Mechanisch Dampfen: Grundlagen

In diesem Beitrag geht es um das ungeregelte „mechanische“ Dampfen, also die Benutzung eines Akkuträgers mit Wechsel-Akkus, ohne jegliche Elektronik, rein mechanisch eben.


Nun kann man sich im Zeitalter von tollen kleinen regelbaren Boxen mit tausend Features zu Recht fragen warum man elektronisch ungeregelt / mechanisch dampfen wollen sollte. 😉 Einigermaßen objektiv betrachtet gibt es eigentlich keinen guten Grund. Oder doch? 🙂

Inhalt

Falls bei den Begriffen im Beitrag Fragezeichen über'm Haupthaar aufplöppen: Abkürzungen & Begriffe

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Wie funktioniert mechanisches Dampfen?

Beim mechanischen Dampfen wird der Strom des Akkus direkt, ohne jegliche Elektronik, an die Wicklung übertragen. Die Akkus, typischerweise 18650 LiIon, besitzen einen Spannungsbereich von 4,2 Volt (voll geladen) bis runter zu etwa 3 Volt (entleert).
Die Spannung (Volt) des Akkus, zusammen mit dem Widerstand (Ohm) der Wicklung bestimmt wieviel elektrische Leistung (Watt) auf der Wicklung erzeugt wird.
Je höher die Spannung, oder je niedriger der Widerstand, desto mehr Leistung kommt auf der Wicklung an. Im Verlauf einer Akku-Entladung nimmt dabei die Watt-Leistung immer weiter ab.

Warum sollte man sowas wollen???

Kontra

  • Keine schützende Sicherheitselektronik. Die Sicherheit vor Kurzschluss, Tiefentladung und Dauerfeuer liegt komplett in eigener Hand und Verantwortung.
  • Die Dampfmenge und der Geschmack (Sweet Spot) müssen komplett über die Wicklung abgestimmt werden (elektrischer Widerstand + Drahtoberfläche). Man muss also ausreichend Wickelerfahrung mitbringen, auch der Sicherheit wegen.
  • Kein gleichbleibendes Dampferlebnis über eine Akkuladung, da die Leistung stetig sinkt.

Pro

  • Kein gleichbleibendes Dampferlebnis über eine Akkuladung, da die Leistung stetig sinkt. 😯  Ja, es kann eben auch reizvoll sein die sich ständig ändernden Nuancen des Aromas bei stetig sinkender Leistung zu dampfen. Man dampft nicht ständig „genau dasselbe“.
  • Mechanische Akkuträger können sehr klein & leicht sein.
  • Keine Elektronik die kaputt gehen kann.
  • Mehr Akkulaufzeit (keine Elektronik die Strom verbraucht).
  • Man muss nichts einstellen.
  • Das Gefühl von Simplizität.
  • Robust! Und da fast nichts kaputt gehen kann sind mechanische Akkuträger nicht nur Urwald-tauglich, sondern auch „EU/TPD2-sicher“, sagen manche. Ich persönlich teile das Argument nicht, denn ich glaube das elektronische Akkuträger nicht wegreguliert werden können, fall das wirklich versucht werden sollte. Da gäbe es für die Hersteller tausend Möglichkeiten die als irgend etwas anderes zu deklarieren. Wer will denn zB regelbare Taschenlampen mit 510er-Anschluss verbieten… Aber hier soll es nicht um menschenverachtende Politik gehen. Schon eher um das wichtige Thema:

Sicherheit först!

Gleich ein Tipp: Manche elektronisch geregelte Akkuträger bieten einen „Bypass Modus„. Dieser entspricht im Verhalten einem mechanischen Akkuträger, nur das man hier Sicherheitsfunktionen wie Unterspannungsschutz und Schutz vor Kurzschluss mit an Bord hat. Der Bypass Modus ist daher ideal um das mechanische Dampfen sicher auszuprobieren.
Kleine Einschränkung: Der Modus ist meist nicht wirklich „Bypass“, da er in Wirklichkeit ein Volt-Modus ist, der die Ausgangsspannung automatisch so einstellt wie die aktuelle Akku-LEERlaufspannung ist. Der feine Unterschied ist das diese Methode den Voltdrop des Akkus nicht weitergibt, sondern vom Spannungswandler des Akkuträgers kompensiert wird. Daher wird die selbe Wicklung auf einem echten mechanischen Akkuträger weniger stark dampfen. Es mag jedoch Akkuträger geben die dem Voltdrop im Bypass-Modus Rechnung tragen, man muss es ausprobieren. Wundere dich also nicht wenn der echte mechanische Mod bei gleicher Wicklung weniger stark dampft…

Bei rein mechanischen Akkuträgern gibt es keine schützende Elektronik. Es ist zwingend notwendig zu wissen was man tut, um Kurzschluss, Unterspannung, oder Überlastung zu vermeiden.

