iJoy RDTA 5S – Test

iJoy RDTA 5S Drip Tip, Top Cap, Verdampferhülse, DeckHier teste ich den RDTA 5S von iJoy mit zwei unabhängig einstellbare Luftdüsen, unten & seitlich. Das Tanken funktioniert über das Deck. Siffen beim Tanken ade?


Inhalt
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Ersteindruck

Ich wollte einen RDTA der Luft von der Seite UND unten bietet. Mit diesen Kriterien (Auflistung) listet die Verdampferdatenbank unter anderen den RDTA 5S, für den ich mich entschieden habe, auch um das „innovative“ Befüllsystem auf seine Innovativitätheit zu prüfen. Optisch gefällt er mir auch. Bezahlt habe ich $19.85 bei FT.

iJoy RDTA 5S Frontansicht

Der Verdampfer kommt im bekannten Schneewittchensarg. Sehr starker Neugeruch, der von dem Verpackungsfilz kommt, stark im Gerät haftet, und auch nach stundenlangem Lüften nicht weg geht. Chemiegeruch pur, bäh. Erstmal alles in die Verdampfer Reinigung. Huhu, iJoy, nehmt doch bitte mal einen popeligen Papp-Einsatz, vielen Dank.

Sonst macht alles einen guten Eindruck, nix zu meckern.

iJoy RDTA 5S Deck mit Velocity & Kennedy Style.Das Deck ist einfach zu wickeln, dank Velocity-Pfosten, und voll zugänglichen Watte-Kanälen. Die unteren Luftlöcher sind zudem leicht „Kennedy-like“ hochgezogen, und somit plöddert auch kein Liquid aus der AFC. Alles supi.

Reinigen / Tankglas wechseln

Zum Wickeln des iJoy RDTA 5S einfach das Tank Shield abziehen.Das Auseinanderbauen des RDTA5s geht einfach, wenn man weiß wo man beginnen muss: Verdampfer auf Akkuträger schrauben, am Tank Shield ziehen, fertig. 🙂

 

 

 

Die Pluspolschraube des 510er muss entfernt werden, wenn man Tank und Wickeldreck trennen möchte.

Deck & Tank vom iJoy RDTA 5S trennen.

Der Rest ist selbsterklärend.

Beim Zusammenbau darauf achten das die Nuten des Wickeldecks mit dem Tank Shield fluchten, sonst bekommt man die Verdampferbasis nicht hineingedrückt.

iJoy RDTA 5S Nuten des Decks

Alle O-Ringe schmiert man am besten gleich mit neutralem Basisliquid ein. Trocken können die O-Ringe gequetscht werden und kaputt gehen.

Wickeln

Das Konzept das man einfach den „ganzen Verdampfer“ abziehen kann, und dann das Wickeldeck vor sich hat finde ich nicht übel, erinnert mich an den FeV.

iJoy RDTA 5S und die Wattemenge in der fused Clapton Coil.
Menge (Dicke) der Watte

Der Einbau geht dank Velocity-Deck einfach, und die beliegenden Monsterwicklungen sind unkaputtbar beim montieren und bewatteln, was für Anfänger eine schöne Sache ist. Der Verdampfer hat mit den Coils einen Wiederstand von 0,18 Ohm.

Nicht so gut gefallen mir die Polschrauben in Kreuzschlitz, obwohl sie immerhin nicht so extrem abnudel-gefährdet sind wie beim Combo-Verdampfer der bei der iJoy RDTA Box dabei war (Test).

