, mache ich einen Verbrauchstest.

ATV Messmethode Wirkungsgrad/Akkulaufzeit

SMPL Hybrid Mod • Sony VTC3A • Skyline Clone
Wicklung 0,25 V2A auf 1,8 mm Wickelhilfe und 0,96 Ohm.

  1. Mit dem Opus BT-C100 (AM | GB | FT) messe ich die Kapazität meines VTC3 Akkus: 1432 mAh.
  2. Umrechnen in Wh (Wattstunden): 1,432A * 3,7V = 5,3 Wh Energie im Akku.
  3. Mit einer Akkuladung verdampft: 5,4 ml
  4. Pro Wattstunde verdampft: 1,02 Milliliter

Diese Effizienz ist im Rahmen des üblichen, obwohl ich mit meinem SMPL eher ~1,2 ml erwartet hätte. Es könnte daran liegen das die Wicklung schon etwas verkrustet ist, und zu schmal ist. Die Randbereiche einer Coil sind immer kühler, und sie werden hier noch zusätzlich von den äußeren Düsen gekühlt. Ob da noch nennenswert Dampf entsteht?

Fazit

Der Skyline ist ein sehr schöner Verdampfer, nicht nur optisch. Der Geschmack ist MTL-Oberliga und dazu braucht es kein Verdampferteile-Puzzle, so dass auch Anfänger bestens zurecht kommen werden. Das Deck ist klasse, bietet die Sifffreiheit einer SubTank RBA, und überholt diese sogar noch bei Einfachheit / Wickelkomfort.

Mit den Air Disks gibt es reichlich Möglichkeiten den Zugwiderstand und die Anströmung zu variieren, sowohl für MTL als auch DTL.

Die Verarbeitung ist super, und alles was man an Details oftmals so bemeckern kann ist hier nicht zu bemeckern.

Ein Raumwunder ist der Skyline nicht – nur ca. 4 mm kürzer als ein SubTank Mini, aber 1,5 ml weniger Tankinhalt. Na ja, ich such halt ein klein bisschen verzweifelt was zum mosern. 😉 Ein Lulatsch ist er nun wahrlich auch nicht, und wenn man’s noch kürzer will gibt’s ja noch genug andere Verdampfer.

Optisch gefällt er mir besser als die SubTanks, und wer ein sooo schönes Wickeldeck hat darf bestimmt hier wohnen bleiben (er schaut mich strahlend an).

Vielen Dank an Cloud0815, für den Tipp den Skyline zu testen. Das war ein superduper Spitzentipp! 😀

Ich werde diesen Beitrag sicherlich noch aktualisieren. Wenn Du darüber aktiv informiert werden möchtest kannst Du unten die Kommentare dieses Beitrags abonnieren.

Probleme & Lösungen

Hier versuche ich einen komprimierten Überblick der spezifischen Eigenheiten dieses Bauwerks zu geben (gern per Kommentar ergänzen):

Generell, für alles was schwergängig geht und wo eine Dichtung im Spiel ist: Dichtungen schön mit Basisliquid einschmieren!

Top Cap Ring läuft hakelig: Ich vermute das die hohe Passgenauigkeit des Gewindes einen Preis hat. Sobald geringste Verunreinigungen im Gewinde sind läuft es nicht mehr frei. Sauber machen…

Top Cap Ring sitzt fest: An verschiedenen Positionen, und mit verschieden starkem Druck anfassen & drehen.

Siffen / Blubbern nach dem Tanken:
• Vor dem Tanken Liquid-Control zudrehen.
• Liquid Control nur bis etwa 1/3 öffnen.
• Oder: Verdampfer über Kopf halten, so das Luft an mindestens einem der Liquid-Schlitze ist. Dann Liquid Control ganz aufdrehen.

