Akku schonend & sicher laden

Akkus schnell zu laden wird Mode („Fast-/Quick-/Turbo-Charge“). Warum ich lieber bei „Slow Charge“, oder besser gesagt „Cold Charge“ bleibe:

  • Die Lebensdauer eines Akkus erhöht sich erheblich.
  • Mehr Sicherheit beim Laden (weniger Brandgefahr).
  • Senkt Kosten – ganz besonders bei Geräten mit integriertem Akku, die bei defektem Akku entsorgt oder zum teuren Akku-Tausch eingeschickt werden müssen. Ach Gottchen, dann schont es auch noch die Umwelt, nu‘ reicht’s aber! 🙂

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Inhalt

Warum schonend laden?

In Zeiten wo Akku-QuälgeräteSchnellladegeräte („Fast/Quick Charge“) Mode sind beibe ich ein Anhänger von „Cold Charge“. Beispiel: Mein iPad mini, gekauft im Juli 2013,  hat nach wie vor eine sehr lange Akkulaufzeit (Akku-Restkapazität 88% nach 4 Jahren täglicher Nutzung). Ich lade manchmal auch normal, oft aber mit nur lumpigen 250 mA. Dabei bleibt es eiskalt und ich persönlich habe keinerlei Bedenken es auch Nachts ohne Aufsicht zu laden. Auch muss man keine Schutzhüllen entfernen, welche die Wärmeabfuhr behindern.

Ich mache das auch mit’m Handy und habe noch nie einen Akku wechseln müssen, trotz 4-5 Jahren Verwendung. Ausnahme: Ein 1 Jahr altes, gebraucht gekauftes iPhone, das der Vorbesitzer sehr wahrscheinlich normal geladen hat, und dessen Akku nun im 3. Jahr schon durch ist.

Wenn man überwiegend „cold charge“ nutzt, hat man deutlich bessere Chancen ein Gerät mit integriertem Akku solange zu nutzen bis es technisch veraltet ist, ohne je einen Akku tauschen zu müssen. Sofern das bei einem Gerät überhaupt mit vertretbarem Aufwand möglich ist.

Je kühler der Akku beim Laden bleibt, desto mehr wird er geschont, und desto geringer ist auch die Wahrscheinlichkeit das ein Fehler (ausgasen, Brand) beim Laden auftritt. Ich lade meine Akkus nicht unter ständiger Aufsicht, wie man es ja eigentlich machen soll…
Sogar defekte Akkus, die beim normalen Laden knallheiß werden, laden kalt noch ziemlich sicher (sollte man trotzdem nicht machen).

Einige Quellen zum Thema:

Randnotiz:
Das Laden einer All-in-one Dampfe („E-Zigarette“) kann zum Überlaufen & Siffen führen, wenn die Dampfe durchs Laden erwärmt wird.

Gehe über Los, ziehe 4000,- ein – juchhu! 
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AkkuträgerAkkus • Verdampfer Equipment

Wie schonend laden?

Akkus

Bei wechselbaren Akkus (18650 zB) kann man in einigen Akku-Ladegeräten den Ladestrom reduzieren, und so dafür sorgen das sanft & kühl geladen wird.
Universal-Ladegeräte mit einstellbarem Ladestrom: Dampfer Tools –> Ladegeräte
Tipp: Bei Anwendungen mit hohem Energiebedarf (beim Dampfen zum Beispiel) ist es sinnvoller ein paar Akkus mehr zu besitzen, die dann schonend geladen werden können, anstatt wenige Akkus zu besitzen, die dann unter Zeitdruck geladen werden müssen.

USB-Geräte

Bei fest integrierten Akkus die über USB geladen werden ist schonendes Laden wie folgt möglich:

Eine sehr simple Lösung:
Akku schonend & sicher laden: USB-Geräte
Nachteil: Kein frei einstellbarer Ladestrom, nur für USB-Geräte.
Vorteil: Für zwei linke Hände geeignet.
😉

Die „Gold-Lösung„:
Akku schonend & sicher laden: USB-Geräte, 18650 & Co
Damit lässt sich der Ladestrom bei USB-Geräten frei einstellen, und auch nackte Akkus können geladen werden, sogar mit einstellbarer Ladeschlussspannung.
Bastelgeschick (sehr überschaubar) ist erforderlich.

