Dampf-Liquid selbst mischen, ohne Hirn

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Dies ist eine ausführliche Anleitung zum selbst Mischen von E-Liquid fürs Dampfen. Es braucht extrem wenig Zubehör, keine Mathe-Kenntnisse und hat trotzdem eine sehr hohe Präzision.


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Inhalt
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Warum selbst mischen?

  • Selbstgemischtes Liquid kostet pro 10 ml ca. 10-60 Cent (je nach Aroma- und Nikotinstärke). Und je nach dem Preis von Fertigliquid ist es damit 5 bis 50x günstiger gegenüber fertig gekauftem E-Liquid.
  • Volle Kontrolle über die Anteile von Aroma, Nikotin, PG und VG.
Einem Dampf-Anfänger würde ich...

Begriffe

  • Grundstoffe: PG, VG und H2O sind die Grundstoffe eines Liquids (Wikipedia). Nicht alle der Grundstoffe MÜSSEN enthalten sein. Man kann auch PG oder VG pur dampfen, das ist aber unüblich.
    PG: Propylenglykol
    VG: Pflanzliches Glyzerin
    H2O: Wasser
  • Nikotinbasis: Sie enthält eine mehr oder minder hohe Konzentration an Nikotin, welches meistens in purem PG gelöst ist.
  • Basisliquid: Dies ist ein aus den Grundstoffen fertig gemischtes Liquid, ggf. mit Nikotin, aber immer ohne Aroma.
  • Liquid: Das fix und fertige Liquid, inkl. Aroma.

Strategien

Beim Mischen gibt es viele mögliche Strategien und Detailabläufe. Ich habe mit 1 ml Spritzen angefangen, um das Aroma abzumessen, war es aber bald leid dauernd die Spritzen reinigen zu müssen. Zudem fraßen sich die Kolben in Kontakt mit Wasser gern mal fest – je nach dem was vorher für ein Aroma drin war.

Welche Behältnisse man zum Mischen verwendet hängt von persönlichen Vorlieben ab, als auch von der Behältnisgröße der Ausgangsstoffe. Aus einem 10 Liter Kanister kann man nicht direkt in das Liquidfläschchen mischen… Ohne Auslaufhahn benötigt man einen Trichter… Wenn man das Liquid lieber in Millilitern abmisst sind kleine 1ml-Spritzen oder Messzylinder hilfreich…
Ich bin ein Anhänger der…

Strategie: Mischen nach Gewicht

Dabei stellt man die Flasche auf eine Waage und gibt die Zutaten direkt hinein, nach Gewicht. Man benötigt kein Zwischengefäß, das man nach jedem Mischvorgang reinigen müsste.
Man benötigt keine Aroma-Spritze, welche man ebenfalls nach jedem Mischvorgang reinigen müsste (oder tonnenweise kaufen & wegwerfen)
Insgesamt geht es mit der Waage einfacher und schneller.

Strategie: Basisliquid und Liquid getrennt mischen

Ich würde nie alle Einzelzutaten direkt zu einem fertigen Liquid mischen. Das macht die Sache unnötig kompliziert und sehr fehlerträchtig. Besonders falls man auch noch unterschiedliche Mengen Liquid (Flaschengrößen) mischen möchte. Dann ändern sich pausenlos sämtliche Werte aller Zutaten und man kommt sehr leicht durcheinander.
Bei jeder einzelnen Liquid-Flasche müssen jedes mal 5 Zutaten (in der Regel) berechnet, und korrekt abgewogen/gemessen werden. Das geht schief, glaub mir. 😀

Viel besser ist es zuerst eine größere Menge Basisliquid zu mischen. Dieses enthält die gewünschten Anteile von PG, VG, Wasser, und Nikotin – aber kein Aroma. Wenn man zB 1 Liter Basisliquid mischt, dann hat man nur einmal PG/VG/H2O/Nikotin abzumessen.

Hat man sein gewünschtes Basisliquid, braucht man beim Mischen der kleinen Liquid-Flaschen immer nur auf den Aroma-Anteil zu achten, alles andere ist dann automatisch immer richtig. So kann man bequem mischen, und hat eine Menge Fehlerquellen beseitigt. 

Bei Bedarf kann man auch mehrere Sorten Basisliquid mischen. Zum Beispiel ein Basisliquid für MTL und eins für DTL, mit weniger Nikotin.

Strategie: Mischen, ganz ohne Hirn 😀

Während des Mischens dauernd irgendwas auszurechnen, mit Flaschen/Spritzen hantieren, Etiketten beschriften… Sagen wir mal so: Für mich hat es sich nicht immer bewährt wenn ich auf zuviele Dinge achten muss, und das womöglich noch in der richtigen Reihenfolge. 🙄

Ich rechne nichts mehr aus. Weder beim Mischen von Basisliquid, noch beim Mischen von Liquid.

Basisliquid, ohne Hirn

Die Basisliquid-Flaschen beschrifte ich mit allen benötigten Misch-Daten EINMAL und brauche dann nie wieder zu rechnen, sondern nur noch abzumessen wenn ich sie wieder auffüllen möchte. Zum Beispiel:

Eine Basisliquid-Flasche (1 Liter), die wie folgt beschriftet ist:

Basisliquid 800 ml
PG: 45%     VG: 45%     H2O: 10%
Nikotin: 12 mg
Mischdatum: 03.01.1860

Zutaten:

PG: 227 ml 236 g
VG: 360 ml 454 g
H2O:  80 ml  80 g
PG-Nikotin 72 mg: 133 ml 139 g

Da auf dem Basisliquid-Etikett sämtliche Einheiten (Prozent, Milliliter und Gewicht) vermerkt sind, kann man sich später sogar aussuchen ob man nach Gewicht oder nach Volumen abmessen möchte…

Hier kannst Du Deine gewünschten Werte für das Etikett ermitteln:

Basisliquid rechnen lassen…

Liquid, ohne Hirn

Beim Liquid mischen habe ich verschieden große Liquidflaschen. Um während des Mischens gar nicht mehr rechnen zu müssen, habe ich mir ganz stumpf für jede Flaschengröße Spickzettel gemacht, wieviel Gramm Aroma in die Flasche müssen:

  • Liquid 8 ml (10 ml Flasche), Aromadosierung:
    • 0,5% = 0,04 g
    • 1,0% = 0,08 g
    • 1,5% = 0,12 g
    • 2,0% = 0,17 g
    • 2,5% = 0,21 g
    • 3,0% = 0,25 g
    • 3,5% = 0,29 g
    • 4,0% = 0,33 g
    • 4,5% = 0,37 g
    • 5,0% = 0,42 g
Weitere Flaschengrößen…

Das mag jetzt übertrieben ausführlich wirken, denn man könnte ja jeweils von 1% leicht auf jeden anderen Wert hochmultiplizieren. Für mich ist es jedoch besser ich muss beim Mischen gar nicht mehr denken, sondern nur noch strikte Anweisungen befolgen. 😀 Aber da wird jeder seine eigenen Erfahrungen machen…