Basis geht sehr schwer runter:
• Standard-Dichtung (15×1,5 mm) gegen eine Dichtung mit 13×1,5 mm tauschen.
• Liquid Control nicht ganz schließen (sitzt sonst press auf der inneren Base-Dichtung).
• Verdampfer abkühlen lassen.
Es kann trotz allem schwer gehen. Ich vermute das auch hier die hohe Passgenauigkeit der Gewinde ihren Preis hat…

Liquid Control Böbbel ist schwergängig: Hat sich bei mir nach einiger Zeit von selbst gegeben. Innere Dichtung beim Einschmieren nicht vergessen…

Liquid Control Böbbel lässt sich gar nicht drehen: Beim Schließen der Liquid Control dreht man diese auf/gegen den O-Ring in der Basis. Nur soweit schließen bis man spürt das man gegen den O-Ring stösst. Dreht man weiter, kann sich die LC auf dem O-Ring festsetzen…

Liquid Control Böbbel lässt sich gar nicht drehen: Das Rohr der Liquid Control ist in der Länge einen Hauch zu knapp bemessen. Hat man beim Schließen der LC zu weit gedreht dann greift sie oben nicht mehr richtig in die Control Schraube, rutscht auf den Huckel und hängt dort fest, oder dreht eben durch.
• Lösung 1: Liquid Control Schraube runterdrücken und aufdrehen. Ggf. den Top Cap Ring abschrauben, dann hat man den Böbbel „etwas freier“ vor sich / kann besser anfassen / bzw erstmal die Verklemmung von Böbbel und LC-Rohr lösen…
• Lösung 2: Basis abschrauben (kann dann auch sehr schwer gehen).

0,0 Ohm / No Atomizer / Wackelkontakt: Die Pluspolschraube des 510er fester ziehen half nur kurzzeitig. Ich vermute das es hier ein ähnliches Problem wie beim Avocado geben kann: Durch einen „falschen Zug“ der 510er Schraube kann es passieren dass das Gewinde der Verdampferkammer in der Basis frei „schwebt“.
Lösung: Basis komplett zerlegen , mit Isopropanol / Glasfaserstift alle Gewinde reinigen, und die Verdampferkammer so fest wie möglich in die Basis schrauben. Die 510er Pluspolschraube hingegen nur normal fest anschrauben. Bislang habe ich so keine Schwierigkeiten mehr.

Links & Kommentare

  • Coppervape Skyline
    • Bezugsquellen  AMFT | GB
    • 8 zusätzliche Airdisks  FT | GB
    • Tank
      • Tank, Glas  FT | GB
      • Tank, Glas + Ultem Drip Tip  FT
      • Tank, PC (Polycarbonat)  FT
      • 5 ml Tankvergrößerung  FT (Glas, 5,2 ml gehen rein)
      • 5 ml Tankvergrößerung  GB (Resin, blau) | GB (Resin, grün)
    • Dichtungen & Polschrauben  FT
  • Verdampfer & Zubehör
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20 Antworten auf „Coppervape Skyline RTA – Test“

  1. Klasse Testbericht. 🙂 Ich habe diese Version mit allen Airdisks ebenfalls gerade im Zulauf und freue mich jetzt umso mehr. Ich bin ja auch ein Freund der MTL Fraktion und der Düsen unterhalb der Wicklung, wo die Verengung hingehört.

  2. Hi,

    super ausführlicher Bericht. Freut mich, dass du den Skyline tatsächlich getestet hast und er auch bei Dir einen positiven Eindruck hinterlässt. Meiner wurde mittlerweile von meiner Frau gemopst, weshalb ich wieder meine KFv5 Armee dampfe aber Nachschub ist gerade eben angekommen. Ein 2ten von Coppervape für meine Frau (bis vor kurzem T18 only Dampfer) und einen für mich. Zum Vergleich habe ich für mich mal einen von SXK genommen, aber ich gehe davon aus, dass sie sich von der Verarbeitung nicht viel nehmen (Erfahrungen kann ich auch hier mitteilen).

    Mein erster Griff ging auch zur Disk mit den 3 Löchern und ich habe bisher auch noch keine andere getestet 🙂
    Das mit dem Dry Burn habe ich leider nach Erhalt spüren müssen mit einer angebrutzelten Airdisk auf 15 Watt… Von daher ein guter Hinweis für deine Leser. Ich empfehle auch mal verschieden Drip Tips zu nutzen – aber auch hier haben die meisten schon Ihre Vorlieben, aber Anfänger kommen vielleicht gar nicht auf die Idee, dass sich der Dampf und Zug noch mal anders anfühlt je nach Mundstück. Meine Frau dampft zum Beispiel nur dünne Drip Tips wie zb. das von Ihrer T18 oder dem Nautilus Mini (könnte aber in ein extra Beitrag ausarten ;)).

