iJoy RDTA Box 200W – Test

  • Aktualisiert am 21.02.2017: Messergebnisse & ein paar Ossi-Bilder

iJoy RDTA Box 200W liegendIn diesem Review teste ich ausführlich die iJoy RDTA Box 200W mit Combo Verdampfer. Wechselakkus, großer integrierter Tank, viele optionale Wickeldecks, und laut iJoy „95% Energy Conversion“. Ob das so ist, und ob 200 Watt aus 2 Akkus möglich oder sinnvoll sind?…


Inhalt
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Ersteindruck

Bei der iJoy RDTA Box 200W handelt sich um eine Symbiose aus Akkuträger, Tank und Verdampfer. Andere Verdampfer können nicht aufgeschraubt werden, was mich persönlich gar nicht stört, da der Combo-Verdampfer top ist.

Die Box hat auf der Frontseite den Look / Feel eines Diktiergerätes aus den 90ern. Die Sprachaufnahme funktioniert super (Knopf drücken und oben in das Loch sprechen), allerdings hat das Gerät Probleme das Aufgenommene wieder abzuspielen. 😉

iJoy RDTA Box 200W hinten rechtsiJoy RDTA Box 200W hinteniJoy RDTA Box 200W hinten links 
iJoy RDTA Box 200W Front rechts

Klick auf sämtliche Fotos macht groß…

Die Größe der Box hat mich überrascht. Pranken-geeignet, und eher nichts für kleine Hände (vermutlich Kindersicherung by Design). 😉

Irritierend war im ersten Moment die Bedienung, bzw die fehlende Features, was alles nicht zum Handbuch passte. Mir kam kurz der Gedanke eines Clones, aber da die Box von FastTech mit dem Vermerk „Authentic“ verkauft wird konnte das nicht sein, was auch der Verifizierungscode auf der Verpackung bestätigte. Sprich, das Handbuch ist neuer als die Firmware auf der Box – das muss man auch erstmal schaffen. Da hamse bei iJoy wohl keinen Bock gehabt die neuste Firmware schnell noch selbst draufzuspielen, faules Pack. 😉

Die Box wirkt ziemlich robust, und an der Verarbeitung finde ich nix zu meckern.

Die Knöppe gehen nicht zu leicht, sind leicht versenkt, so dass die Box auch auf der Stirn liegen dürfte (wegen dem Display aber vielleicht nicht sollte). Apropos, Display – das hat eine Schutzfolie drauf, die auf den Fotos auch noch drauf ist.

Der Akkudeckel sitzt atombombensicher, da er fest „verkrallt“ in einer Schiene läuft:

iJoy RDTA Box 200W Akkudeckel

Um ihn abzuziehen sollte man nicht dort greifen wo er in der Schiene läuft, da man ihn damit festklemmt…

iJoy RDTA Box 200W Akkudeckel iJoy RDTA Box 200W Akkudeckel

Ich nehme den Akkudeckel in die eine Hand, und drücke mit dem Daumen der anderen Hand am schwarzen Gehäuse (beide Hände gleichzeitig kann ich nicht fotografieren), bis der Deckel aus seinem „Festhaltenupsi“ raus ist.

Die Box hätte durchaus etwas dünner sein können – im Bereich der Akkus wird ordentlich Platz verschwendet. Mit dann schmalerem Tank hätte man aber auch weniger Tankvolumen gehabt.

iJoy RDTA Box 200W Akkufach

Trotz fehlendem Akku-Band ist der Akku-Wechsel einfach, dank Aussparung auf der Rückseite:

iJoy RDTA Box 200W Akkufach Rückseite

Der Verdampfer / Tank riecht ein wenig nach Fabrik, aber im Rahmen. Eine Erstreinigung schadet nicht: Verdampfer Reinigung

Noch ein kleines nettes Detail : Man kann das Wickeldeck und den Tankdeckel nicht zu fest anschrauben, da beides definierte Endpunkte hat und so die Dichtungen nicht übermäßig gequetscht werden können.

Bedienung

Insgesamt ist die Bedienung der RDTA Box einfach, sogar einfacher als bei Eleaf/Joyetech/Wismec. Es gibt keine „Geheimcodes“ um Funktionen/Werte einzustellen, zumindest kenne ich bislang keine. Vielleicht springt ja noch der Hase aus der Box, wenn ich die richtige Tastenkombination dafür herausfinde. 😉

Schön finde ich auch die klaren Meldungen die die Box von sich gibt, wie zB „Ohms too high“, oder „Low Battery“. Damit kann man was anfangen.

Minimal besser als bei Joyetech, Eleaf, Wismec ist die Einstellbarkeit der Leistung / Temperatur. Die Werte rattern nicht ganz so heftig, das ginge aber noch besser, vor allem wenn man nur mal 1-5 Watt verstellen möchte, artet das immer in Geklicke aus. Und auch hier gibt es 0,1 Watt Schritte, bis hoch zu 99,9 Watt, was nun wirklich schlimmer Blödsinn ist und nur die Bedienung erschwert. Hallo iJoy! Im nächsten Firmware-Update bitte unterhalb von 10 Watt eine Schrittweite von 0,5 Watt, und darüber in 1 Watt, viiiielen liiiiieben Daaahaaank! 😉

TC MODE

Die Watt-Einstellung im Power-Mode gilt auch für den TC-Modus. Der Vorteil ist das die Einstellung leicht erreichbar ist, allerdings braucht man bei einer guten TC-Steuerung an den Watt eigentlich eher nicht herumdrehen.

