Akku: Ladegerät / Analyser LiitoKala Lii-500 – Test

  • Aktualisiert am 29 Oktober 2016: Überladung der Akkus, wenn sie länger im Gerät verbleiben.

liitokala-lii-500-display-anIn diesem Beitrag teste ich das Ladegerät LiitoKala Lii-500, welches mit Akku-Kapazitätstest und Innenwiderstandsmessung ausgestattet ist. Da ich auch das Opus BT-C3100 besitze (Test), schaue ich auch wie sich beide im Vergleich verhalten.


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Inhalt

Ersteindruck

liitokala-lii-500-display-ausAktuelle Lii-500 Preise bei: AM|EB|FT|GB

Ich sach ja nie was zu Verpackungen, es sei denn es gibt Grund dazu. 🙂 Das Lii-500 kommt völlig unaufgeregt in einer stinknormalen braunen Karton. Keine Beschriftung, kein Hochglanzgedöns, keine unnötigen Plastikeinsätze im Karton. Das Gerät ist im Karton in Plöpp-Folie gewickelt, völlig ausreichend.
Dazu gibt es das Netzteil, welches ich gleich mit’m Edding beschriftet habe, damit da nie was durcheinander geraten kann. Das Gerät funktioniert nur richtig wenn ein passendes Netzteil dran ist (220V –> 12V mit mindestens 2A). Immerhin steht auf dem Netzteil sogar „LiitoKala“ drauf, nicht aber das Modell.
Es ist noch ein 12V KFZ Adapter dabei, so dass man das Ladegerät auch im Auto verwenden könnte.

Die Bedienungsanleitung, in schlechtem Englisch, und inkorrekter Beschreibung des NOR-Mode, zeichnet sich vor allem dadurch aus das man hier nun doch endlich die kleinstmögliche Schrift gefunden hat – Glückwunsch!  

Geruchstechnisch geht das Gerät in Ordnung, ganz leichter „Neu-Geruch“, vollkommen ok. Da riecht das Opus BT-C3100 deutlich mehr, vor allem im Betrieb.

Funktionen

  • Lädt zylindrische NiMH oder Li-ion Akkus.
    26650, 22650, 26500, 18650, 18490, 17670, 17500, 17355, 16340, 14500, 10440
    18350 ist nicht offiziell gelistet, passt aber auch, hab ich probiert.
  • 300, 500, 700 oder 1000 mA Ladestrom pro Slot. Voreingestellt ist 500.
  • Großes beleuchtetes Display (automatische Abschaltung der Beleuchtung).
  • Die Ladeschächte sind unabhängig voneinander. In jedem kann ein anderer Modus ausgeführt werden.
  • Kapazitätsmessung, mit 250 oder 500 mA Entladestrom (Hälfte des eingestellten Ladestroms. Entladeschlussspannung: 2,807V.
  • Innenwiderstandsmessung.
  • Powerbank-Funktion: Per USB-Ausgang können beliebige USB-Geräte mobil mit Strom versorgt/geladen werden.

liitokala-lii-500-rueckseite

Esst mehr trocken Brot! Das gesparte Geld bitte hier hin:
Akkuträger-Tests • Verdampfer-Tests.

Bedienung

liitokala-lii-500-bedienungSehr simpel, gefällt mir sehr. Akku einlegen, daraufhin springt das Display automatisch auf diesen Slot und man kann direkt seine Einstellungen machen. Standardmäßig ist der Lademodus aktiv. Will man den Modus wechseln, drückt man die Mode Taste.
Nachdem man seine Einstellung gemacht hat startet das Programm nach kurzer Zeit automatisch.

Will man ein laufendes Programm ändern, wählt man den gewünschten Slot und hält die Mode Taste gedrückt, bis der Modus blinkt. Jetzt kann man mit der Mode Taste einen anderen Modus wählen.

Möchte man alle eingelegten Akkus gemeinsam einstellen muss man die Akkus sehr zügig nacheinander einlegen und kann dann die Einstellung für alle machen. Wer zu langsam ist kann auch hinten einmal den Stecker ziehen–>anstöpseln und dann die Einstellung machen.

Die Akkus werden, unüblicherweise, mit Plus nach unten eingelegt. Da hat wohl jemand einmal den Bauplan aus Versehen falsch rum gehalten, und schwups, war es passiert… 😉

Modi

Charge (Laden)

  • Akku einlegen, fertig. Auf Wunsch kann man noch die voreingestellte Stromstärke von 500 mA auf 300, 700 oder 1000 mA ändern, indem man die Current Taste drückt.
  • Der Akku ist komplett geladen wenn links im Display „End“ erscheint.
  • Die Volt-Anzeige bei Ladeschluss kann man ignorieren (zeigt über 4,2 Volt, aber keine Sorge, siehe bei Dies & Das).