    Bei Wicklungen hat ja jeder so seine Vorlieben, aber auch hier empfehle ich noch mal ein twisted Draht. Aktuell dampfen wir KA1 32gax4 (4x 202mm) von UD bei 6-7 Wicklungen auf ~1 Ohm und 20-22 Watt. Sowohl im Skyline als auch im KF v5 die (für unsere Dampfvorlieben) bisher beste Wicklung für Geschmack und viel Dampf 😀 In meinem Fasttech Päckchen was soeben ankam (es gab übrigends keine Probleme mit dem SXK obwohl dieser die original Logos hat) habe ich mal alles was ich twisted Drähten bekommen konnte mitbestellt inklusive einem Clapton. Bei Interesse kann ich meine Favoriten nach den nächsten Wochen testen mal posten.

    Grüße

    PS: Vielleicht machst du eine Serie draus für die aktuellen Oberklassen MTL Selbstwickler (Kopien), da darf der KF v5 nicht fehlen (immer noch mein alltags Dampfer und wird dir bestimmt auch gefallen). Der Hussar scheint auch sehr beliebt zu sein (habe ich aber nicht getestet)? TF GT3 wäre auch ein Option und ist in der Mini Version ein wenig wie der Subtank Mini mit mehr Optionen da er ein großes Deck hat und besserem Geschmack. Nutze ihn aber mehr für DTL Experimente auf der Ersatzbank.

    1. Danke 🙂 Den Kf v5 habe ich schon bestellt, und ein paar andere. Der Copperwave Hs ist auf der „Eventuell-Liste“, mal sehen. Den TF GT3 finde ich weder bei GB noch FT?
      Clone werde ich grundsätzlich nur testen wenn sie keine Rechte verletzen. Leider ist FT so blöd einen Verdampfer der Kai Spaß macht nur unter dem originalen Namen zu verkaufen, na ja, gibt in dem Fall ja noch GB. 🙂

      Poste gern Deine Wicklungsempfehlungen. Ich hab gerade 0,30er normal drin und bin unzufrieden. Die hingeklatschte 0,25er dampfte irgendwie geilererer, kann aber auch gut an meinem Aroma-Gepansche liegen das hier zur Zeit statt findet. Und momentan habe ich immer etwas Blubber/Siff nach dem Tanken. Wenn ich die LC hochdrehe kommt eine Unmenge an Luft hoch – das war am Anfang nicht so. Bin noch am rätseln was das sein könnte. Heute Abend will ich ihn noch mal wickeln, und werde ihn dann wieder etwas forscher bewatteln, wie auf den Bildern unter „Wickeln“ zu sehen (hab im Moment kürzere Watte drin). Mal gucken ob’s damit zu tun hat.

  3. Alles in den Ultraschall geworfen, neue Wicklung, 0,22er Kanthal drauf, Geschmack wieder tip top, sifft nach dem hochdrehen der LC immer noch.

    Ok, mal mit Logik da ran, *grübel grübel, denk denk*. 🙂
    Die LC-Glocke innerhalb der äußeren Glocke dreht sich hoch. Über ihr ist ein Volumen (ob mit Luft oder Liquid gefüllt spielt keine Rolle). Dieses Volumen (normalerweise mit Luft gefüllt) wird beim hochfahren der LC-Glocke komprimiert (zwar sitzt die Dichtung auf dem LC-Gestänge und fährt mit nach oben, doch da sich der Durchmesser oben stark verjüngt entsteht eine Kompression).
    Es entsteht also ein Druck, und somit entweicht die Luft über der LC-Glocke dahin wo sie kann – und drückt sich zwischen LC-Glocke und äußerer Glocke in den Tank. Somit erhöht sich im Tank der Druck und zum Ausgleich fließt wiederum Liquid in die Verdampferkammer.

    Wenn ich da jetzt keinen Denkfehler drin hab dann müsste das Blubbern/Siffen bei JEDEM reproduzierbar sein: Tanken, LC ganz aufdrehen.