Die Bewattelung geht ebenfalls einfach, und wenn man möchte kann man die Watte bis zum Tankboden führen, ohne das Glas/Pluspol abzunehmen – mit der Spitzpinzette das Watteende nehmen, reinführen, Rest runterstochern. Die Liquidkanäle müssen in ihrem Durchmesser vollständig mit Watte ausgefüllt sein, aber nicht zu komprimiert. Bei der Menge an Watte die in den Monstercoils landet habe ich etwa 1/3 bis 1/2 der Watte im Kanalbereich weggeschnitten. Die beiliegende Watte könnte ok sein – da ist mir aber zuwenig Watte IN der Coil, deshalb probiere ich die gar nicht.

iJoy RDTA 5S mit fused Clapton & kurzer Watte.
Ohne Watte im Tank

Man muss die Watte jedoch nicht bis zum Tankboden führen, wenn man das aus optischen Gründen nicht möchte, oder wenn man alles an Tankvolumen rausholen möchte. Beim Dampfen muss man dann ab und an mal schwenken, damit das Liquid an die Watte schwappt.

Ganz wichtig: Zum Schluss muss man etwas von der Coil-Dochtwatte auf die beiden kleinen Luftlöcher im Deck zuppeln (Bilder im Abschnitt „Tanken„). Das geht nur im nassen Zustand vernünftig. Ist dort keine Watte läuft der Verdampfer im liegen aus. Das Ganze muss so gestaltet sein das sich die Watte leicht genug heben kann wenn beim Tanken die Luft hinaus möchte, und sich danach auch wieder absenkt, damit das Loch danach wieder dicht ist und keine Luft eindringen kann. Nicht so einfach? Lotterie? Genau… Dort wäre idealerweise ein richtiges Ventil verbaut.

Mesh / ESS Tank-Dochte habe ich nicht ausprobiert, dürften aber zu Siffen / Auslaufen führen, da sie zwischen Deck & Tankglas nicht dichten können, und somit Luft eindringen wird. Sie würden zudem nicht bis zum Tankboden reichen (verjüngt sich unten).

Dampftest

Coils die iJoy nicht mehr haben wollte und deshalb verschenkt 😉

Die mitgelieferten Coils (2x Fused Clapton mit final 0,18 Ohm) ernten bei mir Gelächter. Träge ohne Ende, selbst bei 40, 60 und 80 Watt. Bei 100 Watt würde ich „noch akzeptabel“ sagen, da sind aber nur kurze Kampfzüge möglich, weil der Dampf sehr heiß wird, wenn die brachiale Leistung auf der Wicklung nach ca. 1,5 Sekunden voll durchschlägt.

Der Geschmack passt für mich am besten bei 33 Watt, mit nur einem Hauch von Aroma im Liquid. Ich hab pure Base drin, und ca. 0,5 ml von meinem normalen 0,5% Liquid. Ca. 4 Sekunden vorfeuern (beim ersten, ganz kalten Zug noch deutlich länger), saugen, Wattewolken und herrlicher Geschmack, einfach goil. 😀 Ich bin auch ein klein bisschen extra-begeistert weil ich gerade vorher die Eleaf iCare getestet habe die ein ganz klein wenig *hüstel* sparsamer in Geschmack und Dampfmenge ist. 😉

60 Watt geht auch, schmeckt auch, da ich aber relativ lange „langsame“ Züge mache wird mir das zu warm, und es spritzt auch öfter heiße Tropfen in den Mund. Das alles ist aber recht abhängig von der Tagesform, dem Aroma, und Gewöhnung. Ich habe für einige Tests mehrere Akkuladungen mit 60 Watt dampfen „müssen“ und fand das dann, mit kürzerer Zugzeit, teilweise besser als 33 Watt.
Dank überreichlich viel Oberfläche der Wicklungen schmecken sie in einem sehr sehr breiten Leistungsbereich.

Mit den mitgelieferten Coils empfiehlt sich auf jeden Fall einen Preheat am Akkuträger einzustellen, zB 100 Watt für 0,5 Sekunden.

