Eleaf iTap Kit – Test & Anleitung

Eleaf iTap Kit
Review des iTap Kit – ein kleines Pod-System von Eleaf. Mit Kokelschutz, und einem stark verbesserten GS Air Verdampferkopf.


Inhalt

Falls bei den Begriffen im Beitrag Fragezeichen über'm Haupthaar aufplöppen: Abkürzungen & Begriffe

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Ersteindruck

Mit grosser Spannung teste ich Eleafs Dry Hit Protection / DHP (bei Eleaf heißt sie „Dry Burn Protection„) das erste mal im iTap… Ich bin ehrlich gesagt gespannt und skeptisch zugleich, dass das gut funktionieren kann. Denn die iTap verwendet GS Air Verdampferköpfe, welche in der Vergangenheit in Bezug auf TC-Stabilität sehr sehr sehr schlecht ausgesehen haben. Extrem niedriger und instabiler Widerstand, und damit kann TC (und auch DHP) nicht zuverlässig funktionieren.
Damals waren das allerdings Verdampferköpfe mit Nickeldraht, daher besteht doch immerhin Hoffnung das es diesmal mit SS316L-Draht besser klappen sollte. Und wer weiß, vielleicht hat Eleaf noch generell an der Kontaktproblematik gearbeit?

Aber zunächst mal zum ersten Eindruck der iTap:Eleaf iTap Kit: hinten links 1

Die Verarbeitung ist tip top in Ordnung, und optisch kommt er ein bisschen retro rüber – ich muss mal die Goldrand-Teller wieder rauskramen, wenn ich welche hätte. 😉

Keine Schrauberei des Verdampfers, der Pod ist blitzschnell gewechselt, und geht easy raus-rein, mit etwas Widerstand.

Leicht ist das Ding, wiegt gaanix (46 Gramm, befüllt). Das ist sogar noch 13g leichter als die iCare 1.

Unauffällig ist sie auch. In der Hand verschwindet der Akku ganz, nur der Pod schaut raus. Je nach Pranke auch nur noch das Mundstück.

Der Pod wird vom Akku angezogen. Falls es sich nicht um Magie handelt, ist da womöglich ein Magnet verbaut. 😉 Etwas doppelt gemoppelt, weil die „Schubwiderstandskraft“ (Reibung) der Pod-Fassung eh größer ist als die Magnetkraft. Kann aber auch Exemplar-spezifisch sein – vielleicht wird der Pod bei anderen Exemplaren nur durch den Magneten gehalten.

So weit, so schön.

Bedienung

Todsimpel. Eingestellt wird gaanix, das macht die iTap selbst. Je nachdem was für einen Verdampferkopf man verwendet, wird anhand dessen Widerstand entschieden mit wieviel Leistung sie feuert (das macht sie dann gleichbleibend, so dass man auch bis zum Akku-Ende vollen Dampf bekommt).

Ein-/Ausgeschaltet wird die iTap per schnellem 5x Klick auf den Feuertaster.

Dampftest

Ich dampfe wie immer erstmal mit purem Basisliquid, in 45/45/10, 3mg.

Reinigen tue ich nix, weil ich finde das Einsteigersysteme sowas nicht voraussetzen sollten.Eleaf iTap Kit, vorne links

  • Der erste Zug: „Ein überraschend hoher Zugwiderstand. Nich übel!“, denke ich. Die AFC ist versehentlich ganz zu 😀 Das ist aber wohl so gedacht, denn es geht schon noch genug Luft durch, und auch der Geschmack wird dadurch nicht übel wie bei manch anderer Dampfe.
  • Die iTap hat für mich einen Schnullerfaktor. Ich hab sie gern in der Hand und sie ist irgendwie „nuckelig“ am Mund.
  • Der Füllstand des Liquids ist gut sichtbar, und wenn es ganz gegen Ende geht kann man die iTap umdrehen, und gucken ob noch was in den Mundstück-Bereich läuft.
  • Man kann den Pod ganz leer dampfen, inklusive des letzten Tropfens, was die Tankkapazität voll nutzbar macht, sehr schön. Es funktioniert mit beiden Verdampferköpfen, auch dem 0,75er, obwohl er etwas höhere Einlasslöcher hat.

