Powerbank 18650-2x Soshine E4S – Test

powerbank-soshine-e4s-frontDie Soshine E4S ist eine Powerbank mit wechselbaren 18650 Akkus. Sie ist der E4C (Test) ähnlich, besitzt aber ein LCD Display, eine UPS-Funktion, und kann bis zu 2,1 Ampere am USB Ausgang liefern.


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Inhalt

Vorwort

Mit einer Powerbank bekommt man unterwegs Strom, ach Watt. Mit einem Adapter-Kabel  AM | GB | FT | EB  sogar für Geräte mit unterschiedlichen Anschlüssen, und man kann damit auch die Powerbank selbst wieder laden. An einem Computer, oder besser mit einem kleinen USB-Wandnetzteil  AM | EB  bekommt die Powerbank wieder Nachschub.

Diese Powerbank lässt sich auch als 18650 Ladegerät „missbrauchen“. Wer nur selten 18650 Akkus laden muss, für den kann das durchaus eine Option sein.

Ersteindruck

Die Bedienungsanleitung (Englisch) preist die E4S nicht nur als Powerbank, sondern auch als UPS (Unterbrechungsfreie Stromversorgungseinheit) an, die man zB in Kombination mit 6V-Solarpanelen nutzen kann – für manch einen vielleicht interessant. Meine Outdoor-Ambitionen beschränken sich auf ausgedehnte Wandertouren des etwa 700 Meter entfernten Discounters, wo der kleine Survival-Koffer dann meistens doch ausreicht, ohne die Bergrettung rufen zu müssen.

powerbank-soshine-e4s-usb powerbank-soshine-e4s-unten

Die Verarbeitung ist gut. Nur das Öffnen gestaltete sich erstmal etwas rätselhaft. Der obere Teil (Display-Seite) will in Richtung USB-Port geschoben werden. Dafür gibt es geriffelte Pfeile (in zwei Richtungen zeigend 🙄 ) auf die man den Daumen setzen kann, drücken, und in Richtung USB schieben:

powerbank-soshine-e4c-oeffnen

Tipp: Um die Akkus problemlos zu entnehmen hebt man sie auf der Plus-Seite nur soweit an bis sie noch mal an der Plus-Seite einrasten:

powerbank-soshine-e4c-akku-wechseln-1

Dann die Plus-Seite des Akkus mit dem Daumen nach hinten drücken & hoch heben:

powerbank-soshine-e4c-akku-wechseln-2

Gehe über Los, ziehe 4000,- ein – juchhu! 
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Ey, das gibt Anzeige!

Die E4S verfügt über ein beleuchtetes (auto-off) LCD Display:

powerbank-soshine-e4s-display-entladen-an

Das Display beim Entladen der Powerbank:

powerbank-soshine-e4s-display-entladen-aus

  • Ausgangsspannung (Volt)
  • Akku-Füllstand als 5-stufiger Balken
  • Akku-Füllstand in Prozent
  • Entladestromstärke (mA)
  • Zeitdauer (Auto-Umschaltung SS / MM:SS / HH:MM)

Das Display beim Laden der Powerbank:

powerbank-soshine-e4s-display-laden-aus

  • Akkuspannung (Volt, mit einer Kommastelle)
  • Akku-Füllstand als 5-stufiger Balken
  • Akku-Füllstand in Prozent
  • Eingeladene Kapazität
  • Zeitdauer (Auto-Umschaltung SS / MM:SS / HH:MM)

Prozent-Anzeige: Genaue Prozentangaben des Akku-Füllstands anzuzeigen ist aus physikalischen Gründen nicht möglich, da Powerbänke nur von der Akkuspanung heraus eine Vermutung anstellen können wie voll der Akku wohl in etwa sein mag. Die E4S zeigt jedoch eine deutliche Diskrepanz zwischen Laden/Entladen. Beispielsweise zeigt sie im Leerlauf „77%“ an. Lädt man die Powerbank, werden daraus „43%“. Offenbar korrigiert die Anzeige den Spannungswert der Akkus während der Ladung (was gut ist), aber etwas zu kräftig.

Kapazität-Anzeige: Die ist auch nicht super genau, da sie einerseits auf 5 Volt bezogen ist (ergibt weniger mAh als die Akku-Angaben), anderseits aber etwas mehr anzeigt als mein USB-Monitor (misst möglicherweise ihre Wandlungsverluste mit).  Sie lag bei meinem Test etwa 10% unter dem was die Akkus tatsächlich am mAh haben, was ja eigentlich noch ganz ok ist.