Wer die Trägheit, den Watt-Wahn, und die viele Wärme nicht möchte kann etwas schlankeres wickeln, und wird sich vielleicht wundern wie das dampft & schmeckt, zB 0,25er V2A auf 2 mm Wickelhilfe und 15 Windungen. Beispiele & Bilder:
https://www.wolke101.de/ijoy-rdta-box-200w-test/#wickeln
https://www.wolke101.de/ijoy-limitless-test/#wickeln

Die Top Cap des RDTA5S ist aus Metall, was sich mitunter schmerzhaft an den Lippen bemerkbar macht, auch bei 30 Watt, da dauerts nur ein paar Züge länger… Vorteil: Man dampft nicht mehr Kette 😉 sondern wartet freiwillig bis sich der Verdampfer wieder abgekühlt hat. Man kann die Lippen so positionieren das sie nicht das Metall berühren, ist durch das kurze Drip Tip aber nicht besonders komfortabel.

Tröpfeln

Was man bei einem RDTA auf keinen Fall versäumen darf ist es die Tröpfelfunktion auch tatsächlich zu gebrauchen. Ich hab gerade Vanille im Tank, und tropfe einen einzigen Tropfen meines mit 0,5% Aroma-dosierten Kirsch-Liquids durch das Drip Tip – bämm – Vanille mit geiler Kirsch-Note, einfach oberherrlich. 😀 Drei Topfen, und die Kirsche bekommt die Oberhand, auch goil. Es macht einfach riesigen Spaß mit diversen Liquids mal ganz auf die Schnelle Geschmacksachterbahn zu fahren – must do! 🙂

AFC

Der RDTA 5S hat unterhalb und seitlich der Wicklung Luftlöcher/Schlitze die sich getrennt verstellen lassen (drehen der Verdampferkammer / festhalten der Verdampferkammer + Drehen der Top Cap).

Die seitlichen Schlitze sitzen etwas tief. Soll der Luftstrom die Wicklung von der Seite treffen muss man sie sehr sehr nah an die unteren Luftlöcher bringen. Tut man das nicht, kommen sich unterer und seitlicher Luftstrom in die Quere, bisschen sinnlos dann. Da unten ja sowieso Luft kommt wäre es sinnvoller gewesen die seitlichen Schlitze so zu positionieren das sie leicht oberhalb der Coil-Mitte anströmen würden. Die „windstillste“ Zone dürfte sich oben auf der Coil befinden…

Den geschmacklichen Unterschied zwischen „alles offen“ und „nur unten“ finde ich überschaubar. „Alles offen“ ist noch etwas „softer, weicher“, beides schmeckt sehr toll.
„Nur seitlich“ finde ich fast noch besser als „alles offen“. Es kommt etwas intensiver, ausgewogener, nuancenreicher rüber.

Die Unterschiede sind jedoch so gering das ich nicht sicher bin wieviel Einbildung im Spiel ist, und ob ich mit meinen Aussagen einen Blindtest überstehen würde.

Dazu kommt das mit einem anderen Liquid die Dinge anders aussehen könnten, und bei anderen Watt-Leistungen auch. Wer mit 100 Watt dampft wird den Geschmack vielleicht am besten mit „alles offen“ finden. Im Prinzip ist es sinnlos darüber Wertungen abzugeben, man muss sich selbst sein Urteil bilden. Geschmack is a bitch.

Was man deutlich spüren kann ist die Änderung des Zugwiderstands, und des Zuggeräusches: „Nur unten“ ist am lautesten und vom Sound am aufdringlichsten. „Nur seitlich“ am leistesten, neigt jedoch dazu ein Pfeifgeräusch zu erzeugen – das könnte an der Wicklung / Wicklungsposition liegen? Wicklungen höher gesetzt, pfeift immer noch. Insgesamt am unaufdringlichsten finde ich „alles offen“.

Spaßeshalber drehe ich unten zu, und drehe die seitlichen Schlitze auf die Wicklungspfosten – na endlich – ein ganz deutlicher Unterschied. 😀 Dünner Dampf, weniger Geschmack, und höherer throat hit, watt Wunder. 😉

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Danke schööön! 🙂

Tanken

Der RDTA5S wird, mal wieder innovativ(!), von oben durch ein Loch in der Mitte des Decks betankt. Durch das Loch in der Deck-Mitte fließt es runter und tritt am Steg aus (grüner Pfeil), während Luft zum Druckausgleich aus dem Tank strömt (blaue Pfeile). Klick macht groß:

iJoy RDTA 5S Löcher zur Tank-Entlüftung / Druckausgleich.Alle Liquid- und Luftlöcher des iJoy RDTA 5S.