Der einstellbare Temperaturbereich ist 149 – 316° C. Darüber oder darunter befindet sich der Fahrenheit-Bereich. Und wenn der Tester 316° einstellt, dann schreibt, dann arglos weiterdampfen will, muss wieder etwas Regenwald für neue Baumwollplantagen gerodet werden… 😀

DISPLAY

Das Display ist schön hell, groß, und gut lesbar. Die Anzeige schaut so aus:

iJoy RDTA Box 200W Display Watt Modus  

  • Oben werden die Watt W angezeigt (im TC Mode ist das die Maximalleistung die ausgegeben werden soll).
  • Darunter erscheint (nur im Watt-Modus) „Norm„, „Hard„, „Soft„, „User“ (Erklärung im nächsten Kapitel).
  • Dann folgt (im Watt-Modus) die Ausgangsspannung V, die allerdings nur beim Feuern aktualisiert wird. Stellt man eine andere Leistung ein läuft die Spannung nicht gleich mit, und sie wird auch nicht für eine Kalkulation der maximal möglichen Ausgangsspannung (8 Volt) berücksichtigt. So kann man zB bei einem Widerstand von 1 Ohm lustige 225 Watt einstellen, die dann aber natürlich nicht ausgegeben werden können. Wieviel tatsächlich heraus kommt weiß man dann ohne Rechnen nicht. Man könnte sich mit den Watt herunter tasten, bis die Anzeige beim Feuern bei 7,9 Volt landet, dann weiß man es.
  • Es folgen die grafische Anzeige für den Füllstand der Akkus, der Widerstand Ω des Verdampfers, und ein Puff-Counter (Zugzähler).
    Während des Zugs wird anstelle des Zugzählers die Zugdauer angezeigt. Lässt man den Feuerknopf los springt es sofort wieder auf den Zugzähler um, womit die Zuglängenanzeige vollkommen sinnlos ist, es sei denn man dampft vor einem Spiegel…

REINIGEN

Falls der Tank mal gereinigt werden soll wird sich der beiligende Silikonstopfen zum Verschließen der Verdampferöffnung als nützlich erweisen. Ich würde es dann mit warmen Wasser & schütteln versuchen, oder, bei hartnäckigem Restgeschmack, mit einer Mischung aus 70% Wasser und 30% Isopropanol.

Der Combo-Verdampfer kann beliebig gereinigt werden, zB im Ultraschall, oder mit Bürsten.

Tastenkombinationen / Funktionen

  • Akkuträger ein-/ausschalten: 5x Feuertaster

iJoy RDTA Box 200W Display Menü  iJoy RDTA Box 200W Display Menü TC

Allgemein

  • Menü aufrufen (Bild 1): 3x Feuertaster.
  • Watt Modus wählen: Menü, P wählen.
  • TC Modus wählen: Menü, T wählen, dann die Drahtsorte (Bild 2): Ni = Nickel, Ti = Titan, SS = Edelstahl. M1 und M2 sind Modi mit frei wählbaren Temperaturkoeffizienten (TCR).
  • TCR Werte einstellen: Menü, TCR wählen, mit Feuerknopf M1 oder M2 auswählen, mit Plus/Minus den Wert einstellen. Exit wählen und mit Plus oder Minus verlassen.
  • Tankbeleuchtung Ein/Aus: Menü, Set wählen, mit Plus/Minus auf LED on/off gehen, mit Feuertaster bestätigen.
  • Zugzähler auf Null setzen: Menü, Set wählen, mit Plus/Minus auf Puff Rest gehen, mit Feuertaster bestätigen.
  • Displaybeleuchtungsdauer einstellen: Menü, Set wählen, mit Plus/Minus auf einen der Screentime-Werte gehen, mit Feuertaster bestätigen.
  • Display um 180° drehen: Menü, das Symbol mit den oben/unten-Pfeilen wählen.

Im Watt Modus

  • Leistung einstellen: Plus/Minus
  • Leistungskurve einstellen: Menü, das „Notizsymbol“ (4. Symbol) wählen:
    • Norm = flache, normale Ausgabe
    • Hard = Erhöhte Leistungsausgabe bei Zugbeginn (um Wicklungen mit dickem Draht auf die Beine zu helfen).
    • Soft = Verringerte Leistungsausgabe bei Zugbeginn.
    • User = Eine „Kurve“ die in 6 Segmenten frei einstellbar ist, wobei 1 Segment einer Dauer von 0,5 Sekunden entspricht.
      Falls der Handy-Akku mal unverhofft leer ist hat man wenigstens hier noch was zum rumspielen. 😉