Fast Test (Kapazität-Schnelltest)

  • Hier wird der Akku vollständig entladen (bis 2,8V), dann geladen. Beim Laden wird dann die Kapazität in mAh ermittelt. Der Test ist äußerst schnell, da er nur minimal länger dauert als es eine normale Ladung. Es kommt lediglich die Zeit hinzu die gebraucht wird um den Akku vollständig zu entladen…

NOR Test (Kapazität-Test)

  • Hier wird der Akku vollständig geladen, dann entladen. Beim Entladen wird die Kapazität gemessen (bis 2,8V).
  • Der Test ist vorbei, im Display blinkt „End„. Es wird aber wieder geladen, damit der Akku möglichst schon wieder betriebsbereit ist wenn der Anwender dem Ladegerät sein Antlitz zeigt. Ist die Ladung beendet wird „End“ dauerhaft angezeigt. Das Ergebnis des Tests bleibt natürlich im Display erhalten.

Display

Will man nachschauen wie weit ein bestimmter Akku ist drückt man die entsprechende Slot Taste.
Sehr schön: Auch beim normalen Laden zeigt das Display die bereits geladenen mAh an.
Das Display ist hintergrundbeleuchtet, die aber nach ca. 30 Sekunden Inaktivität ausgeht, so dass es im Dunkeln nicht stört.

liitokala-lii-500-bedienung

  • Das Display zeigt oben per Nummer den gewählten Slot an.
  • Ganz links steht der Modus.
  • V: Spannung
  • mAh: Kapazität
  • h: Zeitdauer
  • mR: Interner Widerstand des Akkus.
  • Current: Stromstärke mit der geladen wird.

Das Lii-500 zeigt immer nur einen Slot, dafür alle Werte auf einen Blick. Das Opus BT-C3100 zeigt immer für alle Slots einen wählbaren Wert (V, mA, mAh) an. Mir gefällt das Lii-500 Display besser, ist aber auch Geschmackssache.

Kapazität-Test

Ich habe die beiden Kapazität-Tests des Lii 500 auf Plausibilität überprüft. Dazu habe ich ein Modellbauladegerät (iMax B6) verwendet. Außerdem durfte noch das Opus BT-C3100 mitmessen. Alle Entladungen habe ich mit 1 Ampere gemacht.

Die Entladeschlussspannungen zwischen den Ladegeräten sind so ähnlich das man sie für die Kapazitätsmessung getrost vernachlässigen kann, denn die Sony VTC3 Testakkus fallen ab 3,3V Lastspannung äußerst rapide ab. Von daher sollten alle Geräte nahezu die gleiche Kapazität anzeigen, idealerweise.
Leerlauf-V, direkt nach Entladung: Lii-500: 2,9 | BT-C3100: 3,0 | iMax B6: 3,0 im Display (3,1 sagt das parallel angeschlossene Multimeter – ich glaube das iMax ist doch nicht so toll 😀 )

Sony Konion VTC3 1600 mAh
Die Sony VTC3 „TempA-C“ sind gleichaltrig und fast unbenutzt.
Der VTC3 #1 hat mehr Zyklen, geraten 50, oder so.
  VTC3 #1
mAh
VTC3 „TempA
mAh
VTC3 „TempB
mAh
VTC3 „TempC
mAh
iMax B6 1477 1526 1542 1549
Opus BT-C3100 1560 (+83) 1601 (+75) 1625 (+83) 1642 (+93)
LiitoKala Lii 500 (Fast) 1443 (-34 1499 (-27) 1511 (-31) 1524 (-7)
LiitoKala Lii 500 (NOR) 1424 (-53) 1491 (-35) 1502 (-40) 1516 (-33)

Das gibt doch schon mal ein ziemlich einheitliches Bild. Das iMax und das Lii-500 (im Fast-Test Modus) sind sich ziemlich einig. Wenn man das iMax als Referenz nimmt, dann funktioniert der Fast-Modus sogar einen Hauch besser als NOR. Ich kann letztlich aber auch nur raten wer da am meisten Recht hat.

„Fast“ und „NOR“ des Lii-500 sind auf jeden Fall so dicht beieinander das man in der Praxis getrost „Fast“ benutzen kann. „Fast“ hat den Vorteil das es nur minimal länger dauert als ein ganz normaler Ladevorgang.

Ich vermute dass das Opus ein wenig „vor geht“, denn das ein Akku mehr Kapazität hat als drauf steht, das wäre eher ungewöhnlich… 😉

Für die Praxis noch relevanter, ist die

Reproduzierbarkeit…

…der Ergebnisse. Sprich, werden die gewürfelt, oder ergeben mehrere Durchläufe auch immer ein sehr ähnliches Ergebnis? Dies ist wichtig, will man den Kapazität-Test nutzen um auf die Alterung eines Akkus zu schließen (Werte von neuen Akkus notieren, um sie später vergleichen zu können).

Das Lii-500 liefert sehr gute Ergebnisse. Der NOR Test maß auf +-25 mAh genau, der Fast Test war mit maximal 15 mAh Unterschied sogar noch etwas reproduzierbarer. Kann aber auch Zufall sein – ich habe dazu keine super-elend lange Testreihe gemacht (7x NOR mit 5 verschiedenen Akkus und 4x Fast mit 4 verschiedenen Akkus).

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Innenwiderstand-Messung

Bitte lies vor dem Messen den Beitrag Akku Innenwiderstand.