    Lösung, gerade probiert: Nicht knackevoll tanken, Verdampfer über Kopf halten, so das an den Schlitzen nur Luft statt Liquid ist, LC ganz aufdrehen, nun gelangt nur Luft in die Verdampferkammer (ich höre es spotzen), und nun klappt es ohne Blubbern/Siffen.

  4. Hm ja scheinbar haben sie den TF GT3 eingestellt – aber nicht schlimm ist nur bedingt MTL geeignet und die LC ist schlecht durchdacht. Dann bin ich gespannt auf die nächsten Tests. Vielleicht wird der KF V5 ja deine nächste Referenz.

    Bezüglich deiner Probleme: Generell sollte man die LC aufdrehen bis die ersten Luftblasen kommen. Je nachdem wie fest die Watte drin ist muss man noch weiter öffnen sonst gibts kokel Spass. Das Blubbern / Siffen würde ich auf zuwenig Watte schieben oder sie liegt zu locker im Topf. Die Bilder bei „Bewattung“ sehen schon mal recht gut aus man könnte man aber noch ein wenig kürzen und bisl mehr in den Topf stopfen. Ich halte mich bei KF v5 und Skyline immer an die Unterkante Topf Regel: ich klappe quasi die Watte am Rand des Topfes runter und schneide sie auf der Höhe des Bodens ab. Beim Skyline lege ich was immer noch zu lang ist an der Airdisk vorbei und schneide vlt noch mal was ab wenn es zu voll wird. Im Grunde hat mir diese Regel immer gut geholfen die Wicklungen zu reproduzieren und nicht zuviel oder wenig Watte zu nehmen. Zu Beginn habe ich die Drehungen der LC gezählt, da ich diese im Vergleich zum KF V5 umständlicher empfinde. Bei ~ 7x 180° war die LC weit genug offen für meine Bewattung – variiert aber auch immer mal von daher achte ich aktuelle mehr auf die Bläschen, Augenmaß, Geräusch und den Geschmack. Siffen hatte ich nur einmal als sich der O Ring, welcher unter dem Kamin liegt, in diesen reingedrückt wurde. Ich gehe davon aus, dass ich die LC zu fest zugedreht hatte und sich der Ring so in den Kamin geschoben hat.

    Du wirst beim KFv5 feststellen dass die LC echt alltagstauglicher ist und auch mit einer Hand zu öffnen ist (~3x 180° bei 2x 360° ist da glaub eh Schluss und man schraubt den Tank ab).

    Meine Experimente verschieben sich aufs Wochenende solange wickel ich nur unseren Nachwuchs 😀

  5. Nachdem ich schon derart viele gute, zutreffende (i.e. Pico+Nauti-Kombo) und hilfreiche (China-Shops) Einträge auf dem Blog gelesen habe… und nachdem ich meinen 1. SWVD (SXK Kf V3) nach der echt romantischen Honeymoon Phase offensichtlich durch zu viel Dry-Burning während des ersten Wattewechselns geschrottet habe (allein die Nase ans DripTip halten, hat bei mir bereits einen Würgereflex ausgelöst trotz all-day liquid – ich war kurz davor, vom Dampfen Abstand zu nehmen – glaube, ich habe die Isolierung irreversibel beschädigt), kam dieser dein Beitrag wie eine Offenbarung.
    MtL, Topfill, Pico-tauglich, Single-Coil, einfache Coil-Schrauben und guter Geschmack? Der Blog-Post kam keinen Tag zu spät! Geordert! Großen Dank wolke!

  6. @Morgennebel: drehst du wirklich die LC komplett auf? Es reicht wirklich ein kleiner Schlitz je nachdem wieviel Nachfluss du benötigst bedingt durch den Widerstand der Wicklung oder wie fest die Watte sitzt (deshalb hat er ja die LC ;)). Das soll jetzt kein klugscheissern sein – vielleicht habe ich das auch falsch verstanden in deinem Kommentar :O

    Grüße

    1. Moin Cloud0815, Du hast im Prinzip recht. Ich klugscheiß mal zurück. 😉 😉 Die LC tut für den Nachfluss nichts, außer ihn potenziell zu behindern. Ich hab gerade mal mit fast geschlossener LC gedampft und dabei die Dampfe vertikal gehalten: Luft kommt nur alle ~5-10 Züge, dann in einer großen Blase (sammelt sich halt unter der LC-Glocke). Mit offener LC geht der Luft/Liquid Tausch direkt nach jedem Zug, manchmal schon während des Zugs. Für die Praxis dürfte es aber ziemlich egal sein (weshalb Du Recht hast), da man die Dampfe immer schräg hält und sich die Luft dann auch bei fast geschlossener LC leichter tauscht.