In einem der TC Modi

  • Temperatur ändern: Minus-Taste drücken, dann mit Plus/Minus einstellen.
    Außerhalb der Bereiche 149 – 316° C ist der Fahrenheit-Bereich (300 – 600 F). Ist man darin „gefangen“ geht man einfach unter 300F oder über 600F und landet so wieder im Celsius-Bereich.
  • Max-Watt ändern: Plus-Taste drücken, dann mit Plus/Minus einstellen.
  • Basiswiderstand setzen: Plus/Minus gleichzeitig drücken

Tanken

Das Tanken funktioniert dank des großen Einfülllochs sifffrei & problemlos aus jedem beliebigem Behälter.

iJoy RDTA Box 200W Tanken

Mit der Tankinnenbeleuchtung kann man von außen durch die drei Schlitze sehen wieviel Liquid noch im Tank ist. Sie leuchtet sobald man den Feuerknopf drückt, vermutlich als Show gedacht. Es würde reichen wenn sie ausschließlich kurz nach Zugende leuchtet, was sie immerhin für eine Sekunde macht. Also kurz den Taster antippen, dann leuchtet’s für eine Sekunde.
Sie ist abschaltbar. Ich fände es intelligenter wenn sie nur dann leuchten würde wenn man kurz den Feuerknopf tippt, bzw. wenn sie dies auch dann tun würde wenn sie eigentlich ausgeschaltet ist. Dann hätte ich den „Showeffekt“ beim Dampfen nicht, und könnte trotzdem jederzeit nachgucken was im Tank los ist.

Der Tank besteht aus Kunststoff. Ob er anfällig gegenüber „agressiven“ Liquids ist weiß ich nicht. Falls da jemand negative Erfahrungen machen sollte, bitte gern per Kommentarfunktion berichten…

iJoy RDTA Box 200W Tank iJoy RDTA Box 200W Tank

Combo RDTA Verdampfer

iJoy RDTA Box 200W Combo Verdampfer

Der Verdampfer macht einen hevorragenden Eindruck. Tolle Gewinde und O-Ringe – das läuft und flutscht alles 1A mit Sternchen. Ich werde hier aber nicht allzu viel zum Verdampfer schreiben. Weil der Combo ein Limitless (Test) in Grün ist, taucht das Ganze was, wenig überraschend.

  • Die O-Ringe sind exzellent. Die Verdampferhülse geht butterweich und trotzdem fest auf die Base. Es klingt lächerlich, aber ein so gutes Feeling beim „Hülse auf O-Ringe schieben“ hatte ich noch nie.
  • Die Form der Top Cap finde ich für die Lippen beim Combo noch etwas angenehmer als beim Limitless.
  • Man bekommt für den Combo RDTA jede Menge unterschiedlicher Wickeldecks (Datenbank) wenn man spezielle Wünsche für die Art der Drahtbefestigung hat, und/oder leichte Unterschiede bei der Luftführung ausprobieren möchte.
  • Kleiner Kritikpunkt sind die recht kleinen Polschrauben, die auch noch Kreuzschlitz sind, wodurch sie sich leichter abnudeln lassen. Nach 10x Benutzung waren sie bei mir rundgedreht. Deutlich besser sind passende Innensechskant-Schrauben: FastTech

iJoy RDTA Box 200W Combo mit 510 Drip TipMan kann ein 510er Drip Tip auf dem Combo verwenden. Wer sowieso einen hohen Zugwiderstand an der AFC einstellt, für den kann das vielleicht Sinn ergeben, ansonsten bremst es eher den Luftstrom.

Fertigverdampferkopf  😯

Welch Frevel, in so einem Verdampfer. 😉 Es ist ein Triple-Coil (siehe Bild beim Lieferumfang). Ich habe ihn nicht ausprobiert. Da ich die Box nur geliehen habe möchte ich ihn „jungfräulich“ lassen. 

Den Fertigkopf kann man nicht neu wickeln, aber quasi endlos oft mit neuer Watte bestücken: Wicklung reinigen statt neu wickeln
Dazu schraubt man unten die Schrauben los und kann dann die Hülse abnehmen um an die Watte zu kommen.

Wickeln

Da der Verdampfer keinen 510er Anschluss hat ist man gezwungen auf dem Akkuträger zu wickeln. Etwas kippelig für meinen Geschmack. Ich wickle lieber auf einem Ohm-Meter.

Ich wickle eine Dual-Wicklung (Single Coil geht eh nicht) wie folgt:
0,25 V2A – 15,5 Windungen auf 1,85 mm Wickelhilfe (Steam Engine). Watte: KGD

Wickelanfängern würde ich eine Wicklung mit dickerem Draht empfehlen, geht leichter.


iJoy Combo Verdampfer Dual WicklungDie Wicklung kann man vertikal genau zwischen die Drahtlöcher positionieren, dann sind sie später auf Höhe der Luftschlitze:

Combo Verdampfer Wicklung-Höhe
Wattespitze nass zwirbeln, so dass man das nasse Stück durch die ganze Wicklung schieben kann. Trocken wird man es bei der Wicklungslänge kaum durch bekommen.
Combo Verdampfer wickeln - Watte zwirbeln
Die Wattemenge die ich pro Wicklung verwendet habe:
iJoy Combo Verdampfer wickeln - Menge der Watte
Freistrecken gut in Watte packen, damit da später nix schlecht schmecken kann:
iJoy Combo Verdampfer gewickelt

Dampfen & Geschmack

Erstmal pure Basis gedampft. Der Geschmack ist die ersten Züge nicht dolle. Ich schmecke noch etwas Fabrik (keine Erstreinigung gemacht) . Tipp: Die ersten Züge einfach pusten, nicht ziehen. Der gute Geschmack dahinter ist aber schon erkennbar. Nach etwa 2 ml Eindampfen fängt es dann an richtig Spaß zu machen. 30 Watt, also lumpige 15 pro Wicklung, und es nebelt wie Schwein. 40 geht auch problemlos, schmeckt bei 30-35 aber leggara.

