Was ist ein Akkuträger, Kombi-Akku, AIO, Pod-System?

E-Zigaretten gibt es in sehr verschiedenen Varianten. Ich erkläre was Akkuträger, Kombi-Akku, AIO, und Pod-System bedeutet, und die Unterschiede im Detail.

Beispiel AkkuträgerBeispiel Kombi-AkkusBeispiel AIO-System


Inhalt

Falls bei den Begriffen im Beitrag Fragezeichen über'm Haupthaar aufplöppen: Abkürzungen & Begriffe

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Vorwort

„E-Zigaretten“ (irreführendes Wort – ich verwende den Begriff „Dampfe“) sind in Funktion und Bauweise in sehr unterschiedlichen Varianten verfügbar. Je nach Bauweise einer Dampfe werden bestimmte Begriffe verwendet, deren Bedeutung ich in diesem Beitrag erkläre.

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  • Von links nach rechts:
    • 18650 Akku (AM|EB)
    • iStick Pico, Akkuträger (Test
    • Noisy Cricket, mechanischer Akkuträger für 2 Akkus (Test)
    • iStick 40, Kombi-Akku (Test)
    • SMPL, mechanischer Hybrid-Mod (EB|FT)
    • VTC Mini, Akkuträger (Test)
    • Presa 75, Akkuträger (Test)
    • iStick 100 TC, Akkuträger für 2 Akkus (Test)

Akkuträger

Beispiel AkkuträgerAkkuträger„, kurz AT, gibt es in verschiedenen Formen. Röhrenförmig (zB die Vamo) werden sie auch mal als „Tube Mod“ bezeichnet. In kastiger Form „Box Mod„, oder einfach nur „Box„.

Beispiel Akkus 18650Akkuträger haben einen wechselbaren Akku. Das gängigste Akku-Format ist „18650“, womit die Größe von 18 mm Durchmesser und 65 mm Länge beschrieben wird. Je nach Modell können Akkuträger einen oder mehrere Akkus aufnehmen.
Akku: Der richtige Umgang mit Li-Ion

Beispiel 510er-GewindeAlle aktuellen Akkuträger besitzen ein universelles 510er-Gewinde, in das man beliebige Verdampfer mit 510er-Anschluss einschrauben kann, womit die Dampfe dann komplett ist.

 

Akkuträger bieten oft einen umfrangreichen Funktionsumfang bei den Betriebsmodi und sind fast immer mit einem detaillierten Display ausgestattet.

Liste: Akkuträger Tests

Mechanische Akkuträger

Mechanische / Ungeregelte Akkuträger, manchmal auch als „Mech Mod“ bezeichnet, besitzen absolut gar keine Elektronik, und somit auch keine Leistungseinstellung und keinerlei elektronischen Sicherheitsfeatures. Als Einsteiger kann man das Thema „Mechanisch Dampfen“ getrost ignorieren. Wer dennoch nicht an sich halten kann muss zur Strafe hier weiterlesen: Mechanisch Dampfen: Grundlagen

Wismec Noisy Cricket – Test

Kombi-Akkus

Kombi-Akkus“ besitzen einen fest verbauten Akku, der per USB-Anschluss aufgeladen wird.

Wie bei Akkuträgern besitzen Kombi-Akkus einen universellen 510er Anschluss für Verdampfer.

Kombi-Akkus findet man häufig bei Einsteiger-Sets, zum Beispiel bei der Endura T18/22, Test.

Beispiel Kombi-AkkusDer Vorteil von Kombi-Akkus ist die simple Bedienbarkeit und das man sofort loslegen kann, ohne sich um irgendwelche Akku-Thematiken kümmern zu müssen. Sie sind fast immer auch kleiner und leichter als Akkuträger, weshalb sie nicht nur von Einsteigern verwendet werden.

Kombi-Akkus besitzen oft kein Display, und manchmal auch keine Möglichkeit die Ausgangleistung per Volt/Watt zu beeinflussen. Der Akku-Füllstand, und ggf. eine Leistungseinstellung, werden oft über mehrere LEDs, oder über eine mehrfarbige LED, oder über die Blinkfrequenz einer LED angezeigt.

Es gibt allerdings auch Kombi-Akkus die ein Display haben und im Funktionsumfang einem Akkuträger nicht nachstehen, zum Beispiel der iStick 20/30/40/50.