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Teile ihn, kommentiere ihn, sage es weiter, oder kauf‘ was über die Tools-Seite ein – nur mach‘ um Himmels willen was! 😀

Links & Kommentare

  • Akkus & Zubehör
    • AM|EB|FT|GB   Ladegerät & Analyser 4-Akkus
    • AM|EB|FT|GB   Ladegerät & Analyser 1-Akku
    • AM|EB|FT|GB   Akku für alle Akkuträger
    • AM|EB|FT|GB   Akku für maximal 20A
    • AM|EB|FT|GB   Schrumpfschlauch
    • AM|EB|FT|GB   Transport
    • AM|EB|GB|FT   USB-Monitor Kapazität (mAh) und Akku-Alterung bei Geräten mit eingebautem Akku prüfen.
    • Meine aktuellen Lieblingsakkuträger
    • Noch mehr Auswahl: Dampfer Zubehör

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11 Antworten auf „Akku schonend & sicher laden“

  1. Also wie immer bei Strom: Ich verstehe zwar nur die Hälfte, habe trotzdem Fragen. (Die nichtverstandene Hälfte ist der Zusammenhang zwischen mAh-Soll seitens Ladeelektronik und Volt-Soll am Adapter. Wahrscheinlich schon mal verstanden gehabt, aber sowas geht bei mir im linken Ohr rein und dann ab durch die Mitte und weg. )

    Jedenfalls, bei mir ist früher hängen geblieben (bzw. jemand schrieb das im Forum so), dass so ein Netzteil insofern egal ist, als die Ladeelektronik im Akku sowieso das (und so) holt, was da hineinprogrammiert wurde. Ist das 1000 mAh, dann wird er das versuchen und widerspricht ihm der Adapter mit weniger Output, dann wird er mit großer Hitze bestraft. So ähnlich.

    Bei mir gibt es nur Smartphone und Niedrigstapler-Akkus, die lade ich mit einem Netzteil, das beim Output stolz 5 V und 500 mAh verkündet. Würde auch für mich gelten, dass obiger Adapter bei der Spannungseinstellung von 4,5 V noch noch „kälter“ lädt, egal, was der Akku sagt oder will?

    1. Das kann man nicht wissen (hängt von dessen Reserven und realer Spannungseinbruch ab), aber vermutlich ja. Ich würde Dir vor allem empfehlen mit dem USB Monitor zu prüfen was bei Deinem 500 mA Netzteil passiert, und zwar für jedes USB-Gerät das Du damit lädst. Weil es bei 5V „startet“, und noch 100 mA weniger Luft hat, ist es sehr wahrscheinlich das es permanent außerhalb seiner Spezifikation läuft. Wird es sehr warm? Wenn der Akku kalt und dafür die Bude warm wird ist das ein sehr schlechter Tausch…

      Zur nicht verstandenen Hälfte: 1A USB-Geräte bieten 5Ω Widerstand, was bei 5V Spannung 1A ergibt (wie immer, gilt auch hier das Ohmsche Gesetz). Die 5Ω sind aber nicht fest, sondern werden vom USB-Gerät dynamisch nach oben verändert, womit sich dann auch Stromfluss und Leistung verringern. Wenn am Ende der Ladung zB mit nur noch 0,1A geladen wird liegt der Widerstand bei 50Ω. Ihren Widerstand verändern sie auch bei einem Spannungseinbruch. Bei 4,5V Leerlaufspannung gehen die meisten auf ca. 7,5Ω, manche auch deutlich mehr. Dann kommt noch ein bisschen Spannungsabfall unter Last hinzu, womit man dann bei 0,5 – 0,6A landet.
      Bei Deinem 500 mA Netzteil könnte das ähnlich sein (WENN es auf ~4,3V einbricht), es könnte aber auch sein das es mit 0,75A oder noch ein Tickchen mehr dauerhaft belastet wird.