Es darf auf keinen Fall ein Kurzschluss entstehen!

Klick…
Bei einem Kurzschluss wird das Innere des Akkus augenblicklich beschädigt und der Akku gibt unter Umständen seine ganze Energie in einer chemischen Reaktion in sehr kurzer Zeit ab. Das nennt man „Ausgasen“. Das bedeutet es zischt ein bisschen oder auch sehr viel. Im allerschlimmsten Fall kann der Akku auch explodieren und/oder brennen.

Ein Kurzschluss ist daher unbedingt zu vermeiden!

Solltest Du dennoch einen Kurzschluss gehabt haben, kann es sein das der Akku danach scheinbar noch tadellos funktioniert. Dies ist trügerisch, denn die Separatoren innerhalb des Akkus sind höchstwahrscheinlich angegriffen worden und können jederzeit durchbrechen, mit der Möglichkeit eines Gratis-Feuerwerks.
Daher musst Du solche Akkus fachgerecht entsorgen (Pole abkleben und in zB im Supermarkt in die Batteriebox).

Ein Kurzschluss macht sich zB dadurch bemerkbar das der Akku plötzlich sehr heiß geworden ist.

Die Belastungsgrenze (Ampere) von Akkus nicht überschreiten!

Klick…
Jeder Akku besitzt eine maximale Stromstärke mit der er sicher betrieben werden kann. Diese wird in Ampere angegeben, meist kurz mit “A“. Man redet zB von einem „20A Akku“, der dann also 20 Ampere maximale Belastbarkeit hat.

Wird die maximale Stromentnahme überschritten, kann der Akku ausgasen/brennen/explodieren.

Das Datenblatt eines Akku gibt darüber Auskunft mit wieviel Ampere der Akku maximal belastet werden darf. Die Belastung hängt beim mechanischen Dampfen vom Widerstand der Wicklung ab. Je niedriger, desto mehr Strom fließt.

Nebenbei, die „mAh“ haben damit nichts zu tun. Mit mAh wird die Kapazität eines Akkus angegeben, also „wieviel Energie reinpasst“. (Eigentlich Wh, aber das ist jetzt nicht Thema)

Keine Tiefentladung!

Klick…
Jeder Akku hat eine Minimalspannung (Volt) die nicht unterschritten werden darf, da der Akku sonst beschädigt wird und nicht mehr sicher zu betreiben ist.

Für das Dampfen bedeutet dies das man den Akku rechtzeitig entnimmt und wieder auflädt.

Bedenken muss man das die Spannung unter Last (also wenn man feuert) IMMER niedriger ist als die Spannung die man im Ladegerät/Multimeter als Leerlaufspannung (ohne Belastung) messen kann. Misst man zB 3,3 Volt im Leerlauf, dann kann der Akku im Betrieb, bei hoher abgeforderter Leistung, schon unterhalb der erlaubten Spannung fallen.
Allerspätestens wenn man bemerkt das innerhalb weniger Züge die Dampfmenge spürbar abnimmt muss man das Dampfen sofort stoppen und den Akku wieder aufladen.

Viele Akkus dürfen bis 2,5 Volt entladen werden. Noch mal: Was man mit einem Ladegerät/Multimeter messen kann ist immer nur die höhere Leerlaufspannung! Das Datenblatt eines Akku gibt darüber Auskunft bei wieviel Volt Schluss ist.

Verdampfer verstehen!

Klick…
Du musst mit Deinem Verdampfer zu 100% vertraut sein, und genau wissen wie er funktioniert und aufgebaut ist. Insbesondere wie der Strom im Verdampfer geführt wird, und wo mögliche Schwachpunkte liegen die einen Kurzschluss bewirken könnten. Das muss Dir sonnenklar sein! Und dann denkst Du noch mal in Ruhe drüber nach ob wirklich alles klar ist. 😉

Immer musst Du nach dem Wickeln und dem Zusammenbau des Verdampfers den Widerstand messen. Weicht er deutlich vom vorausberechneten Widerstand ab, musst Du erst den Fehler finden und vollständig beseitigen, bevor Du den Verdampfer nutzt!