Damals…

Als die Erde noch eine Scheibe war, war die Kategorie der Kombi-Akkus deutlich übersichtlicher:
 eGo / Twist / Spinner (FT) Kombi-Akkus waren äußerst populär.
Es gibt Ausnahmen, aber typischerweise gilt für sie:

  • Deutlich kleiner / dünner / leichter.
  • Ca. 5 – 10 Watt Leistung.
  • Akkukapazität von 600 – 1300 mAh.
  • Kombiniertes 510/eGo-Gewinde.
  • Aufladen per USB-510-Ladegerät (FT).
  • Werden mit Verdampfern betrieben die ein eGo-Gewinde besitzen – der Kanger Evod beispielsweise (AM). Verdampferliste mit eGo-Gewinde: Datenbank.

Es scheint keine Neuentwicklungen in diesem Bereich mehr zu geben. Ich schneuze mal kurz ins Taschentuch. 😉 Wer heutzutage eine möglichst kleine / leichte Dampfe sucht wird aber auch bei AIO– oder Pod-Systemen gut fündig.

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•  

AIO (All In One)

Wenn die ganze Dampfe komplett aus einem Guss ist, also Akku und Verdampfer untrennbar in einem Gehäuse verbaut sind, dann spricht man von einer All-In-One  Dampfe, kurz AIO („Alles in einem“). Der Begriff kam mit der eGo AIO (Test) von Joyetech auf. Auch AIOs werden per normalem USB-Kabel aufgeladen.

Beispiel AIO-SystemAufgrund der all-in-one-Bauweise können AIOs sehr kompakt sein. Im Gegensatz zu einem Akkuträger + Verdampfer benötigen sie keinen Platz für 510er Gewinde + Akku-Führung + Akkufach-Deckel + Federmechanismus.

Die Bedienung ist meist sehr einfach – Knopf drücken, fertig. Ob die Ausgangsleistung beeinflussbar ist (oft nicht), und in welchem Betriebmodus sie arbeiten hängt vom jeweiligen Modell ab.

Das Drip Tip (Mundstück) ist meist wechselbar.

Pod Systeme

Pod-Systeme AM|EB|GB|FT sind ähnlich wie AIOs, weshalb die Begriffe auch manchmal durcheinandergewürfelt werden. Der Unterschied zu einer AIO ist der abnehmbare „Pod“, wodurch das Ganze vom Prinzip her wieder ein Kombi-Akku + Verdampfer ist – doch der Pod ist kein „normaler“ Verdampfer:

  • Pods besitzen kein universelles 510er Gewinde, sondern werden auf den Kombi-Akku draufgesteckt / geclipst. Somit kann man „schnell mal einen anderen Geschmack auf den Kombi-Akku draufstecken“, ohne Schrauberei.
  • Die Stecksysteme der Pods sind propritär, passen also nur zum jeweiligen Pod-System des Herstellers.
  • Der Pod kann deutlich kompakter als ein normaler Verdampfer sein, weil er aus Kunststoff besteht, womit eine effizientere Platzausnutzung möglich ist.
    Klein ist immer schön, und durch die Kompaktheit könnte man zum Beispiel unterwegs einfach weitere Pods mitnehmen, anstatt einen einzelnen Pod aus einer Liquid-Flasche nachzutanken. Keine Kleckerei, und einfacher im Handling. Zudem hat man dann gleich Ersatz-Verdampferköpfe dabei, da sie im Pod enthalten sind.
  • Der Kunststoff-Tank kann unter Umständen mit bestimmten Aromen reagieren, dabei beschädigt werden, und undicht werden (Spannungsrisse).
    Das Thema „Kunststoffe“ ist komplex, und die Hersteller geben in der Regel keine Details preis, was die jeweilige Kunststoffmischung genau enthält, oder ob / womit er unverträglich ist…
    Ich persönlich würde Kunststoffverdampfer nicht dauerhaft dampfen. Für unterwegs, wenn es mal besonders klein & leicht sein soll, ist es für mich ok.
    Genau WISSEN tut kaum jemand was – somit befindet man sich als Endanwender im Bereich des GLAUBENs, den jeder bitte mit sich selbst ausmachen muss. Ich bitte von Kommentaren mit pauschalem „ist harmlos“ / „ist furchtbar gefährlich“ / „ich glaube…“ und unsinnigen Vergleichen abzusehen
    .
  • Das Mundstück eines Pods ist normalerweise nicht austauschbar.