  2. @Morgennebel,

    die Tatsache, dass schonendes Laden dem Akku auf jeden Fall hilft, kann ich aus meiner RC-Zeit mit LiPo Akkus nur bestätigen. Ich habe grundsätzlich die Akkus mit deutlich weniger geladen als möglich war – 11,1V 5000mAh Akkupacks, die 40C Dauer-Entladestrom und bis 80C in der Spitze liefern sind ja meist auch mit 4-5C oder gar mehr ladbar-. Brushless braucht hohe Ströme 🙂

    Also in Vorbereitung auf den Wochenend-Fahrspaß mit 1/10C geladen und vor-Ort, wo es dann um Zeit geht, mit maximalem Ladestrom. Dann dürfen die Akkupacks auch gerne warm werden; das erhöht subjektiv und vielleicht auch objektiv den „Druck“ auf den Motor.

    Zuhause haben sie dann alle das Pflegeprogramm bekommen und haben mit Lagerspannung -also um die 40% der Kapazität bei Spannungen von 3,6-3,8V pro Zelle- auf den nächsten Einsatz gewartet.

    Ich habe auch bewussten den Vergleich zwischen brachialem Laden und schonendem Laden bei ansonsten identischen Akkupacks gemacht – die Spannungs-Stromdiagramme und die effektive Lebensdauer sprich Zyklenzahl, haben gezeigt, dass langsames Laden hilft.

    Gruß Wunram

  3. Hallo Christian,

    vielen Dank, super informativ und trotzdem unterhaltsam!

    Falls du dazukommst:
    Ich werde mir (deinen link nutzend) das Sombrero.. äh.. Sonero Ladegerät kaufen und bin nur noch am Überlegen, mit welchem maximalen Ladestrom. Schwanke zwischen 1500mA und 2250mA. Tendiere zum niedrigeren, weil nach meinem Verständnis dadurch der Ladestrom gegenüber dem 2250er ja nochmal kleiner gehalten wird – zusätzlich zur 4,5V Einstellung. Ist das richtig oder macht das nicht den entscheidenden Unterschied, und man sollte lieber das stärkste Gerät kaufen?

    Falls es eine Rolle spielt: Habe ein HTC U Ultra, Ladegerät hat 2,5A.

    Danke und viele Grüße
    Emil

    1. Beim einem Netzteil das mehr Strom liefern kann als das von mir getestete könnte es sein das die Spannung weniger einbricht, und es mehr Strom liefert als man haben möchte. Es wird schon was bringen, da von vornherein nur 4,5V, aber vielleicht fällt die Reduktion weniger stark aus – musst Du ausprobieren.

      Edit: Sehe gerade das Du vermutlich ein Smartphone das QuickCharge kann reduzieren willst. Besorge Dir dann auf jeden Fall den USB-Monitor, damit Du siehst wieviel Strom tatsächlich fließt. Es ist nicht vorhersagbar wie sich verschiedene Endgeräte verhalten werden, und wenn sie mit mehr als 1A laden können sollte man ganz besonders schauen wie sie sich verhalten.

      Ich würde in dem Fall (über 1A) auch noch mal über die „Cold Charge Station“ mit Laderegler nachdenken. Die ist universeller, einstellbar, und kann auch bei über 1A nicht überlastet werden, entsprechendes Netzteil vorausgesetzt. In Deinem Fall, wenn das Gerät mit 2,5A (12,5 Watt) laden kann, würde ich ein 12-Volt Netzteil mit 2A (= 24 Watt) nehmen. Es muss dann auch kein regelbares Universal-Netzteil sein, weil die „Cold Charge Station“ mit unterschiedlichen Eingangsspannungen (bis 36V) automatisch umgehen kann.

      Edit #2: Ich habe nun den Beitrag dahingehend aktualisiert das ich die Thematik dort erkläre, und bei der „Cold Charge Station“ ein anderes Netzteil empfehle, das mit USB-Geräten bis 3A umgehen kann, und sogar noch rund 5,- günstiger ist als das Universal-Netzteil.