Zufälligerweise stimmen die Werte oben alle, so dass Du sie auf Wunsch direkt verwenden kannst. 🙂

Wer bei den Zahlen aufgepasst hat: Ich bevorzuge es bei allen Mischungen die Flaschen nicht ganz voll zu machen. Man kann den Inhalt dann erheblich besser in ein homogenes Fluid transformieren (Fachbegriff: „Schütteln„). 😉
Etwas Luft in der Flasche schadet zudem m.M.n. der Reifung des Liquids nicht…

Wenn Du andere Liquid-Mengen oder Aromaanteile benötigst, so geht’s:

Aroma-Anteil rechnen lassen…
Schmu! Schmu! Alles Schmu!!…

Welche Hardware benötigt wird

Feinwaagen Info...
Genauigkeit elektronischer Waagen…

Für die hier beschriebene Mischstrategie benötigt man:

  • Aroma-Waage 50g   AM
    Zum Abwiegen von Aroma. Sehr präzise.
    50g Maximalgewicht, bei 0,001g Anzeigegenauigkeit.
  • Messbecher  AM
    Ein Set mit verschiedenen Größen zu haben ist nicht verkehrt. Das Set hat bei den 500/1000ml Bechern eine hohe Graduierung (Feinheit der Skala) und der Becher-Kunststoff darf auch heiß gereinigt werden.
  • Trichter  AM
     Zum Einfüllen der Grundstoffe in die Basisliquid-Flasche.
  • Spritzen, groß.
    Ich verwende Omnifix Spritzen, die nach meiner Erfahrung die beste Qualität haben.
    AM: 50 ml | 100 ml
    FT: Liste (auch 50 / 100 ml dabei, aber keine Omnifix)

Optional:

  • Eine Basisliquid-Waage 3000g/0,1g
    AM | FT | GB
    Du braucht diese Waage nicht wenn Du das Basisliquid nach Volumen mischt (in Messbechern oder Messzylindern).
  • PipettenAM
    Brauchst Du nur falls Deine Aromaflaschen keinen Tropfer-Ausgießer haben.

Flaschen, Etiketten, und alles andere Misch-Zubehör findest Du in den Dampfer Tools -> Mischen.

Grundsätzliches beim Mischen

Damit nichts schief geht beim Mischen sollte man unbedingt ein paar Dinge beachten:

Sauberkeit

Hände waschen, Arbeitsplatte reinigen, Zewa bereit legen. Nach dem Nase-bohren wiederum Hände waschen nicht vergessen.

Liquid-Mischwerkzeug sollte IMMER Liquid Mischwerkzeug bleiben und für nichts anderes genutzt werden. Verwende sie nicht in der Küche, oder zum Ölwechsel in der Garage.

Ablenkung

Nebenbei das Radio, oder den Fernseher laufen zu lassen, sind eine Garantie für Fehler.
Kinder sollten zu Oma, in den Keller gesperrt, oder vor den Fernseher mit gewaltverherrlichendem Inhalt gesetzt werden (bei Rambo, oder dem Schweigen der Lämmer sollte bei den kleinen Rackern für einige Zeit gespannte Ruhe herrschen). 🙄 😉
Störende Ehepartner sollten vor dem Mischen ebenfalls gründlich entsorgt werden (Bio-Tonne, Reste-Hof, …).

Högschte Konzentration! 🙂

Der PG Bottich ist der PG Bottich!

Nimm während des Mischens für die verschiedenen Grundstoffe IMMER dieselben Behältnisse, sonst wirst Du durcheinander kommen, oder die Behältnisse untereinander „verunreinigen“, mit Nikotin zum Beispiel.

  • Die PG-pur Spritze ist die PG-pur Spritze.
  • Der VG-pur Messbecher ist der VG-pur Messbecher.
  • Die Nikotin-Bunkerbasis-Spritze ist die Nikotin-Bunkerbasis-Spritze.
  • usw… Was immer Du an Utensilien verwendest…

Gib es Dir schriftlich!

Sämtliche Behältnisse sollten IMMER sorgfältig beschriftet sein. Fülle keine Flüssigkeit in ein unbeschriftetes Behältnis/Spritze.

Denn: Während des Mischens wird man fast immer einen Rest in jedem Zwischenbehältnis übrig haben. Wenn man zB aus einem Messzylinder (oder Spritze) eine Zutat in das Behältnis auf der Waage hinzugibt, dann bleibt ein Rest in dem Zwischenbehältnis. Im Verlauf einer Mischaktion stehen auf dem Tisch Messzylinder/Spritzen/Flaschen in denen irgend etwas drin ist – nur was??? 🙄

Daher sollte jede Spritze, jedes Zwischenbehältnis, jede Flasche, IMMER und SOFORT genau beschriftet werden.

Liquidflaschen sollte man beschriften BEVOR man sie auf die Waage zum mischen stellt. Denn kaum hat man das Aroma drin, klingelt das Telefon…..
„Ähhh, welches der 10 Aromen die da auf dem Tisch stehen habe ich da vor 15 Minuten reingekippt??….“ 😀

Kontinuität und das halbe Leben (die blöde Ordnung)

Es ist nicht verkehrt die Abläufe immer genau einzuhalten und zu Ende zu bringen. Einen Mischvorgang zu unterbrechen, weil einem gerade etwas anderes durch den Kopf schießt ist keine gute Idee.

Auch ist es vorteilhaft auf dem Tisch strenge Ordnung zu halten. Rechts stehen zB die Aromen & Flaschen die noch gemischt werden sollen, in der Mitte wird gemischt, links stehen die fertigen Liquids und die bereits gemischten Aromen, usw.

Ein Durcheinander auf dem Tisch erhöht das Fehlerpotenzial beträchtlich.

Basisliquid mischen Anleitung

Diese Anleitung ist verdammt kurz, weil ich mir die Daten EINMAL habe ausrechnen lassen und ein Etikett mit diesen Daten erstellt habe. Hast Du noch nicht?: Basisliquid, ohne Hirn

Wie der Mischvorgang im Detail mit den Gefäßen abläuft hängt davon ab welche Gebindegrößen und Gefäße man hat. Ich kaufe PG/VG in 5 oder 10 Liter Kanistern und fülle das für die Langzeitlagerung in 1 Liter Braunglasflaschen um. Um das ohne zu kleckern in die Literflaschen zu bekommen nehme ich einen Trichter (nächstes mal einen Zapfhahn für die Kanister, und sitze dann ganz entspannt daneben! 🙂 ).