Fazit: Pod-Systeme können noch kompakter als AIOs sein, und haben im Gegensatz zu AIOs wechselbare Tanks / Verdampfer.

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Verdampfer Anschlussgewinde

Heutzutage haben praktisch alle Verdampfer und Akkuträger ein sogenanntes 510er Gewinde, wodurch man beliebige Verdampfer auf beliebige Akkuträger schrauben kann.
Aus rein optischen Gründen wählt man in der Regel einen Verdampfer der den gleichen, oder einen kleineren Durchmesser als der Akkkuträger hat, weil ein überstehender Verdampfer meist als unschön angesehen wird.

Bei kleineren älteren Clearomizern (Abkürzungen & Begriffe), wie beispielsweise der Evod (AM) kommt auch noch das sogenannte eGo-Gewinde zum Einsatz.

Es gibt Adapter um Verdampfer mit eGo Gewinde auf 510er-Akkuträgern  verwenden zu können, zB sehr günstig bei FastTech: FT | AM | EB

Akkuträger mit 510er-eGo-Adapter
Akkuträger mit 510er-Anschluss und einem eGo-Adapter/Verdampfer
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Links & Kommentare

  • Akkuträger Zubehör
    • Meine aktuellen Lieblingsakkuträger
    • AM|EB|FT|GB   18650 Akku für alle Akkuträger
    • AM|EB|FT|GB   21700 Akku für alle Akkuträger
    • AM|EB|GB|FT   Universal Ladekabel
    • AM|EB|FT|GB   Top-Ladegerät
    • AM|EB|FT|GB   Top-Ladegerät, klein
    • AM|EB|FT|GB   Glasfaserstift
    • AM|EB|FT|GB   Isopropanol
    • AM|EB|FT|GB   Akku-Transportboxen
    • Noch mehr Auswahl: Dampfer Zubehör
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Dennis

Gestern Abend beim letzten Vorzubettgehendampfen ist mir was interessantes aufgefallen.

Gedanken versunken, hat es mich am Ohr gejuckt und wie es so ist als Rechtshänder, habe ich meine Dampferhand genommen und samt Akkuträger (Cuboid Joyetech) zum Ohr geführt.
Anscheinend habe ich noch ein gutes Gehör, denn interessanterweise habe ich ein leises hochfrequentes elektronisches Summen gehört. Wenn ich hochfrequente Töne alleine betrachtet sehen würde, würde ich sagen so im oberen Mittelfeld der frequenten Töne. Interessant, dass man den Schaltkreis der Box also beim „Arbeiten“ zuhören kann.

Was mich aber gewundert hat, ist, dass ich ein rhythmisches 1sec „Ticken“ wie bei einer Armbanduhr gehört habe. Vermutlich von einem verbauten Zeitgeber Quarz.
Aber hier frage ich mich Sachen, die sich sonst vermutlich keiner fragen würde:

1) Ich dachte das Ticken bei einer Armbanduhr kommt nicht vom Zeitgeberquarz, sondern vom sich bewegenden Zeiger. Kann man wirklich ein „Quarzticken“ hören?
2) Warum höre ich das ticken in einem 1 Sec Intervall? Ich dachte Zeitgeberquarze Schwingen beim anlege einer Spannung mit 8 Schwingungen in der Sec. Der Chip teilt die Impulse fortwährend immer durch 8 und jedes Mal, wenn er bei 8 ankommt weiß er „Hoppla“ wieder eine Sec. ist vergangen und kommt so zu einer Zeitberechnung die er dann z.b. für die Zuglängenbegrenzung bei 10 Sec benutzen kann.
3) Warum höre ich das Ticken, wenn die Box rein im Standby ist? Klar, wenn das wirklich der Zeitgeberquarz ist den die Box braucht, dass man den hört, wenn er läuft. Z.b. Feuere ich und damit die Box weiß das nach 10 Sec Finito ist, muss der Arbeiten… …aber warum arbeitet der auch im Standby, wenn die Box doch gar nichts zeitkritisches beachten oder berechnen müsste? Ist doch nur Strom/Akku verjubeln Richtung Nirvana…

