Verdampferkopf reinigen (Clapton): Ultraschall, die zweite

Verdampferkopf Reinigen: Ultraschall + Dampf 02Ich teste (erneut) ob sich ein abgenutzter Verdampferkopf mit Clapton-Wicklung reinigen lässt. Diesmal per "Sonic Burn", und einmal im Ultraschall mit (fast) kochendem Wasser.


Inhalt

Falls bei den Begriffen im Beitrag Fragezeichen über'm Haupthaar aufplöppen: Abkürzungen & Begriffe

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Vorwort

Dies ist ein Folgebeitrag von: Verdampferkopf reinigen: Ultraschall

Ich rücke hier noch mal dem Clapton-Verdampferkopf zu Leibe, der im vorigen Beitrag nicht richtig sauber wurde. Mich hat ein bisschen der Ehrgeiz gepackt, und Wärme wäre noch ein aussichtreicher Kandidat, der die Sache voran bringen könnte, weil Wärme beim Reinigen immer gut bis sehr gut unterstützt.

Sonic Burn

Ich probiere hier eine Reinigungstechnik die im Prinzip dem Sonic Burn (für Coils) entspricht, nur das hier natürlich die Watte im Verdampferkopf verbleibt, und das ganze nass "geglüht" wird. 😉

  • Verdampfer auf den Akkuträger schrauben.
  • Für ca. 30 Sekunden kopfüber in den Ultraschall tauchen - tief genug, aber natürlich nicht den Akkuträger eintauchen...
    Je nachdem wie gebraucht der Verdampferkopf ist, kommt nun schon eine schöne Schmodderwolke heraus gewabert...

Während der nun folgenden beiden Schritte halte ich den Akkuträger ausschließlich kopfüber, weil heißer Dampf / Tropfen aus dem Verdampferkopf schießen können.

  1. Aus dem Ultraschall nehmen, feuern.
    Ich feuere im Watt-Modus, mit der Leistung mit der ich auch dampfe - bei diesem Verdampferkopf sind das um die 30 Watt. Nach kurzer Zeit kommt Dampf aus dem Kopf geschossen. Ich feuere ca. 7-15 Sekunden (also eher zweimal), damit das ganze möglichst heiß wird, und der heiße Wasserdampf im Verdampferkopf etwas Zeit zum wirken bekommt.
  2. Ich tauche den Verdampferkopf für ca. 10 Sekunden in den Ultraschall.

Diese beiden Schritte habe ich ca. 30x wiederholt.

Randnotiz für den TC-Modus: Das Kochen der Wicklung geht besonders gut wenn sie TC-fähig ist, weil man dann sorglos lange feuern kann, und auch noch weiterfeuern kann während die Wicklung im Ultraschall ist. Im Watt-Modus bringt das nichts, weil die Kühlung des Wassers viel zu stark ist... Achtung: Sichere, und voll geladene Akkus einlegen, da der Akkuträger mit seiner Maximalleistung feuern wird...

So, heute mal nicht zum shoppen nach New York.
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Ergebnis:

Kurz noch mal zum Vergleich - so sah es vorher aus:

Verdampferkopf Reinigen mit Ultraschall: Clapton B02Verdampferkopf Reinigen mit Ultraschall: Clapton B03

Und nun:

Verdampferkopf Reinigen: Ultraschall + Dampf 01Verdampferkopf Reinigen: Ultraschall + Dampf 02

Es zeigt sich eine deutliche Wirkung.

Ich könnte es testdampfen, aber ich will probieren ob ich die schwarzen Brocken ganz weg bekomme. Ich könnte obige Prozedur noch viele male wiederholen und wäre zuversichtlich das der Kram irgendwann ganz weg ist, aber ich versuche nun noch eine Methode bei der ich nicht so aktiv mitarbeiten muss... 😉

Hot Sonic

Da mein Ultraschallgerät hohe Temperaturen verträgt, lege ich den Verdampferkopf hinein und stelle auf Endlosbetrieb. Da nur wenig Wasser im Gerät ist, erhitzt es sich nur durch den Ultraschall nach 40 Minuten auf 87°C, was der Punkt ist wo sich das Gerät automatisch für ca. 10 Minuten abschaltet (damit es nicht überhitzt, bzw das Wasser nicht wild siedet). Das Gerät wartet bis die Wassertempereratur auf 80°C abgesunken ist, und schaltet sich dann wieder ein... Diese Schleife lasse ich für 100 Minuten laufen, und kann währenddessen meine Doktorarbeit zum Thema "Lärmbelästigungen durch Nachbarn" abschreiben verfassen. 😉

Ergebnis:

 Verdampferkopf Reinigen: Ultraschall + KochenVerdampferkopf Reinigen: Ultraschall + Kochen, Detail

Diese Reinigung schaut ziemlich gut aus, die Anlagerungen sind weg.

