Vaporesso Aurora Play – Test & Anleitung

Vaporesso Aurora PlayReview und Anleitung für die Aurora Play von Vaporesso. Einem schönen und äußerst robusten Pod-System im Feuerzeug-Design, und eklatanten Schwächen beim Nachfluss (der von mir getesteten Pods).


Inhalt

Falls bei den Begriffen im Beitrag Fragezeichen über'm Haupthaar aufplöppen: Abkürzungen & Begriffe

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Ersteindruck

Eine E-Zigarette im Feuerzeug-Style, wie passend. 😀 Die schwenkbare Kappe schützt das Mundstück, und man kann sie wie beim Original mit Schwung aus dem Handgelenk zuschnappen lassen. Vaporesso Aurora Play: Hinten Links, ScharnierDas Gelenk der schwenkbaren Kappe hat etwas Spiel, aber die Funktion ist dadurch nicht beeinträchtigt.

Schaut alles hübsch und wertig aus. Wer kein Plastik mag und es robust haben will ist hier richtig – sogar das USB-Kabel hat eine Metallspirale. 😉

Es gibt keinen Feuerknopf – die Aurora Play feuert automatisch sobald man an ihr zieht (Zugluftschalter). Der vorhandene Knopf ist nur dazu da Einstellungen zu machen, siehe nächsten Abschnitt…

Der Pod wird, ähnlich wie bei der iTap, sowohl magnetisch gehalten, als auch mechanisch leicht eingeklemmt. In ihm befindet sich ein vertikal gewickelter Verdampferkopf, der seine Luft von der Unterseite des Pods zieht. Er ist nachfüllbar, aber der Verdampferkopf nicht austauschbar – getauscht wird der ganze Pod.
Das Mundstück kann man theoretisch abziehen, ergibt aber keinen Sinn, denn es ist propritär.

Vaporesso Aurora Play: Pod hinten, unten

Bedienung

    • Ein-/Ausschalten: 5x Klick
    • Leistung einstellen: 3x Klick
      • Rot: Soft, Blau: Mittel, Grün: Stark
    • Welche Leistung ist gerade aktiv?: Taste gedrückt halten.
    • Wie voll ist Akku noch?: Ziehen, und auf die Farbe der LED schielen. Vaporesso gibt an:
      • Grün: Voll bis halb voll
      • Blau: Halb voll, bis fast leer
      • Rot: Fast leer
      • Rotes Blinken: Leer, bitte Akku laden.
        Das ganze kommt in der Realität sehr gut hin. Gemessen habe ich 1,0 ml bis zur Stufe Blau, dann 2,1 ml bis rot blinkend, und bei 2,2 ml war Feierabend.

So, heute mal nicht zum shoppen nach New York.
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Dampftest

Vaporesso Aurora Play: Liegend, offen

Die drei Leistungsstufen sind massvoll abgestimmt, alle drei dampfen gut. Bei Rot sind die Wolken nur weniger dicht. 

Sehr schnell reagiert der Zugluftschalter, und Dampf kommt sehr schnell, das finde ich super. Man hat keinen „Verzögerungsnachteil“ gegenüber einem Feuertaster, es sei denn man drückt an einer Feuertaster-Dampfe etwas vor Zugbeginn um noch einen Schnupps mehr Dampf aus dem Zug zu holen. Der Unterschied ist aber minimal.

Ich habe 4 Pods (2 sind dabei, 2 habe ich extra gekauft):

Pod #1

Wie immer dampfe ich zunächst pures Basisliquid.

Schmeckt nach „Verdampferkopf neu“. Nach ein paar Zügen wird’s besser. Schmeckt aber etwas muffig. Der Dampf ist auch recht warm.

Später, mit Aroma gedampft ist der Geschmack absolut in Ordnung. Nicht weltbewegend, aber ein Nebengeschmack ist nicht da, und das sie nicht so „offen“ und fein schmeckt merkt man nur wenn man parallel einen guten Selbstwickler dampft. Fruchtaroma ist kein Problem, aber finde süße schwere Aromen gereichen den Verdampferköpfen zum Vorteil, Apfelkuchen is lecker.

Didgeridoo-Dampfen klappt vom Nachfluss nicht, aber normales Dauernuckeln schafft der Verdampferkopf, meistens.