Beim Wort „Innovation“ sollte man immer hellhörig werden. Kann auch bedeuten: „Unser Produkt ist ausentwickelt, alles funzt supi, doch wir wollen alle 6 Wochen was neues auf die Homepage klatschen, also entwickeln wir irgendwas, Hauptsache es unterscheidet sich irgendwie vom Vorgänger“. 😉

Praxis:

Tanken aus der Spritze: Geht nicht, läuft nicht in den Tank, sondern quillt aufs Deck. Man benötigt eine Plastikflasche, und die muss eine lange Kanüle haben, weil die Kanüle richtig auf dem Befüllloch aufsitzen muss um es richtig abzudichten, damit man Druck aufbauen kann. Rein zufällig habe ich ein paar passende Flaschen, wo die Kanüle so gerade eben lang genug ist. Dann muss man mit ziemlich viel Druck das Liquid in den Tank pressen. Dabei muss man die Flasche andrücken, ohne das deren lange Kanüle abknickt (meine ist nicht sonderlich stabil), oder man verkantet, sonst quatscht das Liquid wieder auf Deck.

Beim Tanken kann man auch nicht so richtig sehen wann der Tank voll ist, weil der Tank Shield die Oberkante verdeckt. Theoretisch kann man das daran sehen dass das Liquid auf dem Deck hochquillt, jedoch tut es das manchmal auch schon vorher.

Ich hatte es auch schon das ich partout kein Liquid mehr hineingebracht habe, obwohl ich die Flasche so fest gedrückt habe das sie kurz vor der Explosion stand.

Auch wenn ich die Luftlöcher im Deck extra von der draufliegenden Dochtwatte befreie – zuverlässiges Tanken ist nicht drin. Oft quillt das Liquid schon hoch bevor der Tank voll ist (auch wenn ich die Luftlöcher so halte das sie über der Luftblase im Tank sind – darauf muss man ja auch noch achten…).
5 Minuten später: Die Luftlöcher müssen von Watte bedeckt sein – sonst Auslaufgarantie. 😀

iJoy: „The innovative top fill design, makes the refill never been so simple!“

Dazu kann ich nur sagen: *hust*. Einfach geht anders. Ich sehe auch keine anderen Vorteile, etwa das der Verdampfer außen beim Tanken trocken bliebe. Dem ist nicht so. Genau wie bei normalen side fill drückt sich immer etwas Liquid nach außen wenn man die Verdampferkammer wieder aufsteckt.

Sinn könnte das Ganze nur ergeben wenn man eine spezielle Flasche hätte deren Kanüle derart lang & stabil genug ist das man tanken kann ohne die Verdampferkammer abzuziehen. Dann hätte man den Siff beim Aufstecken der Verdampferkammer nicht. Man könnte allerdings noch schlechter sehen wann der Tank wirklich voll ist – und bei dem Tankvolumen möchte man den gern ganz voll machen…

Eine solche spezielle Flasche hätte gern beilegen dürfen, mit Angabe der Bezugsquelle… 🙄

Fazit: Durchgefallen. Keine Vorteile gegenüber anderen Tankmethoden, nur Nachteile.

Alternatives Tanken: Tank Shield abziehen und mit einer Spritze direkt ins Glas tanken. Da sieht man immerhin gut wann es voll ist. Nachteil: Man könnte u.U. die Watte verdrücken wenn man das Shield wieder drauf steckt (ist mir aber noch nicht passiert). Außerdem bekommt man gern etwas Siff auf den Akkuträger, beim wieder drauf stecken… Und man muss die Nuten des Wickeldecks treffen, sonst geht’s nicht drauf.