Ich spare mir weitere Lobesarien – die kann man im Test des quasi baugleichen Limitless nachlesen.

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Vielen Dank! 🙂

Watt-Modus

Der Watt-Modus macht in der Praxis keine größeren Mucken, auch wenn die Präzision der Box nicht immer tadellos ist. Witzigerweise wird sie bei hohen Ohm-Werten immer präziser, was vielleicht nicht ganz in die augenblickliche Epoche von Monsterdickdrahtwicklungen passt.

Es gibt keine nennenswerte Zugverzögerung, auch nicht wenn die Box aus dem Ruhezustand kommt, schön.

225 Watt? No, Sir. Bei 0,27 Ohm lieferte sie mir 204 Watt, wobei dann lustige 42(!) Ampere durch die Akkus flossen. Vielleicht doch nicht lustig… Mag sein das es zwischen meinen getesteten 0,13 und 0,27 Ohm irgendwo einen Widerstand gibt wo die Box 225 Watt raus tut, aber mal ehrlich, das ist doch alles grober Schwachsinn. Wer will den Widerstand beim Wickeln so genau treffen, von der Akku-Grillerei mal ganz abgesehen… Mhh, jetzt hab ich Lust auf Bratwurst… 🙂

iJoy RDTA Box 200W Messung 42 Ampere
Blau Ausgangsspannung, rot Akku

200 Watt aus zwei Akku lutschen zu wollen ist ’ne blöde Idee. Sie schaffte 183 Watt, bei 34 Ampere Akkulast, also mit Ach & Krach. Und auch da wird man über 35A kommen, wenn die Akkuspannung weiter sinkt. Sie lag bei mir bei 6,2V (Last), und die Box macht volle Möhre bis runter zu 5,6V…
Mein Rat: Nicht mehr als 150 Watt einstellen! Und grundsätzlich nur Akkus verwenden die auch im Fehlerfahl noch möglichst tolerant sind: VTC5A
Und am besten keine Widerstände unterhalb von 0,43 Ohm verwenden.

Die versprochenen „95% Energy Conversion“ erreicht die RDTA Box tatsächlich fast – mit Rückenwind, Bullen im Nacken, und Pommesbude in Sicht. Oder: Nur in bestimmten Situationen. Der Werbefachmann schreibt gewöhnlich „Up to 95%…“, womit er viel suggeriert, aber nichts konkretes aussagt. 🙄
Ist aber nur Kleinmeckerei weil mir heute mein Rasierpinsel in Klo gefallen ist. 😉 Wenn man nicht tiefstes Kellerohm unter 0,25 wickelt dann kommt die Box schon häufig recht nah dran, passt.

Die Box verfügt über einen Spannungsbooster. Der arbeitet aber nicht immer fehlerfrei, genauer, er springt nicht immer an, oder erst mitten im Zug:

iJoy RDTA Box 200W Booster Measurement
Nach einer Sekunde…
iJoy RDTA Box 200W Booster Measurement
Nach drei Sekunden…

Es scheint immer erst nach einigen Zügen aufzutreten. Da man durch das 8V-Limit sowieso nicht allzuoft den Booster in Aktion erlebt habe ich das nicht stundenlang getestet – ich muss außerdem noch dringend meine Ehefrau zerteilen und zur Deponie bringen.
(Diese Ausrede der Spitzenklasse wurde Ihnen mit freundlicher Unterstützung der Arroganz-Versicherung präsentiert, unverfroren.)

Die Anzeige der Ausgangsspannung im Display ist nicht immer korrekt (bei 0,05Ω zB etwa 30% höher als sie real ist). Je höher der Widerstand desto besser wird es. Das ist nicht weiter tragisch, nur sollte man nicht denken das man mit den Werten des Displays irgend etwas ausrechnen könnte, zumal ja auch die Widerstandsanzeige Lotterie spielt (siehe Widerstandsmessung / Anzeige).

Es gibt manchmal kurze kleine Leistungssprünge innerhalb eines Zugs, die man in der Praxis aber nicht bemerken wird.

 

Messungen: Watt, Ω, Akku-Ampere, Wirkungsgrad

Die Tabellen geben im Detail Auskunft über:

  • Die Genauigkeit der Widerstandsmessung (Ohm).
  • Die Genauigkeit des Chips (Watt).
  • Die reale Ausgangsleistung (Watt), unabhängig von dem was der Chip versucht zu tun.
  • Die reale Akku-Ampere Belastung.
  • Der Spannungseinbruch des Akkus (Voltdrop).
  • Den Wirkungsgrad (wieviel Energie des Akkus verloren geht).