Es muss ein geeigneter & sauberer Akkuträger benutzt werden

Klick…
Informiere Dich ausführlich über den mechanischen Akkuträger den Du verwenden möchtest. Genau wie beim Verdampfer musst Du verstehen wie er aufgebaut ist und funktioniert.

  • Wie ist sein Stromfluss? Wo liegen evtl. Tücken die zu einem Kurzschluss führen können?
    • Zum Beispiel könnte der Pluspol zu breit sein, was zu Kurzschluss bei Verdampfern mit nicht-vorstehendem Pluspol, bzw. gefedertem Pluspol führt.
  • Gibt es Potenzial das der Mod Dauerfeuern könnte?
    • Schlecht konstruierte Taster die klemmen können.
    • Zu hohe Leistung/Stromfluss, was dazu führen kann das der Taster punktverschweißt wird, und kleben bleibt. Mögliche Ursachen:
      • Zu geringe Kontaktfläche des Tasters.
      • Unebene Kontaktfläche des Tasters.
      • Schlecht leitendes Material des Tasters.
      • Mangelnde Reinigung des Tasters, wodurch er schlecht leitend wird. Tipp: Isopropanol AM|EB, und bei Abbrandspuren einen Glasfaserstift AM|EB.
        Hat man bei einem sauberen Taster nach kurzer Zeit schon Abbrandspuren dann ist die Taster-Kontaktfläche unterdimensioniert.
  • Akkuträger die den Stromfluss vom Akku per Feder herstellen sind ungeeignet für hohe Leistungen, weil eine Feder nur eine geringe Kontaktfläche bietet (zu hoher Übergangswiderstand). Falls der Akkudeckel deutlich warm, oder wärmer als der Rest wird, ist dies ein untrügliches Zeichen das die Feder den Strom nicht ausreichend leiten kann.
  • Zwingend notwendig sind Entgasungslöcher! Hat der Akkuträger keine, dann hast Du eine Rohrbombe in der Hand, und vor dem Gesicht. Überzeuge Dich davon das die Löcher so angebracht sind das sie tatsächlich funktionieren. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Von Fehlkonstruktionen, bis schlampiger Montagsproduktion gibt es da alles, besonders bei Clonen, aber nicht nur.
    Prüfen kann man die Entgasung beispielsweise indem man jeweils von oben/unten den ganzen Akkuträger an die Lippen setzt und hinein bläst.
  • Halte den Mod sauber. Gewinde, und insbesondere der Taster muss sauber gehalten werden, damit er a) mechanisch nicht klemmt, und b) über seine Kontaktfläche der Strom sauber fließen kann – je mehr Watt, desto mehr Thema ist das.

So, heute mal nicht zum shoppen nach New York.
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Akkus müssen passen

Klick…
Der Akku selbst muss von der Bauform her passen. Akkus mit Nuppel können zu lang sein, Dauerfeuer oder Kurzschluss bewirken. Akkus mit Schutzschaltung können zu dick sein und u.U. den schnellen Druckabbau bei einer Entgasung verhindern. Auch ein Akku ohne Schutzschaltung kann u.U. schon zu dick sein, je nach Akku- und Akkuträger-Modell. Überzeuge Dich davon das der Akku an den Seiten noch ein klein wenig Spiel hat an der die Luft bei einer Entgasung entlang strömen kann.

In der Regel werden beim mechanischen Dampfen ungeschützte Akkus verwendet, auch weil sie mehr Leistung abgeben können. Und wie die Bezeichnung „Ungeschützter Akku“ schon sagt, hat man dort keinen Schutz. Also liegt die Sicherheit komplett in eigenen Händen & Verantwortung.

Informiere Dich gründlich darüber welcher Akku von der Bauform her für Deinen mechanischen Akkuträger geeignet ist.

Hybrid Mods

Klick…

Hybrid-Akkuträger/Mods  EB|FT  können attraktiv sein, weil sie extrem wenig Bauteile besitzen und dadurch robust und simpel sind. Auch ist der Stromfluss „direkter“, was bei hoher Leistung (Watt) interessant, oder gar nötig sein kann (weniger Übergangswiderstände).

Bei Hybrid-Mods wird der Pluspol des Verdampfers direkt gegen den Pluspol des Akkus geschraubt, was eben weniger Übergangswiderstände, und nebenbei noch eine kürzere Dampfe ermöglicht. Leider sind Hybrid-Mods tückisch was die Möglichkeit eines Kurzschluss betrifft.