      Solange die Watte die Liquid-Löcher vollständig bedeckt kann man die LC problemlos ganz öffnen – es ist dann ja nichts anderes als in vielen Clearomizern oder RTAs auch (SubTank RBA zB) – die Liquid-Löcher stehen völlig frei im Saft/Tank. Beim Bewatteln braucht man keine große Kunst, zumindest KGD-Watte ist da sehr tolerant was die Menge an den Liquid-Löchern angeht – Hauptsache vollständig bedeckt, so das kein Liquid einfach so reinplöddern kann. Bei jemandem der PG pur oder VG pur dampft mag das anders sein – der weiß dann aber eh ob er ein spezielles Bewattelungsverhalten beachten muss. Ich hab es nicht getestet – bei der Größe der Löcher vermute ich aber auch da kein Problem. Ich dampfe 45/45/10, das ist recht dünnflüssig, manchmal auch mit 60 VG, und ich kann bezüglich Wattemenge an den Löchern reinwerfen was ich will.

      Und Siffen habe ich nun ja keines mehr – seitdem ich den Verdampfer über Kopf halte wenn ich an der LC drehe. Es reicht übrigens beim Tanken eine kleine Mini-Luftblase im Tank zu haben – die Liquid-Schlitze müssen nicht alle komplett frei in Luft stehen.
      Die LC wirkt wie eine Pumpe. Beim Schließen zieht sie Luft aus der Verdampferkammer (weil das Tankvolumen größer wird), beim Öffnen drückt sie Liquid in die Verdampferkammer (Tankvolumen wird kleiner). Man kann durch wiederholtes Schließen/Öffnen jedesmal etwas Liquid aus dem Tank pumpen, gerade probiert. Und das ist unabhängig von der Bewattelung – lässt sich aber verhindern indem man den Tank über Kopf hält.

      Ich hab vorgestern einen Abschnitt „Probleme & Lösungen“ dem Beitrag hinzugefügt.

      Fazit: Bei normaler Leistung ~10W wird es eher egal sein wie man es macht, da reichen kleine Liquid-Löcher. Bei größeren Leistungen / anderer Watte / anderem Liquid wird man die LC vielleicht weiter öffnen wollen, und kann die Tanken-Sifferei durch über-Kopf-halten verhindern. Das mache ich nun halt immer so, und habe seitdem nicht einen Tropfen aus der AFC bekommen.
      Ende der Klugscheißerei. 😉 😉

  7. Ahoi,Ich konnte deine ich flute die Basis Problem reproduzieren, ist mir jedoch bisher nie passiert, da ich die LC meist nur 1/3 -1/2 öffne. das reicht bei mir sogar für einen Clapton bei 0,7 Ohm und 22-25 Watt. Bei ±1 Ohm 4x 202mm twisted Kanthal und 20-23 Watt auch vollkommen ausreichend. Beide Wicklungen haben eine sehr große Oberfläche und sind sehr durstig. Gedampft wird 70 VG 30 PG MTL dauernuckeln.

  8. Pro:
    Echt ein toller Testbeicht über den Skyline.
    Ausführiche und symphatische Beschreibungen.
    Contra:
    Deine Ausführungen und Vorstellungen zur Liquidcontrol.
    Diese als Nachteil zu sehen, ist tatsächlich an den Haaren herbeigezogen.
    Gerade dass man dadurch nicht das gepfitzel mit der Watte hat, ist doch top, oder?
    Du hast es ja dann ohne Geschmackseinbußen nicht hinbekommen.
    Ich wickle den Skyline ganz easy und öffne die LC dann je nach Bedarf.
    Einfacher geht es nicht.

    1. Moin Zugmaschine, das ist wohl ein kleines Missverständnis. Natürlich ist es sehr gut das der Skyline eine LC hat, denn wie mein Bewattelungsversuch zeigt wäre es offenbar sehr schwierig eine Bewattelung zu finden die genug durchlässt, beim Tanken aber nicht sifft.