Entladen mit 1A:

% Anzeige mAh % real Anzeige-Abeichung %
100 0 100 0
99 161 92 +7
90 360 81 +9
80 580 70 +10
70 774 60 +10
60 979 49 +11
50 1344 30 +20
40 1551 20 +20
30 1647 15 +15
20 1816 6 +14
10 1881 3 +7
0 1930 0 0

Entladen mit 2A:

% Anzeige mAh % real Anzeige-Abeichung %
100 0 100 0
99 195 90 +9
90 380 80 +10
80 587 69 +11
70 785 58 +12
60 965 49 +11
50 1255 33 +17
40 1461 22 +18
30 1601 15 +15
20 1736 8 +12
10 1840 2 +8
0 1882 0 0

Tja, offenbar sind die VTC3 Testakkus etwas zu spannungsstabil für die Anzeige. Die Anzeige steht mit maximal 20% Abweichung nicht völlig im Wald – wäre aber mit weniger laststabilen Akkus sicher dichter an der Realität (zB Panasonic NCR 18650 B (unten verlinkt)). 

Geräte laden

Im Gegensatz zur kleinen Schwester E4C (Kabel an Powerbank anstecken) beginnt das Laden hier nur auf ausdrücklichen Befehl – nach Druck auf die Taste. Mit langem Druck kann man die Powerbank auch ausschalten, während das Kabel noch dran hängt.

Die Kapazität der Akkus wird gut ausgenutzt. Die Entladeschlussspannung beträgt 3,0V.

2,1 Ampere

Die Powerbank ist ausgangsseitig mit 2,1 Ampere Stromstärke angegeben. Laut Anleitung soll man, wenn noch kein Gerät dranhängt, die Ausgangsstromstärke einstellen können (Knopf 0,5 Sekunden gedrückt halten). Mir will das nicht gelingen – die Powerbank geht lediglich immer An oder Aus, Einstellen kann ich nix. Muss man eigentlich auch nicht, denn normalerweise handeln die Geräte selbst aus wieviel Strom fließt.

Am Lastwiderstand erreicht sie 1,94A, kann man nicht meckern. Am iPad erreicht sie 1,4A. Da wird wohl irgendwie der Handshake nicht ganz klappen. Am iPhone 6 gibt es 1,14A (iPhone halb voll – sollte also eigentlich mit 2,1A laden).
Da ich leider kein Android-Phone besitze welches man mit 2A laden könnte würde ich mich freuen wenn es jemand ausprobiert und per Kommentar-Funktion Bericht erstattet, ob es dort mit 2A funktioniert. 🙂

Wenn die UPS-Funktion aktiv ist, oder die Akkus unter 3,3 Volt gefallen sind, dann schaltet die Powerbank grundsätzlich auf 1A um.

Betrieb mit einem Akku

  • Der Ein-Akku-Betrieb funktioniert in beiden Akku-Fächern.
  • 1 Ampere Ausgangsstrom wird auch mit einem Akku erreicht.
  • Mit einem Akku ist die Füllstands-Anzeige unter Last (also während man etwas mit der Powerbank lädt) ungenau. Der Akku ist noch voller als die Powerbank anzeigt.
    Da ein einzelner Akku unter Last mehr in der Spannung einbricht als 2 Akkus, und die Powerbank in erster Linie für 2 Akkus konzipiert ist, ist das kein Fehler, sondern der Natur der Sache geschuldet.

Effizienz

Die Testakkus (Sony VTC3) haben 1600 mAh und 3,7V Nennspannung = 5,92 Wh (Wattstunden) theoretische Energiemenge. Somit befinden sich 11.84 Wh gesamte theoretische Energie in zwei neuen VTC3 Akkus. Die aktuelle Kapazität der Akkus beträgt 11,27 Wh, laut dem Kapazitätstest des 18650 Ladegerät LiitoKala Lii-500 (Fast Mode).