Ich habe nun also Literflaschen mit purem PG/VG…

Gemäß der Angaben die ich mir auf das Flaschenetikett geschrieben habe brauche ich nur noch einzufüllen, beliebig nach Gewicht oder Volumen. Ich mache es nach Gewicht:

  1. Basisliquidflasche auf die Waage stellen.
  2. Trichter drauf.
  3. Tara-Taste auf der Waage drücken.
  4. VG einfüllen.
  5. Tara-Taste auf der Waage drücken.
  6. Nikotinbasis einfüllen.
  7. Tara-Taste auf der Waage drücken.
  8. PG einfüllen.
  9. Tara-Taste auf der Waage drücken.
  10. Wasser einfüllen.

Schütteln, fertig.

Liquid mischen Anleitung

Da wir total schlauen Schlümpfe bereits unser fertig gemischtes Basisliquid in Tüten Flaschen haben, brauchen wir uns jetzt nur noch um zwei Werte beim Liquid-Mischen zu kümmern: Die Menge an Liquid, also die Flaschengröße, und die prozentuale Menge des Aromas darin.
Und damit ich auch da nichts rechnen muss, habe ich mir Spickzettel gemacht: Liquid, ohne Hirn

Das Etikett für die Liquid-Flasche kann zB so aussehen:

  •            Aroma: Happy Fruit
  •       Hersteller: GülleArt
  •          Aroma %: 1,5
  •       Nikotin mg: 12
  •             PG %: 65
  •             VG %: 30
  •            H2O %: 5
  •       Mischdatum: 18.03.1860

Achtung, jetzt kommt ein Karton Kniff: Das Basisliquid wiege ich nicht in die Liquid-Flasche ein, sondern fülle es mit einer großen Spritze nach Volumen ein.

Warum das denn?…

Der komplette Mischvorgang sieht dann so aus:

  1. Etikett beschriften und aufkleben.
  2. Liquidflasche auf die Waage stellen.
  3. Tara drücken.
  4. Aroma nach Gewicht hinzugeben.
  5. Basisliquid per Spritze nach Volumen hinzugeben.

Wie man das Basisliquid in die Spritze bekommt, dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. ZB lange dicke Kanülen verwenden, oder man füllt etwas Basisliquid von der Lagerflasche in einen Messbecher und zieht es sich von dort auf:

liquid-mischen-aroma

Im Bild:

  • 1000 ml Messbecher mit einer 100 ml Omnifix Spritze. Sie hat einen schönen langen Rüssel. Die Skala ist nur in 2 ml Schritten abgestuft, was bei 50 ml Flaschen (steht auf der Waage) aber nicht schlimm ist.
  • 250 ml Messbecher mit 50 ml Spritze. Sie hat eine Skala mit 1 ml Abstufung. Wer 10-50 ml Liquidflaschen anmischt ist damit gut bedient.
  • Feinwaage 500g/0,01g
  • Rechts, ein paar Aromen zur Deko fürs Bild 😉
  • Küchenkrepp! Kennste? Kennste? 😉
  • Hinten links, weitere Messbecher aus dem verlinkten Messbecher-Set.
  • 1 Liter Basisliquid-Flasche im Hintergrund.
Aromaflaschen ohne Tropfer...Pipetten...

Mischen doch nicht impossible

Ich hoffe diese Anleitung konnte Dir zeigen das Mischen kein Hexenwerk ist. Nach Rom führen bekanntlich viele Wege und jeder macht es ein bisschen anders. 🙂 Ich mische tatsächlich nur ungern, weshalb ich den Prozess (für mich) so einfach wie möglich gestaltet habe, auch wenn das mit den Spickzetteln und das Ausprobieren/Finden des Weges erstmal ein bisschen Anfangsaufwand war, so ist es nun umso einfacher. 🙂

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40 Antworten auf „Dampf-Liquid selbst mischen, ohne Hirn“

  1. Da ich anscheinend noch ungerner als Du mische, pansche ich meine Liquids einiges hemdsärmliger zuerst in einer 1-Liter-Flache zusammen:
    – Nikotinbedarf ausrechnen, Böse Base abmessen und reinkippen.
    – Je hälftig (von Auge) mit PG und VG auffüllen, Deckel drauf und schütteln.

    Denn ganz ehrlich: Ich bin nicht der Feinschmecker, der die PG/VG-Anteile auf Prozente rausschmecken würde. «Dampft und schmeckt» reicht mir vollkommen.

    Von da an bei Bedarf in 50- oder 100-ml Fläschchen dekantieren, mit einer Spritze (1 ml mit Spitze) Aroma reingeben und schütteln. Auch hier: Wie viel Aroma ich reingebe, entscheide ich spontan (und nach verfügbaren Vorräten). Etwas nachwürzen kann man ja immer und im Zweifelsfall lieber zu mild.

    Bei Spritzen habe ich zwei verschiedene, die ich am Geruch erkenne: eine für fruchtiges und eine für unfruchtiges. (Würde ich Menthol dampfen, hätte ich dafür aber sicher eine eigene Spritze.) Durch die Spritzen ziehe ich nach Gebrauch etwa drei Mal handwarmes Wasser und drücke es herzhaft wieder raus, das reicht, um sie zu reinigen, Küchensauberkeit reicht.

    So habe ich meine Wochenration innert wenigen Minuten zusammengemischt und wieder aufgeräumt. Das klappt hervorragend und nervt mich nicht. Eine Wochenration von 50 ml meines Allday-Liquids kosten mich mit 10 mg Nikotin übrigens 1.70 € (habs mal ganz pingelig durchgerechnet).

  2. Sehr kompliziert!
    Sicher mal schön zu sehen wie man mischen kann, aber hier macht es einfach die Erfahrung. Am Anfang (ich dampfe etwa 5 Jahre) habe ich auch alles ml-genau gemacht, alles ausführlich beschriftet und sogar eine Tabelle geführt, in der der ich alles genau festgehalten habe.
    Heute habe ich immer eine Grundbase von einem Liter, die frei nach Augenmaß befüllt wird. PG und VG reicht mir, H2O brauche ich nicht. Nikotinanteil in etwa 3mg. Dann habe ich 30ml-Flaschen (komme ich kostenlos dran) und fülle je nach Hersteller zwischen 0,6 und 1,5 ml Aroma rein, Basisliquid drauf und fertig. Danach gehen die Flaschen noch in einen Ultraschallreiniger um mir das schütteln zu ersparen.
    Ich dampfe etwa 20 verschiedene Aromen, mische alle 2 Monate.
    Ich habe 1,5 Liter 72er Nikotin gebunkert. Kosten lagen mal bei 70€ oder so. Aromen bestelle ich immer im 2er Pack, die halten ja 2-3 Jahre. Ich habe es noch nie durchgerechnet, ich schätze mal 10ml Liquid werden mich zwischen 10 und 20 Cent kosten. Monatlich gerechnet keine 5€, die hab ich vor 5 Jahren am Vormittag verqualmt!
    Was natürlich höher zu buche schlägt ist die Hardware. Im Schnitt gebe ich 25€ pro Monat aus, fast alles „authentic“ von fasttech.

    1. …aber hier macht es einfach die Erfahrung.