      1. Und nun habe aus einem Beitrag 3 gemacht, weil der einfach viel zu lang & durcheinander war. Hier steht jetzt das grundsätzliche zum schonenden Laden – die Methoden haben eigene Beiträge. 🙂

  4. Wow, vielen Dank, Christian, tolle Reaktionszeit!
    Ich versteh ich ehrlich gesagt zu wenig von der Materie, um den genauen Unterschied zur Schnellladefähigkeit abzugrenzen. Bei einem Smartphone wie dem HTC U Ultra, das wahrscheinlich schnelladefähig ist, sollte man vielleicht doch eher das Originalnetzteil nehmen statt so ein Sonero? …

    Egal, ich habe mir den lustigen raspberryartigen Laderegler gekauft. Dazu gleich das größere Netzteil mit 12V und 4A. Mit 12,99 echt gutes P/L Verhältnis…

    Mein Sonero mit 600mA schick ich dann wieder zurück, brauche ich nicht mehr. Bei 4,5 V lädt es meine Amazon Kindle Fire HDX überhaupt nicht mehr, vielleicht ein Prozent in einer Stunde…. Kälter gehts glaub ich nicht mehr 😉 Habs jetzt mit 5V geladen, das geht dann, aber dann kann ichs gleich in die USB Buchse meines Rechners stecken…

    Zum Laderegler:
    Du schreibst, man soll anfangs die Ausgangsspannung fest auf 5,0 V einstellen.
    Allerdings erwähnst du ja in deinem Artikel, dass 4,5 V besser wäre – ich glaube, es gibt auch eine Optimal-Voltzahl für Li-Ionen Akkus (4,1 oder 4,2, hab ich schwach im Hinterkopf).
    Sollte man dann nicht von vornherein etwas weniger als 5V einstellen?

    Oder ist es besser, mit 5V und dafür lieber mit reduziertem Ladestrom zu arbeiten, als mit 4,5 V und etwas größerem Ladestrom?

    Bin schon gespannt auf die kleine Bastelei.

    Vielen Dank und schöne Grüße Emanuel

    1. Kindle & Universal-Netzteil:
      Der Computer bietet auf seinen USB-Ports etvl. mehr Ladestrom beim Laden als das Netzteil. Das Netzteil, auf 5V gestellt, könnte da schon sinnvoll sein, wenn der Kindle dann kühler bleibt. Dann musst Du aber auf jeden Fall mit dem USB-Monitor schauen ob das Netzteil überlastet wird.

      Schnellladefähige Geräte (Geräte über 1A Ladestrom):
      Es könnte sinnvoll sein dann ein Universal-Netzteil mit mehr Stromstärke zu nehmen, 1000, oder evtl. sogar 1500 mA bei Geräten die mit mehr als 2A laden können. Auf 4,5V einstellen und per USB-Monitor schauen wie weit sich der Strom reduziert.

      Laderegler und 5,0 versus 4,5 Volt:
      Du bringst den Laderegler mit der Netzteil-Methode durcheinander. Den Laderegler stellt man deshalb auf die 5V-USB-Grundspannung ein, weil der Regler sich später selbst aktiv um die korrekte Verminderung der USB-Spannung kümmert. Je nachdem wieviel Ampere man am Regler eingestellt hat wird auch der Laderegler die USB-Spannung auf 4,5V reduzieren (zum Beispiel).

      Allgemein:
      Man kann die Stromstärke nicht direkt begrenzen / steuern – das geht physikalisch nur wenn man an der Quelle die Spannung verringert, oder / und am „Empfänger“ den Widerstand erhöht (Ohmsches Gesetz).

      Funktionsprinzip:
      Eine USB-Ladeelektronik, als Empfänger des Stroms, macht genau letzteres – sie erhöht ihren elektrischen Widerstand gegenüber der Stromquelle, wenn sie bemerkt das die Stromquelle keine 5V Spannung liefert. Sie geht davon aus das die USB-Spannung deshalb vermindert ist („Spannungsabfall“), weil die Stromquelle scheinbar nicht potent genug ist. Durch den erhöhten Widerstand sinkt ihre Stromaufnahme, und somit sinkt auch die mögliche Stromstärke die sie an den Akku weiter geben kann.

