Dampfen: Abkürzungen & Begriffe

Dampfen: Begriffe & AbkürzungenBegriffserklärungen für die Abkürzungen & Wörter die beim Thema Dampfen üblich sind.


Diese Liste enthält nur aktuelle Begriffe des Dampfens, damit sie nicht unendlich lang wird. Ich hab‘ bestimmt einen Begriff vergessen, bitte per Kommentar Bescheid sagen. 🙂

Inhalt – nach Themengebiet

Die Begriffe habe ich nach ihrem Zusammenhang gruppiert, weil es dann besser erlernbar ist. Eine alphabetische Liste findest du hier drunter, zum aufklappen.

Inhalt – alphabetisch
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Dampfen

  • Dampfer / Vaper
    Glücklicher Konsument eines Dampf-Emitters 😉
  • Dampfe / E-ZigaretteEcig / Cig 
    „Dampfe“ ist ein salopper Begriff für „E-Zigarette“, und wird gern verwendet weil das Dampfen nichts mit Zigaretten oder Rauch gemein hat. Indianer-Handy geht auch, ist aber eher unüblich. 😉 
  • dampfen / vaping / (to) vape
    Die Tätigkeit. „Ich rauche meinen Verdampferkopf…“ bitte nur dann sagen wenn Du gerne ohne Liquid dampfst. 😉
  • Dry Hit
    Dampfen ohne Liquid. Eine äußerst unangenehme Erfahrung. Wenn dem Verdampfer das Liquid (der Treibstoff) ausgegangen ist und man trotzdem versucht weiter zu dampfen dann kokelt die Watte im Verdampferkopf (hust, röchel, japs).
  • Blubbern
    Im Verdampferkopf befindet sich zuviel Liquid. Dann gibt es beim Zug ein blubberndes / spotzendes Geräusch, und evtl. landet etwas Liquid im Mund.
  • Sweet Spot
    Bezeichnet diejenige Watt- / Temperatur-Einstellung bei der der Geschmack am besten ist. Ich könnte zB sagen “Mein Sweet Spot liegt mit dem Verdampferkopf XY bei 9 Watt“. Da Geschmack individuell ist, ist auch der Sweet Spot eine persönliche Angelegenheit.
  • Throat Hit
    Der (erwünschte) „Kratzeffekt“ im Hals beim Inhalieren. Oft wird „Flash“ geschrieben obwohl eigentlich der throat hit gemeint ist. Throat Hit Beitrag: Dampfen ist zu stark oder zu soft?
  • Flash
    Der (positive) Effekt von Nikotin aufs Gehirn (ähnlich wie Koffein). Bei zu viel Nikotin kann einem schwindlig oder schlecht werden.
  • MTL / Mouth To Lung
    Eine Zugtechnik. Wie beim Rauchen, wird der Dampf erst in den Mund, dann in die Lunge gesogen. Beispiel-Verdampfer: AM | FT
  • DTL / DL / Direct To Lung
    Wie beim Shisha-rauchen, wird der Dampf direkt in die Lunge gesogen. Beispiel-Verdampfer: AM | GB | FT
  • Open Draw
    Ein DTL-Verdampfer mit extrem wenig Zugwiderstand. Dabei kann extrem viel Dampf produziert werden. Beispiel-Verdampfer: GB | FT | AM
  • Subohm
    Eine Wicklung die unter 1 Ohm elektrischen Widerstand besitzt.
    „Subohm“ wird häufig genannt wo eigentlich DTL oder Open Draw gemeint ist (es wird viel Dampf gewünscht). Der Subohm Irrtum.
  • Stealth Dampfen
    Dampfen ohne eine sichtbare Wolke auszuatmen, um zB in der Bahn dampfen zu können. Siehe bei „Liquid„.

So, heute mal nicht zum shoppen nach New York.
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Akkuträger, Kombi-Akku, AIO, Pod

  • AT / Mod / Akkuträger 
    Ein „mobiler Stromlieferant“ in den man einen Akku legen kann und einen Verdampfer aufschraubt.