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Wirkungsgrad per ATV

Ich wollte ja nun wissen ob die in der Werbung versprochenen „95% Energy Conversion“ in der Praxis irgendetwas besonderes hervorbringen. Ich habe daher den Wirkungsgrad auch auf meine „klassische Weise“ gemessen, im Praxistest, per ATV Messmethode Wirkungsgrad/Akkulaufzeit.

Testbedingungen: Tankbeleuchtung aus, Display auf 10 Sekunden, immer dieselben Akkus (2x neue VTC5A). Diese haben eine gemessene Energiemenge von 8,8 Wh (umgerechnet auf die Nennspannung von 3,65V sind das 2411 mAh). Mit zwei Akkus steht also eine Energiemenge von insgesamt 17,6 Wh zur Verfügung. Bei den Single-Coils habe ich das zweite Luftloch und die Liquid-Löcher mit Watte verschlossen.

  Wicklung Watt ml/Wh
1. 1 Ohm, Dual
(die von oben)
30 1,05
2. 2 Ohm, Single
(eine Wicklung
weggenommen)
15 1,16
3. 1,72Ω, Single 8 0,80

Die beiden ersten Ergebnisse sind ganz normal – sie werden auch von Eleaf / Joyetech Akkuträgern erreicht. Somit stufe ich die besondere Anpreisung der „95% Energy Conversion“ als redundante Werbe-Nullaussage ein, im Sinne von „Kaufen sie einen VW Golf! Er fährt sehr gut, denn er hat vier Räder!“ 😉

Die 3. Messung habe ich nur aus Neugierde gemacht, um die Box unter gleichen Bedingungen mit der RX 2/3 zu vergleichen. Die RX 2/3 hatte da nur 0,70 ml/Wh erreicht – die RDTA Box arbeitet hier effizienter. Für die Praxis hat der Wert für die RDTA Box selbst keine Bedeutung, da der zwangsverheiratete Combo-Verdampfer für MTL nicht verwendbar ist. DTL ist mit der RDTA Box Pflicht, und da wird man kaum mit weniger als 15 Watt dampfen, also alles gut.

Verfügbare Watt-Leistung bei Widerstand X

Die maximal erreichbare Leistung hängt von der Maximalspannung des Akkusträgers und dem Widerstand des Verdampfers ab. Die maximale Ausgangsspannung der RDTA Box 200W beträgt 8 Volt. Hier habe ich eine Übersicht erstellt welche Maximalleistung bei einem Widerstand X theoretisch verfügbar ist.
In der Messtabelle weiter oben kannst Du sehen was in der Praxis in etwa möglich ist (mit dem dort verwendeten Akku-Typ).

Max Watt 225 200 150 128 64 43 32 26 22
@Ohm 0,28 0,32 0,43 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 2,9

Formel zum selber rechnen:
ATMaxSpannung * ATMaxSpannung / GewünschteWatt = Höchstwiderstand
Beispiel: 8 Volt * 8 Volt / 25 Watt = 2,56 Ohm (oder eben weniger Ohm)

TC-Modus (Temperaturkontrolle)

Die RDTA Box 200W bietet TC-Modi für Edelstahl, Titan, und Nickel. Ich habe den „SS“-Modus (Edelstahl) ausprobiert. Überzeugt bin ich nicht. Ich habe es immer wieder das die Steuerung ein Eigenleben führt. Sehr oft wird mit viel zu wenig Leistung begonnen und es dauert eine bis mehrere Sekunden bis er merkt das er mal ein bisschen mehr Gas geben muss. Da wickelt man so schöne schlanke Coils und bekommt dann trotzdem Dickdraht-Trägheit-Feeling zu dampfen. 😕 
Manchmal bleibt er sogar stur bei 2 Watt, keine Ahnung was er sich dabei denkt. 🙄

Fast immer wird ein TC-Zug wie mit einem Soft-Start begonnen. Das können Eleaf, Joyetech und Wismec besser – da dampft es sofort.

Es ist zudem recht leicht die Steuerung aus dem Tritt zu bringen. Wenn man zB im Zug einfach absetzt, oder im Verlauf eines Zugs nur langsamer zieht – heißer Dampf, aua. Ganz ohne zu ziehen feuerte er auch mal mit ~23 Watt durchgängig. Ein anderes mal peilt er was los ist geht immer weiter runter, bis 0, und feuert dann jedoch gar nicht mehr. Manchmal macht er es aber auch richtig gut und bleibt ziemlich stabil bei ~0,5 Watt.
Beginne ich kurz vor Zugbeginn zu feuern, kommt er oft gar nicht mehr in die Pötte.
Das ganze ist eher ’ne Lotterie. Auch wird der sweet spot, also die Zieltemperatur nicht genau eingehalten. Manchmal wird’s ein bisschen zu warm, dann ist’s wieder ok, dann wieder zu hoch…

Immerhin funktioniert das Trockenlaufen der Watte absolut tadellos. Ich konnte den Tank leerdampfen bis es quasi gar nicht mehr dampfte, ohne jegliche Anzeichen von Kokeln.