An der Powerbank habe ich mit einem USB Monitor  AM | EB | GB | FT  die Energiemenge (Wh) gemessen:

Mit 1 Ampere Entladestrom: 9,37 Wh (83% Wirkungsgrad)
Mit 2 Ampere Entladestrom: 8,93 Wh (79% Wirkungsgrad)

Powerbank laden

Die Soshine E4S wird per Micro-USB Kabel (beiliegend) geladen. Sie ist mit 2A Ladestrom angegeben, lädt bei mir die Akkus jedoch mit maximal 1,04A. Das Laden von Akkus mit hoher Kapazität dauert viele Stunden, weil speziell die Endphase des Ladens dann noch mal extra lang dauern kann.

Meine 2 x 1600 mAh Testakkus brauchen genau 3 Stunden zum vollständigen Laden.

Jederzeit kann man die Ladung unterbrechen, ohne dass das irgendwie schädlich für die Akkus wäre (Akku: Richtiger Umgang). Randvoll muss man gar nicht laden.

Die Akkus werden bis auf  4,19 Volt geladen, passt.

Parallel

Die Akkus sind parallel geschaltet. Ich habe testweise zwei Akkus mit leicht ungleichmäßiger Spannung eingelegt, die sich dann nach 30 Minuten angeglichen haben… Bitte nicht nachmachen, es gelten die Regeln für den Umgang mit parallelen Akkus:
Akku: Parallel / Seriell / Heiraten
Für die Effizienz wäre eine Reihenschaltung zwar noch besser, dann wäre aber das Feature dahin das man einen oder zwei Akkus verwenden kann. Und da die Effizienz eh gut ist gibt es nichts zu meckern.

UPS Funktion

Die unterbrechungsfreie Stromversorgung (Laden/Entladen gleichzeitig) scheint zu funktionieren – ich hab nun nicht stundenlang damit rumgemacht. Ich habe verschiedenartig herumgestöpselt und konnte sie nicht aus dem Tritt bringen. Wenn ich die Powerbank per Lastwiderstand quäle, leitet sie auch den kompletten Strom zum Verbraucher – die Akkus bekommen dann nix. Die UPS Funktion wird auch im Display mit „UPS“ angezeigt.

Daten & Lieferumfang

  • Maße: 113 x 48 x 27 mm
  • Gewicht: 61 g leer, ~151 g mit Akkus (ein Akku wiegt ca. 45 Gramm).
  • Max mAh: 7000 mit 2x 3500 mAh Akkus
  • Max 2,1A Entladestrom
  • Max 1A beim Laden der Powerbank (Herstellerangabe 2A)
  • Elektrischer Wirkungsgrad: ca. 83% bei 1A und 79% bei 2A.

Mit zwei Samsung 35E Akkus lassen sich mit dieser Powerbank real ca. 19,65 Wh erzielen. Daraus ergibt sich:

  • Größeneffizienz: 7,4 cm3 Raum pro Wh (146 cm3 / 19,65 Wh)
    Abgerundete Seiten nicht rausgerechnet.
  • Gewichtseffizienz: 7,7 g Gewicht pro Wh (151 g / 19,65 Wh)
    Würde man zwei weitere 18650 Akkus in einer Schutzbox (10g) mitführen (4 Akkus gesamt), wären es 6,4 Gramm / Wh.
  • Lieferumfang: Powerbank, Kabel: USB-auf-Micro-USB, englische Anleitung.

powerbank-soshine-e4s-lieferumfang

powerbank-soshine-e4s-typschild

Fazit

Die Soshine E4S ist eine preiswerte 18650 Powerbank mit guter Effizienz und auskunftsfreudigem Display. Das Entnehmen der Akkus könnte einfacher sein, aber wenn man weiß wie, dann ist es kein Problem.

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Links & Kommentare

Soshine E4S

  • GB (ca. $16 inkl. Versand) – Version mit englischer Anleitung, statt chinesisch.
  • FT
  • AM (ca. 32,- inkl. Versand, kommt auch aus China – ergibt also nicht wirklich Sinn…)

Passende Akkus (ca. Preise für 2 Stück):

  • „7000 mAh“, 10A: Samsung INR 18650 35E:  AM 20,- GB FT $12
  • „6800 mAh“, 6A: Panasonic NCR 18650 B: AM 12,- GB $8 FT $9
  • „6000 mAh“, 20A: LG HG2: AM 15,-  GB $11  FT $12

Multi-Ladekabel

USB-Wandnetzteil

  • AM | EB (das würde ich aus Sicherheitsgründen nicht in China kaufen)