    • Geregelter / Regelbarer Akkuträger  
      Ein Akkuträger mit Elektronik die für die variable Steuerung der Ausgangsleistung, Schutzfunktionen und Benutzeroberfläche (so vorhanden) zuständig ist.

      • Betriebsarten, siehe auch Akkuträger Betriebsmodi
        • TC  Temperature Control. Der Verdampfer wird so mit Leistung versorgt das die eingestellte Temperatur automatisch gehalten wird.
        • VW  Variable Wattage. Die Leistung (Watt) wird eingestellt. Diese Leistung wird immer erreicht, unabhängig vom Widerstand des Verdampfers.
        • VV  Variable Voltage. Die Spannung (Volt) wird eingestellt. Die tatsächliche Leistung (Watt) hängt vom Widerstand des Verdampfers ab.
        • Bypass  Emulation eines Mech Mod, aber mit Schutzfunktionen für den Akku.
      • Sonderfunktionen, siehe auch Akkuträger Sonderfunktionen
        • Preheat  Höhere Ausgangsleistung für den Bruchteil einer Sekunde.
        • Stealth Mode  Das Display bleibt beim Feuern abgeschaltet.
        • Passthrough  Während der Akku lädt kann man dampfen.
    • Mech Mod 
      Mechanischer / ungeregelter Akkuträger. Er enthält keinerlei Elektronik und Schutzfunktionen. Mechanisch Dampfen: Grundlagen

      • Hybrid 
        Ein Mech Mod bei dem der Verdampfer direkt gegen den Akku-Pluspol geschraubt wird. Nur für erfahrene Anwender, da erhöhte Kurzschlussgefahr.
  • Kombi-Akku
    Ein Akkuträger bei dem der Akku fest verbaut ist.
  • AIO
    Wie Kombi-Akku, aber auch der Verdampfer ist fest verbaut.
  • Pod-System, ist quasi wie AIO – man kann aber den „Pod“ austauschen.
  • Squonker / Squonk-Box  Im Akkuträger befindet sich ein Liquid-Vorrat mit dem der Verdampfer immer wieder nachbetankt wird (per Überdruck, und ohne den Verdampfer öffnen zu müssen). Beispiel: Wismec Luxotic Surface – Test
  • Ausgasen / Entgasen  Bei falschem Umgang mit Akkus können sie ausgasen, das heißt das im Inneren eine chemische Reaktion stattfindet die Gas produziert. Die Reaktion kann extrem langsam (unbemerkt), oder zischend, oder explosionsartig ablaufen. Zudem kann große Hitze, bis hin zu Feuer entstehen.
    Damit ein Akkuträger nicht zu einer „Bombe“ werden kann muss er Entgasungslöcher besitzen, oder so gebaut sein das er „nicht ganz dicht“ ist, 🙂 damit sich kein Druck in ihm aufbauen kann.
    Sollte man vom Akku ein zischendes Geräusch hören, so ist er feuerfest zu lagern, und dann zu entsorgen – keinesfalls weiter benutzen!

Ausführliche Erklärungen zu den Unterschieden von:
Akkuträger, Kombi-Akku, AIO, Pod-System

  • Akkuträger Zubehör
    • Meine aktuellen Lieblingsakkuträger
    • AM|EB|FT|GB   18650 Akku für alle Akkuträger
    • AM|EB|FT|GB   21700 Akku für alle Akkuträger
    • AM|EB|GB|FT   Universal Ladekabel
    • AM|EB|FT|GB   Top-Ladegerät
    • AM|EB|FT|GB   Top-Ladegerät, klein
    • AM|EB|FT|GB   Glasfaserstift
    • AM|EB|FT|GB   Isopropanol
    • AM|EB|FT|GB   Akku-Transportboxen
    • Noch mehr Auswahl: Dampfer Zubehör

Verdampfer

  • VD / Verdampfer
    Der Verdampfer enthält das Liquid und einen Verdampferkopf / Wicklung womit das Liquid verdampft wird.
  • Clearomizer / Clearo
    Ein Verdampfer in den man fertige Verdampferköpfe einsetzen und austauschen kann.

