Kanger SubTank Mini Clone + OCC Coil, für $6.37 – Test

subtank-mini-bell-cap-1In diesem Beitrag teste ich einen spottgünstigen SubTank Mini Clone, mit Bell Cap.


Inhalt

Falls bei den Begriffen im Beitrag Fragezeichen über'm Haupthaar aufplöppen: Abkürzungen & Begriffe

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Pro & Kontra

Gekauft habe ich den SubTank Mini Clone im Dezember 2015 bei FT für $6.37 inkl. Versand. Kann da was gutes bei rauskommen? 🙄 Das für diesen Preis außer einem OCC Verdampferkopf nichts dabei ist, auch keine RBA, finde ich sehr verschmerzbar. 😀 RBAs gibt es im Zehnerpack für rund $16 bei FT.

Die verchromte Optik passt sehr schön zu Akkuträgern die ebenfalls verchromt sind, wie der iStick 20/30/40 zB.

Das Drip Tip kommt luxuriöserweise mit 2 O-Ringen daher, diese sind allerdings etwas weich so das bei mir der obere Ring dazu neigt sich aus der Führung quetschen zu wollen. Mit Liquid eingeschmiert geht es besser rein.

Die AFC besitzt zwei Schlitze, was gut ist weil man dann auch mal eine Seite versehentlich zuhalten kann ohne das es den Luftfluss behindert (ich hab ja eh immer ganz offen). Sie dreht sich leicht und nicht zu leicht.

Enthalten ist ein OCC Verdampferkopf mit 0,53 Ohm und geschätztem 0,40er Draht in vertikaler Bauweise. Erwartungsgemäß braucht das viel Leistung um zu dampfen (mindestens ~20 Watt) und produziert bei MTL (Mund zu Lunge) trotz der 20 Watt eher dünnen Dampf. Ein parallel gedampfter STM mit RBA und Luftreduktion produziert bei 9,5 Watt dichteren Dampf.
DTL (direkt auf Lunge) dampfen geht für mich mit diesem OCC-Kopf nicht wirklich bequem, dafür ist der Zugwiderstand für mich deutlich zu hoch, höher zB als eine RBA.
Für mich ist er am besten zu dampfen bei 25-30 Watt (holla, die Waldfee), ca. 1 Sekunde Vorfeuern, sobald es brutzelt sportlich ziehen so das der Mund in 1-2 Sekunden voll ist, dann ab in die Lunge damit. Bei der Watt-Leistung wird der Dampf dann auch so dicht wie bei dem STM mit 9,5 Watt RBA.
Nach etwa 1,5 ml eindampfen geht der Geschmack voll in Ordnung, ich bin wirklich positiv überrascht. Es gibt keinen suspekten Beigeschmack wie ich das durchaus von anderen Clone-Köpfen kenne.
Bei 35 Watt lässt der Geschmack dann wieder etwas nach, das Ausloten der Kokelgrenze schenke ich mir heute mal…
Leert sich der Tank (so Oberkante des OCC Kopfes) fängt es zu blubbern an. Ich muss nun weniger stark ziehen und, damit der Geschmack noch passt, die Leistung etwas runterdrehen. Solche Problemchen hat man mit der RBA nicht…

Das Tanken könnte bequemer vonstatten gehen weil der Tank sich recht schwer schrauben lässt. Dies liegt am O-Ring der etwas großzügig bemessen ist und zu sehr Druck ausübt. Den 16×1 O-Ring habe ich gegen einen 13×1 getauscht, seitdem läuft es wie Butter und ist nach wie vor dicht.
Der Tankinhalt ist bei FastTech etwas übertrieben angebeben (3,5 ml), es gehen maximal 3,1 ml rein.

Der Pluspin in der Verdampferbasis ist, man kennt es schon, etwas zu kurz. Der mitgelieferte OCC Kopf bekommt einwandfrei Kontakt, eine RBA aber nicht. Leider ist das immer ein Lotteriespiel ob man einen Pluspin bekommt der lang genug ist, selbst bei den originalen Kanger SubTanks ist das so.

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Daten

Durchmesser 22,1 mm
Höhe ohne Drip Tip 50 mm
Höhe mit Drip Tip 65 mm
Tankinhalt 3,1 ml (3,5 angegeben)
Lufrohrdurchmesser 3,8 mm
510er Gewindelänge (ohne Pluspin) 4,35 mm
Base-Pluspin-Länge 9,2 mm

Fazit

Einen verchromten SubTank gibt es von Kanger nicht, ebenso keinen mit Bell Caps. Die Optik ist schon mal was besonderes und passt mir für die iSticks zB viel besser als normale SubTanks.
Leichte Abstriche muss man bei den Dichtungen machen, wie so häufig bei Clonen.
Das Lotteriespiel mit der Länge der Pluspins kann man nicht dem Clone anlasten, das haben die originalen SubTanks auch.

Wicklungen

Klick…

Hier werde ich einige Wicklungen aufführen die ich auf diesem SubTank gewickelt habe:

Legende
Wicklungsart – Anzahl Drähte – Material & Drahtstärke
Umdrehungen øWicklungsinnendurchmesser- mm2Oberfläche – hcHeat Capacity (Trägheit) – WDWicklungsdüse Durchmesser – AWAbstand Wicklungsdüse

Drill 16x NiChrom 0,06
7U  2ø  ~229mm2  ~14hc  1,4WD  ~1,5AW

1,95Ω real (VTC Mini)
Da sich 16 Drähte in Steam Engine nicht drillen lassen habe ich den Rechner auf den realen Ohm-Wert angepasst. Die realen 7U verdrillt sind im Rechner daher 11,4U unverdrillt.
Kleiner Daten-Vergleich mit einer zur vollen Zufriedenheit des Benutzers arbeitenden 0,22er Standardwicklung: NiChrom 0,22  10U  2ø  53mm2  11hc
Die Drill-Wicklung hat also mit 14hc fast die gleiche Trägheit aber ca. 4x mehr Oberfläche.  😎

Den Draht habe ich 8-fach verdrillt, dann in der Mitte umgeklappt und noch mal verdrillt, also 16 Einzeldrähte gesamt.