Siffen

Der RDTA5S ist von der Konstruktion her sifffrei – er darf auch liegen, kein Problem. Etwas Liquid wird aber immer an den Luftlöchern sein, das geht kaum anders, weil die Wicklung direkt dahinter sitzt, und die heute gängigen Monsterwicklungen mehr spritzen als normale.

Aus meiner bisherigen tagtäglichen Praxis kann ich sagen das er mindestens 12 Stunden liegen darf, ohne das irgendwas ist, vermutlich also auch deutlich länger.

Er kann siffen / auslaufen wenn…

  • nicht genug Watte auf / in den Liquidlöchern vorhanden ist.
  • die Betankungsluftlöcher auf dem Deck nicht mit Watte bedeckt sind. Wenn dort die Watte nicht aufliegt wird er 100%ig im Liegen auslaufen (ist mir sogar während des Dampfens beim schräg halten passiert). Die Watte kann sich beim Tanken heben, das hat man u.U. gar nicht unter Kontrolle.
  • Watte die Wand der Verdampferkammer berührt.
  • Watte den Rand der unteren Luftdüsen berührt.
  • Dichtungen beschädigt, oder falsch eingebaut sind.

Bei einer Betankung fällt mir auf das es Luft in einem der unteren AFC-Löcher hochdrückt (Übergang Tank-Shield zum goldenen Deck-Teil). Somit könnte dort auch Luft eintreten wenn der Verdampfer mit der Seite nach oben liegt – und der RDTA5S auslaufen (wenn er dabei doch wenigsten in See stechen würde 😉 ).

Also, in normaler Benutzung & über Nacht läuft er nicht aus. Bei tagelanger Nichtbenutzung sollte er vielleicht besser in vertikaler Lage abgestellt werden, zum Beispiel im besten Dampferständer der Welt (AM | FT). 😉

Drip Tip

Das Wide Bore Drip Tip besteht aus Kunststoff (Ultem / PEI). Es hat einen Außendurchmesser von 18,5 mm, einen Innendurchmesser von 9,8 mm, und wird gesteckt (ø12,5 mm). Es verlängert den Verdampfer um 7 mm. Wem die Top Cap aus Metall zu heiß an den Lippen ist der möchte sich evtl. nach einem längeren Drip Tip umsehen…

510

iJoy RDTA 5S geeignet für Hybrid Mods.Der 510er Pluspin ist vergoldet. Er steht deutlich (1,0 mm) über dem Gewinde und ist starr, so dass der RDTA 5S auch auf Hybrid-Mods verwendet werden kann.

Das Gewinde ist 3,6 mm lang, so dass der Verdampfer auf den meisten Akkuträgern wackelfrei sitzen sollte. Falls nicht:
Spalt zwischen Verdampfer und Akkuträger – Lösungen

Pro

  • Geschmack: Fettes breites Grinsen, immer wieder.
  • Wickeln: Ganzen Verdampfer (am Tank Shield) hochziehen – loslegen (mit Gruß an den FeV 😉 ).
  • Deck & Pluspin vergoldet.
  • AFC: Änderung der Geschmacksnuancen durch verstellbare Luft von unten + seitlich.
  • Gute Verarbeitung.
  • Tank Shield.
  • Hybrid-geeignet.
  • Recht geringe Bauhöhe.

Kontra

  • Top Cap aus Metall (schnell heiß an den Lippen – Zwangspause).
  • Recht wenig Tankinhalt. Das ist der geringen Höhe & dem Tank Shield geschuldet. Dampfen mit schlanken Wicklungen & weniger Leistung hilft…
  • Tanken, so wie es von iJoy gedacht ist – nur mit speziellen Flaschen die man erstmal auftreiben müsste (Alternatives Tanken immerhin möglich).
  • Seitliche AFC Schlitze zu tief gelegen.
  • Nur Dual Coil.
  • Polschrauben: Kreuzschlitz.
Wolle Rose?    Oder lieber Dampfer-Tools?