TC Fazit: Durchgefallen, für mich. Da dampfe ich lieber im Watt-Modus. Da geht’s dann sofort los mit dem Dampf, und der Zug hat immer einen stabilen Output, no matter Watt. 🙂

Firmware 2.1

Das TC-Verhalten hat sich nicht merklich geändert.

Es gibt nun die Möglichkeit TCR-Werte frei einzustellen. Dies zeigt jedoch keinerlei Wirkung. Ich dampfe mit V2A, und ob ich einen TCR von 50, 100, oder 150 einstelle, oder ob ich im Werks-SS Modus dampfe, macht alles keinen Unterschied. Für meinen Sweetspot muss ich bei meinem V2A-Draht immer rund 170° C einstellen.

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Basiswiderstand / Lock Funktion

Die RDTA Box bietet keine automatische Erkennung des Basiswiderstands. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, da der Verdampfer eh mit der Box verheiratet ist.

Will man den Basiswiderstand setzen wartet man bis der Verdampfer vollständig abgekühlt ist (gleich mit der Raumtemperatur) und drückt dann die Tasten Plus/Minus gleichzeitig.

Test dazu: Zug machen (Wicklung warm), Basiswiderstand setzen – TC funktioniert nicht mehr (wird zu heiß). 15 Minuten warten, immer noch zu heiß – keine Automatik vorhanden.

Widerstandsmessung / Anzeige

Die Ohm-Anzeige schwankt teilweise heftig, um bis zu 0,25 nach oben und unten im Subohm-Bereich und bis 0,5 Ohm bei 3 Ohm. Es scheint mir ein reines Software-Problem zu sein. Irgendwann kehrt er wieder zum richtigen Widerstand zurück. Ein Muster kann ich nicht ausmachen.

Im TC-Modus führt das dazu das die Box gelegentlich die „New Coil?“ Abfrage präsentiert, obwohl sich der reale Widerstand nicht geändert hat. Quittiert man die Abfrage mit „Yes“, dann funktioniert TC nicht mehr.
Daher sollte man die Abfrage mit „No“ beantworten, wenn man sich sicher ist das der Widerstandswert sich nicht geändert hat.

Die tatsächliche Leistungsausgabe ist davon nicht negativ berührt, weder im TC- noch im Watt-Modus.

Komischer Bug. Als Einsteiger oder Wickelanfänger kann sowas unschön sein, weil man bekanntlich beunruhigt sein sollte wenn der Widerstand des Verdampfers schwankt – was er ja laut Display scheinbar tut.

Bei über 3,00 Ohm kommt „Ohms too high“, da lässt er nicht mit sich handeln. Die 3-Ohm Messungen waren dadurch ziemlich krampfig, aufgrund der Widerstandslotterie des Displays, zeigt er plötzlich auch mal 3,46 Ohm, statt 2,98, und verweigert den Dienst… Nur zu beheben durch Akku-Entnahme…

Das Display zeigt zB einen realen Widerstand von 9,8 Ohm an, löblich, aber dann beim Feuern „No Atomizer“. Da hätte „Ohms too high“ kommen sollen (laut Handbuch). Es funktioniert hingegen bei zB 4,3 Ohm.

Akku laden

Das wird ein kurzes Kapitel, denn die RDTA Box kann nicht per Mikro-USB Kabel (beiliegend) aufgeladen werden. Man benötigt ein externes Ladegerät (Tests).

Sind die Akkus leer zeigt die Box „Low Battery“ und feuert nicht mehr. Die Box ermittelt „Akku leer“ anhand der Leerlaufspannung der Akkus und die Grenze liegt bei rund 3,2 Volt. Bei mir:
Akku 1: 3,160
Akku 2: 3,245

Die Box könnte die Akkus theoretisch ein bisschen besser ausnutzen. Wenn ich mit 30 Watt und VTC5A Akkus dampfe, fallen diese von 3,25 Leerlauf auf 3,1V unter Last, da wären noch 0,3 Volt Luft, und etwas Kapazität verfügbar (so ca. 5% mehr).

Akku-Sicherheit

Dir wurde ein Akku mit zuwenig Ampere als sicher empfohlen, zum Beispiel weil Du sowieso nur mit „wenig Watt“ dampfst? Es kursieren leider gleich mehrere sehr hartnäckige Missverständnisse darüber das Akkus mit zuwenig Ampere-Belastbarkeit dennoch sicher zu verwenden seien. Nimm Dir 5 Minuten, um zu verstehen warum das nicht so ist, und welche Risiken Du damit eigenverantwortlich eingehst: Sichere Akkus für regelbare Akkuträger

iJoy schreibt für die RDTA Box „High rate“ Akkus vor, was immer das genau heißen soll. Finde ich nicht in Ordnung das sie keine eindeutige Aussage zur Ampere-Belastbarkeit machen.

Update: Nachdem ich nun Messungen gemacht habe sind VTC5A Akkus absolute Pflicht, und noch nicht mal für alle Situationen ausreichend. Wenn Du sicher gehen möchtest die Akkus nicht zu überlasten bleibt nur der etwas halbgare Workaround keine Wicklungen unter 0,4 Ohm zu verwenden.