USB Monitor

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14 Antworten auf „Powerbank 18650-2x Soshine E4S – Test“

  1. Super Test, bin zwar kein E-Techniker, konnte Ber grundsätzlich folgen. Mich umtreibt eine Frage. Geht folgender Plan auf: Funktioniert die Soshine e4s 18650 in folgender Zusammenstellung:
    1.)
    Laden der eingelegten eneloop Nimh Akkus möglich, wenn ich die e4s über den USB Port meiner über den Nabendynamo befeuerten Fahrradlampe AXA Nano plus steady USB (hat keinen Pufferspeicher) mit 5V output möglich? Wie ist die Wirkkraft, da ich ja nie gleichmäßig stark in die Pedale trete, aber im Schnitt 15 -16 km/h auf Radreisen schaffe?

    2. ) Mich interessiert neben der Ladefunktion die USP Funktion des Soshine, also das gleichzeitige Laden der 1900er eneloop Akkus in der Soshine und der Abgabe von Power an mein Garmin etrex 35t bike Navi (kann via über Nabendynamo mit Strom versorgt werden (Bedingung: Betrieb mittels Pufferspeicher)?

    Realistisch? Besten Dank und Gruss
    Mirko

    1. Hi Mirko, die Powerbank funktioniert ausschließlich mit 18650 LiIon Akkus (unten im Beitrag verlinkt). Die sind auch besser als NimH.

      Das Laden über die Lampe sollte kein Problem sein, denn wenn die Lampe einen USB-Ausgang hat muss sie dafür sorgen das dort eine stabile 5V Spannung herauskommt (oder eben gar kein Strom). Wieviel Strom dann an der Powerbank ankommt hängt davon ab wie stark Du trittst (ich gehe davon aus das die Lampe das alles hübsch regelt um die USB-Spezifikation einzuhalten). Die Energie die Du beim Treten erzeugen musst würde ganz locker zum Laden mit voller Kraft ausreichen (das sind nur rund 5 Watt die Du aufwenden musst).

      Zur USP-Funktion kann ich Dir nicht mehr sagen als im Beitrag steht. Ich denke, es müsste so wie Du Dir das denkst funktionieren, wenn das Navi einen USB-Eingang hat. Garantieren kann ich Dir das aber nicht. Wenn Du es probierst, gib gerne mal Rückmeldung. 🙂

      Edit: Wenn das Navi keinen USB-Eingang hat kommst Du damit vielleicht weiter: „USB-Stromabgreifer

      1. Danke für ausführliche Antwort. Doch, das Garmin Etrex 35 touch hat einen USB Eingang zur Stromversorgung per USB, also alles fein. Jetzt meine dämliche, aber pragmatische Frage: Muss das Garmin mit AA Nimh Akkus laufen oder kann ich das Gerät nicht auch mit 18650er Akkus befeuert werden. Dann waere doch alles prima und ich könnte immer 2x18650er im Garmin laufen lassen und zusätzlich 2x18650er im Soshine laden?
        Danke und Gruss aus Trier
        Mirko

        1. Gern. Schau doch mal in den technischen Angaben mit welchen Akkus das Garmin verwendet werden kann, ich weiß es nicht. Klingt als wäre es für AA-Akkus, dann passen 18650 weder von der Spannung, noch von der Bauform (viel größer). Dir sind solche Akkus noch fremd? Hier kannst Du Dich mit 18650-LiIon vertraut machen: Akku: Der richtige Umgang damit
          18“ ist übrigens der Durchmesser in mm, und „650“ die Länge des Akkus (65,0 mm).

          1. Bei einem Akku stehen die Zahlen für folgende Angaben:
            Die ersten beiden stehen für den Durchmesser in mm
            Die Nächsten beiden stehen für die Höhe in mm
            Die letzte steht für die Bauform in Fall von 18650 steht die 0 für Rund

  2. Hi Morgennebel, sag mal, welche Powerbank würdest du empfehlen, um damit eine E-Dampfe mit festverbautem Akku regelmäßig (da outdoor unterwegs) zu laden? Ich glaube, in ihr steckt ein kleiner 18350er Akku mit knapp 1.100 mAh (es ist ein Pfeifenkopf, andere Akku-Bauformen werden darin platztechnisch kaum verlötet sein). Auf was sollte ich beim Kauf einer Powerbank achten? Ich möchte nämlich den kleinen Akku so schonend wie möglich laden (500 mA fände ich ideal, spezifiziert ist die Dampfe bis 1 Ampere), doch die meisten Powerbanks liefern 2 oder mehr Ampere. Wäre das eventuell mit einem längeren Kabel beeinflussbar oder gibt es gar Powerbanks, deren Output regelbar sind (und bei denen das auch funktioniert)?