      Bitte bedenke das dieser Artikel an Leute gerichtet ist die eben keine Erfahrung haben. Salopp gesagt, „einfach was zusammenkippen“ ist da aus mehreren Gründen nicht zu empfehlen.

      „Kompliziert“ ist für jeden etwas anderes. Der Artikel ist lang, ja, sehr ausführlich. Den muss man doch nur einmal lesen, mischen muss man später öfter. 😉 Die beschriebene Methode kommt mit sehr wenigen Arbeitsschritten aus, und benötigt fast keine Denkanstrengungen beim Mischen (keine Rechnerei).

      Jeder macht so sein Ding beim Mischen, und jeder meint das sein Vorgehen das Beste ist. Das ist völlig in Ordnung. Der Artikel soll ja niemanden „bekehren“ der für sich eine gangbare Mischmethode gefunden hat. 🙂

  3. Hi,

    ein sehr interessanter Artikel. Bin quasi Neuling und werde mich mal langsam rantasten.

    Mal eine Frage dazu: Muss man wenn man die Grundbasis mit dem Aroma vermischt sie tatsächlich auf einen Ultraschallgerät (oder Joghurtteil) packen?! Reicht nicht „einfaches“ Schütteln vollkommen aus!?

    Wenn man nur „schüttelt“, wie lange sollte man es stehen lassen bevor man es benutzt!?

    Gruß Muca

    1. Hi Muca, man kann unmöglich pauschal sagen wie lange etwas reifen muss. Das hängt stark vom Aroma und vom persönlichen Geschmacksempfinden ab. Dunkle, süße Liquids brauchen tendenziell länger – fruchtiges geht meist schneller. Man kann fruchtiges u.U. auch direkt nach dem Mischen dampfen. Ich finde jedoch das eigentlich alle Liquids mit der Zeit besser werden. Ich hatte mal ein dunkles Liquid das ich anfangs wörgs fand, dann habe ich es nach ca. einem Jahr noch mal probiert und es war mein Lieblingsliquid. 🙄
      Zeit verändert jedes Aroma. Solange es in der Flasche rumsteht verändert es mehr oder weniger stark seinen Geschmack bzw Intensität. Dunkle süße Liquids können mit der Zeit sogar zu süß und intensiv werden, was man dann aber wieder verdünnen kann.

      Schütteln reicht, und meiner Meinung nach schadet es auch nichts wenn am Anfang etwas Luft dran kommt (einen Tag ohne Deckel stehen lassen, zwischen durch immer wieder kräftig schütteln). Besonders bei Liquids die evtl. nach „Nagellack“ riechen hilft offenes Rumstehen ungemein den Geschmack auf den Weg zu bringen.
      Mit einem Milschschäumer kann man auch viel Luft in die initiale Mischung bringen. Ultraschall, oder gemäßigte Wärme beschleunigen die Reifung. Wenn man rechtzeitig mischt braucht man das nicht. Und wenn, würde ich Ultraschall empfehlen, weil man damit auch noch Verdampfer und sonstigen Kram reinigen kann.

      1. Herzlichen Dank für deine Tipps, hab nun gemischt und bin schon am dampfen damit, schmeckt mir sehr gut bisher aber ich werde deinen Rat (mal einen Tag offen stehen lassen) mal machen und einfach auch öfters schütteln 🙂

        Vielen Dank für deine Seite hier, für Einsteiger und Anfänger wirklich toll!!!

        Bin wirklich begeistert von deinen Artikeln!!!

            1. Ich hatte nur mal ’ne Schnitte aus Berlin, da ist vielleicht ein ganz klein bisschen was hängen geblieben, wa. 😉

  4. der sparfuchs meldet sich mal wieder. ich bin am überlegen, mir sogar mein basisliquis selber zusammenzubrauen. jetzt bin ich auf eine händlerseite gestoßen, der sowohl pg als auch vg mit 72 mg/ml anbietet. gibt es irgendwelche unterschiede, auf die man achten sollte bzw. hat das eine oder das andere vorteile bei lagerung oder dosierung? oder muß ich wirklich nur auf den preis achten, wobei der unterschied marginal ist… besten dank für hilfe und support…

    1. Guten Tag Herr Sparfuchs 😉
      Hochkonzentriert hat den Vorteil das es weniger Platz beim Lagern braucht. PG ist besser für die Langzeitlagerung. Bei VG ist es fraglich ob es wirklich Jahrzehnte durchhalten würde. Das VG kann man ja später zumischen, kein Problem. Selbst wenn man später sehr VG-lastig dampfen möchte, braucht man dann nur wenig von dem PG, weil das Nikotin darin ja sehr aufmerksam konzentriert ist.

  5. leuchtet ein, vg ist bio und pg ist raffiniert. da mir der öko-gedanke völlig wurscht ist, bevorzuge ich die rein chemische version. was mich aber direkt zur nächsten frage führt. das halbwahrheiten-gespickte indernetz hat halbwegs einhellig behauptet, bei liquids macht pg den geschmack und vg die optik bzw. den nebel. und das aqua ist sowieso eine geschmacklosigkeit (weshalb ich keines pur konsumiere) und seine aufgabe ist mir nicht einleuchtend. ich weiß auch, daß mein standard 55/35/10 flüssiger ist ais das 50/50 gebräu, das ich mal versehentlich geordert habe. jetzt ist also meine idee, das h2o wegzulassen zugunsten einer höheren pg-menge, praktisch als geschmacksverstärker. wie beim freundlichen chinesen um die ecke das glutamat an den bratnudeln, nicht die sojasauce für die (brat)optik… und die höhere viskosität von 50/50 ist bei meinen keramik-coils nicht so wichtig, im gegensatz zu den watte-coils, die meine bucklige verwandschaft verwendet, geschmack ist alles. weiß bekanntermaßen sogar das privatfernsehen, henssler und rosin sei dank. ich spiele also mit einer gedanklichen mischung von 65% pg und der rest vg bei 12 mg nicotine. vllt. ist das ja der zungenschmeichler schlechthin und ich werde mit produktion und vertrieb der neue mark zuckerberg… vom panscher zum milliardär, the new american, äähhh german dream…

    1. Tja, drei Dampfer, fünf Meinungen, normal. 🙂 Ich zB bilde mir ein das es mit Wasser besser schmeckt, weil es die Verdampfungstemperatur des Gesamtgemischs senkt und ich ein Niedrigtemperaturschmecker bin, auch beim Essen/Trinken. Einen großen Unterschied zwischen mehr/weniger VG konnte ich geschmacklich nicht wirklich ausmachen, habe da aber auch keine harten A/B Vergleiche gemacht.
      Bei mir wirkt sich sicher die Aromakonzentration viel stärker aus als die Unterschiede beim PG/VG Verhältnis. Ich bin da mittlerweile so sensibel das ich im 0,2 – 1,0% Bereich dosiere, um den für mich besten Geschmack zu bekommen. Meist lande ich irgendwo dicht bei 0,5% herum.