      Die LC kann ich bei mir, bei normaler Bewattelung, auch nur 1/3 aufdrehen, das macht dann keinen Unterschied ob 1/3 oder ganz offen, so weit so gut.

      Also, steuern am Liquidfluss braucht man nichts. Somit ist die LC nur fürs Top Fill vorhanden, damit’s beim Tanken nicht sifft. Und die Notwendigkeit einer LC, nur damit man Top Fill hat, ergibt für mich keinen Sinn, solange Top Fill nicht handfeste Vorteile gegenüber Bottom Fill hat. Die hat gerade das Top Fill beim Skyline in meiner Praxis nicht. Bei jedem Tanken habe ich Klebefinger, weil Liquid am LC-Böbbel, vor allem aber unter dem Ring ist. Ich vermute das liegt an meiner Art zu dampfen, saugen, ausatmen durch die Nase, mit Dampfe im Mund, weil ich währendessen schon wieder den nächsten Zug sauge… So schicke ich immer ordentlich Dampf auf den Böbbel / in den Top Cap Ring. Das die Dichtung undicht ist kann ich ausschließen, dann würde er Luft ziehen und auch unten siffen. Die AFC ist aber immer staubtrocken.

      Daher lautet mein persönliches Fazit: Mit Bottom Fill bräuchte er keine LC und hätte
      • weniger Technik (zB potenziell hakelnde / festsitzende LC)
      • mehr Tankvolumen (beide Glocken unnötig)
      • kein Gewese beim Tanken (zweinmal schrauben, nicht viermal)
      • keine potenziellen dry hits (LC vergessen aufzudrehen – dann potenziell auch noch neu Wickeln müssen)
      • und klebefreies Tanken wäre möglich, wie der SubTank Mini beweist.
      Somit ist das Top Fill etwas das einen ziemlichen Rattenschwanz hinter sich herzieht, angefangen mit der LC, mir aber keine praktischen Vorteile bietet.

      Klarer? 🙂
      Edit: Grrr, das WordPress frisst immer Teile meiner Kommentare. Repariert.

  9. tja,also dass sich das Liquid oberhalb der LC zwischen der inneren und der äußeren Glocke sammelt ist ja echt doof.Dann muss man jedesmal bei einem Gescmackswechsel mit n Finger die LC heraus fummeln , den Tank komplett auseinandernehmen und spülen,und anschließend alle Dichtungen wieder einbalsamieren mit 0er Base und zusammenpuzzlen.Auch ein Wattewechsel und anschließendem Dryburn/Wetburn ist nicht möglich,ohne vorher die Airdisk herauszunehmen oder die Wicklung zu verstellen.Eine Airdisk aus Keramik oder Metall wäre mir lieber.

    1. Hi Krümel, das muss ich ein bisschen revidieren: Die Watte wird das was sich da sammelt aufsaugen, spätestens wenn Du bis kurz vor die Grenze zum Kokeln dampfst. Klar, ideal ist das nicht, aber ich hab in der Praxis damit nicht wirklich ein Problem, weil ich eigentlich auch immer ähnliche Liquids in jeweils einem Verdampfer dampfe – im Skyline meist fruchtiges.

      Komplett auseinandernehmen müsstest Du nicht, nur Basis abschrauben, und die LC kann man auch recht einfach entfernen indem man den kleinen Finger reinsteckt (zum festhalten) und dann am Tank schraubt. Wenn man natürlich jeden Tag ein anderes Liquid will, und den Übergang zum neuen Aroma abrupt haben möchte, dann ist das nix. Meist ist aber der Übergang nicht schlimmm, oft sogar reizvoll.

      Natürlich gibt es Verdampfer die das alles besser lösen. WENN der Kf V5 (teste ich gerade) keramische Air Disks hätte, und nicht so’n Lulatsch, dann wäre das für mich der bessere Skyline.