    Mit dem Thema Powerbank kenne ich mich absolut nicht aus, und bevor ich etwas bei Amazon bestelle, dacht ich mir, frag doch mal beim Morgennebel. Besten Dank für deine Mühe einer Antwort im Voraus!

    1. Du könntest es mit einem möglichst schlechtem (dünnem) langen Kabel probieren. Ob’s klappt ist fraglich, weil der Spannungsabfall durch das Kabel vermutlich nicht groß genug ist. Ich hab hier eine 3-Meter USB-Verlängerung, da kann ich gerade mal 0,8 Watt weniger rausschinden. Ok, vielleicht geht da deutlich mehr mit einem 50 Cent China-Kabel, Suchkriterum „Letzter Plunder“. 😉

      Eine Powerbank welche die Ausgangsspannung so regeln kann das eine bestimmte Ampere-Grenze nicht überschritten wird gibt es vermutlich nicht – jedenfalls habe ich leider keine gefunden.

      1. Danke für deine Info. Also reicht mir wohl eine günstigere Powerbank. Vielleicht habe ich auch schon eine Lösung gefunden. Meine Nachtschicht dauert 12 Stunden, die ich 2 mal pro Woche draußen ohne Stromanschluss verbringe (auch kein Auto ist in der Nähe) aber 12 Stunden hält die Pfeife nicht durch bei 24 Watt, trotzdem ich will sie unbedingt in der Hand halten und dampfen aber wiederum keine zweite dafür kaufen. Wenn ich nun in meiner Fahrradsatteltasche an eine Powerbank, die ich mir sowieso endlich mal zulegen wollte, mein altes winziges 1-Schacht-Ladegerät mit USB-Ausgang und ohne (!) eingelegten Akku anschließe, sollte doch das schonende Nachladen funktionieren, oder? Denn dieses Ladegerät regelt seinen USB-Port auf maximal 500 mA Ausgangsleistung. Somit könnte die E-Pipe (ist übrigens nicht die von „Smok“) beim Laden auch problemlos unbeaufsichtigt bleiben.

        Man macht sich ja so seine eigenen kreativen „elektrischen Gedanken“, nicht wahr 😉

        1. Allerdings. 😀
          Das könnte theoretisch funzen. Es ist aber teurer einen USB-Ausgang zu bauen der aktiv auf 500 mA begrenzt, als einen der einfach das hergibt was das zu ladende Gerät haben möchte. Von daher bin ich zu 99,99725% sicher das Dein Winzig-Lader einfach überlastet werden wird, und das dessen Spezifikation eigentlich lautet „Du darfst etwas anschließen das BIS ZU 500 mA Strom zieht, nicht mehr!“. Steht da vielleicht „max 0,5A“?
          Es nützt ja nix wenn die Dampfe vielleicht etwas kühler lädt, wenn dafür das Ladegerät abraucht… Das würde ich mir auf jeden Fall mit einem USB Monitor anschauen: https://www.wolke101.de/tools/#messwerkzeug

          Wenn ich eine solche Lösung anstreben würde dann würde ich 3x 18650 Akkus nehmen, ein serielles Akkufach (FT), und damit die „cold charge station“ versorgen: https://www.wolke101.de/akku-laden/#laderegler
          Diese benötigt eine Spannung die mindestens 2V höher als die Ausgangsspannung liegt, also mindestens 7V am Eingang, da die USB-Spannung 5V beträgt. Bei wenig Last kann die Differenz auch geringer sein, also würde es mit 2 seriellen 18650 wahrscheinlich auch dann noch klappen wenn die Akkus nur noch je 3V haben (im Popup bei FT gibt es auch ein 2er-seriell Case).
          Und nun kannst Du frei und stufenlos den Ladestrom einstellen den Du haben möchtest.