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Verdampferkopf GS Air 0,75Ω und GS Air S 1,6Ω

Das Dampferlebnis, als auch die Akku-Reichweite hängt vom verwendeten Coil ab. Die Tests für die bei der iTap mitgelieferten Coils findest du hier:Eleaf iTap: Coil & AFC

Verdampferkopf GS Air 1,2Ω | 1,5Ω

Die älteren GS Air Köpfe mit 1,2Ω und 1,5Ω werden von Eleaf nicht für die iTap propagiert. Trotzdem probiere ich sie spaßeshalber mal aus, denn theoretisch könnten die ja auch funktionieren… Das Problem ist aber von vornherein klar – sie haben vertikale Wicklungen, und damit einen schlechteren Wirkungsgrad.

Da die iTap ihre Watt-Leistung in Abhängigkeit des Verdampferkopf-Widerstand ausgibt (weniger Widerstand = mehr Watt-Leistung) wird der schlechte Wirkungsgrad (geringere Dampfentwicklung) beim mitgelieferten 0,75Ω Kopf durch mehr Watt-Leistung „repariert“, damit da überhaupt vernünftig Dampf rauskommt…

Die 1,2 und 1,5Ω Köpfe bekommen in der iTap nun aber weniger Leistung als der 0,75er Kopf…

  • Dampftest
    • GS Air 1,5Ω: Es dampft zwar, aber ziemlich mau. Damit wird man nicht glücklich werden, es sei denn man mag sehr fisseligen Dampf.
    • GS Air 1,2ΩMehr Dampf, aber nicht wirklich gut. Kommt an den 1,6er Kopf nicht heran, und macht ein leichtes Blubbergeräusch. Hier könnte man aber noch sagen das er verwendbar ist, wenn man soften dünnen Dampf mag.

Fazit: Die älteren GS Air Köpfe sind in der iTap nicht wirklich zu empfehlen. Mäßige Dampfentwicklung, schlechte Akkulaufzeit, und bei Druck auf Feuerknopf eine träge einsetzende Dampfproduktion.

Siffen

Grundlagen: Siffen / Kokeln

  • Siffen aus dem Mundstück: Null, was mich verwundert, weil es keine spezielle Form (konisch, oder Rücksprung) dafür hat. Nicht mal wenn ich liegend dampfe, mit leichter über-Kopf-Position der iTap, sifft es. Nur wenn ich es richtig drauf anlege, und sie richtig über-Kopf halte. Aber selbst dann kommt nur minimalst Kondens in den Mund. Nich‘ schlecht. 🙂
  • Auch aus der AFC neigt sie nicht zum Siffen. Im Test hat sie gar nicht gesifft.
  • Flüssigkeit die unten aus dem Verdampferkopf austritt landet auf dem Pluspol, und wird von dort gleich wieder hochgezogen (ich habe mal extra einen sehr fetten Tropfen drauf-appliziert).

Eleaf iTap: Liquid in Akku 1Testweise habe ich dann „böswillig“ Liquid in den Raum gespritzt (siehe Bild, fast 0,2 ml, das ist schon ziemlich viel), den Pod draufgesteckt, und leicht geschwenkt. In der rundum laufende Ritze kann sich etwas Liquid sammeln, und „festhalten“. Es hat etwas gedauert, aber wenig überraschend kam dann im normalen Dampfbetrieb Liquid aus der AFC, minimal, das meiste blieb drin. Ich schätze das so 3 Tropfen Überschuss sicher drin bleiben. Ich bin kurz davor der iTap ein „100% Siff-sicher„-Siegel aufzubappen (das ich für diesen Zweck schnell mal erfinden würde 😉 ).Eleaf iTap: Liquid in Akku 2

Falls man beim Betanken des Pods Liquid im Akku / am Pod sehen sollte (das war bei mir nie der Fall), dann kann man es mit einen Tuch / Wattestäbchen aufsaugen. Die Feuchtigkeit auf dem Akku-Pluspol-Pin ist normal, und muss nicht jedes mal entfernt werden