Maße, Daten, Lieferumfang

  • Durchmesser: 24 mm
  • Höhe, ohne 510er: 35 mm + 7 mm Drip Tip.
  • Top Cap Öffnung: 12,6 mm
  • Drip Tip Durchmesser außen: 18,5 mm
  • Drip Tip Durchmesser innen (engste Stelle): 9,8 mm
  • AFC Schlitze: 2 Stück: 0-7×1.8mm
    AFC unten: 6x3mm
  • 510er Gewindelänge: ~3,6 mm
  • 510er Pluspin-Überstand: ~1,0 mm (Hybrid-geeignet)
  • Polschrauben: Kreuzschlitz
  • Gewicht: 57 Gramm
  • Tankinhalt: 2,6 ml (ohne Watte im Tank)
  • Tank-Glas: 10,0 x 19,0 x 1,4 (Höhe x Innendurchmesser x Wandstärke)

Inhalt:

  • Verdampfer, Schraubendreher, Wattefussel, 2x Fused Clapton Coils.
  • Ersatzteile: Tankglas, Dichtungen, 2 Polschrauben

iJoy RDTA 5S Lieferumfang

Fazit

iJoy RDTA 5S von schräg untenErstmal, before the Meckering starts, einen RDTA kann ich nur JEDEM Dampfer empfehlen, auch eingefleischten MTLlern. PROBIERT haben muss man das zumindest mal. Der Geschmack und die Wattewölkchen sind unfassbar schön. Der RDTA5S will mir jedoch zuviel Aufmerksamkeit & Babysitting. Altbewährtes tut es auch – ich kann da aus eigener Erfahrung zB einen popelnormalen Limitless/Plus oder Combo empfehlen.

In meinen Augen ist der RDTA 5S eine Fehlentwicklung. Das Risiko des Siffens / Auslaufens ist durch das Vorhandensein der Luftlöcher auf dem Deck prinzipiell erhöht. Kann gut gehen, muss aber nicht. Die Art der Betankung bringt nur Nachteile gegenüber klassischen Methoden. Die Grundidee ist ja nicht schlecht, es krankt aber an den Feinheiten (echtes Luftventil fehlt & Tankloch müsste höher liegen).

Das leichte bis starke Pfeifen der AFC in Position „nur seitlich“ kann ein Einzelexemplar-Problem sein, vielleicht aber auch nicht.

Die vielen Möglichkeiten der AFC-Kombinationen wirken sich aus, aber geringer als ich erhofft habe. Ich kann nicht sagen dass das eine oder andere zwangsläufig „besser“ schmeckt – hauptsächlich „anders gut“. Es mag ja vielleicht damit zu tun haben das die seitliche AFC mit dem unteren Luftstrom kollidiert.

Der Geschmack ist bombengranatenoberaffenhammergeil, immerhin. 😉 Ob’s einem die Nuancen Unterschied zu einem Limitless / Combo wert sind muss man selbst entscheiden, mir sind sie es nicht. „Unterschied“ heiß nicht zwangsläufig  = besser – es ist einfach etwas ANDERS, mehr nicht. Ob einem das gefällt wird jeder individuell anders berurteilen, da kann man kein objektives Urteil abgeben.

Der RDTA 5 (ohne S), mit dem ich auch noch geliebäugelt hätte (Tanken würde wohl auch besser klappen) fällt nun auch flach, da auch er eine Top Cap aus Metall hat.

Ich geh ein bisschen schwanger mit dem Skyhook RDTA (Datenbank). Vom Prinzip her ein Limitless (Top Cap aus Kunststoff, Side Fill, Single Coil möglich), + unterer Airflow. Und vielleicht kommen sich dort unterer und seitlicher Luftstrom nicht so in die Quere, so dass die Geschmacksunterschiede mit verschiedenen AFC-Einstellungen vielleicht ein bisschen deutlicher wären.

Links & Kommentare

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