Ein generelles Problem kann folgendes sein: Man sollte die Aurora Play so halten sollte das die Schutzkappe oberhalb des Mundstücks positioniert ist – denn dann bekommt der Verdampferkopf Liquidnachschub. Bei vollem Pod ist’s noch egal, aber wenn der Pod etwa 1/3 geleert ist dann hängt sonst der Verdampferkopf in der Luft, der Nachfluss klappt nicht, und es wird nach 5-6 Zügen anfangen komisch zu schmecken, oder zu kokeln…

Vaporesso Aurora Play: Pod vorn, untenNach ca. 5 Tankfüllungen hat sich der Nachfluss, und damit auch der Geschmack noch mal verbessert – ich habe nun gar nichts mehr daran auszusetzen, ganz prima. Laut Vaporesso soll man den Pod nach 5x Befüllen austauschen, warum wird nicht gesagt. Ich bin schon bei über 10 Füllungen, und es dampft noch gut, auch wenn der Geschmack nun etwas nachgelassen hat, geht aber noch.

Die Dampfdichte ist auf grüner Stufe sehr sehr gut.

Vaporesso Aurora Play: Pod Coil 1,3 Ohm mit 3 WendelIn den Verdampferkopf hineingespäht, zeigt sich eine vertikale Wicklung mit nur 3 Wendeln, was in der Tat nicht die längste Lebensdauer verspricht, wenn die ordentlich Dampf erzeugen sollen…

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Nach ein paar Füllungen fing es heftig zu Siffen an. Wie sich rausstellte hat das Füllventil nach dem Tanken nicht mehr richtig geschlossen, siehe Probleme & Lösungen.

Fazit: Das größte Thema ist Nachfluss. Im Normalfall steigen bei einer Dampfe nach einem Zug Luftblasen auf – das passierte Anfangs nur spärlich, später dann besser. Nur ein Problem dieses Pods?

Pod #2

Befüllt, ca. 15 Minuten stehen lassen. Erster Zug, öha, bäh. Eindeutig zuwenig Liquid an der Wicklung. Saug my Pod ist angesagt.
Fabrikgeschmack: So gut wie keiner, minimal, nicht störend.
Nach wenigen Zügen: Wieder Kokelnote. Nachfluss klappt immer noch nicht. Eigentlich ähnlich wie beim ersten Pod, dessen Nachfluss anfangs auch nicht gut war – nur das der hier noch schlimmer ist. Also wieder Saug my Pod…

Ein paar Züge… gleiches Spiel. Ich klopfe den Pod nun ein paar mal, aha, nun kommen mal ein paar winzige Luftblasen aus dem Verdampferkopf. Nicht genug – Kokelnote.
Saug my Pod…
Es geht nun auch so: Zuhalten und 1x kräftig saugen, dann steigen heftig viele Luftblasen auf, und ich kann einige Züge machen, bis der Geschmack wieder nachlässt… Der Nachfluss klappt bei diesem Exemplar überhaupt nicht.
Dieses Spiel wiederholt sich nun viele male – ich will eigentlich nur noch sehen ob der Nachfluss wohl überhaupt noch irgendwann in Gang kommt, oder ob der Pod komplett für die Tonne ist.

…dampf saug dampf saug…

Tonne – auch nach einer mühevollen Tankfüllung entwickelt sich kein Nachfluss.

Pod #3

Befüllen, 15 Minuten stehen lassen. Von selbst passiert nichts, wieder Saug my Pod… Er ist besser als Pod #2, aber schlechter als Pod #1. Auf roter Stufe (die schwächste) kann man ihn mit einem sehr blauen Auge dampfen – kokelt nicht, aber schöner Geschmack und viel Dampf kommt nur wenn man ständig per Saug my Pod nachhilft. Seltsamerweise bin ich wenig motiviert dem Nachfluss alle 3 Züge Nachhilfe geben zu müssen… 😉

Pod #4

Demnächst…

ATV Test (Reichweite pro Akkuladung)

Was & wie ich messe: ATV Messmethode Wirkungsgrad/Akkulaufzeit

  • Setup
    • Akku voll geladen
    • Pod mit 1,3Ω
    • Liquid: 45/45/10
    • Leistung: Blaue (mittlere) Stufe
  • Verdampft: 2,0 ml
  • Energie über USB: 3,232 Wh, per USB Monitor: AM|EB|GB|FT
    • Minus 20% (geschätzten) Ladeverlust: 2,59 Wh 
  • = 0,77 ml pro Wh

AFC

Es gibt keine AFC, was ich prima finde. Der Zugwiderstand wird durch den Pod bestimmt, und der entspricht dem einer Zigarette, also sehr strenges MTL.