Die Stabilität/Reproduzierbarkeit der Innenwiderstandsmessung ist ok, aber sehr nervig durchzuführen, wie beim Opus auch. Die Kontakte habe ich alle mit Wattestäbchen & Isopropanol (AM|EB) geschrubbt, Akkus rein, pro Akku ca. 20 Messungen, um auch einigermaßen zuverlässig eine Messung zu bekommen bei der der Übergangswiderstand der Kontakte zufällig am geringsten war… Der geringste Wert den man misst ist der richtige – nicht der Mittelwert aller Messungen!
Wenige Milliohm mit 2 Kontaktpunkten (Übergangswiderständen) zuverlässig messen zu wollen ist ein Geduldsspiel, und eigentlich eine bekloppte Idee. 🙂 Nach meinem Eindruck hilft es die Akkus leicht gegen Plus zu drücken und sie dabei ganz langsam zu drehen.

Die Werte des Lii-500 scheinen auf den ersten Blick zwar nicht korrekt, aber in sich plausibel zu sein. Sie entsprechen bei VTC und HG2 etwa der Hälfte der Werte die das Opus anzeigt. Aber: Gut das ich alle Akkus durchgenudelt habe, denn bei den MH1 Akkus wird sichtbar das die Werte Käse sind, denn dort bleiben sie auch im 20er Bereich der VTC/HG2 Akkus – das kann nicht sein.
Interessanterweise „stimmen“ sie dann wieder bei den 18350er Efest Purple Akkus. Dort gilt wieder die Regel „etwa die Hälfte der Opus Werte“.
Wenn die Plausibilität der Werte jedoch vom Akku-Modell abhängt, dann kann man diese Innenwiderstand-Messung eigentlich komplett vergessen.

Blutige Finger schrieben die folgende Messtabelle...
 

Innenwiderstand
BT-C3100 / Lii-500

VTC3 Noisy #1

41/17

VTC3 Noisy #2

41/18

VTC3 Temp A

43/17

VTC3 Temp B

42/19

VTC3 Temp C

42/17

VTC3 #1

46/25

VTC3 #2 (unbenutzt)

42/17

LG HG2 #1

41/21

LG HG2 #2 (unbenutzt)

39/20

Samsung 25R #1

49/20

LG MH1 #1

71/22

LG MH1 #2

71/26

LG MH1 #3

68/17

LG MH1 #4

74/29

LG MH1 #5

 – / –

LG MH1 #6

72/31

18350 Efest Purple #1

88/44

18350 Efest Purple #2

87/47

18350 Efest Purple #1stack

85/46

 18350 Efest Purple #2stack

85/48

18350 UltraFire XSL #4

202/69

Powerbank-Funktion

Das Lii 500 kann als mobile Powerbank eingesetzt werden. Es gibt natürlich deutlich kleinere 4-Akku-Powerbänke, aber für den einen oder anderen mag die Funktion ja interessant sein.

  • Der Ausgang liefert maximal 1 Ampere (0,95A gemessen).
  • Es können 1 bis 4 Li-Ion Akkus verwendet werden. NiMH Akkus funktionieren nicht.

Im Handbuch werden mindestens 2 Akkus empfohlen und im Test wird auch schnell klar warum. Selbst mit den empfohlenen 2 Akkus ist die Powerbank nicht in der Lage ihren Dienst zu tun (1 Ampere zu liefern). Ab einer Akkuspannung von 3,57V (Leerlauf) blinkt das Display periodisch – die Powerbank startet ständig neu, stürzt aber gleich wieder ab. Testakkus sind Sony VTC3 (30A). Die Akkus in andere Slots zu setzen brachte nichts. Immerhin schaltete sich im weiteren Testverlauf die Powerbank ganz ab, statt immer wieder neu zu starten.

Also probiere ich es mit 4 Akkus (Sony VTC3):

Nach 10,20 Wh ist die Powerbank ausgestiegen. Leerlaufspannungen der Akkus: 3,63V
Das ist ja echt lächerlich, mit 4 Akkus geht 1A nicht…
Mit einem anderen Verbraucher der nur 0,6A anfordert entlade ich nun weiter.
Nach 14,96 Wh: Ausstieg. Leerlaufspannung: 3,29V
Mit einem anderen Verbraucher der nur 0,1A anfordert entlade ich nun weiter.
Nach 15,02 Wh: Ende. Leerlaufspannung: 3,26
Alles klar. Tiefer als bis auf ~3,25V wird also gar nicht entladen. Nicht so prall…

Aktuelle Kapazität meiner VTC3 Akkus im Schnitt (Lii500 Fast): 1517 mAh
4 Akkus Wh: 22.45 (4*1517*3.7/1000)
Powerbank Wirkungsgrad: 67% bei 0,6A und nur mickrige 45% bei 1A, durch den frühzeitigen Entladestopp bedingt.

Bezogen auf einen Akku der real 3200 mAh (11,84 Wh) liefern kann (Samsung 35E), abzüglich Verluste der Konversion (Wirkungsgrad), ergibt sich bei voll bestückter Powerbank:
Wh: 31,73 (47,36/100*67)

  • Größeneffizienz: 18,8 cm3 Raum pro Wh (595 cm3 / 31,73 Wh)
  • Gewichtseffizienz: 12,5 g Gewicht pro Wh (217 g + 4×45 g / 31,73 Wh)

Theoretisch. Nur wenn man mit 0,6A entlädt – bei 1A entsprechend noch schlechter.