    • Verdampferkopf / Kopf
      Er enthält Watte & Heizdraht der das Liquid verdampft. Er wird weggeworfen wenn er verbraucht ist und ist leicht austauschbar.
    • BCC / Bottom Coil Clearomizer
      Ein Verdampfer mit Verdampferköpfen die unten im Tank sitzen. Die Bauweise erlaubt kühleren Dampf, da der Dampf sich auf dem Weg nach oben am Luftrohr abkühlen kann (welches seinerseits vom Liquid im Tank gekühlt wird).
    • Top Coil
      Die Wicklung sitzt oben im Verdampfer (Innokin Endura zum Beispiel, Test). In der Regel wärmerer Dampf, was je nach persönlichem Empfinden besser schmecken kann.
    • RBA
      Rebuildable Atomizer. Ein Verdampferkopf den man selbst erneuern (wickeln) kann.
  • SVD / SWVD / Selbstwickler / Selbstwickelverdampfer 
    Ein Verdampfer bei dem man die Wicklung selbst herstellt (keine Verdampferköpfe).

    • RTA / Rebuildable Tank Atomizer
      Ein Selbstwickler mit Vorratstank fürs Liquid.
    • RDA / Tröpfler / Rebuildable Dripping Atomizer
      Er hat keinen Tank. Liquid wird alle paar Züge durch das Mundstück nachgetröpfelt. Um zB Geschmack-Achterbahn zu fahren. 😉
    • RDTA / Rebuildable Dripping Tank Atomizer
      Ein RTA, der aber dafür ausgelegt ist das man auch tröpfeln kann.
  • Squonker / Squonk-Verdampfer
    Ein Verdampfer der sein Liquid durch den Pluspol hindurch vom Akkuträger bezieht, siehe Squonk-Box.
  • Top Fill, Bottom Fill, Side Fill
    Beschreibt wo ein Verdampfer seine Tanköffnung hat (oben, unten, seitlich).
  • LC / Liquid Control
    Für Top Fill Verdampfer. Stoppt den Liquidfluss in die Verdampferkammer, damit es beim Betanken nicht sifft. Es gibt Top Fill Verdampfer die ohne LC auskommen, und trotzdem nicht siffen.
  • AFC / Air Flow Control / Zugluftkontrolle
    Es ist einstellbar wieviel Luft durch den Verdampfer fließt und wieviel Zugwiderstand er hat.
  • Drip Tip  Das Mundstück. Es ist meist austauschbar. Es gibt sie in sämtlichen Größen, Farben und Materialien. Es kann Einfluss auf Geschmack und Temperatur des Dampfes haben.
    • 510  Größenbezeichnung für Drip Tips. 510 ist sehr gängig, besonders für MTL-Verdampfer.
    • 810 / Wide Bore  ist deutlich größer im Innendurchmesser (mehr Luftdurchsatz). Für DTL-/Open Draw Verdampfer.
  • 510 Gewinde  „510“ gibt es ebenfalls beim Anschlussgewinde eines Verdampfers. Praktisch alle aktuellen Verdampfer haben ein 510er-Anschlussgewinde.
  • eGo Gewinde  Veraltete Anschlussart (Gewinde) für Verdampfer. Noch anzutreffen bei älteren Einstiegsdampfen.

Wickeln / Wicklungen

  • Deck / Verdampferdeck / Wickeldeck
    Der Bereich im Verdampfer wo die Wicklung angebracht wird.