AFC

  • Sinnvoll einstellbar?: Ja. Eine gute Abstimmung um im MTL-Bereich verschiedene Vorlieben für den Zugwiderstand abzudecken:Eleaf iTap: AFC
    • Geschlossen (es geht trotzdem was durch): Hoch.
    • Loch 1: Noch eher strenger MTL-Zugwiderstand.
    • Loch 2: Locker-flockiges MTL-dampfen.
    • Loch 3: Leicht.
  • Stufenlos?: Ja
  • Versehentlich verstellbar?: Unmöglich, da innen liegend. Ich finde das supergut gelöst, weil sie trotzdem blitzschnell einstellbar ist, da der Pod ja easy rausgezupft ist.
  • Endpunkte?: Ja
  • Einlasslöcher (am iTap): 2 gegenüberliegende Schlitze, was die Gefahr mindert das man die Luftlöcher versehentlich zuhält und keine Luft mehr rein kann… Ich hab’s mal drauf angelegt, und die iTap in verschiedener Weise gehalten, auch „stealth“ in der Hand – sie bekommt immer Luft.
  • Scharfe zischende Geräusche?: Nein
  • Pfeifen?: Nein
  • Luftloch Lautstärke in 10cm Entfernung:
    • 0: 69 dBA (hier ein etwas scharfes Luftgeräusch)
    • 1: 69 dBA
    • 2: 69 dBA
    • 3: 69 dBA (Vergleich: Skyline mit 3er Air-Disk, recht identischer Zugwiderstand)

Eigentlich ist die AFC leiser, 50 dBA. Aber das Spratzeln der Coil dringt schön nach außen, und dessen Peaks landen dann bei 69 dBA…

Drip Tip

Eleaf iTap: Drip TipDas Mundstück ist im Vergleich zu klassischen 510er Drip Tips klobig, hat aber für mich ein äußerst angenehmes Nuckel-Mundgefühl. Es ist lang genug, so dass die Lippen / Schleimhäute nicht mit heißem Dampf in Berührung kommen.

  • Daten
    • Material: Kunststoff
    • Lippenansatz Höhe: 12 mm + Wölbung
    • Außen: 19 x 7 mm
    • Luftkanal: 3,9 mm

Tanken

Eleaf iTap: Tanken

  • Leer ist der Pod wenn absolut kein Liquid mehr zu sehen ist, man kann den ganzen Tankinhalt nutzen.
  • Eleaf iTap: Tanken mit einem LochDer Pod ist mit einem Silikonstopfen abgedichtet, welcher zwei Verschluss-Pins hat (Fachbegriff: „Pinökel“). 😉 Das zweite Loch ist um die Luft beim Betanken entweichen zu lassen. Man kann auch nur einen Pin öffnen und per Nadelflasche oder Spritze tanken. Mit einer klassischen Tropferflasche wird man eh nix, da die Tanköffnungen 2,5 mm klein sind. Es sollte schon eine Flasche mit dünner Spitze sein.
  • Beim Verschließen darauf achten das die Pins wirklich ganz hineingesteckt sind.
  • Offiziell passen 2 ml in den Tank – real bekomme ich ca. 2,2 ml hinein, Oberkante.
    • Die Verdampferköpfe nehmen es einem nicht übel wenn man randvoll, ohne verbleibende Luftblase betankt. Der Nachfluss ist trotzdem gegeben.
  • Siffen beim Tanken: Nein, der Silikonstopfen bleibt trocken. Je nachdem wie geschickt man hantiert kann man minimal Klebefinger bekommen.