Powerbank Fazit

Durchgefallen. Über den mäßigen Wirkungsgrad könnte man ja noch hinwegsehen, aber nicht das man die Akkus bei 1A nur zu 2/3 entladen kann. Zumal man keine Kontrolle über den Entladestrom hat. Wenn man wenigstens einstellen könnte das sie maximal 0,5A ausgeben soll – das geht aber nicht.

Sicherheit

  • Da das Gerät dankenswerterweise keinen nervigen Lüfter besitzt, ist es Pflicht das Gerät auf einer glatten (jaja, schon gut 😉 ) ebenen Fläche zu betreiben, damit von unten Luft einströmen kann. Das Lii 500 hat sämtliche Sicherheitsfunktionen, auch gegen Überhitzung, aber man muss es ja nicht herausfordern…
    Besonders warm wird das Gerät im Normalbetrieb nicht (4x 500 mA geladen), es sei denn man startet 4 Kapazität-Tests gleichzeitig, oder lädt mehrere Akkus mit 1A, dann wird’s heiß.
  • Im ERF wurde berichtet dass das Lii 500 die Akkus überladen kann, wenn sie tagelang im Ladegerät verbleiben. Im Normalbetrieb ist das überhaupt kein Problem, andererseits sollte ein Ladegerät in allen Situationen narrensicher sein. Wer sicher gehen möchte könnte einen 230V-Countdown-Timer (EB|FT) dazwischen hängen der das Gerät nach einer gewissen Zeit vom Netz trennt.
    Die Tests im ERF wurden im Februar 2016 gemacht – mein Gerät habe ich im August gekauft – vielleicht ist der Fehler zwischenzeitlich behoben?

    Update: Nein, ist er nicht. Die Spannung der Akkus beträgt bei mir nach Ladeschluss ca. 4,16 Volt. Pro Tag erhöht sich die Spannung um ca. 0,01 Volt. Das Ladegerät schaltet also nicht vollständig ab – sehr schlecht. Nach rund 7-10 Tagen wird es dann endgültig unschön, weil die Akkus dann in den Bereich von über 4,25 Volt kommen.

Meine Alltags-Wunschliste bei Amazon.

Dies & Das

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  • Wenn das Display 4,20 Volt anzeigt ist der Akku noch nicht unbedingt voll.
    Ganz voll ist er wenn im Display „End“ erscheint.
    Das „vorher“ schon 4,20 Volt angezeigt werden liegt vermutlich daran das während der Ladung die augenblickliche Ladespannung angezeigt wird.
    Will man, aus welchem Grund auch immer, die tatsächliche Akkuspannung sehen, muss man die Ladung kurz unterbrechen. Direkt nach dem Einlegen des Akkus sieht man die Leerlaufspannung des Akkus.
    Das Verhalten ist unüblich, jedoch sehe ich kein Problem darin. Da das Display ja auch beim Laden immer schön die eingeladenen mAh anzeigt weiß man so viel besser wie weit der Akku geladen ist, anstatt es über die Spannung abschätzen zu müssen.
      
  • Die Spannungsmessung, also die Volt-Anzeige, geht scheinbar etwas vor. Bis zu 4,25V zeigt das Lii 500 nach Beendigung der Ladung – mein Multimeter sagt jedoch 4,16/4,17V. Sehr wahrscheinlich liegt das an dem vorigen Punkt – dass das noch die letzte Ladespannung war, und das Lii 500 am Schluss nicht die Leerlaufspannung des Akkus anzeigt, wie es üblich wäre.
     
  • Aufgrund der etwas ungereimten Spannungsanzeige habe ich getestet ob es nicht doch möglich ist den Akku zu überladen. Dazu habe ich den Ladevorgang immer wieder angestossen, wobei das Ladegerät auch tatsächlich noch mal etwas einlädt (auch unüblich, so kurz vor 4,2V noch eine Ladung zu beginnen), jedoch wurde es von mal zu mal weniger (20, 11, 5, 1 mAh) und es war mir nicht möglich den Akku über 4,19V (Multimeter) zu bringen.

    Fazit: Trotz der irreführenden Volt-Anzeige muss man nicht fürchten das der Akku überladen wurde. Diese Aussage bezieht sich nur auf das direkte Lade-Ende. Akkus können bei langem Verbleib im Ladegerät überladen werden, siehe Abschnitt „Sicherheit„…

  • Wie bei vielen Ladegeräten bekommt man auch beim Lii 500 die Akkus nicht so einfach raus, wenn nicht links oder rechts ein Slot frei ist. Mit 4 Akkus bestückt bekommt man keinen mehr einfach so raus. Entweder hebelt man mit einem Werkzeug, und passt dabei auf das die Akkus durch die Federspannung nicht zu todbringenden Cruise Missiles werden, oder man drückt einen Akku zurück und pult dann die Plus-Seite nach oben, oder man hat vorher ein/mehrere Bänder mit eingelegt an dem man ziehen kann (auch wieder Cruise Missile Gefahr).