      Zu dem „gefakten“ Spannungsabfall kommt noch der tatsächliche Spannungsabfall sobald Strom fließt (Leerlaufspannung vs. Spannung unter Last). Real wird die Spannung dann irgendwo bei 4,4 bis 4,2V liegen (je nach dem wie stark das Netzteil tatsächlich ist), und die Ladeelektronik wird weiter darauf reagieren. Wie sie genau reagiert ist unterschiedlich, eine Formel gibt es da nicht. Deshalb muss man es sich mit dem USB-Monitor anschauen.

      Randnotiz: Eine USB-Ladeelektronik erhöht ihren Widerstand gegenüber ihrer Stromquelle auch gegen Ende einer Akku-Ladung immer mehr, weil sie dann immer weniger Strom benötigt, weil Li-Ion-Akkus gegen Ladeende mit einem immer schwächer werdenden Strom geladen werden (CV Lademethode). Man kann sich das mit dem USB-Monitor live anschauen.

      Li-Ion Akkusspannung:
      Da bringst Du nun endgültig alles durcheinander. 😉 Die Li-Ion Akku-Spannung (4,2V Ladeschlussspannung) hat mit der USB-Spannung, und den in den Beiträgen beschriebenen Methoden nichts zu tun – das liegt alles „hinter“ der Spannung die auf dem USB-Kabel anliegt, innerhalb der Ladeelektronik des Gerätes. Sie kümmert sich selbst darum die richtige Spannung an den Akku zu geben. Auch dort gelten die gleichen Prinzipen (Ladestrom des Akkus wird durch Spannungsanpassung geregelt), doch das ist für die hier beschriebenen Methoden ohne Interesse und verwirrt nur.

      Methoden:
      Die Methoden hier drehen sich darum wie man die Ladeelektronik dazu bewegt weniger Strom aufzunehmen als sie könnte, weil sie dadurch auch automatisch eine geringere Stromstärke an den Akku abgeben wird.

      Wenn man es schematisch betrachtet:

      Methode Universal-Netzteil:
      • Netzteil Ausgang USB 4,5V –>
      • USB/Ladeelektronik Eingang (bemerkt verminderte USB-Spannung, erhöht ihren Widerstand = weniger Stromaufnahme) –>
      • USB/Ladeelektronik Ausgang (Spannungswandlung, immer in den Grenzen das es für den Akku passt) –>
      • Li-Ion Akku

      Methode Laderegler:
      • Netzteil Ausgang 12V –>
      • Laderegler Eingang (Spannungswandlung der 5-36V möglichen Eingangsspannung, auf was immer das Regelmodul intern als Spannung verwenden möchte)
      • Laderegler Ausgang USB (Spannungswandlung, aktiv & dynamisch, mit dem Effekt das der eingestellte Ampere-Werte nie überschritten wird)
      • USB/Ladeelektronik (bemerkt verminderte USB-Spannung, erhöht ihren Widerstand = weniger Stromaufnahme) –>
      • USB/Ladeelektronik Ausgang (Spannungswandlung, immer in den Grenzen das es für den Akku passt) –>
      • Li-Ion Akku

      (Den Beitrag mit dem Universal-Netzteil habe ich nun noch mal überarbeitet)

  5. Vielen, vielen Dank! Direkt spannend, das Thema, jedenfalls für einen Laien wie mich.

    Nur noch eine letzte Frage:
    Verstehe ich das richtig, dass für akkuschonendes Laden EINZIG die Stromstärke, mit der geladen wird, eine Rolle spielt, und dass es egal ist, ob mit 4,5 oder 5 Volt gespeist wird?

    Sprich: Ob ich mit 4,5V mit 0,6 A bei 7,5 Ohm lade, oder mit 5V bei gleicher Stromstärke und 8,33 Ohm, ist vollkommen egal, weil die Stärke des Ladestroms ja gleich bleibt?
    Oder gibt es doch evtl. einen Vorteil bei gleichem Ladestrom, mit 4,5 V statt 5 V zu laden?