          1. Jep, 10 Euro, das sollte drinsitzen. Dankeschön für deinen Tipp. Es ist schließlich grundsätzlich eine gute Idee, auch mal die vielen angeschlossenen USB-Geräte zu überprüfen. Ist bestellt – ich werde dann in ein paar Tagen berichten. Bin ja schon sehr gespannt…

            1. So, das war jetzt eine interessante Messorgie bei mir zu Hause. Seit gestern besitze nun eine Powerbank (nachfolgend meiner Schreibfaulheit wegen „PB“ genannt) und dieses tolle USB-Messgerät, was du empfohlen hast. Mein „vergessener“ 1-Schacht-Lader hat sogar eine Powerbank-Funktion (wusste ich gar nicht mehr, da ich das Gerät nie benutzt hatte, sondern die Akkus ausschließlich im großen Ladegerät zu Hause auffüllte und zur Arbeit nur volle Reseveakkus mitgenommen hatte). Das winzige 1-Schacht-Gerät ist übrigens das „Nitecore F1“ (für um die 8 Euro seinerzeit bei Amazon erstanden, in China ist es wahrscheinlich noch billiger). Diesen kleinen Lader nenne ich der Einfachheit halber mal nur „F1“.

              F1 mit eingelegten Akku aber ohne Anschluss an die PB an E-Dampfe:

              geladen wird mit 4,92 V und 1,36 A. Der Lader F1 wird warm, der eingelegte Akku bleibt aber kalt. Bis auf leichte Schwankungen der 2. Kommastelle sind die Messwerte identisch bei einem „Samsung Q30“ und „Sony VTC 5A“ Akku. Letztlich ist es zu viel Power für das von mir gewünschte Ziel.

              F1 ohne eingelegten Akku über die PB an E-Dampfe:

              geladen wird mit 4,52 V und 0,79 A. F1 bleibt beim Laden in diesem Fall kalt. Guter Lade-Kompromiss für die E-Pfeife = Ziel (0,5 A) annähernd erreicht.

              PB ohne F1 direkt an E-Dampfe:

              5,13 V und 1,61 A. Viel zu viel Power für den kleinen Akku der Pfeife.

              Diese Pfeife ist noch aus China unterwegs zu mir, daher habe ich das alles mit der kleinen „Wismec P80“ getestet. Meine neue und überhaupt allererste PB ist die „Anker Power Core II 20000“ mit zwei festverbauten Lithium-Polymer Akkus.

              Bei den bisher benutzten Pfeifen und Boxen konnte ich deren Akkus wechseln, was bei der neuen Pipe, wie gesagt, nicht geht. Demnach funktioniert meine Idee des zwischengeschalteten Laders F1 perfekt; er regelt seinen Strom je nachdem, ob ein Akku eingelegt ist dessen Energie er ausgibt oder ob er alleine ohne Akku den Strom der PB gesteuert weiterleitet. Nichts wird im letzteren Fall warm. Erstaunlich finde ich, dass F1 ohne PB warm wird und daher den eingelegten Akku beim Output der Energie förmlich (vergleichsweise) malträtieren möchte. Jedenfalls zeigt diese Wärme am Gerät F1, dass in diesem Fall Energie über den Lader verloren geht.

              Dass die PB beim Anschluss an den Lader F1 weniger Strom ausgibt als sie im Stande ist zu leisten (max. 3 A pro Ausgang), würde ich dahingehend interpretieren, dass auch sie erkennt, was an ihr angeschlossen ist, also regelt. Entschuldige bitte meine laienhafte Ausdrucksweise, für mich „lebt und denkt“ alles 🙂

              Unterschiedliche Kabel (ich besitze da ein furchtbar schlechtes, was überall sonst Probleme verursacht) machten, wie du bereits vorausgesagt hast, tatsächlich kaum etwas aus. Ca. 0,2 Ampere Unterschied, mehr nicht.

              Dein Tipp des USB-Messgeräts war für mich der beste Tipp seit langem. Nochmals herzlichen Dank dafür.

              Liebe Grüße

              Ach so, vergessen: Mit einem Netzteil habe ich nichts getestet, da das Ergebnis für mein Bedürfnis unerheblich wäre. Und ich sowieso zu faul bin, alles wissen zu wollen 🙂 Es würde aber auch nichts aussagen, da das Netzteil auch wieder selber nur den Strom je nach seiner Spezifikation abgibt.