Allgemeine Sicherheitsfunktionen

Folgende Sicherheitsfunktionen der RDTA Box habe ich überprüft:

  • Zuglängenbegrenzung: 10 Sekunden
  • Akku kann bei Bedarf ausgasen, ohne das sich Druck im Akkuträger aufbaut („Rohrbombe“).
  • Akku-Unterspannungsschutz unter Last: 5,6V (2,8V für jeden Akku), das ist gut.
  • „Akku Leer“ Überwachung: Ja, Akkus haben dann ca. 3,2V Leerlaufspannung.
  • Kurzschlussschutz: Ja, bei 0,0245 Ohm behauptet er zwar 0,04 Ohm zu messen, es kommt aber „Ohms too low“ und er feuert nicht.
  • Überhitzungsabschaltung: Konnte ich nicht wirklich testen. Die Box wurde so heiß das es grenzwertig wurde sie anzufassen. Ich denke da hätte schon mal ein „PCB too hot“ erscheinen dürfen. Weiter wollte ich es nicht treiben da die Box nicht mir gehört.

Firmware Updates

Um die RDTA Box 200W zu aktualisieren benötigt man zunächst einmal die Firmware Updater App. Leider nur für Microsoft Windows erhältlich!: Download

Das Aktualisieren ist etwas umständlicher als bei Joyetech, Eleaf, Wismec, vor allem nicht intuitiv:

  1. Akkus müssen entfernt werden.
  2. Das mitgelieferte USB Kabel in den Rechner stecken.
  3. Feuerknopf gedrückt halten, dabei das USB Kabel in die Box stecken. Das Display bleibt dabei tot, ist normal.
  4. Windows-User können das hier überspringen: Nun wird die Box an meinem Mac als USB Device „STM32 BOOTLOADER“ gelistet, Vendor „STMicroelectronis“. In Parallels weise ich das Gerät der virtuellen Windows-Umbegung zu.
  5. Der Windows Hardware-Wizard poppt auf mit „STM Device in DFU Mode“. Ich lasse ihn seinen Kram machen, und dann erscheint die Box in der iJoy Update Firmware App.
  6. Das heruntergeladene DFU-File (die Firmware) auswählen, Update klicken, ratter rödel, fertig.

Positiv: Nach einem Firmware-Update bleiben alle Einstellungen erhalten. Das ist bei Eleaf/Joyetech/Wismec nicht so.

Firmware Version 2.1

  • Download
    • TC-Mode: TCR auf zwei Speicherplätzen (M1, M2) frei einstellbar.
    • Beleuchtungsdauer des Displays einstellbar.
    • 225 Watt maximale Leistung.
      (Ich finde dieses Nachschieben von Leistung per Firmware-Update ein erbärmliches Marketingschauspiel.)
Wolle Rose?    Oder lieber Dampfer-Tools?

Pro

  • Sehr großer Tank
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Kein Schnickschnack (vom „User Mode“ mal abgesehen) 😉
  • Fast durchgängig logische Bedienung, ohne „Spezialtricks“
  • Großes Display, sehr hell
  • 1A* „Combo“ Verdampfer mit top Geschmack „an Bord“
  • Kein Gesiffe, auch nicht beim Tanken
  • Einfaches Tanken
  • TC Modes für Edelstahl, Titan, Nickel und zwei TCR Speicherplätze
  • Firmware Updates

Kontra

  • TC Modus mit deutlichen Macken in der Leistungsabgabe
    • TCR Werte ohne Funktion
    • Unnötige „New Coil?“ Abfragen, bedingt durch:
  • Unzuverlässige / springende Widerstandsanzeige
  • Plastiktank (welches Material?)
  • Akkus können nicht in der Box geladen werden
  • Keine Single-Coil Option des Combo-Verdampfers
  • Kein Akku-Ampere-Limit. 42 Ampere (und vielleicht noch mehr) sind möglich.

Alle Daten & Lieferumfang

Alle Daten, wie immer selbst gemessen:

  • Höhe: 135 mm (105 mm, ohne Tankdeckel)
  • Breite: 28 mm
  • Tiefe: 55 mm
  • Combo Verdampfer ø: 25 mm
  • Tankinhalt: 12,9 ml
  • Gewicht: 356 g mit 2 Akkus & vollgetankt
  • Widerstand: 0,05 – 3,00 Ohm (Watt Modus) und xx – xx Ohm (TC Modus).
  • Leistung: 5 – 150 Watt (max. 204 Watt, mit Akku-Überlastung)
  • Akku: 2x 18650, VTC5A absolute Pflicht.

Lieferumfang

  • RDTA Box 200W
  • Combo Verdampfer
  • Adapterstück für 510er Drip Tips
  • Fertigverdampferkopf  😯 
  • 2 Wicklungen + Watte
  • Ersatz-O-Ringe
  • 2 Ersatzschrauben fürs Deck
  • USB Datenkabel
  • Schutzüberzug für den Verdampfer (nicht wegen Siffen, sondern wohl eher wegen Dreck der bei der nächsten Sahara-Expedition reinkommen könnte)
  • Stopfen für den Tank, falls der Verdampfer nicht drauf ist.
  • Ein Ohrenpinsel 😉
  • Anleitung (Englisch, Chinesisch)

iJoy RDTA Box 200W Lieferumfang

Fazit

iJoy RDTA Box 200W SeitenansichtGutes Konzept. Das Ganze könnte aber für meinen persönlichen Geschmack etwas kleiner sein. Andererseits geht es bei dem Teil auch um das Thema „Dicke Wolken, ohne ’ständig‘ nachzutanken“, also ist das schon ok so.