      Also, auf der Suche nach der absoluten Wahrheit ist man beim Thema Geschmack von vornherein zum Scheitern verurteilt, weil es eben vom persönlichen Geschmacksempfinden abhängt. Es gibt Leute die finden vergorenen Fisch lecker, na bitte. 🙂
      Daher muss man selbst ein bisschen ausprobieren, wenn man den Geschmack noch weiter verbessern möchte. Meiner Meinung nach ist die größte Stellschraube die Aromakonzentration. Weniger ist da oft mehr, wie ich selbst (viel zu spät) festgestellt habe. Seitdem ich einen Reset gemacht habe (2 Tage ohne Aroma dampfen, VG kann pur übrigens sehr lecker schmecken, besonders DTL), dann mit 0,5%. Ich habe nun keine Geschmacksausfälle mehr, die ich früher manchmal über Wochen hatte.

      Was als absolute Wahrheit durchgeht ist die Tatsache das VG einen dichteren und stabileren Nebel erzeugt. PG dampft kaum, und löst sich sehr schnell auf – für stealth-dampfen wiederum ideal. Ich dampfe, kommend von PG65/VG30/Wasser5, zurzeit 45/45/10 und bin damit glücklich was Geschmack und Optik des Nebels betrifft.

      1. „PG dampft kaum, und löst sich sehr schnell auf – für stealth-dampfen wiederum ideal.“

        das ist ein heißer tipp, demnächst wird auf maloche mal wieder was an der qualme-/dampferei geändert. ich trage mich mit dem gedanken, dann einfach für die zeit pg pur zu dampfen mit nikotin wie gehabt. ist das wirklich so, daß das zeug solo keine wolken macht? dann muß also nur ein frischer tank her mit pg pur und geschmack und die dampferei sieht kein mensch. wäre ja ein echter geheimtipp…

        1. FALLS Du beim Ausatmen von PG-pur noch was siehst, dann kannst Du den Dampf einfach eine Sekunde in der Lunge halten, oder „stückweise“, oder langsam Einatmen, hilft auch.

          Selbst mit 45/45/10 kann ich stealth dampfen, wenn ich muss. Ich muss den Dampf nur tief genug einatmen, und einen Moment drin lassen. Die Oberfläche in der Lunge wird größer und der feuchte Dampf wird von der feuchten Lungenoberfläche „eingesammelt“. Ist auch weniger Liquid-Verschwendung 😀 😉 weil mehr absorbiert wird. Das „stückweise“, oder langsames Einatmen hilft zusätzlich, weil es den sonst eher stehenden Dampf in der Lunge besser verwirbelt, was in besser in Kontakt mit der feuchten Lungenoberfläche bringt…
          Experimentiere ein bisschen mit der Zugtechnik, das klappt schon. 🙂

      2. […] Ich zB bilde mir ein das es mit Wasser besser schmeckt, weil es die Verdampfungstemperatur des Gesamtgemischs senk […]
        Über diese Aussage habe ich jetzt lange nachgedacht.
        Bislang nahm ich an:
        aus den 3 Komponenten PG, VG und Wasser entsteht ein ‚Gemisch‘ der 3 Stoffe ohne bzw. mit nur geringfügiger chem. Reaktion der Stoffe miteinander. Und jeder Stoff würde (weitgehend) seine Eigenschaften behalten.
        Die Frage die sich mir jetzt stellt ist, irre ich? Findet beim Mischen oder evtl. beim Dampfen, begünstigt durch die Wärmezufuhr, ein chem. Prozess statt durch den die 3 Komponenten zu einem neuen Stoff – mit veränderten Eigenschaften – reagieren?
        Oder verändert sich der Siedepunkt auf Grund folgender Tatsache: Gibt man einem Lösungsmittel einen Stoff zu, so verändert sicher Siedepunkt des Lösungsmittels z.B. Salz in Wasser.
        Oder ist einfach nur die Initiale Verdampf-Temperatur bei (nahezu) unveränderten Siedepunkten heruntergesetzt, weil der Siedepunkt von Wasser unter dem von PG/VG liegt. Stichwort: Destillation.
        Das mehr an Geschmack könnte dann auf Wasserlösslichkeit und/oder Hitzteempfindlichkeit der Aromen beruhen.

  6. habe mal deinen tipp getestet, die konzentration runterzusetzen. mein allday liquid ist ein 6%iges gebräu aus 55% pg/35% vg/10% h2o, frisch vom liquid dealer meiner wahl. eine verdünnung auf 4% mundet mir irgendwie tatsächlich auch besser, obwohl alle bewerter beim händler bei 6% ihre empfehlung ausgesprochen haben. aber auch das fertige mit geschmack vom händler schmeichelt meiner zunge irgendwie mehr. vielleicht sollte ich auch mal den test mit blankem vg machen, wenn ich in die liga der basisliquidpanscher aufsteigen will, habe ich ja den grundstoff eh‘ da. die einzige frage, die mich dann noch umtreibt, ist die frage nach dem nikotin und dem kick, also der suchtbefriedigung. ich dampfe ja, weil ich nicht rauchen will, aber das nikotin soll ja doch irgendwie rein in den kadaver. muß ich/sollte ich eine pulle vg mit nikotin extra ordern oder hilft auch der placebo-effekt durch das pure dampfen…???

    1. Wenn Du 72er PG hast, dann würde ich das einfach zum VG dazumischen, kein extra Nikotin-VG kaufen. Ganz pures VG im Verdampfer würde ich eh nicht unbedingt empfehlen, weil das fast so zäh wie Honig ist und es u.U. Nachflussprobleme geben kann. Also wirst Du vermutlich etwas Wasser reintun wollen – dann kannst Du aber auch das Nikotin-PG nehmen und hast zwei Fliegen mit einer Klappe… Pures VG habe ich im Dampfer Zubehör verlinkt.

      Nikotin habe ich mir, aus Versehen, beinahe abgewöhnt. Als ich angefangen habe DTL zu dampfen, und viel zu testen, wäre das mit viel Nikotin im Liquid gar nicht gegangen. Ja, ich denke auch die hohe Dampfmenge bei DTL kann zu einem gewissen Grad als Ersatz herhalten. Ich dampfe mittlerweile mit 0-3 mg, auch bei MTL, wo es ja nicht soviel Dampf ist. Dennoch reicht mir das mittlerweile, kommend von 18/12/9mg.

      Mein Eindruck mit den Aroma-Prozent: Umsteiger brauchen mehr Aroma, die Raucherzunge ist noch platt. Wer ein paar Wochen/Monate dampft, und besonders wenn man an den Punkt kommt „Ich schmecke das Aroma nicht mehr!“, dann kann man es mal mit Reset (ohne Aroma, und/oder Menthol) und anschließender Aroma-Gering/Minimaldosierung probieren.