    • Post
      Ein Pfosten, oder Steg, an dem die Wicklung befestigt wird. Beispielsweise können in einer 2-Post Wickelbasis 1-2 Wicklungen befestigt werden, je nachdem ob der Verdampfer für “Dual Coil“ ausgelegt ist. In einer 3-Post Wickelbasis lassen sich 3 Wicklungen befestigen, im Dreieck.
    • Velocity
      Ein “Velocity Deck“ ist ein Wickeldeck auf dem der Wickeldraht bequem in zwei horizontal stehende Pfosten gesteckt und festgeschraubt werden kann. Bei klassischen Decks hingegen wird der Draht unter einer Schraube geklemmt, was besonders bei Dual Coils (zwei Wicklungen) sehr fummelig sein kann. “Velocity“ heißt es, weil dieses Prinzip in einem gleichnamigen Tröpfelverdampfer aufkam.
  • Wicklung / Coil / Draht  
    Ein Heizdraht, der zu einer Spirale gerollt im Verdampfer / Verdampferkopf sitzt und Liquid verdampft.
  • Drahtmaterialien, siehe auch Drahtsorten-Überblick: TCR, Ohm, Trägheit, AWG / GA
    • Kanthal, NiChrom 
      Robustes Drahtmaterial das für den Watt / Volt Modus geeignet ist.
    • Edelstahl (V2A = SS304, V4A = SS316 / SS316L)  
      Leicht zu wickelnder Draht.
    • Titan  
      Sehr leistungsfähiges Material (leicht & agil), aber störrischer zu wickeln, und darf nur schwach ausgeglüht werden (blau-goldene Farbe).
    • Zirconium
      Sehr leistungsfähiges Material (leicht & agil), normal zu wickeln.
    • Nickel  
      Damit wurden die ersten TC-Experimente gemacht. Veraltet – hat große Nachteile (sehr weicher Draht, sehr wenig Ohm, dadurch oft instabile Regelung).
    • Mesh / ESS  
      Ein extrem feinmaschiges Metall-Drahtgewebe (meist aus ESS=Edelstahl) aus dem Dochte hergestellt werden können, die dann als Ersatz / Teilersatz für den Wattedocht dienen. AM
      Mittlerweile wird Mesh oft auch direkt als „Wicklung“ verwendet, statt gewickeltem Runddraht. Dadurch entsteht eine großflächige Verdampfungsfläche. Oft wird auch feines Lochblech verwendet, was von den Herstellern auch unter dem Begriff „Mesh“ vermarktet wird.
  • Dry Burn  
    Wicklungsdraht ausglühen. Zum Reinigen und zur Befreiung von Spannungen / Hot Spots).

    • Wet Burn, Sonic Burn:  Bessere Reinigung als der Dry Burn. Beitrag
  • Hot Spots 
    Spannungen innhalb des Wicklungsdrahtes, die zu einer ungleichmäßigen Erwärmung des Drahtes führen – was wiederum zu Kokeln oder metallischem Geschmack führen kann.
  • Freistrecke  Die kurze Strecke vom spiralförmigen Teil der Wicklung, bis zu den Punkten wo sie festgeschraubt ist. Diese Strecke liegt meist frei (kein Wattekontakt) und kann zu Hot Spots führen.
  • Oxidation 
    Durch Sauerstoffeinfluss & Wärme oxidiert ein Draht an seiner Oberfläche. Die Oxidschicht ist elektrisch nicht-leitend.
  • Watte  
    Wird heutzutage als Dochtmaterial verwendet. Sorgt dafür das die Wicklung einen guten Nachfluss hat. Eine sehr gute Watte ist „KGD“. AM
  • Nachfluss
    Man benötigt einen guten Liquid-Nachfluss, damit der Geschmack nicht leidet, oder sogar die Watte kokelt.
  • Ohm-Meter 
    Ein Gerät auf das man die Verdampferbasis schraubt um bequem die Wicklung & Watte im Verdampferdeck anzubringen. Es misst den elektrischen Widerstand der Wicklung, und einige Geräte können die Wicklung auch ausglühen. AM
  • Wihi
    Abkürzung für Wickelhilfe. Ein Stab um den man Draht wickelt, um ein Wicklung zu wickeln. Gibt es auch motorisiert 🙂 GB|FT. Akku: AM|EB
  • Wicklungsarten-/techniken
    • Single Coil / Dual, Quad(ruple), Sextuple, Octuple  
      Die Anzahl von Wicklungen in einem Verdampfer / Verdampferkopf.
    • Twisted / Drill 
      Eine Wicklungsart bei der mehrere Drähte miteinander verdrillt werden. Twisted Coils – Anleitung
    • Clapton, staggered, fused, braided, tiger, ribbon, alien, stapled, chained, stitched, Juggernaut … sind alles Begriffe von Wicklungsarten die teilweise richtige Kunsthandwerke sind, mit Schwerpunkt auf beeindruckende Optik. Dampfen mit ohne 200 Watt
    • Microcoil 
      Die einzelnen Wendel der Wicklung liegen direkt aneinander (berühren sich). War mal ein Hype, heute eher unüblich. Microcoils haben eine hohe Wahrscheinlichkeit für Hot Spots (weil der Strom „quer“ über die Wendel fließen kann) und müssen daher sorgsam ausgeglüht (oxidiert = isoliert) werden.