Die Box ist simpler als das was man bei Eleaf/Joyetech/Wismec bekommt, was ja nicht schlechter sein muss. Keine Akkuspannungsanzeige, keine Gesamtzugdauer, kein Stealth-Mode, keine Logo-Spielereien, keine Temperaturanzeige der Elektronik, keine Sperrung der Plus/Minus-Tasten.
Ich persönlich vermisse nichts davon wirklich, wenn ich einfach nur Dampfen will, was ich zudem fast immer im Watt-Modus tue.

Wer mit TC dampfen möchte bekommt woanders besseres. Im Watt-Modus macht man mit der Box nicht wirklich was falsch, auch wenn sie kein Genauigkeitswunder ist und der Booster manchmal auf Urlaub ist.

Der Combo-Verdampfer ist top und macht auch bei 25-30 Watt richtig Laune, auch mit großzügigem open draw. Wer will kann sogar Fertigköpfe dampfen, die, oh preiset den Herrn, horizontal gewickelt sind, also keine Akku-Verschwender sind.

Ein bisschen fehlt mir die Möglichkeit die Akkus in der Box zu laden. Andererseits sind 18,5 ml Liquid pro Akkuladung (2x VTC5A) auch schon ’ne Menge Holz, so dass man die Akkus nicht ständig entnehmen muss, zumindest bei meinen ~28 Watt die ich so dampfe muss ich mir den ganzen Tag lang keinen Kopf um Akkus machen. Wer nicht einfach nur aus Spaß dicke Wolken machen will und sich stattdessen mehr Nikotin in den Tank packt, der könnte mit einer Akkuladung wohl auch mehrere Tage auskommen…

Sicherheitstechnisch gefällt mir nicht das die iJoy RDTA Box deutlich mehr als 35 Ampere über die Akkus jagen kann, siehe Kapitel Watt-Modus und Akku Sicherheit.

Links & Kommentare

  • Akkuträger Zubehör
    • Akku für alle Akkuträger  AM
    • Profi-Ladegerät  AM
    • Profi-Ladegerät, klein  FT | GB
    • Verdampfer-Anti-Wackel  FT – Siehe Beitrag
    • Kontakte & Gewinde reinigen
      • Glasfaserstift  AM / Isopropanol  AM
    • USB-Monitor  AM | GB | FT
      Kapazität (mAh) und Akku-Alterung bei All-In-One Geräten prüfen.
    • Akku-Schrumpfschlauch  AM | FT
    • Akku-Transport  AM | FT | GB
    • Noch mehr gutes Dampfer Zubehör
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Vielen Dank! 🙂

6 Antworten auf „iJoy RDTA Box 200W – Test“

  1. Schöner Test, wie immer, danke!

    Ich habe bisher keine Kombination aus Akkuträger und Verdampfer gefunden, bei der TC dauerhaft stabil funktioniert. Zumindest nicht mit Edelstahlcoils. Warum ist halbwegs klar und wurde hier auch schon beschrieben – viele Übergangswiderstände, die sich laufend ändern und sonstige Einflüsse. Deswegen habe ich TC Mode, wie ich ihn ursprünglich verstanden habe, aufgegeben. Statt dessen ermittele ich jetzt im Wattmodus den Sweet Spot, stelle dann auf TC um und stelle die vorher ermittelte Leistung als Maximalleistung ein. Dann stelle ich die Temperatur so hoch, dass quasi nie abgeregelt wird. So habe ich ziemlich konstantes Dampfverhalten und verbrenne bei Liquidmangel keine Watte.

    Ich glaube, dass die Entwickler der ersten TC-Firmwares das auch so gedacht hatten. Anders kann ich mir die penetrante Anzeige von „Temp protect“ (oder ähnlich) beim – eigentlich ja normalen – Erreichen der eingestellten Temperatur nicht erklären.

  2. Auch ein weiterer Artikel den ich sehr gern von Dir gelesen hab, mehr davon!

    Ich suche noch verzweifelt Ersatz-Top-Caps / Mundstücke. Bisher hat iJoy da wohl nicht dran gedacht 🙁

  3. Hallo,

    weiß nicht, ob das hier richtig ist, aber ich wollte Dir mal sagen, dass einen sehr geilen Blog schreibst. Der Umfang und die Strukturierung sind echt bemerkenswert und sicher mit sehr viel Aufwand verbunden.

    Danke dafür und weiter so,

    Ralph

    1. Moin Ralph, das Du auch die Strukturierung zu schätzen weiß freut mich besonders. 🙂 Da ging/geht tatsächlich viel Zeit für drauf, und nicht nur innerhalb der Beiträge. Doch nicht umsonst gewesen, 😉 Danke!

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