Twisted Coil x16

Was man vermeiden muss sind Fehler im Drill wo einzelne Drähte rausstehen, wie auf Bild 2 zB. Stehen einzelne Drähte zu weit raus laufen die trocken und schmecken sehr sehr murks. 🙄 Hier ging’s aber noch, vielleicht liegt der „Defekt“ gewickelt auch direkt an Watte, dann macht es eh nichts. So dünne Drähte muss man auf jeden Fall ausreichend stark drillen, dann sinkt die Gefahr von abstehenden Drähten.

16x Twisted Coil Fehler

Fertig gewickelt:

16x Twisted Coil Gewickelt

Man sieht schön wie sich das Liquid in den Gesamtdraht „saugt“. Bei einem einzelnen 0,40er Draht steht das Liquid immer nur halb hoch am Draht.

Der Sweet Spot ist etwas höher als bei Eindraht-Wicklungen. Bei denen lande ich immer bei ~13 Watt, egal ob 0,22 oder 0,40er Draht. Letzterer ist dann einfach nur träger, schmeckt bei höheren Leistungen aber nicht besser.
Die 16-Drill ist, trotz niedriger Heat Capacity, eher träge bei 13 Watt. Hier dürfte die sehr große Oberfläche für stärkeren Wärmeverlust sorgen… Mein sweet spot mit ihr liegt bei 17-20 Watt.
Bis ca. 25 Watt geht auch, darüber geht für mich der Geschmack flöten. 40 Watt, ja, mit ohne Geschmack dann halt, 🙄 aber keine Spur von chemischen Geschmack oder gar Kokeln. Bei 45 Watt wird der Nachfluss dann aber dünn… Schön, hätten wir diese hochinteressante Frage auch geklärt. 😉

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Im direkten ungleichen Vergleich 🙄 mit dieser Eindraht-Wicklung…
V2A 0,28  7U  2ø  49mm2  15hc  1,4WD  ~2,5AW (und sweet spot 11 Watt bzw 195°)
…liefert die Drill etwas mehr Geschmack, etwas voller/satter, was daran liegen dürfte das sie eben bei 17 Watt „ideal schmeckt“, dabei auch mehr der beliebten erhöhten Luftfeuchtigkeit produziert. Allerdings ist die visuelle Dampfmenge wie immer beim MTL-Dampfen bei beiden gleich, oberhalb von ~15 Watt bleibt bei der Drill die visuelle Dampfmenge fast konstant, bei der Eindraht-Wicklung gibt es ab ~12 Watt keine nennenswerte Zunahme mehr, nur abfallender Geschmack.
Stelle ich die Drill spaßeshalber auf den sweet spot der kleinen Wicklung ein, also 11 Watt, dampft es nicht schlecht, aber mit sehr flachem Geschmack. Die untere Grenze liegt für mich bei 13 Watt. Richtig Geschmack hat es da aber auch noch nicht.

Fazit:
Braucht ~4 Watt mehr als Eindrahtwicklungen, schmeckt dann aber auch etwas besser. Hat ein deutlich größeres Leistungsfenster (Watt) in dem sie funktioniert und auch gut schmeckt. Insofern sind Drills (generell, nicht diese) für mechanische Akkuträger sehr interessant da dort die Leistungsabgabe von vollem Akku zu leerem Akku naturgemäß stark unterschiedlich ist.

 

Ein paar Monde später, nach geschätzen 50-60 ml mit hellem Liquid und der initialen Kokelgrenzauslotung:

16x Twisted Coil Verbraucht16x Twisted Coil Verbraucht 2

Rein optisch sieht es so aus als ob die Wicklung das Liquid jetzt noch besser aufsaugt als am Anfang (Klick macht groß).
Da der Geschmack noch nicht wirklich beeinträchtigt ist dampfe ich erstmal weiter. Allerdings ist mein sweet spot gesunken. Statt 17 bin ich jetzt bei 15 Watt, höhere Leistungen werden mit deutlicheren Geschmackseinbußen als zu Anfang bestraft. Dies mag am Schmodder liegen der wohl bei höheren Leistungen geschmacklich zutage treten könnte… Könnte aber auch am Liquid liegen, da ich mittlerweile ein anderes Aroma drin habe.
Ich dampf die noch ’ne Weile und werde die Wicklung später per wet burn & Ultraschall reinigen, mal sehen wie gut das Gekröse aus dem filigranen Monsterdrill raus geht…

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Eric

Hallo,

guter Artikel, hat mich dazu gebracht, mir einen zuzulegen, danke dafür. 🙂
Was ich bei meinem Verdampfer festgestellt habe, der Luftrohrdurchmesser war an dem Ende, welches in der Kopf kommt, nicht 3,8mm, sondern 3,3mm. Geht aber mit einem Spiralbohrer sehr leicht aufzubohren, sogar ohne Akkuschrauber, das Material ist weich genug.
Daher evtl der höhere Zugwiderstand beim OCC-Coil, die ja eigentlich sogar mehr Luft durchlassen als die RBA?