Temperaturkontrolle

  • TC / Temperature Control  
    Die Wicklung wird vom Akkuträger automatisch so mit Leistung versorgt das die eingestellte Temperatur gehalten wird.
    TC Dampfen: Probleme, Ursachen & Lösungen
  • TCR  
    Temperaturkoeffizient eines Drahtes. Eine Zahl welche die Widerstandsänderung (Ohm) des Drahtes unter Erwärmung beschreibt. Der Akkuträger muss den TCR-Wert des Drahtes kennen, damit die Temperatur im Display stimmt.
    Drahtsorten-Überblick: TCR, Ohm, Trägheit, AWG / GA
  • Basiswiderstand / Kaltwiderstand
    Ein Akkuträger ermittelt im TC-Modus den Widerstand der Wicklung bei Zimmertemperatur (wenn man den Verdampfer aufschraubt). Von diesem Basiswiderstand ausgehend regelt er die Temperatur hoch, bis ein gewisser Zielwiderstand (abhängig vom TCR) erreicht ist.
    TC-Modus Funktionsprinzip
  • Zielwiderstand / Warmwiderstand
    Meint beides das gleiche. Siehe vorigen Punkt.

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Liquid

  • Liquid  ist die Flüssigkeit die im Verdampfer verdampft wird. Bestandteile:
    • VG / Vegetable Glycerin
      Pflanzliches Glyzerin. Sorgt für dichten, langsam zerfallenen Dampf. AM
    • PG / Propylenglykol
      Geschmacksträger (sagen manche). Erzeugt spärliche Dampfwolken, die sich zudem sehr schnell wieder auflösen, daher besonders gut fürs stealth-dampfen geeignet. AM
      Mit dem Mischverhältnis von VG/PG kann man bestimmen wie dicht & langanhaltend der Dampf sein soll / wie stark man die Bude zunebelt. 😉
    • H2O 
      Wasser. Wird teilweise dem Liquid zugegeben um dessen Fließfähigkeit zu erhöhen. AM
    • Aroma 
      Verleiht dem Dampf einen nahezu beliebigen Geschmack (hunderte Sorten).
    • Nikotin / Nik 
      Erleichtert den Umstieg vom Rauchen erheblich, und sorgt zudem für einen throat hit. Im Gegensatz zu allen anderen Bestandteilen wird Nikotin nie prozentual angegeben, sondern in mg/ml, also „Milligramm pro Milliliter“.