    liitokala-lii-500-seiteNatürlich soll kein Platz verschenkt werden. Besonders in Hinblick darauf das man das Lii 500 auch mobil als Powerbank verwenden können soll ist das verständlich. Aber man hätte seitlich die „Wanne“ etwas tiefer lassen können, so dass man mit den Fingern unter die Akkus kommt (wie beim Opus BT-CT3100). Von einem Auswurfmechanismus, der die Feder zurück zieht und den Akku leicht anhebt, will ich gar nicht erst träumen… 🙂

     

  • Die Plus-Kontakte stehen nur minimal hervor. Bei meinem Gerät ist Slot Nummer 3 einen winzigen Hauch tiefer als die anderen Slots. Mit einem LG MH1 Akku bekomme ich in diesem Slot keinen Kontakt, die anderen Slots funktionieren aber, wie auch alle anderen Akkus in Slot 3 funktionieren.

Daten

  • Stromverbrauch
    • Standby: 1,1 Watt
    • Netzteil solo in der Steckdose: 0,6 Watt
  • Maße: 163 x 96 x 38 mm
  • Gewicht: 217 Gramm

Kontra

  • Innenwiderstands-Messung ohne glaubwürdige Werte.
  • Akkus teilweise schlecht zu entnehmen.
  • Letzte Ladestromeinstellung bleibt nicht erhalten.
    Wer immer mit 1A Laden möchte muss 2x die Current-Taste nach Einlegen des Akkus drücken.
    Fairerweise können die Standard-500mA sogar ein Vorteil sein, wenn man mit mit kleinen/großen Akkus gemischt hantiert, und so nicht versehentlich einen kleinen Akku mit 1A lädt…
  • Potenzielle Brandgefahr durch Akku-Überladung nach mehreren Tagen im Gerät!
  • Powerbank-Funktion nur eingeschränkt nutzbar.

Pro

  • Sehr einfache Bedienung.
  • Sehr gut lesbares Display.
  • Kein nerviger Lüfter.
  • Sehr glaubwürdige Kapazitätsmessung.
  • mAh Anzeige auch beim Laden – aussagekräftiger als Volt.
  • Bis zu 4x 1 Ampere gleichzeitig laden.
  • Powerbank-Funktion.

Fazit

Simple Bedienung, noch etwas einfacher als beim Opus. Durch die separaten Slot-Tasten ist man immer gleich am Ziel.

Das auch beim Laden die eingeladenen mAh angezeigt werden gefällt mir auch sehr gut. So kann man viel besser sehen wieviel schon geladen wurde, anstatt es über die Spannung abschätzen zu müssen, wie bei den meisten anderen Ladegeräten.

Seine Hauptaufgabe, Akkus laden, macht es für mich perfekt. Da ich immer gemütlich mit 500 mA lade, kommt mir die Standard-Einstellung von 500 mA entgegen. Es wäre aber auch per Doppelklick auf „Current“ in einer Sekunde auf 1A umgestellt.

Den Kapazitätsmessungen, besonders im Fast-Modus, darf man vertrauen, der Innenwiderstandsmessung nicht – dafür wäre das Opus geeigneter. Leider ist das Opus für mich nicht alltagstauglich, da die dort eingebaute Motorsäge (es könnte auch ein Lüfter sein) für mich die pure Folter ist.
Da der Kapazität-Fast-Test des Lii-500 genau genug und wirklich nebenbei erledigt ist, benötige ich nicht unbedingt eine Innenwiderstandsmessung um die Alterung von Akkus im Auge zu behalten.

Ein echter Kritikpunkt ist das Überladen der Akkus, wenn sie mehrere Tage im Gerät verbleiben. Das geht gar nicht, und zeigt die Schludrigkeit des Herstellers beim Testen seines Gerätes. Im schlimmsten Fall kann dieser Fehler zu einem Brand führen, womit ich ausnahmsweise eine eindeutige Empfehlung für ein Gerät geben muss: Nicht kaufen. Wer es dennoch verwenden will sollte bedenken das es 1348 Situationen gibt die einen unbeabsichtigten Verbleib der Akkus im Gerät herbeiführen können. Daher muss man sicherstellen dass das Gerät ohne jegliches Zutun von außen nach einer gewissen Zeit vom Netz geht. Mit einem 230V-Countdown-Timer (EB|FTginge das, ist aber auch wieder zusätzlicher Tüddelüt.

Tja, schöner Salat. 🙁 Will man ein Ladegerät das die Kapazität der Akkus messen kann hat man aktuell die Wahl zwischen Pest (lauter Lüfter beim Opus) und Cholera. Immerhin ist ein Gerät von XTAR in Sicht, das aber deutlich mehr kostet: Dragon VP4 Plus
Auf der XTAR Webseite wird es mit „…never overcharge batteries“ angekündigt. Ich denke mal XTAR wird das auch hinbekommen haben… Außerdem hat es extra Prüfspitzen für Akkus dabei, womit die Innenwiderstandsmessung möglicherweise zuverlässiger als beim Opus und Liitokala klappt. Die anderen Features lesen sich auch sehr nett – wer spendet nun eins zum Test? 😀