      Dass das Händler-Liquid besser schmeckt kann daran liegen das es länger rumstand, also gereift ist. Ich hab’s aber auch schon mehrmals erlebt das die Aromen die man geliefert bekommt nicht immer genau gleich sind. Ob das auch an der Lagerdauer, an Änderungen in der Rezeptur, Einbildung, oder Änderungen im eigenen Geschmacksempfinden ist, das weiß ich nicht. 🙂

  7. die tpd2-zeitbombe tickt und ich will nicht bis zur detonation warten. im netz habe ich jetzt einen shop gefunden, der 72er pg als 3-liter gebinde anbietet zu einem äußerst günstigen preis. mich treibt jetzt die frage um, gibt es da qualitäts-/geschmacksunterschiede von hersteller zu hersteller oder kann man die brühe bedenkenlos ordern? leider gibt es keine probiergrößen von 100 ml und 3 liter sind beim wegschütten schon eine umweltsünde, wenn das zeug nix taucht…

    1. Wenn Du meinst das es nix taucht, schick’s zu mir. 😉 Ist das EIN Kanister oder drei 1L Flaschen? Sonst kannste ja mindestens 2 zurückschicken falls der Fall tatsächlich eintreten sollte.

      Eine Bekannte hatte tatsächlich Pech und ungenießbare Base gekauft (roch stark nach Diesel). Ist vermutlich kein pflanzliches VG gewesen, oder nicht sauber transportiert… War sogar von einem bekannten Basen-Händler. Der meinte das der Dieselgeruch davon käme das die Base noch ganz frisch sei (Blödsinn).
      Ich hab hingegen noch nie Pech gehabt. Es gab Unterschiede (so objektiv man das sagen kann), aber alles ok. 5 Liter PG 72er, da müssten meine Grabblumen noch mit entlaust werden können, zumal mein Nikotin-Bedarf noch gesunken ist.
      Ich denke wenn Du nicht bei einem Ebay-Hinterhof-Händler kaufst ist das Risiko eher gering.

  8. das ganze ist EIN drei-liter-kanister, stammt aber nicht vom großen online-trödelmarkt. bei meiner favorisierten nikotinstärke komme ich auf 18 liter 50/50. btw., gibt es einen bestimmten grund, weshalb du 45/45/10 base dampfst oder ist das reine bequemlichkeit? mischen wäre ja sensationell einfach, 150 bunkerbase, 300 pg und 450 vg in eine plastikbuddel, schütteln und mit h2o auf einen liter auffüllen. voila, dampf für ein vierteljahr…!!!

    1. Plastikbuddeln gibt es bei mir nicht. Dafür steht mir das Zeug da zu lang drin, aber anderes Thema.
      Volle Flaschen kann man nicht gut schütteln. Ich hab, ganz nach Anleitung 😉 , ein Etikett auf meiner 1 Liter Basisflasche, auf dem die Gewichte der Zutaten für 800 ml Basis draufstehen. Reinkippen bis die Waage Stopp schreit, fertig.
      Das mit 45/45/10 hat daher keinerlei Bewandtnis, außer das ich etwas dichteren Dampf haben wollte (hatte vorher 65/30/5).

  9. hmmmm, dann sollte ich vielleicht ausschau nach großen glasflaschen halten oder vllt. gleich eine apotheke ausräumen, da stehen die dinger immer so schön als deko rum. aber mal im ernst, gehen da normale schnapspullen auch oder sollten es doch besser braune flaschen sein, von denen man immer liest? im kanister lagern ist ja dann der sache auch nicht ganz förderlich. ich wollte das zeug im keller bunkern und nach bedarf eine grooooße ration fertigmischen, aufbrauchen und dann wieder base mixen. wo wir gerade bei base sind, der liquiddealer hat über nacht die preise um 20% hochgeschraubt, ist aber eigentlich immer noch billig. was mich zur (hoffentlich) letzten frage diesbezüglich führt. ich habe im netz einen shop entdeckt, auf der brexit-insel, da offerieren sie 2 liter 72er pg für 80 € pi mal schlagmichtot. günstiger wird es das zeug wohl nirgends mehr aus seriöser quelle geben. gibt es irgendwelche bedenken, dort zu ordern, der shop scheint mir seriös zu sein oder lauern irgendwo zoll- oder steuerrechtliche fallen, wie beim chinakauf…???

    1. Bei Nikotin-PG würde ich keine Kompromisse machen. Das Zeug soll Jahre, bei mir Jahrzehnte lang lagern. Ich hab Braunglasflaschen von Pompl, die aber nicht mehr an Kleinabnehmer verkaufen. Im Dampfer Zubehör habe ich welche verlinkt die fast das gleiche kosten (bei Pompl kam auch immer noch Märchensteuer drauf): https://www.wolke101.de/tools/#mischen

      Der Preis für das Nikotin-PG ist heiß – ich hatte das doppelte bezahlt, und das war „damals“ vergleichsweise sehr günstig. Da die Briten noch EU sind sollte das meines Wissens keine Probleme geben. Sollte. https://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Postsendungen-Internetbestellungen/Sendungen-innerhalb-der-EU/Steuern/steuern_node.html

  10. sooo, leutz, lange geschwiegen, aber jaaaa, er lebt noch… jetzt aber ernsthaft, nach langem hin und her habe ich am samstag endlich 2 liter 72er pg von der pirateninsel bekommen. mit versand war es dann kein so großes schnäppchen mehr, also 90€ die brühe pur und dann noch in zwei pakete splitten, da die royal mail nicht mehr als einen liter flüssigkeit transportiert. den umweg über einen paket-forwarder will ich nicht unerwähnt lassen, der shop liefert nur auf der insel und in seine irische kolonie… da hat jedes paket noch mal stolze 30€ gekostet. hätt ich auch mit ryan-air hinfliegen können und das zeug persönlich abholen können. das tollste war aber der mail-verkehr, den ich sowohl mit dem händler als auch mit dem forwarder hatte. nein, keine tabakprodukte nach außerhalb inselarabiens, bla, bla, bla… ich glaube, einfacher wäre es bei anthrax oder zyklon b gewesen. aber ich schweife ab; habe also heute das erste mal meine drogenküche eröffnet und einen liter base zurechtgemixt. eigentlich habe ich nur eine frage, die bunkerbase hat einen leicht nussigen geruch, ist das normal oder eher bedenklich? will das zeug nicht auf verdacht im ausguss entsorgen, aber auch nicht noch mehr toxics in meinen kadaver implantieren als die lebensmittelindustrie jeden tag zwangsläufig kredenzt… habe 45/45/10 gemixt und schön geschüttelt, hatte zuerst was von kokosmilch, die brühe…

    1. Nussig ist super. Probier ruhig, wirst Du nix von schmecken, ist normal. Und wennde doch tot umfällst sachste einfach Bescheid. 😀

  11. nix tot umfallen, aber vielleicht was ähnliches…#rofl# habe gestern abend mit meiner brüderlichkeit telefoniert und da sind wir so auf alte zeiten zu sprechen gekommen. er hat mal von einer bw-sightseeing-tour im mittelmeer eine stange gitanes mais mitgebracht. die waren eigentlich ungenießbar, in deutschland wegen der nikotin/teer werte nicht erwerbbar (2,8 mg nik und 44 mg teer) klarer fall für’s btm-ges. der lustige nebeneffekt bei der qualmerei war der, daß die fast wie ein joint gewirkt haben beim nuttenfrühstück (tasse kaffee und ne kippe). das wirft jetzt die frage auf, kann man bunkerbase auch pur dampfen bzw. bis zu welcher nik-aufmerksamkeit kann man das zeug bedenkenlos in den tank kippen, ohne daß es einem einen blick unter die radieschen beschert…???
    oder kommt es auf den (selbst)versuch an…???