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Akku leer dampfen

  • Die LED ändert ihre Farbe in Abhängigkeit des Akku-Füllstandes.
    Eleaf iTap: LEDEleaf gibt folgendes an:

    • 100 bis 60%: Grün
    • 59 bis 20%: Blau
    • 19 bis 0%: Rot
    • Leer: Rotes Blinken, ca. 20x.
      Die iTap schaltet sich dann ab und gibt auch bei 5x Klick kein Lebenszeichen von sich. Da wäre ein 3x Rot schöner & aussagekräftiger gewesen.
  • Realität:
    • 100 bis 15%: Grün
    • 15 bis 1%: Blau
    • 1 bis 0%: Rot

Die Akku-Füllstandsanzeige liegt also schön daneben. Nach dem Modemotto: Blau ist das neue Rot! 😉

Man kann natürlich auch jederzeit schon bei Grün laden, falls man unsicher ist wieviel Energie noch vorhanden ist – dem Akku macht das nichts aus: Akku: Der richtige Umgang mit Li-Ion

Und als Gedankenstütze, bei Verwendung des 1,6 Ohm Verdampferkopfes:
2 Pods lassen sich pro Akkuladung verdampfen.

Akku Laden & Sicherheit

Grundlagen: Schonend Laden: Smartphone, Dampfe & Co

  • Test-Setup:
    • USB-Monitor: AM|EB|GB|FT
    • Anker 40 Watt USB-Ladestation mit 2,4A USB-Ports: AM|EB
    • Originales USB-Kabel.
  •  
  • LadenEleaf iTap Kit: hinten links 2
    • Das Laden wird durch die dauerhaft rot leuchtende LED angezeigt.
    • Passthrough: Ja
    • Eleaf gibt fürs Laden eine Stromquelle mit mindestens 1A Stromstärke vor. 
      Der Ladestrom beträgt an einem 2,4A Port 0,75A, was 3,9 Watt ergibt. Die iTap lädt also etwas konservativ, was mir sehr gut gefällt, weil weniger Wärme & mehr Sicherheit.
    • Wärme: Bis zu 38°C messe ich am Gehäuse, das reicht dann auch, aber es sind hier gerade muckelige 27°C Raumtemperatur, also erschwerte Bedingungen.
    • Der Ladestrom reduziert sich gegen Ende immer weiter (wie es sich gehört).
    • Verbrauchte Energie beim Laden: 4,111 Wh. Zieht man (vermutete) 20% Ladeverlust für die Spannungswandlung ab sind es 4111 mWh *0,80 Ladeverlust / 3,6V = 914 mAh Akkukapazität. Die versprochenen 800 mAh sind also mindestens drin. Sogar mit 30% Ladeverlust gerechnet käme es noch hin.
    • Voll ist der Akku wenn die rote LED erlischt.
    • Nach dem Laden ist die iTap übrigens gleich wieder eingeschaltet, nett.
    • Gemessene Ladezeiten: 1:14 / 1:15 / 1:14 / 1:14 / 1:15
  •  
  • Sicherheit
    • Zu schwaches Netzteil (600 mA):  580 mA und 2,6 Watt.
      Die iTap reagiert also, wenn die Stromquelle ihre Spannung nicht aufrecht erhalten kann, wie es sich gehört. Eine zu schwache Stromquelle wird also eher nicht überlastet (was man in jedem Einzelfall trotzdem immer prüfen müsste, weil es zB auch vom verwendeten Kabel abhängen kann).
    • Cold Charge: Am „Cold Charge Netzteil“ (AM): ~220 bis 160 mA und ~1,0 bis 0,7 Watt. Ladezeit: 4:37, Akku bleibt eiskalt. Randnotiz: 3,604 Wh Energie / 3,6V = 1000 mAh. Minus 5-10% Laderverlust (weniger als bei schnellerer Ladung), landet man wieder bei 900 bis 950 mAh Akkukapazität.
    • Entgasen: Ja, durch seitliche Öffnungen innerhalb der USB-Buchse, und möglicherweise auch oben in der Pod-Aufnahme durch die beiden Löcher die mit Gummi abgedichtet sind (das möglicherweise rausfliegen kann).