Update Dezember 2016: Wenn ich mich heute für ein Ladegerät entscheiden müsste, dann würde ich ganz klar das XTAR Dragon VP4 Plus nehmen: AM|EB|GB|FT. Kein Lüfter, keine Zicken, reproduzierbare Innenwiderstandsmessung, mAh-Messung: Lygte Review

Wer mit einem Ladeschacht auskommt kann auch das sehr gute
Opus BT-C100 nehmen: EB|AM|FT|GB |Testbericht

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36 Antworten auf „Akku: Ladegerät / Analyser LiitoKala Lii-500 – Test“

  1. Klugscheiss-Alarm: Das Gerät muss wohl auf einer ebenen Fläche, nicht auf einer glatten Fläche betrieben werden.
    Natürlich kann eine glatte Fläche auch eben sein 😉

  2. Hallo, erst mal danke für den Beitrag.
    Bei mir läd ein 18650 Akku bis 4,23 V. Auch nach jetzt 3 Tagen bleibt das so. Da wird kein mA mehr dazugeladen, oder die Spannung erhöht.

    1. Moin, hast Du mit einem Multimeter gemessen? Die Spannungsanzeige am Gerät selbst wird nach Ladeschluss nicht korrekt angezeigt (steht im Abschnitt „Dies & Das – Nur für Pedanten interessant“). Sie ändert sich danach auch nicht mehr, hat also keine Aussagekraft darüber was wirklich los ist.

      Ich habe ein Kabel in die Plusseite des Ladeslots geklemmt und dann mit einem Multimeter einmal täglich nachgemessen, ohne den Akku zu entnehmen. Falls Du das ausprobieren möchtest, auf eigene Gefahr, keinen Kurzschluss basteln, und am besten irgendwo wo sich ein Brand nicht ausbreiten kann.

      1. oh man, stimmt leider. da braucht mann gar nicht nachmessen. Akku kurz trennen und wieder einsetzen. Spannung dann auf 4,27V.
        Gibt es da ein Gerät mit gleichen Funktionen, das aber sicher abschaltet ?

        Vielen Dank

        1. Schau mal unten im Beitrag, unter „Fazit“, der unterste Abschnitt. Das Opus habe ich auch getestet. Wenn Dir der Lüfter nichts ausmacht ist das ein sehr gutes Ladegerät.

  3. Hallo,

    beim XTAR Dragon VP4 Plus muss man aber so lästige Messfühler benutzen, um z.B. die Kapazität zu messen. Das muss man bei den anderen Ladegeräten, wie z.B. dem LiitoKala Lii-500 aber nicht, oder? Wenn ich das LiitoKala Lii-500 mir kaufe, um nur die Kapazität zu messen und nicht zum aufladen benutze, könnte ich mir doch das Ladegerät kaufen, oder?

    Gruß
    Jens

    1. Ja, rein zum Kapazität-messen finde ich das Lii-500 durchaus eine Option, für den Preis.
      Beim Dragon sind die Messspitzen nur dafür da um den Innenwiderstand zu messen. Die Kapazität wird dort auch im Gerät gemessen, sonst müsste man ja stundenlang die Messspitzen an den Akku halten. 😉
      Ich würde es mal so sehen:
      – Wenn man schon ein älteres Ladegerät besitzt, dann ist das Lii-500 durchaus eine Möglichkeit günstig zu einer Kapazitätsmessung zu kommen.
      – Besitzt man noch kein Ladegerät, dann würde ich gleich was „amtliches“ kaufen und über das Dragon nachdenken.

  4. Hallo,

    dann stimmt die Produktbeschreibung auf Amazon nicht? Dort steht: „Als Diagnosegerät können mittels der mitgelieferten Messfühlern Spannung, Kapazität und der Innenwiderstand gemessen werden.“

    Ich besitze derzeit das Efest LUC V6 Ladegerät. Würdest du mir trotzdem zum Dragon raten oder eher zum Lii-500, wenn es um rein um die Kapazitätsmessung geht?

    Gruß
    Jens

    1. Ja, die Beschreibung ist definitiv falsch. Man braucht die Fühler ganz bestimmt nicht um die Kapazität zu ermitteln, kannste glauben. 🙂

      Wie das Dragon im Vergleich zum Lii-500 misst werde ich mir noch anschauen. Ich bekomme es wahrscheinlich nächsten Sonntag – Test dauert dann aber wahrscheinlich noch eine ganze Weile…

      Das Dragon könnte für Dich eine Option sein, wenn Du zwei „halbgare“ Geräte (fehlende Kapazitätsmessung beim Luc / Überladen möglich beim Lii-500) gegen ein ordentliches Gerät tauschen möchtest. Aber vielleicht brauchst Du ja tatsächlich 6 Slots, oder findest es einfach besser ein „Reservegerät“ zu haben. Und wie sich das finanziell abwägt musst Du auch selbst entscheiden (Gebraucht-Verkaufspreis des Luc + gesparter Kaufpreis von Lii-500 zB).
      Wenn Geld keine Rolle spielt nimm das Dragon, da gibt es keine „Wenn & Aber“ mehr. Zumindest wenn man dem Test von lygte vertraut, und das tue ich durchaus. Obwohl, das Überlade-Problem des Lii-500 hat er nicht bemerkt. 😉 Das ist beim Dragon aber nicht zu befürchten. XTAR wirbt ja sogar ganz dick damit das es die Akkus nicht überlädt, und da vertraue ich der Werbung ausnahmsweise mal.