              1. Die von Dir verwendeten Geräte bestimmen mit sehr sehr sehr (noch 7x mehr „sehr“ dazu) großer Wahrscheinlichkeit nicht wieviel Strom sie ausgeben möchten.
                Es ist so:
                Die P80 möchte (offiziell) mit 2A laden (real 1,65), schau mal im P80 Test…
                Wenn nun die Spannung von 5,0V auf 4,5V einbricht kannst Du daran sehen dass die P80 mehr fordert als die Quelle guten Gewissens liefern kann.
                Die Spannung müsste bei ~4,9V bleiben (bei einem 1A Gerät), wenn alles ok wäre. Etwas anderes wäre es wenn die Quelle von vornherein nur eine Leerlaufspannung von 4,5V liefert (wie im cold charge Beitrag mit dem Netzteil-Trick beschrieben).
                Denn: Das zu ladende Gerät reagiert irgendwann auf zu großen Spannungeinbruch, indem es seinen Widerstand erhöht. Das verhindert aber nicht zwingend Überlast (Deine 0,79A real vs. 0,5A Spezifikation des F1).
                Diese Widerstandsänderung des zu ladenden Geräts ist das einzige was in dem ganzen Ablauf aktiv gesteuert wird – der Rest ist nur Ohmsches Gesetz. Das einzige Gerät das dort „denkt“ ist der Stromempfänger, in dem Fall die P80.
                Stöpsel die P80 mal an die PB, schau Dir ihren Widerstand an, und vergleiche ihn mit dem Widerstand wenn sie an PB–>F1–>P80 hängt…

                Dass das F1 mit Akku als Stromquelle wärmer wird kann daran liegen das es die 4,2 – 3V Akkuspannung auf 5V für den USB-Ausgang boosten muss. Vor allem wird es aber auch daran liegen das 1,36A Strom fließen und der Ausgang überlastet wird.
                Welchen Akkutyp Du verwendest ist für den Einsatzzweck belanglos. Das bisschen Ladestrom können sie alle locker liefern.

                Das die PB in Kombination mit F1 weniger ausgibt als sie könnte liegt daran der der F1 Ausgang am Ende seiner Möglichkeiten ist, und deshalb von der PB nicht mehr Strom gefordert wird.
                Warum das F1 über den Weg Akku–>USB Ausgang mehr Strom liefern „kann“ als über PB–>F1–>USB Ausgang musst Du Nitecore fragen.
                Das es das *tut* heißt jedoch nicht das es das auch sicher *kann*.

                Ich würde dem Braten nicht trauen. Die Wärmeentwicklung bei PB–>F1 musst Du Dir über einen längeren Zeitraum anschauen, zB eine Stunde. Ich würde dem Braten trotzdem nicht trauen wenn die F1 Spezifikation des USB-Ausgangs „0,5A“ lautet.
                Und wie gesagt, bei 5,0V Leerlaufspannung, ein Einbruch auf 4,5V – da ist sowieso schon klar das die Stromquelle, also das F1, überlastet ist, fühlbare Wärme hin oder her…

                Deine 3A PB wird übrigens eine Leerlaufspannung von ~5,25V haben. Und weil sie 3A sicher liefern kann bricht sie nur wenig in der Spannung ein, auf 5,13V…

                Ich würde noch mal über meinen vorigen Vorschlag nachdenken. Aber wie auch immer, statt PB/Ladegerät mit Abrauchgefahr, oder cold charge station mit 3x 18650 Akkus… vielleicht wäre es doch sinnvoll einfach ’ne zweite E-Pfeife mitzunehmen, und die beiden dann zuhause gemütlich zu laden? Weniger (oder gleiches) Geschleppe, kein rumgehühner mit Aufladen / Kabeln… Vielleicht musst Du dann nicht mal Liquid nachtanken? So mache ich es unterwegs…
                Dazu kommt ja noch, wenn Du unterwegs lädst, und dann auch noch slow, dann kannst Du in der Zeit nicht dampfen… Und falls die Pfeife pass through kann – das ist auch nicht gut für Akku, also kontraproduktiv.

                Ich mein ja nur. 😉

                1. Hallo Morgennebel, danke für deine Antwort. Du gibst dir nicht nur Mühe damit, nein, du formulierst und erklärst so gut, dass selbst ein DAU wie ich es begreife. Kompliment. Ich hätte mir einen solchen Physiklehrer früher in der Schule gewünscht.