    1. Lass den Titel des Beitrags nicht Wirklichkeit werden. 😉 Ernsthafte Sorgen mache ich mir um Dich aber nicht, weil Du mit üblen Kopfschmerzen reihernd überm Klo hängen wirst. Wenn überhaupt. Unwahrscheinlich das Du so hohe Konzentrationen überhaupt in nennenswerter Menge inhalieren kannst (hust, röchel, japs). Zur Angstmacherei, auch bei Nikotin, Mythen und Fakten zur E-Zigarette
      Für Deinen Selbstversuch: Einfach mal Deine Normaldosierung Kette dampfen. Mit ein paar Minuten Verzug wird dann was passieren (schwummrig / schlecht / Kopfweh).
      Eine Kanne Kaffe mit einem Pfund Kaffee aufgebrüht tut es allerdings genauso. Deshalb darf Kaffee ab 2020 auch nur noch in kleinen Mini-Alu-Kapseln verkauft werden. 😀 😉

  12. Moins,
    Jungs Euer Dialog ist einfach herrlich zu lesen, Heiterkeitsausbrüche ohne Ende;-)

    Nu zu meiner Frage, die Bunkerbase vom Chinamann sollte die Tage ankommen(250ml/100mg für 9,50 Teuro + Versand).
    Jetzt hab ich Tante Google nach günstigem PG und VG befragt, da mir die Teuros nicht aus der Tasche quillen. Bin auf Horse Direct gestoßen 5l/5l Kanister für knapp 40€´s.
    Hat jemand Erfahrung mit dem Anbieter, ist das Zeug jut oder könnt Ihr mir etwas empfehlen?

    1. Ich dampfe aktuell noch PG/VG von horse-direkt und war eigentlich auch sehr zufrieden, bis mir beim 5L PG Kanister am Ende schwarze Partikel mit rauskamen, deutlich. Deshalb werde ich beim nächsten mal nicht mehr beim Pferdezubehör sondern doch beim Chemikalienhändler bestellen. Schau mal auf die Zubehör-Seite/Mischen–>Liquid Grundstoffe, da habe ich einen verlinkt der sehr gute Bewertungen für das PG/VG hat. Ist USP-Qualität, noch etwas strenger als DAB.

      Meine persönliche Rechnung/Gedanken dazu: 10L VG kosten 3,75/L und ein Auslaufhahn ist auch dabei (bei VG empfehlenswert). PG kostet als 5L Kanister 5,98/L. Da ich mittlerweile mehr VG als PG im Liquid habe kaufe ich nächstes mal 5L PG / 10L VG. Bei meinem Verbrauch (~10ml/Tag) halten 15L für ca. 4 Jahre. Ich bin Schnäppchenjäger, aber da mache ich nicht mehr rum um auf den Zeitraum 10, 20 oder 30 Euro zu sparen. Liquid dampfe ich jeden Tag…

  13. schwarze Partikel iiihhhh,
    hast du rausgefunden (info von HD, mal HD kontaktiert) ob die durch schlampige Abfüllung/Herstellung mit rein kamen oder kann es sein das, bei langer Lagerung ein chemischer Prozess zwischen dem PG und dem Plastik des Kanisters stattfindet?

    Wie lange hält sich VG bei Zimmertemperatur? Hab keine Lust mir nen extra Kühlschrank dafür anzulegen.

    Bin ja völliger Mischanfänger, hab ein paar Versuche gemacht schmeckt aber alles bäh, wenn ich es mit anderen selbstgemischten vergleiche. Wenn die Base nicht scheiße ist, liegt´s vielleicht an der Überdosierung der Aromen. Habe es in verschiedenen VD´s mit verschiedenen Wattzahlen getestet, schmeckt einfach nur bähbäh.
    Die Versuche habe ich mit 6mg Fertigbase (MyEliquid) und Inawera Aromen (3-4%) gemacht und auch zwischen 3% und 4% gemischt.
    Suche nach einer Mischung, die angenehm weich runtergeht, geschmacksintensiv ist und wenn möglich im Mundraum kein Gefühl entstehen lässt als wenn man mitten in der Sahara steht. Mir ist klar das sowohl PG als auch VG hydroskopische Eigenschaften hat aber das trockene Gefühl sollte so gering wie möglich sein. Dichte Wolken wären auch schön, ist aber 2. Rangig.

    Deshalb meine Fragen an Dich
    Welches Mischverhältnis (PG/VG/HO²) hat deine Lieblingsbasis?
    Welches sind deine Lieblingsaromen Anbieter?
    Wieviel % Aromen mischt du dazu?
    wie sind die Erfahrungen mit Inawera, gut oder bäh?

    Bei den Aromen ignoriere ich bisher Anbieter, die das Mischverhältnis mit 10% und höher angeben, da ich denke je weniger % man hinzugeben muss um so konzentrierter sind die Aromen. Bei 10% und höher denke ich an Panscherei zwecks Geldgier.

    1. Moin DampfNoob, chemischer Prozess halte ich für ausgeschlossen, bin aber kein Chemiker.
      Kontaktiert, nein, da käme eh nichts bei rum, wofür ich Verständnis habe, weil ich als Händler auch kein Bock hätte das ein Kunde nach Jahren kommt und die angebrochene Ware reklamiert – wer weiß was der Kunde damit getrieben hat… Ob nun im Tanklaster vorher mal Erdölschlamm transportiert wurde 😀 oder was auch immer das war, dem Geschmack scheint es keinen Abbruch getan zu haben, war für mich völlig in Ordnung. Ich hab den letzten Rest dann einfach weggekippt und dampfe das andere aktuell noch. Die kleinen Bröckchen waren eher hart, wären sie weich gewesen, oder Schlieren gezogen, hätte ich es nicht gedampft, da sie dann offenbar in Lösung mit dem PG gewesen wären…

      Zur Haltbarkeit von PG/VG schau mal da:
      http://www.e-rauchen-forum.de/thread-86688-page-3.html
      20 Jahre altes VG… 🙂

      „Bäh“, klingt komisch. Schau mal hier:
      Dampf-Aroma: Mehr ist weniger

      „Meine Lieblingsaromen“:
      Ich habe vor 3 Jahren oder so das letzte mal Aromen aus Neugier gekauft, das war von Inawera. Sämtliche Aromen (ca. 100) liegen brav im Kühlschrank in 4 absolut dichten Kunststoffboxen. Ausfälle hatte ich noch keine und bis ich meine Aromen aufgebraucht habe dürften sich die Kontinentalplatten wieder vereinigt haben. Von daher bin ich vielleicht nicht so ganz „up to date“. Aromen habe ich zB von: Capella, CBV, FlavourArt, Inawera, Pink Spot, TPA. Eine Lieblingsfirma habe ich nicht, da eigentlich bei allen was dabei ist was gut schmeckt.