Übliche Liquid-Mischungen sind solche die bis zu 70% VG, oder andersherum bis zu 70% PG enthalten, je nach dem ob der Dampf optisch eher dicht oder dünn sein soll. Ist die Mischung besonders VG-lastig kann 5-10% Wasser zugegeben werden, damit das Liquid nicht zu dickflüssig ist (was Kokeln bewirken kann). Möchte man VG-pur dampfen kann man 15% Wasser zugeben.
Ich dampfe fast immer mit 45% PG + 45% VG + 10% Wasser.
Abgekürzt kann man dann 45/45/10 schreiben.

Siehe auch Dampf-Liquid selbst mischen, ohne Hirn

  • Mischzubehör

Elektrisierendes

  • A / Ampere (Akku)  
    Die Stärke an Strom die der Akku abgibt / maximal abgeben kann. Für die Sicherheit von Akkus ist es wichtig ihre Ampere-Belastungsgrenze / akuter Stromfluss nicht zu überschreiten.
    Akku: Sichere Akkus für regelbare Akkuträger
  • mAh / Milliamperestunden (Akku)
    Damit wird die Kapazität eines Akkus angegeben, also welche Menge an Strom er insgesamt speichern / liefern kann.
    mAh ist in Bezug auf die Sicherheit eines Akkus bedeutungslos. Eine größere mAh-Zahl ist nicht besser!
    Eine kleine Rechnung welche die A und mAh-Angaben eines Akkus vielleicht verdeutlicht:
    Ein Akku mit der Bezeichnung „30A / 2600mAh“: 
    2600 mAh / 1000 = 2,6 Ah (Amperestunden). Er liefert 1 Ampere für 2,6 Stunden.
    2,6 Ah * 60 Minuten = 156 Am (Ampereminuten) Er liefert 1 Ampere für 156 Minuten.
    Wieviel Minuten sind es nun wenn der Akku nicht 1 Ampere sondern 30 Ampere Stromfluss liefern muss?:

    180 Am / 30 Ampere = 6 Minuten lang kann der Akku einen Stromfluss von 30A liefern.
  • Minimalspannung (Akku)
    Die Spannung eines Li-Ion Akku darf nicht unterhalb eines bestimmten Wertes fallen, damit er keinen Schaden nimmt. Der zulässige Wert ist vom Modell abhängig und kann zum Beispiel 2,0 oder 2,5 Volt betragen.
  • Maximalspannung (Akku)
    Die Spannung eines Li-Ion Akku darf 4,20 Volt nicht überschreiten um eine Beschädigung zu vermeiden. Ein Ladegerät sollte bei 4,20 Volt die Ladung vollständig beenden, was leider nicht alle Ladegeräte tun. 4,25 Volt ist bei vielen Akkus noch tolerabel und ungefährlich (geht aber zu Lasten der Lebensdauer des Akkus).
  • Leerlaufspannung (Akku)
    Die Spannung die ein Akku hat, wenn er keinen Strom liefern muss, also „Däumchen dreht“. Misst man mit einem Multimeter die Akkuspannung so ist dies die Leerlaufspannung.
  • Lastspannung (Akku)
    Die Spannung die ein Akku hat während er Strom liefern muss, also unter Belastung steht. Die Lastspannung ist immer niedriger als die Leerlaufspannung, und umso stärker abfallend, je mehr Strom der Akku liefern muss.
  • Spannungsabfall / Voltdrop
    Die Differenz zwischen Leerlaufspannung und Lastspannung.
  • Lastspannungsgrenze / Unterspannungsschutz (Akkuträger)
    Ein Akkuträger sollte die Lastspannung überwachen, und beim Erreichen von ca. 2,8 Volt die Ausgangsleistung so reduzieren das die Spannung nicht noch weiter sinkt. Im Display kann dabei etwas wie „Weak Battery“ (oder ähnlich) angezeigt werden. Der Akkuträger kann den Zug auch komplett verweigern und „Battery Low“ oder ähnliches anzeigen.
    Achtung, „Weak Battery“ im Display, und die automatische Reduktion der Leistung schützt den Akku trotzdem NICHT vor Ampere-Überlast!
    Akkuträger & Co: Sicherheitsfunktionen
  • Abschaltspannung (Akkuträger)
    Akkuträger überwachen die Akku-Leerlaufspannung und melden „Akku leer“ wenn die Leerlaufspannung des Akkus unter einen bestimmten Wert fällt. In der Regel. Es ist auch möglich das der „Akku leer“-Status anhand der Akku-Lastspannung, oder aus beidem ermittelt wird.
  • Leistung / Watt  
    ist eine gute Maßangabe um nahezu linear die erzeugte Dampfmenge einzuordnen. Watt ist das Produkt aus Spannung & Strom. Man kann 50 Watt mit
    10 Volt * 5 Ampere erzeugen, oder mit
    1 Volt * 50 Ampere. Im Thema „Dampfen“ ist eine möglichst hohe Spannung und ein niedriger Stromfluss vorteilhafter, weil weniger Verluste an Übergangswiderständen entstehen, und Wärme nur dort entsteht wo sie entstehen soll – an der Wicklung.
  • Abbrand 
    Wenn elektrische Kontakte nicht sauber sind, oder nicht fest verbunden sind (Wackelkontakt), kann sogenannter „Abbrand“ entstehen. Durch Mikro-Lichtbögen (die eine sehr hohe Temperatur haben) wird die Kontaktfläche angegriffen, und dabei immer schlechter leitend, was den Prozess des Abbrand noch weiter begünstigt. Bei schlechten Kontakten ist die Möglichkeit für Abbrand bei niedriger Spannung und hohem Stromfluss größer.
    Abbrand lässt sich mit einem Glasfaserstift entfernen: AM|EB
    Wikipedia: Schädliche Elektroerosion
  • Widerstand / Ohm (Wicklung) 
    Wenn Strom fließt, kann Wärme nur an einem Widerstand entstehen. Deshalb ist es gut das Heizdrähte einen Widerstand haben. 😉 Und idealerweise sind an allen anderen Stellen die Widerstände möglichst gering.
  • Übergangswiderstand  
    Überall wo Bauteile verbunden werden um Strom weiterzuleiten gibt es einen mehr oder minder großen Übergangswiderstand an dem Leistung verloren geht (und Wärme entsteht), besonders wenn die Spannung niedrig und der Stromfluss hoch ist. Normalerweise sind Übergangswiderstände kein Problem, solange die stromführenden Teile guten Kontakt haben (sauber sind, und ausreichend Anpressdruck haben).
    Im Watt-Modus sind Übergangswiderstände meist unkritisch. Beim Dampfen mit Temperaturkontrolle sind sie häufig die Problemursache.
    TC Dampfen: Übergangswiderstand  – Der Staatsfeind Nr. 1!
  • Maximalspannung (Akkuträger)  
    Je mehr Spannung ein Akkuträger erzeugen kann, umso höher kann der Wicklungswiderstand sein (und trotzdem eine hohe Leistung bei geringerem Stromfluss erzeugt werden). Viele Akkuträger haben eine maximale Ausgangsspannung von 8 oder 9 Volt, manchmal auch bis zu 12 Volt.
    Ich möchte mit X Watt dampfen. Wieviel Ohm darf meine Wicklung dann höchstens haben?
  • Spannungswandler (Akkuträger)

    • Boost / Step Up 
      Wenn im Verdampfer eine Spannung benötigt wird die über der aktuellen Akkuspannung liegt, so wird die Akkuspannung hochtransformiert. Viele Akkuträger haben einen Boost-Converter. Wenn nicht, kann man gezwungen sein eine niederohmige Wicklung zu verwenden, will man eine gewisse Leistung erzeugen.
    • Buck / Step Down  
      Umgekehrt. So gut wie alle Akkuträger haben einen Buck-Converter (ein kleiner eGo-Kombi-Akku evtl. mal nicht – der dann die Akkuspannung einfach durchreicht).
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