Schön finde ich auch das man nicht versehentlich Luftlöcher zuhalten kann, denn der Pod kann sich seitlich, und oben Luft holen.

  • Scharfe zischende Geräusche?: Nein.
  • Pfeifen?: Nein.
  • Siffen: Nein.
  • Lautstärke in 10cm Entfernung: 52 dBA.

Drip Tip

  • Propritär
  • Material: Kunststoff
  • Höhe: 16 mm
  • Außen: 8,6 mm oben, 7,5 mm Mitte
  • Innen: 3,4 mm

Vaporesso Aurora Play: Drip Tip

Tanken

Wann?
Man kann den Pod komplett leer dampfen. Somit ist die Tankkapazität voll nutzbar.

Womit?
Es liegt eine Flasche zum Tanken bei (die hat 12 ml Volumen, randvoll). Das man eine spezielle Flasche braucht ist nun kein Vorteil. Möchte ich dem etwas positives abgewinnen, dann das man eine schlanke Flasche zum nachtanken für unterwegs hat.
Ich habe auch aus einer Spritze mit stumpfer Nadel getankt, und wenn ich aufpasse geht das immer sifffrei.

Vaporesso Aurora Play: TankenWie?
Getankt wird über ein Ventil, das man öffnet indem man es mit der Flaschenspitze hineindrückt.
Erst mit der Flasche das Ventil runterdrücken, dann laaangsam den Flaschenbauch drücken.

Sifffrei?
Nein. Mit ggf. etwas Übung bekommt man es oben am Ventil sifffrei hin. Es kann aber auch mal etwas unten aus dem Pod kommen.
Es wird auch von der Flasche abhängen die man verwendet. Es muss eine mit dünner Spitze sein, und diese sollte wiederum möglichst stabil sein, damit sie nicht „wegwabbelt“…

Sind wir hier bei „Wünsch Dir was!“?
Meine Wunschliste bei Amazon. 🙂

Empfehlung: Kommt oben Liquid raus, Flasche nicht hochziehen, sondern nur keinen Druck mehr auf ihren Bauch ausüben. Dadurch saugt man das übergelaufene Liquid wieder ab, und es entsteht auch gleich noch eine kleine Luftblase im Tank, was positiv für den Nachfluss des Verdampferkopfes ist.

Wieviel?
Offiziell passen 2,0 ml in den Tank, die ich real auch hineinbekomme, Oberkante.

Vaporesso Aurora Play: Pod Ventil Entlüftung
Entlüftungsloch fürs Tanken

Akku Laden & Sicherheit

Grundlagen: Schonend Laden: Smartphone, Dampfe & Co

  • Test-Setup:
    • USB-Monitor: AM|EB|GB|FT
    • Anker 40 Watt USB-Ladestation mit 2,4A USB-Ports: AM|EB
    • Originales USB-Kabel.
  •  
  • Laden
    • Man soll den Akku laut Anleitung nicht unbeaufsichtigt laden. 
    • Das Laden wird durch die dauerhaft rot leuchtende LED angezeigt.
    • Passthrough: Ja
    • Der Ladestrom beträgt an einem 2,4A Port 0,85A, bei 4,4 Watt. Die Aurora Play lädt also leicht konservativ, was mir sehr gut gefällt, weil weniger Wärme & mehr Sicherheit.
    • Wärme: Bis zu 33,5°C messe ich am Gehäuse, seitlich, unten.
      Vaporesso Aurora Play: Charging Temperature
    • Der Ladestrom reduziert sich gegen Ende immer weiter (wie es sich gehört).
    • Voll ist der Akku wenn die LED grün leuchtet.
    • Verbrauchte Energie beim Laden: 3,232 Wh.
      Zieht man 20% Verluste für die Spannungswandlung ab sind es 3,232 Wh / 3,6V = 898 mAh -20% = 718 mAh Akkukapazität. Die versprochenen 650 mAh kommen hin.
    • Ladezeit: 56 Minuten.
  •  
  • Sicherheit
    • An einem zu schwachen Netzteil (600 mA) nimmt die Aurora Play 650 mA. Sie sollte also nicht an zu schwache Stromquellen angeschlossen werden, Brandgefahr für die Stromquelle.
    • Entgasen: Ja, durch Öffnungen unten.
  • Cold Charge
      • Am Cold Charge Netzteil (AM) : 0,57A & 2,3W. Der Akku bleibt eiskalt.
        Nach 10 Minuten auf 0,43A 1,8W
        Nach 50 Minuten auf 0,37A 1,6W
        Dauer: 1:48 Stunden
        Der Akku blieb eiskalt (lag immer nur 1,5°C oberhalb der Raumtemperatur). Den Sensor habe ich erst während der Ladung angebracht, daher beginnt die Kurve gleich oben:
        Vaporesso Aurora Play: Cold Charge Temperature
        Randnotiz zur Akkukapazität: 2.737 Wh / 3.6V = 760 mAh – 10% Ladeverlust = 684 mAh.
      • Später noch mal gemessen: 2.755 Wh
        Dauer 1:56 Stunden