Dry Burn Protection

Grundlagen: Dry Hit Protection Modus

Eleaf gibt vor das man den Pod nur abgekühlt auf den iTap stecken soll:

Eleaf Dry-Burn Protection: Karte mit Erklärung

Nur abgekühlt aufstecken? Das ist merkwürdig, und erinnert an TC… Einer DHP jedoch sollte es herzlich sein ob der Verdampfer warm oder kalt aufgesetzt wird…

Also habe ich sehr viele Einzeltests gemacht, letztendlich den Pod sogar mehrmals in den Kühlschrank geworfen. Ich bekomme kein 100% eindeutiges Ergebnis (wahrscheinlich wegen schwankender Übergangswiderstände im Verdampferkopf), aber eine starke Tendenz:

  • Bei warm aufgestecktem Pod ist die Chance hoch eine Kokelnote zu bekommen (wenn man bei völlig leerem Tank noch einiges weiterdampft).
  • Bei abgekühlten (Zimmertemperatur) Pod ist die Chance etwa 50/50.
  • Bei ganz kaltem Pod (Kühlschrank) bekomme ich sie fast nie.

Ich vermute das Eleafs Dry Burn Protection ein verkappter TC-Modus sein könnte. Aber wie auch immer, ganz egal was ich ausprobiert habe:

Einen echten Dry Hit habe ich nie bekommen.

Die Kokelnote, ich hatte sie mindestens 30x, lies sich immer wieder komplett rausdampfen – der Geschmack wieder tadellos herstellen. Das rausdampfen dauert etwa 0,5 Milliliter.
Tipp: Wenn ich die Kokelnote hatte konnte ich sie zu 95% allein dadurch beseitigen das ich tankte, und den Pod dann 30-60 Minuten stehen ließ. Dann noch 5-10 Züge und sie ist komplett weg.

Wenn ich was zum Mosern suchen möchte: Um auch noch die mögliche Kokelnote zu vermeiden könnte das 2xBlinken (Zugverweigerung) früher kommen. Das könnte es durchaus, denn die Leistung wird schon einiges davor reduziert – die Elektronik „weiß also schon längst Bescheid“ dass das Liquid knapper wird…

Trotzdem bekommt dieses Feature von mir einen sehr dicken Stempel „Anfängerfreundlich“ aufgedrückt, weil es effektiv den Verdampferkopf rettet, wenn man rechtzeitig zu tanken verpennt hat. Und weil die evtl. auftretende Kokelnote vollständig reversibel ist.

Ahh, eine gute Fee!
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Verdampferkopf / Pod austauschen

 

Eleaf iTap Pod: Coil austauschen

  1. Wenn der Pott nicht leer ist, und es nicht pladdern soll: Den Pod auf den Kopf stellen. Er sollte so geleert sein dass das Liquid nicht über den Bereich hinaus steht, wo der Verdampferkopf endet (siehe Bildmitte).Eleaf iTap Pod: Coil wechseln, maximaler Liquid-Füllstand
  2. Verdampferkopf ausschrauben.
  3. Prüfe ob die Dichtung noch oben auf dem alten Verdampferkopf sitzt, oder ob sie im Pod kleben geblieben ist. Ggf. entfernst du sie aus dem Pod.
  4. Liquid in das obere Loch des neuen Verdampferkopfes geben. 10 Tropfen, nach und nach.
  5. Die seitlichen Löcher füttern. Bis nichts mehr reingesaugt wird.
  6. 2 Minuten warten.
  7. Verdampferkopf nehmen, und von unten kräftig auspusten (Lappen dahinter halten).
  8. Einsetzen, bis zum Anschlag einschrauben.

Zerlegen / Reinigen

Grundlagen: Verdampfer Reinigung

Eleaf iTap Pod: Coil wechselnEleaf iTap: Pod Cardridge + Coil + AFC

  • Verdampferkopf entnehmen, und den Pod mit Wasser spülen, oder in den Ultraschall legen, was nach langem Gebrauch mal nötig sein könnte, weil der Schmod im Verdampferkopf durch Rückfluss in winzigen Dosen auch den Tank erreicht. Gel  AM|EB  würde auch sehr gut funktionieren, dann hinterher gut ausspülen.
  • Die Kontaktflächen im Akku trocknen, und nach langem Gebrauch mit einem feuchten Wattestäbchen putzen, oder wenn vorhanden, mit Isopropanol.