  5. Hallo,

    weißt du zufällig, ob das LucV6 auch die Akkus überlädt, wenn man sie zu lange im Ladeschacht lässt? Und könntest du auch das Ladegerät Opus BT-C100 empfehlen, wenn ich nur die Kapazität messen möchte? Und was hat es eigentlich mit der Innenwiderstandsmessung auf sich? Man braucht doch nur die Kapazitätsmessung, um zu sehen, ob ein Akku noch genug „Saft“ hat. Was sagt mir denn die Innenwiderstandsmessung aus?

    Gruß
    Jens

    1. Nein, was das LucV6 macht weiß ich nicht. Wenn Du ein brauchbares Multimeter hast könntest Du es selbst prüfen.

      Das BT-C100 ist nach dem was ich darüber gelesen habe im Prinzp „ein Slot“ vom großen Bruder C3100.

      Ja, die Kapazität zu messen ist besser als den Innenwiderstand. Auch weil die Akkuhersteller Angaben zur Alterung per Kapazitätsverlust machen. Für den Innenwiderstand gibt es keinerlei offizielle Werte an denen man sich orientieren könnte. Es ist nicht schlecht um in wenigen Sekunden einen Eindruck zu bekommen ob der Akku gelitten hat. Es gibt Aussagen „Doppelter Innenwiderstand = Akku in die Tonne“, aber das ist eben nichts offizielles.

  6. Das getestete Gerät hat an seinem Netzteil einen output von 2A.
    Gehe ich recht in der Annahme, dass man dann 4 Akkus auch nur mit max. 500mAh laden kann?

    1. Hallo Michael, nein, das ist quasi die „Ampere-Falle“, wie es sie bei der Beurteilung der Kapazität/Energiemenge von Akkus übrigens auch gibt. Solange man nicht die Spannung dazu nimmt sagt Ampere nichts über die tatsächliche Leistung aus (V*A = Watt). Weil das Lii-500 Netzteil eine Ausgangsspannung von 12V hat ergibt sich eine mögliche Leistung von 24 Watt. Akkus werden mit ca. 4,2V*1A = 4,2 Watt pro Stück geladen. Bei vier Akkus also ~16,8 Watt und somit vom Netzteil abgedeckt. Die 2A des Netzteils passen also schon.

  7. Bezüglich Innenwiderstandsmesssung:
    Du schreibst, dass das LI 500 etwa die Hälfte des Opus anzeigt –

    Beispiel:
    LG HG2 #1 41/21
    Samsung 25R #1 49/20

    Bei mir ergeben die Messungen im Lii 500 ziemlich genau den doppelten Wert.
    Ich glaube jetzt nicht, dass meine Akkus „doppelt schlecht“ sind, sondern eher, das der Hersteller hier inzwischen nachgebessert hat. Das dürfte ja nur eine Anpassung in der Chipprogammierung sein.
    (hab meinen Lader erst vor einer Woche gekauft)

    1. Das wäre denkbar. Vielleicht kannst Du auch prüfen ob es immer noch die Akkus überlädt, wenn sie tagelang im Gerät verbleiben. Wenn das weg ist, dann kann man wohl annehmen das die Programmierung angefasst wurde.

  8. Sollte das Gerät eine Ladung über 4,20V anzeigen?
    Wenn nein, dann muss ich den Test abbrechen, denn mein Multimeter zeigt mir leider nur noch Müll an. Ist wohl defekt.

    1. Ja, er zeigt über 4,20V nach Ladeschluss. Das ist aber nicht die tatsächliche Spannung. Im Abschnitt „Dies & Das“ habe ich das beschrieben.
      Ein ordentliches Multimeter? Schau mal im Dampfer Zubehör /Messwerkzeug, UT61E. Wenn Du es über den Link kaufst gehen 2 Euro in die Stiftung „Dieses Blog braucht dringend ein 4-Kanal Oszilloskop“. 😉

  9. da steh ich nun, ich alter tor, und bin so klug, als wie zuvor… 🙁
    die liitokala’s und das opus sind irgendwie nicht so toll, und das xtar ist zu teuer, nur wegen der widerstandsmessung…
    watt nu, tut es das empfohlene accupower auch? ja, laden tun die alle, aber wann wird die sache brenzlig, im wahrsten sinne des wortes…? ich hab nämlich nicht vor, bei jedem verlassen des raumes die akkus aus dem lader zu entfernen und beim neueintritt wieder reinzutun. außerdem läßt meine hirnleistung schon etwas nach, ist wohl dem alter geschuldet, wie hieß alzheimer noch mal mit vornamen…??? weiß ich nicht mehr, hab ich vergessen…!!! 😉
    also reinpacken und vergessen, so heißt die devise, zweimal meine akkus für das trackpad und die tastatur und in die anderen beiden halt meine dampfkraftwerke.
    btw., wo kriegt man günstig hafermotoren zu erwerben, hierzulande gehen ja wohl bald alle lichter aus, also nach sonnenuntergang. wobei, die holde weiblichkeit schwärmt ja immer von candlelight diners, aber das ganze jeden tag…??? wird auch langweilig. aber stimmt, ich dummerchen, strom kommt ja aus der steckdose und nicht aus dem kraftwerk… genug gelästert, retour zur frage, ist das accupower uneingeschränkt empfehlenswert…???