  10. Guten Morgen,
    ich möchte das auch mal kommentieren, da ich schon viele Tipps von Dir bekommen habe und ich mich revanchieren möchte. Ich habe auch den CV Skyline und komme aus der Kayfun-Ecke…und ich bin einigermaßen begeistert vom Zuggefühl. Mit der Drei-Loch-Airdisk ist er einfach nur „smooth“ und man hat das angenehme Gefühl, daß sich der Mund mit Dampf füllt…das geht mir bei manchen RTA ein wenig ab.
    Zum Siffen: nimm viel weniger Watte!!! Schneide sie so ab, daß sie gerade so in die Löcher der Wanne ragt. Beim Schneiden sieht das von oben so aus wie eine kleine Fliege (ca. 5-6mm auf jeder Seite)…wenn Du die Watte dann runter in die Wanne legst, hast Du das Gefühl das sei viel zu kurz, aber das langt. Dann ziehst Du ein paar mal mit geschlossener LC und öffnest dann, bis es „ploppt“…1/3 bis 1/2…hat noch nie gesifft bei mir.
    Ich bin mittlerweile bei einer Kanthal-Clapton-Wicklung von ca. 0,8Ohm gelandet und nutze diese bei 16-19 Watt.
    Einzig an der AFC habe ich ab und zu etwas Kondensat und beim Drehen entlang des Rings…das ist aber nicht viel…im Vergleich zu anderen RTA 😉
    Nochmals Danke für Deine tollen Berichte! Und vielleicht hilft Dir der Tipp auch mal?
    Viele Grüße aus Köln…

    1. Moin Aragones, vielen Dank für Dein Lob. 🙂

      Mit der Watte selbst habe ich kein Problem gehabt. 🙂 Ich HATTE anfangs das Problem das es sifft wenn ich die LC vollständig geöffnet habe – die beiden Möglichkeiten wie man das verhindern kann stehen im „Probleme“-Abschnitt. 😉

      Die LC, auch unterm Ring, ist staubtrocken bei mir, heißt, bei Dir läuft gelegentlich mal etwas Liquid durch die Luftdüse runter in die Base. Vielleicht probierst Du mal etwas mehr Watte. Die Menge ist aber weniger entscheidend, wenn es nicht VIEL zu wenig ist – zuviel geht aber kaum. In erster Linie müssen die Liquid-Löcher vollständig bedeckt sein. Und achte darauf das die Watte die Luftdüse möglichst wenig berührt, damit man da keine Brücke für das Liquid zum Luftloch hat.

      Es könnte aber auch daran liegen das deine Coil durch die relativ hohe Watt-Leistung mehr spritzt, und so Liquid in die Base „geschossen“ wird. Falls Du eine große DTL-Düse verwendest begünstigt dies auch das runterspritzen.
      Entschuldige das ich Deinen Tipp mit einem anderen Tipp beantworte, soll keine Klugscheißerei sein. 😉

  11. Kein Problem! Ich habe die 3er Airdisk drin und da ich recht häufig an der AFC rumdrehe quetscht sich ein wenig Liquid entlang des Rings heraus…ich werde es probieren.
    Ich habe mal eine Frage an Dich etwas „off topic“ – ich bin noch recht neu beim Dampfen – 4 Monate mit gleichzeitigem Weglassen von Zigaretten nach 29 Jahren. Ich habe mir so einige Klone bei FT/GB bestellt und einer macht mir Kummer: SR V4 Styled RTA (SKU 7582700)…ich kann machen was ich will, aber irgendwie schmeckt er nach „Maschine“ (ich kann das nicht besser erklären). Ich habe kein Ultraschall-Reinigungsgerät, aber ich habe ihn in Alkohol eingelegt, ausgewaschen, nochmals eingelegt und ihn geradezu in VG gebadet…immer wieder kommt so ein seltsamer Geschmack mit durch. Gestern habe ich den Tank auf PC gewechselt, aber das bringt auch keine Besserung. Hast Du noch Tipps?
    Danke Dir und viele Grüße!

    1. Ja, schau Dir mal diesen Beitrag an: Verdampfer Reinigung
      Stichwort, Isopropanol.
      Und baue den Verdampfer komplett auseinander, bis zur letzten Schraube/Dichtung.
      Wenn es mit Isopropanol auch keine Besserung gibt kannst Du mir den Verdampfer auseinandergebaut schicken, dann haue ich ihn mal bei mir mit Isopropanol in den Ultraschall – dann könnte man sehen ob’s der Ultraschall richtet…

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