Probleme & Lösungen

  • Falls es blubbert:
      • Wattestäbchen spitz knödeln.
      • Pod entnehmen, und von unten trocknen, dann durchpusten.
      • Wattestäbchen ins Mundstück einführen, Kondens aufsaugen.
      • Pluspol der iTap trocknen.
  • Falls die Dry Burn Protection nicht funktioniert (es kokelt):
    • Wattestäbchen zwischen den Fingern leicht bauschig dröseln.
    • Putzen, mit feuchtem Wattestäbchen, am besten mit Isopropanol AM|EB:
      • Innen- und Außengewinde der AFC.
      • Gewinde des Verdampferkopfes.
      • Gewinde des Pods.
      • Pluspin des Akkus, und den Bereich rundum (der der Minuspol ist).
  • Verminderte Dampfproduktion:
    • Pod entnehmen und mit feuchtem Tuch unten die Kontakte vom Liquid / Kondens befreien, wie auch den Pluspin des Akkus. Ggf. mit Isopropanol.
  • LED blinkt 2x: Dry Burn Protection aktiv – bitte mal nachtanken.
  • LED blinkt 20x: Akku aufladen.
  • iTap reagiert nicht, scheint tot / kaputt zu sein: Akku aufladen.
  • LED blinkt 3x: Der Verdampferkopf hat einen Kurzschluss.
  • LED blinkt 5x: Widerstand des Verdampferkopfes ist unterhalb von 0,4 Ohm.
  • LED blinkt langsam: Widerstand des Verdampferkopfes ist oberhalb von 3,0 Ohm, oder er hat keinen Kontakt zum Akku. Ggf. reinigen…

Genörgel

  • Akku-Füllstand-Anzeige: Entgegen der Beschreibung, ist bei Rot der Akku praktisch leer, nicht „demnächst leer“.
    Real ist es bei blauer LED „demnächst leer“.
    Weil das kein Einzelfall ist – was spräche eigentlich dagegen das ein Hersteller das selber mal praktisch ausprobiert, anstatt der Elektronik blind irgendwelche theoretischen Volt-Marker einzuprogrammieren…  🙄 😀
  • Dry Burn Protection: Nicht möglich mit dem 0,75 Ohm Verdampferkopf. ICH finde ein solches Feature sollte mit allem was mitgeliefert wird funktionieren, zumindest bei einer Einsteigerdampfe fände ich das schön, im Sinne von „Ganz egal was man tut – man kann rein gar nix falsch machen“.
    Das könnte Eleaf ja ändern indem sie einen 0,75 Ohm Kopf mit Edelstahldraht anbieten
  • Pluspin sehr lasch gefedert, dadurch schlechter Kontakt möglich wenn sich Liquid / Kondens darauf befindet.

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Lob

  • Einfache Handhabung.
  • Guter Geschmack ohne Nebengeschmack.
  • Erstreinigung war nicht nötig.
  • Dry Hit Protection Modus (Kokelschutz).
  • Siff-frei (AFC & Mundstück). Beim Tanken minimal Klebefinger möglich, je nach Flasche & Geschick.
  • MTL, streng bis offen.
  • AFC innen liegend. Dadurch nicht versehentlich verstellbar, und durch Pod-rick-rack-rein-raus trotzdem einfach einzustellen.
  • AFC Löcher sinnvoll abgestuft.
  • Gleichbleibende Leistung über die Akkuladung.
  • Gut sichtbarer Füllstand der Pods & Dampfen bis zum letzten Tropfen möglich.
  • Viele positive Kleinigkeiten, die ich hier nicht noch mal alle wiederhole – da muddu alles lesen… 🙂