    1. Ich weiß es leider nicht. Es könnte sein das es 1:1 ein Lii-500 in einem anderen Kleid ist, vielleicht auch nicht. 🙄 Du könntest in den Amazon-Rezensionen schauen ob Du Hinweise darauf findest.

  10. kurze frage, trifft das mit der überladung eigentlich nur für li-ion zu oder ist da auch ni-mh betroffen…??? ich habe meine akkus von trackpad und tastatur jetzt schon tagelang im lii-500 ohne daß irgendwas brenzlig riecht, und sie sind seit langer zeit mal wieder voll, also 100% laut imac, wenn ich wechseln muß…

    1. was mir aufgefallen ist, der 5 volt usbäääh ausgang liefert nur strom mit akkus (okay, rtfm, steht auch da drinne…). wenn das kästchen am netz hängt, ist funkstille bei usb.
      die spannung einfach durchreichen, also abgeregelt, war scheinbar nicht mehr drin bei dem preis…

  11. Hi,

    danke für dein Blog. Es sind wirklich hilfreiche Informationen.

    Ich besitze seit heute auch ein Liito Kala 500.

    Die Bedienungsanleitung ist chinesich/englisch was ich leider nicht alles verstanden habe.

    Wollte jetzt 4 stück NiMh Akkus 2xAA 2100mAh und 2xAA 2300mAh ladenn.

    Die frage ist,mit wieviel mAh muss ich die Laden? Es gibt die Möglichkeit 300,500,700 und 1000 mAh

    Kann mann auch kombiniert laden Li-on und NiMh akkus?? Auch mit unterschiedlichen mAh Kapazitäten?

  12. okay, drei fragen, zwei antworten. 😉
    du kannst die voreinstellung lassen, sind meines wissens 500 mA. damit lade ich meine nimh’s auch für’s trackpad und das keyboard. die lasse ich bis zur benutzung drinne, gibt damit keine schwierigkeiten.
    du kannst jeden slot mit egal welchem akku bestücken, weil jeder individuell einstellbar ist. bei mir ist in zweien wie gesagt immer ein nimh drin, in den anderen beiden lade ich wahlweise einzeln oder dual meine dampfmaschinen-energiespeicher. für die ikonn immer beide akkus synchron oder die sinuous akkus eben einzeln. die kriegen auch „immer“ 500 mA, es sei denn, es soll mal ganz fix gehen…

    1. Kann man theoretisch auch ein 9V Block Akku 6LR61 laden wenn man die Pole + mit + und – mit – mit Hilfe des Kabels verbindet?

      Müsste doch gehen oder?

  13. theoretisch kann ich über’s wasser laufen und bin dennoch nicht der heiland…
    das, was dir vorschwebt, ist eine parallelschaltung zweier ladekanäle. das wiederum bedeutet eine addition des ladestromes bei gleichbleibender spannung. dein ziel erreichst du nur mit einer reihenschaltung von zwei ladeschächten, zumindestens theoretisch. dennoch würde ich dieses experiment unterlassen, weil der unbekannte faktor bei der ganzen sache in der ladeelektronik liegt. woher soll die kiste wissen, das sie ein versuchskarnickel für schnäppchenjäger ist? es hat einen guten grund, weshalb schon alleine die anschlüsse anders aussehen als bei normalen akkus/batterien.
    fazit des ganzen; laß es bleiben und kauf dir ein ladegerät, womit man die 9 v blocks ohne elektromechanische provisorien laden kann. also ganz im sinne einer „bestimmungsgemäßen verwendung“…

  14. Hallo Christian,
    bei der Suche nach Ersatzakkus für meine verbrauchten 18V-Blocks (Ryobi) habe ich gelernt, dass es Li-Ion (Einzel-)Akkus gibt mit und ohne Schutzfunktion in der Batterie. Diese Schutzschaltung reduziert automatisch den Ausgangsstrom, sodass diese Akkutypen für Hochstromgeräte nicht geeignet sind.
    Gleiches könnte ggfs. auch für die Powerbankfunktion dieses Laders gelten, d.h. nicht das Gerät, sondern die mit Schutzschaltungen versehenen Akkus reduzieren den USB-Ladestrom.
    Ich werde das mal für mich testen … vielleicht beeinflusst dies auch die Innenwiderstandsmessung …
    PS: Guter Beitrag! Habe mir selbst vor wenigen Tagen diesen günstigen Lader gekauft und war etwas irritiert über die Bedienungsanleitung (zu klein und NOR-Funktion falsch beschrieben) …

    1. Moin Oliver, ich testete ja nicht mit geschützten Akkus – die übrigens nicht den Strom reduzieren, sondern ganz abschalten wenn der Grenzwert erreicht wird. Davon ab, würde ein einziger 18650-Akku, auch egal welcher, locker reichen um 1A für den USB liefern zu können. 🙂

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