Pod austauschen

  1. Alter Pod raus.
  2. Ggf. Feuchtigkeit aus der Pod-Aufnahme mit Wattestäbchen entfernen.
    Vaporesso Aurora Play: Pod-Aufnahme
  3. Neuen Pod befüllen, unten den Finger draufhalten, und abwechselnd saugen / pusten, bis ordentlich Luftblasen aus dem Verdampferkopf kommen.
    Vaporesso Aurora Play: Pod unten
  4. 15 Minuten stehen lassen.
  5. Dampfen.
  6. Schmeckt nicht? Pod einen Tag oder länger stehen lassen, dann noch mal probieren.

Probleme & Lösungen

  • Schlechter Geschmack oder Kokeln?
    Saug my Pod: Pod unten mit’m Finger zu halten, und kräftig am Mundstück saugen. Luftblasen steigen nun im Pod auf…
    Zur Kontrolle ob’s genug ist: Taschentuch unter den Pod halten, reinpusten – wenn Liquid auf dem Taschentuch ist ist der Verdampferkopf gesättigt. Noch einmal gut durchpusten, damit es nicht blubbert, dann kann es losgehen.
    Ob der Nachfluss des Liquids in den Verdampferkopf klappt kann man daran sehen das direkt nach dem Zug Luftblasen aus dem Verdampferkopf aufsteigen (Zug machen, und sofort Pod entnehmen). Idealerweise würde das sogar schon während des Zugs geschehen, doch das ist bei Verdampferköpfen eher die Ausnahme…

  • Siffen?
    Dann hakt möglicherweise das Befüllventil und schließt nicht richtig. Der Einfülltrichter muss plan zum Gehäuse sein.
    Vaporesso Aurora Play: Pod, vorn oben
    Steht der Trichter weiter drin kommt Luft hinein… Bei klarem Liquid kann man im Pod auch die Silikondichtung des Ventils anschauen, ob sie am Einfüllrohr anliegt, wie auf dem Bild:
    Vaporesso Aurora Play: Pod Ventil
    Liegt sie nicht an, kann es helfen oben am Einfüllstutzen zu wackeln, ansonsten mit etwas spitzem unterfassen und hochhebeln…

Genörgel

  • Nachfluss bei meinen Pod-Exemplaren von 1x „ok“, bis 2x gar nicht vorhanden.
  • Nachfluss abhängig davon in welcher Lage die Dampfe gehalten wird.
  • Die Verschlusskappe kann beim Dampfen als störend empfunden werden.
  • Das Tanken ist mir persönlich ein bisschen zu fuddelig.
  • Verdampferköpfe nicht tauschbar – der Pod wird komplett getauscht. In wenigen Sonderfällen mag so ein abgeschlossener Pod ein Vorteil sein – im allgemeinen produziert es aber nur unnötigen Müll.