Randnotiz: Die Fotos entstanden nachdem ich ihn schon wieder etwas testgedampft habe. Es ist auch Liquid auf der Coil, weshalb sie teilweise so schimmert. Die Foto-Farben kann man nicht ernst nehmen - die ganze Verdampferkopfoberseite sieht im Bild schedderich / rostig aus, was sie in echt überhaupt nicht ist.

Gedampft, ca. 2ml, war ich mit dem Geschmack schon beinahe zufrieden, aber noch nicht 100%ig.

Es war nun mehr ein Zufallsprodukt das ich den Verdampfer dann noch mal aufgemacht habe, und sämtliche Teile unter laufend Wasser gehalten habe. Und dann noch mal frisches Basisliquid rein:

Nun ist der Geschmack klar & tadellos, absolut frei von Nebengeschmack. Neu kann er unmöglich besser geschmeckt haben! 🙂 Ich vermute das ich mit dem ersten Dampfen nach der Ultraschallbehandlung den Verdampferkopf quasi noch mal "heiß durchgespült" habe, und Reinigungsreste entfernt habe.

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Ich ziehe aus den bisherigen Experimenten die folgenden (vorläufigen) Schlüsse:

  1. Per heißem Ultraschallbad mit Wasser bekommt man auch hartnäckige Anlagerungen auf der Coil weg, ohne zuviel Mitarbeit.
  2. Höchstwahrscheinlich ist es stark vorteilhaft "verdünnend" zu arbeiten. Kurz Reinigen, frisches Wasser, reinigen, frisches Wasser.... Nach ein paar mal kann man dann eine längere Reinigungsphase einlegen. Ziel: Dem Schmodderwasser möglichst wenig Gelegenheit geben groß in die Watte zu gehen...
    Hier bieten sich (mal wieder) mehrere kleine Marmeladengläser an, die man in den Ultraschall stellt, und durch die man den Verdampferkopf der Reihe nach "durchtunken" kann, um jedes mal frisches Wasser zu haben. So muss man nicht jedes mal das komplette Wasser im Ultraschall wechseln.
  3. Ich vermute das man bei dieser Methode auf das Einweichen von Verdampferköpfen verzichten kann. Somit braucht man auch kein Isopropanol (um Rost zu vermeiden). Möchte man trotzdem einweichen, bzw das komplette Eintrocknen verhindern, dann tut es normales Liquid, besser noch pures PG.
  4. Um Rost zu vermeiden. ist es sicher eine gute Idee die Verdampferköpfe nach der Ultraschall-Wasser-Reinigung nicht an der Luft trocknen zu lassen, sondern sie gleich wieder in frisches PG zu werfen, und sie dort für ein paar Tage zu lassen, damit das Wasser sich "heraus verdünnen" kann. Es würde auch nicht schaden sie komplett darin zu lagern, bis sie verwendet werden.

Fazit

Mit der Sonic Burn Methode, also Dampf per Feuerknopf im Verdampferkopf zu erzeugen, und im Wechsel in den (kalten) Ultraschall zu geben, könnte die Reinigung evtl. auch funktionieren. Vielleicht ist es auch effektiver wenn die Anlagerungen noch nicht so stark sind. Ob es auch mit einem schwächeren Ultraschallgerät funktioniert musst du ggf. ausprobieren (meins hat 120 Watt).

Offensichtlich ist aber die "Hot Sonic"-Methode wirkungsvoller, bzw benötigt sie erheblich weniger Mitarbeit, und ist für hartnäckige Fälle womöglich unumgänglich. Dafür benötigt man ein vernünftiges Ultraschallgerät, welches dafür gebaut ist heißes Wasser zu vertragen. Eine Orientierung habe ich hier geschrieben: Ultraschallreiniger - Tipps für den Kauf

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