Daten

  • Zugtechnik: MTL
  • Maße
    • Höhe: 103 mm (78,5 iTap + 24,5 Pod)
    • Breite: 20 mm
    • Tiefe: 16 mm
  • Gewicht: 46 g (betankt)
  • Tankinhalt: 2,2 ml Pods
  • Akku-Reichweite:
    • 4,2 ml mit 1,6 Ohm horizontalem Verdampferkopf.
    • 2,6 ml mit 0,75 Ohm vertikalem Verdampferkopf.
  • Betriebsmodi:
    • 0,75Ω Verdampferkopf: Automatisch, gleichbleibende Leistung.
    • 1,6Ω Verdampferkopf: Automatisch, gleichbleibende Leistung, mit Dry Hit Protection.
  • Widerstand: 0,4 – 3,0 Ohm. Laut Eleaf.
  • Leistung: 30 Watt, maximal. Laut Eleaf.
    Eher ein Marketing-Gag für Kunden die sich von Watt-Leistung beeindrucken lassen. Die mitgelieferten Köpfe würden 30 Watt mit Sicherheit nicht aushalten, und es gibt auch keine kompatiblem anderen Köpfe die das aushalten würden. Zudem sind 30 Watt bei MTL eh gaga.
  • Akku
    • Kapazität: 800 mAh (ca. 2,92 Wh).
      Es ist eher mehr drin – ich schätze 900 bis 1000 mAh = ca. 3,5 Wh.
    • Maximaler Ladestrom: 1 Ampere. Real 0,75 Ampere.
      Ein Vorteil für die Akku-Lebensdauer.
    • Ladedauer: 75 Minuten
    • Ladeanschluss: Mikro-USB
    • Die üblichen Sicherheitsfeatures, alles an Bord.
    • Zuglängenbegrenzung: 15 Sekunden, bisschen lang. Und die iTap schaltet sich dann nicht komplett ab. Also besser ausschalten wenn sie in der Tasche mitgeführt wird.
  • Feuertaster Lautstärke in 10cm: 44 dBA (was ziemlich leise ist).
  • Feuertaster Auslösung: 260 g
  • AFC Lautstärke: 69 dBA

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Lieferumfang

  • iTap Akku 
  • 2 ml Pod 
  • GS Air S 1,6Ω „5-10 Watt“ Verdampferkopf, geeignet für Burn Protection.
  • GS Air 0,75 Ohm „8-25 Watt“ Verdampferkopf, ungeeignet für Burn Protection.
  • Mikro-USB Ladekabel
  • Anleitung (auch deutsch)
  • Komischer glatter, flexibler Kunststoffstreifen, von dem ich nicht weiß ob es sich um illegalen Müll-Export, oder um etwas sinnvolles handeln soll. 🙂 

Fazit & Bilder

Kleinigkeiten… Ich mag es wenn die Details stimmen, und davon stimmen viele, so dass in der Anwendung alles schön flutscht. Wie beispielsweise die Kleinigkeit das man die Luftlöcher nicht versehentlich zuhalten kann, oder das die Tankkapazität voll nutzbar ist.Eleaf iTap Kit, vorne

Es schmeckt prima, kein Nebengeschmack, klein, leicht, Kokelschutz, sehr easy zu handhaben – was will man mehr. 🙂

Die iTap ist eine SEHR gute MTL-Einsteigerdampfe, und auch für Profis eine Option für unterwegs, wenn’s klein & leicht sein soll.

Ich habe lange keine kleinen Komplett- bzw Einsteiger-Dampfen mehr getestet, und so war mein Rat bislang „Endura T18“. Die iTap ist jedoch klar besser, nicht nur im Geschmack. Die T18 kann nur noch mit 0,5 ml mehr Tankinhalt und beim Nachfüllen punkten, welches aus gröberen Flaschen möglich ist.

Wenn ich die iTap mit der iCare 1 vergleiche, so macht die iCare mehr troat hit – alles andere ist bei der iTap besser, und ganz besonders die Dampfentwicklung.

Der Test hat mir viel Spaß gemacht, und Laune auf mehr. In den nächsten Monaten wird wohl noch das eine oder andere Podchen unter der Testlupe entblößt werden. 🙂

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Eleaf iTap Kit, hintenEleaf iTap Kit, hinten rechts

Eleaf iTap: unten, LEDEleaf iTap: unten, USB

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