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Lob

  • Prima Geschmack (wenn der Nachfluss stimmt).
  • Sehr gute Dampfdichte (wenn der Nachfluss stimmt).
  • Klein.
  • Extrem robust.
  • Mundstück vor Schmutz geschützt.
  • Rauch-Umsteiger-freundlich:
    • Sehr strenger Zugwiderstand. Er ist genau wie bei einer Zigarette.
    • Zugluftschalter
  • Akkukapazität sehr gut auf das Füllvolumen der Pods abgestimmt.
  • Gute Sicht in den transparenten Pod / Füllstand.
  • Relativ moderate Temperatur beim Laden.
  • Coolness-Faktor durch den Feuerzeug-Style, natürlich subjektiv.

Daten

  • Zugtechnik: MTL, streng (wie eine Zigarette).
  • Maße
    • Höhe: 80 mm
    • Breite: 16,5 mm
    • Tiefe: 43 mm
  • Gewicht: 96 g
  • Tankinhalt: 2,0 ml Pods
  • Akku-Reichweite: 2,1 – 2,5 ml mit 1,3 Ohm Pod und mittlerer Stufe (blau).
  • Betriebsmodi: Watt
    • Leistung: 9 – 12,5 Watt, laut Hersteller.
  • Akku
    • Kapazität: 650 mAh, 2,34 Wh (das kommt hin).
    • Ladestrom: 1 Ampere (0,85 real).
    • Ladedauer: 56 Minuten.
    • Ladeanschluss: Mikro-USB
  • Feuertaster Lautstärke in 10cm: Kein Feuertaster – Zugluftschalter.
  • Zug-Lautstärke: 52 dBA (was vergleichsweise leise ist)

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Lieferumfang

  • Aurora Play
  • 2 Pods
  • Ladekabel
  • Anleitung (auch Deutsch)

Fazit & Bilder

Sehr schön ist der Zugwiderstand, sehr knackig, was Rauch-Umsteigern entgegenkommen wird.

Der Zugluftschalter hat einen Extrapunkt verdient. Er reagiert absolut hervorragend, und Dampf kommt sofort. Für Rauch-Umsteiger fällt so das ungewohnte Drücken eines Feuerknopfes weg.

Bei Robustheit & Mobilität kann sie Extrapunkte sammeln. Für unterwegs ist die Aurora Play eine Option, weil unkaputtbar, und weil man die Pods ungesichert mitnehmen kann, ohne Siff befürchten zu müssen. Das würde ich mich bei den iTap-Pods beispielsweise nicht trauen – die packe ich dann in ein Döschen.

Das sich das Mundstück so einfach vor Schmutz schützen lässt, mit einer unverlierbaren Kappe, ist für unterwegs auch ein Plus.

Dampfdichte, Geschmack, prima.

Eigentlich ist, bis auf das Tanken, alles prima, auch in vielen weiteren Details.

Das alles nützt jedoch leider gar nichts wenn die Verdampferköpfe in den Pods keinen vernünftigen Nachfluss hinbekommen. Klar, Verdampferköpfe, das ist sowieso immer Lotto, wie gut sie sind. Bei mir war von 3 Pods einer anfangs mäßig, dann ok, die anderen beiden komplette Gurken. Das könnte noch pures Pech sein, eine schlechte Charge, aber man zweifelt natürlich wenn die Quote so schlecht ist… Falls du eine Aurora Play besitzt, berichte gern per Kommentar wie die Pods bei dir sind.

Meinen 4. Pod teste ich demnächst noch, und aktualisiere dann den Beitrag.

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Vaporesso Aurora Play: Liegend, hinten

Vaporesso Aurora Play: Hinten,rechtsVaporesso Aurora Play

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Dilbert

Aurora Play vs. Nexus (beide Vaporesso); POD vs. AIO

Gemeinsam: 2ml, 650 mAh, Zugautomatik, 3 Leistungsstufen

Unterschiede: Gegenüber der Aurora hat die Nexus
AFC, DHP, auswechselbare Fertigcoils

Aurora: 80 x45 x 16; 96g
Nexus: 85 x 33 x 15; weniger als 60g

Aussehen ist Geschmacksache. Vom Mundstück her sieht die Nexus aus wie ein POD ist aber ene AIO.

—–
Manche POD´s haben interessante innere Werte:

DHP: ITap, Nexus
Festspannung: Minifit, Q601, Teros
mehrere Leistungsstufen: Aurora, Nexus
Heizfolie mit Wattepad: Autopac Magic
VV und TC: Teslacigs GG
Bluetooth: Teslacigs GG (statt gewackel 3-Clicks BT an/aus wäre besser)