Dampf-Pfeife

moin chefe, laß es ein vierteljahr sein. also ungenutzt heißt, voll geladen rein und nur ein paar mal zum glühen und dry clean benutzt. wie gesagt, auch nicht mehr als 50 watt, sind auch „nur“ vtc5″, keine „vtc5a“. weil ich diese übrig hatte und nicht aufs altenteil schieben wollte, habe ich genau deshalb die dinger in die ikonn eingesetzt. naja, jezze brauche ich entweder neue, oder die ravage übernimmt die rolle der ikonn, wenn der vapecig dna da ist. ich schätze mal, morgen wird der postsack das ding in den hausflur werfen. gearbest scheint übrigens auch in deutschland ein lager zu haben, donnerstag bestellt und morgen? schon da, das ding kommt nicht aus dem reich der mitte, jede wette…

Dampf-Pfeife

Meine ikonn von eleaf ist anscheinend ein montagsgerät und hat es geschafft, einen akkusatz zu schrotten. da sie von anbeginn an nicht so funzte, wie ich es erwartet habe, habe ich sie nur noch zum ausglühen und als wickelhilfe benutzt. aus diesem grund war auch nur ein satz vtc5 drinne, der aber nie an seine grenze gebracht wurde. das glühen habe ich mit max. 50 watt durchgeführt, das sollten die akkus eigentlich problemlos verkraften, selbst als einzelner im p80. hin wie her, heute morgen will ich neue watte einziehen und vorher glühen, aber am mod alles zappenduster. also ab ins ladegerät und „tadaaaa“ spannung 1,26 v am ersten und null am zweiten. zum test mal rein in die p80 und immer noch rabenschwarzes display. also amtlicher schrott.
worauf ich hinaus will. die akkus nicht im akkuträger lassen, wenn das ding nicht zu 100% vertrauenswürdig läuft. ist die firmware madig, wovon ich hier mal ausgehe, befördert das ding vor seiner entsorgung aus rache vielleicht noch die akkus ins jenseits. frei nach murphy, jeder gegenstand, der ausgemustert werden soll wird vor dieser aktion den maximal möglichen schaden anrichten, außer selbstzerstörung… fragt sich bloß noch, war das ein einzelfall, also nur bei mir oder kursieren hier ähnliche erfahrungen…

Dampf-Pfeife

eigentlich gehört die frage vermutlich nicht an diese stelle, aber ich finde keine bessere… ich will mir noch eine zweitdampfe zusammenstellen, und bin jetzt am zweifeln, ob meine vorstellungen an der realität scheitern, wunsch und wirklichkeit sind ja oft zwei seiten einer medaille… mit meinem ehpro nixon bin ich ja hochzufrieden, mal eben was anderes als immer nur avoria bragger und nicht jedesmal dafür den ganzen tank zu zerlegen. irgendwie wirkt der tank aber etwas verloren auf meinem istick pico, weshalb ich mich auf die suche nach einer alternative begeben habe. optisch und maßtechnisch sagt mir der aspire cf subohm am meisten zu, mit 144 mm schön klein und mit 22mm durchmesser die perfekte basis für den kleinen, oder auch mal einen anderen 22mm-tank. die bandbreite des coil-widerstandes würde auch passen, bei 0,3 ohm geht’s los und der kleine hat momentan 0,42. mich“stört“ nur der fest verbaute akku und der umstand, nichts, aber auch gar nichts irgendwie an meine bedürfnisse anpassen zu können. ist wie katze im sack kaufen oder friß, vogel, oder stirb… hat hier jemand schon erfahrungen mit diesem mod gesammelt…???

Miguk

Ich bin gerade am Überlegen…

Ich dampfe im Watt-Modus. Habe gerade meine erste Wicklung selber gemacht, 1,8 Ohm Kanthal.
Pico zeigt 1,73 Ohm, gibt 16 W mit 5.26 V.
Vic mini zeigt 1.88 Ohm, gibt 16 W mit 5.48 V.
Aber auf jeden Fall ist der Strom nicht höher als 3 A.

Jetzt Frage 1: brauche ich unbedingt Akku mit 25A wie Sony Konion z. B.? Oder würde mir auch 10A reichen (dafür 3500 mAh)?

Frage 2: mein Ladegerät lässt Akkus mit 500 oder 1000 mA laden. Auch 1000 mA ist nur die Hälfte von 2100 mAh Kapazität. Muss ich doch auf gesparte Zeit verzichten und immer 500 mA benutzen oder wird auch 1000 mA Ladestrom nicht schaden?

Danke.