    Ich beginne, mir eine kleine Sammlung zuzulegen 😉 das Sonero mit 600mA hab ich doch behalten, zusätzlich hab ich mir das 1000mA bestellt, brauch eh mehrere parallel.
    Und den lustigen Yeeco Laderegler hab ich mir auch gekauft. Hat viel Spaß gemacht, den zusammenzubauen. Allerdings weiß ich noch nicht, wie stark ich ihn in der Praxis nutzen werde, weil man ja am Beginn JEDEN Ladevorgangs den Ladestrom wieder neu drosseln und dabei viel kurbeln muss 😉 die Schraube greift nie sofort, man braucht etwas Geduld… Ich hatte gedacht, die Einstellung bleibt. Macht aber alles nix, die Kiste ist trotzdem nett, und man hat alles unter Kontrolle, und hübsch ist sie auch noch 😉 meine Frau sieht mich seitdem oft fasziniert über dem kleinen Kistchen am Boden knien und das Display betrachten 😉 Und es hatte Folgeinvestitionen… Eine Crimpzange und automatische Abisolierzange ist inzwischen auch daheim 😉 die dünnen Kupferfädchen des Netzteils direkt ohne Aderendhülse in die Lüsterklemme ist nur etwas für sehr statische Implementationen 😉

    1. „Sprich:“
      Ja, das ist egal. Der Stromfluss ist gleich, aber die Watt-Leistung (theoretisch) nicht ganz.
      5V * 0,6A = 3 Watt
      4,5V * 0,6A = 2,7 Watt
      Somit würde der Akku bei Variante 2 noch minimal kühler geladen, macht den Bock aber nicht fett, und beim Laderegler könntest man auch einfach noch etwas weniger Ampere einstellen, gleiches Resultat:
      5V * 0,55A = 2,7 Watt
      Real eintreten wird dieser theoretische Vergleich sowieso nicht, denn der Strom reduziert sich real nur dann wenn man das USB-Gerät dazu veranlasst seinen Widerstand zu erhöhen – was nur durch eine verminderte Spannung geschieht. Der Laderegler macht am Ende das gleiche wie das Universal-Netzteil – die Spannung verringern. Nur das er das eben so macht das der eingestellte Ampere-Wert dabei heraus kommt, während das Universal-Netzteil „dumm“ ist, und die tatsächliche Reduktion von Strom und Watt allein von der Widerstandsänderung des USB-Gerätes abhängig ist.

      Keinen Kopf drum machen:
      Beim Laderegler 5V als Grundspannung einstellen, Ampere einstellen, fertig.
      Bein Universal-Netzteil 4,5V einstellen, und schauen wie das Gerät darauf reagiert, fertig.

      Laderegler Einstellung:
      Wenn Du immer das gleiche tust brauchst Du ihn nicht neu einstellen. Beispiel: Er ist auf 0,3A eingestellt. Nun hänge ich ein USB-Gerät dran das mit 1A laden könnte – es lädt mit 0,3A. Dann nehme ich ein Gerät das mit 2A laden könnte – es lädt ebenfalls 0,3A.

  6. Danke, super! Funktioniert tatsächlich mit der festen Einstellungen; ich hatte zwar gedacht, genau das getestet zu haben, muss aber doch etwas falsch gemacht haben…

    Eine kurze Frage, nur falls Du eine Minute Zeit findest: Dass ich nach dem Einstecken des USB-Kabels und dem Beginn des Ladevorgangs die Stromstärke nur vermindern kann, nicht aber wieder erhöhen, ist normal und wahrscheinlich eine Schutzfunktion, oder? Nach links Drehen reduziert die Stromstärke ja, wenn ich wieder nach rechts drehe, tut sich nichts; erst wenn ich das Kabel entferne und neu einstecke.

    Nur falls das so nicht sein soll und mein kleines Kästchen evtl. einen Defekt hätte…..

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