                  Zum Thema: Selbst eine 2. E-Pfeife würde für meine 12-Stunden-Outdoorschicht nicht ausreichen. Klar nehme ich noch andere Boxen mit und Wechselakkus und viiieel Liquid. Ich benutze sogar ein Kurbelradio (2 Minuten kräftig kurbeln = ca. 30 Minuten Radiohören). Ja, ich weiß, heutzutage machen das Smartphones, trotzdem ist es so. Mein Handy ist von 2007, dafür unkaputtbar.

                  Jetzt werde ich deiner Empfehlung folgen und die kleine regelbare Box kaufen. Bisher hatte ich ein gruseliges Gefühl wegen der ganzen Poti-Dreherei an dem Gerät aber ich versuch’s halt mal. Wenn es erlaubt ist, werde ich berichten, ob und wie es damit klappt.

                  Meine Situation ist nun mal wirklich selten, das gebe ich zu, zwei mal pro Woche 12 Stunden nur draußen bei Wind und Wetter, kein Auto und keine Steckdose in der Nähe, die ich benutzen könnte. Genau deshalb, zum Ertragen dieser schwierigen Stunden, will ich partout nicht auf den Genuss dieser Pipe verzichten. Die Smok Guardian III zum Beispiel hat zwar einen wechselbaren Akku, doch ihr Gehäuse reißt und zersplittert selbsttätig, völlig autonom sozusagen. Sie ist dann zu teuer, um alle paar Monate eine neue zu kaufen.

                  Nochmals Dankeschön für deine ausführliche und verständliche Antwort.

                  PS: Hab’s bemerkt, es ist die andere Box bei Amazon, die nicht ab 7 Volt, sondern ab 5 Volt Eingangsspannung betrieben werden kann.

                  1. 🙂
                    Die andere Regelbox wird auch ca. 2V Differenz zwischen In/Out brauchen, mindestens mal offiziell, wahrscheinlich funktioniert sie bei kleiner Last ebenso wie „cold charge station“ mit weniger Differenz. Letztere funktioniert auch mit 5V Eingangsspannung, zeigt dann aber falsche Werte im Display an. Am Ausgang sieht’s am USB-Monitor aber gut aus.

                    Die andere Regelbox hat keine Automatik für die Ampere-Regelung. Sie ist ein reiner Spannungswandler der am Ausgang immer „stur“ das eingestellte ausgibt. Bei der „cold charge station“ wird die Spannung automatisch so geführt das die eingestellten A niemals überschritten werden, ganz egal was ein angeschlossenes Gerät fordert.

                    Ich würde die „cold charge station“ nehmen. Vor den Potis brauchst Du keinerlei Respekt haben, warum auch? Wenn Du die Lautstärke am Radio änderst drehst Du auch an einem Poti, nur das es von einem hübschen Knopf verdeckt ist. 🙂
                    Die zwei Potis stellst Du nur einmal ein und dann kannst Du sie für immer vergessen. Und sie liegen geschützt, da kann sich dann auch in der Tasche nichts mehr unerwünscht verstellen.

                    Noch kurz zu den 18650 Akkus: Du kannst kalkulieren das Du effektiv ca. 50-70% ihrer Kapazität in den E-Pipe Akku übertragen bekommst. Der Rest wird als Wandlungsverlust verloren gehen. Das wäre bei deiner PB als Stromquelle übrigens auch nicht anders, dort hättest Du sogar noch eine Wandlung mehr drin. Immer wo zwischen LiIon/USB-Spannung runter/rauf gewandelt wird hast Du ca. 15-25% Verluste. Also einmal im Regelmodul, und einmal in der E-Pipe selbst.
                    Heisst, mit dem 3S Akkufach kannst Du effektiv soviel dampfen als wenn Du 1,5 bis 2 dieser 18650 Akkus direkt verwenden würdest. Gut möglich das Du also die Kapazität von 3 18650 sowieso brauchst, womit sich Überlegungen für die andere Box in jeglicher Hinsicht erübrigen, weil bei 3x 18650 ganz sicher immer mehr als genug Eingangsspannung für die „cold charge station“ da ist.

                    Was immer Du nun probierst, klar will ich dann wissen was am Ende draus geworden ist. 🙂

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