      Editiert, am 08.07.2017: Viel Antwort-Text gelöscht, weil ich das nun alles im oben verlinkten Beitrag abgehandelt habe.

  14. moin erst mal, ich klink mich hier mal ungefragt ein.
    als fauler alchimist mixe ich meine base aus einer 72er bunkerbase auf 45/45/10 runter. also folgende reihenfolge. 150 ml 72er pg in eine eineinviertel liter cola buddel aus dem supermarkt deines vertrauens. dazu 300 ml pg pur. dann 450 ml vg blank dazu und zu guter letzt auf einen liter mit destilliertem wasser auffüllen. das ganze gut shaken, nix james bond; die brühe ähnelt bei mir dann einer frischen kokosmilch oder bei ethanolaffinität einem guten batida de coco. einfach über nacht stehen lassen, dann klärt sich das ganze. am nächsten tag fülle ich das zeug dann um in dosierfähige behältnisse, also in 5 100er fertigliquidpullen und eine halbliter braunglasflasche. wenn alle alle, dann the same procedure…
    angefangen und immer noch dabei bin ich bei bragger von avoria, eine tabak-caramel-vanille-mischung mit ungefähr 7%. das zeug braucht allerdings mindestens eine woche zum reifen. wer tabak pur mag, sollte mal „palace leaves“ von „flotter dampfer“ testen, die bieten auch zum selberpanschen an. die tunke ist wenigstens direkt dampffähig bei ich glaube 3 %.
    früchte, also keine vom baum der erkenntnis, habe ich bisher nur wenige mir taugliche gefunden. meistens schlägt ein mehr oder weniger hauch von bhopal oder seveso durch, also weit weg vom original. am ehesten gehen noch „saure“ geschmacksrichtungen für mich, bei süßen schmeckt mir die chemie zu weit durch. bin derzeit bei „blackcurrant“ und „pineapple“ von „vampire vape“ mit empfohlenen 10%. sanfter dosiert wird es mir zu plürrig, was auch deine bedenken ausräumt, 10% + x sei beutelschneiderei; also was meine person betrifft…
    inawera hatte ich noch nicht, wie gesagt, süße früchte taugen mir alle nicht, kriegen weder avoria noch capella und auch herrlan nicht hin, trotz lobeshymnen der konsumenten in den shops. also erst mal nur proben bestellen, maximal 5 ml liquid brauen und dann ein einem tröpfler testen, in meinem fall ein nixon v2. wenn es mundet, kann es in einen avocado oder ultimo umsiedeln.
    meine tastatur ist alle, kommen keine zeichen mehr raus, deshalb hier ende im gelände, vllt. äußert sich der großmeister der elektronen ja noch zu diesem thema und auch ich komme noch zu einer offenbarung…

    1. Moin Dampf-Pfeife, chemischer Geschmack, ganz genau das war früher unter anderen auch mein Problem. Daher lege ich auch Dir den „Geschmacks-Reset“ ans Herz, siehe meine Antwort an DampfNoob.
      Ich habe keine Probleme mehr mit „Chemiegeschmack“, oder Probleme den Geschmack dem zuzuordnen was auf dem Etikett aufgedruckt ist. Klar ist das eine oder andere mehr/weniger gut gelungen, das ist ja normal.

      Fruchtaromen, das ist bei mir manchmal eine Reise in die Vergangenheit. „Das Aroma kenne ich!“ schießt es mir da manchmal durch den Kopf, ich weiß dann aber nicht mehr von welchem Maoam, oder welchem Brauselutscher / Wassereis / etc es war. Es sind gelegentlich eindeutig bekannte „Kindheitsaromen“ dabei. 🙂 Bei Keksaroma hatte ich das auch schon, das ich es haargenau von echten Keksen kannte (womit klar ist das die ohne Aromastoffe nach gar nichts schmecken würden). 😀

  15. okeeeeh, dann muß ich mich wohl oder übel von meinen tinkturen trennen oder eine zeitreise in meine schulzeit machen. oder alles mit jeweils der mehrfachen menge purer basis wieder verdünnen. dann kommt vllt. doch noch das angebot aus meiner postkiste zum einsatz, ein liter 72er pg aus nordosmanien für 140 euronen, die verdünnung gibt es ja hierzulande noch zu erstehen.
    jetzt mal eine kognitiv suboptimale frage, wenn ich das alles hier „richtig“ gelesen habe und meine hirnmechanik nicht knirscht oder klemmt, du dampfst also folgendermaßen: im normalbetrieb residiert basis pur im tank und für ’s gschmäckle ein paar dröppche fertigliquid auf die wicklung…???
    ja, richtig gelesen, mechanik, ich bin ein anatomisches wunder, ich hab ca. 3.000 knochen mehr im kadaver als otto durchschnitts homo sapiens… und seit gestern weiß ich, zwei zusätzliche vögel inne klüsen als gesellschaft zu dem großen zwischen den horchlöffeln…

    1. Nee, Du „sollst“ in den Mönchs-Modus wechseln, drei Tage nur pure Basis (ich dachte 72er Nik hattest Du schon aus England?) dampfen, und dann mal schauen ob Du nicht auch mit deutlich weniger Aroma besser zurecht kommst, was ich für wahrscheinlich halte. Ich schreib gerade an einem Beitrag wo ich das noch ausführlicher beschreiben werde.

      Klar könntest Du auch Dein jetziges Liquid verdünnen, is aber blöd wenn der Weg nicht Dein Weg war, und Du es dann wieder hochpimpen musst, ist ja doppelt Arbeit dann. Außerdem dürfte es für das Ziel deutlich effektiver sein pur zu dampfen, mal richtig Aroma-Pause machen, Reset.

      Im Normalbetrieb residiert fix und fertig gemischtes Liquid in meinen Tanks, ohne Vöglein und Knochenreste drin. 🙂

  16. hier eine kurze wasserstandsmeldung von stromaufwärts der elbe, ist hier nur 5 kilometer wech von mir… die bulgaren offerieren mir den liter 72er bunkerbase für 99,93 all incl. falls jemand noch seine bestände auffrischen will… für die qualität bin ich aber nicht zuständig… die brühe war vor ein paar tagen noch 40% teurer…
    habe eben meinen letzten rest blackcurrant weggedingst und lebe im aroma-zölibat…

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