Zwingende Voraussetzung um bei einem Hybrid keinen Kurzschluss zu bekommen ist das der Pluspol des Verdampfers deutlich über das 510er Gewinde hinausragt und sich auch nicht eindrücken lässt! Beachtest Du das nicht, wird der Akku 100%ig kurzgeschlossen.

Als nur ein Beispiel sei ein SubTank Mini genannt (es gibt zahlreiche andere Verdampfer die sich in folgender Hinsicht ebenso verhalten):

  • Fall 1: Der SubTank besitzt einen Basis-Pluspin der gummigelagert ist. Schraubt man den Verdampfer zu fest auf kann der Pluspin zu stark eingedrückt werden – Kurzschluss.
    Extrem gefährlich ist das mit Verdampferköpfen, da deren Pluspins ebenfalls gummigelagert sind. Sicher wäre man theoretisch nur mit der RBA, welche einen festen Pluspin hat. Aber:
  • Fall 2: Aufgrund von Fertigungstoleranzen besitzen die SubTanks leicht unterschiedlich lange Basis-Pluspins und 510er Gewinde.
  • Fall 3: Die Länge des RBA-Pluspin kann leicht variieren.
  • Fall 4: Den RBA-Pluspin kann man unterschiedlich fest anschrauben und so auf unterschiedliche Längen kommen…
  • Fall 5: Man schraubt die RBA einmal mal nicht ganz so weit in die Verdampferbase hinein wie beim vorigen mal – und schon verschiebt sich der Basis-Pluspin nach oben, sobald man den Verdampfer auf den Akkuträger schraubt.

Merke: Bei Verdampfern in die Verdampferköpfe geschraubt werden können besteht (fast) immer die Gefahr das sich durch tausend Gründe der Pluspol-Strang nach oben verschiebt, wodurch am 510er des Verdampfers der Pluspin mit dem Gewinde auf gleiche Höhe kommen kann – Kurzschluss.
Ausnahme: Der Pluspin ragt deutlich über das Geweinde hinaus, UND ist nicht in Gummi, sondern hartem Kunststoff gelagert.

Daher gilt:

  • Du darfst keine Verdampfer nutzen deren 510er-Pluspol nicht deutlich aus dem 510er Gewinde herausragt. So MUSS es aussehen:
    wismec-noisy-cricket-erhoehter-pluspol
  • Keine Verdampfer nutzen die einen gefederten oder gummigelagerten Pluspol besitzen. Der Pluspol muss 100%ig starr und fest sein.
  • Hat der Verdampfer einen starren, aber einstellbaren Pluspol kann dieser sich beim Aufschrauben mitdrehen und somit kürzer werden – Kurzschluss!

Kurzschluss innerhalb des Hybrid-Akkuträgers

Wenn oben im Akkufach keine Isolierscheibe vorhanden ist, oder sie sich gelöst hat gibt es Kurzschluss. Man kann auch Abstandsringe auf den Akku kleben, solche wie diese hier: Beitrag.

Besser sind Hybrid-Akkuträger die oben im Akku-Fach leicht konisch ausgeformt sind, damit der Akku-Plus niemals Kontakt zum Gehäuse bekommen kann. Mit dem Tiefenmesser eines Messschiebers  AM|EB|FT|GB  kann man prüfen ob es konisch ist.

Sicherer Umgang mit einem Hybrid Mod

  • Schraube nie einen Verdampfer „blind“ auf einen Hybrid-Mod. Vergewissere Dich jedes mal das der Pluspol des Verdampfers weit genug raussteht. Auch dann wenn es baugleiche Verdampfer sind, wegen der möglichen Fertigungstoleranzen bei Verdampfern.
  • Es ist zu empfehlen Hybrid-Mods fest mit einem Verdampfer zu „verheiraten“. Betrachte es als „ein Stück“, auf das keine anderen Verdampfer geschraubt werden.

Rechenwege fürs mechanische Dampfen

Ich verzichte hier bewusst auf korrekte Formelzeichen, da Du vermutlich nicht Elektriker werden möchtest, sondern nur wissen möchtest wie man was rechnen muss, und nicht noch zusätzliche Verwirrung durch „P, U, I, R“ Buchstabensalat gebrauchen kannst.
Ich verzichte hier auch erstmal auf die Berücksichtigung des Voltdrops *lutsch* (Spannungseinbruch) und rechne immer mit 4,2 Volt, was im Zweifel erstmal besser ist. Zum Voltdrop findest Du unten noch mehr.

  1. Volt : Ampere = Ohm
    Damit kannst Du berechnen wieviel Ohm Deine Wicklung mindestens haben muss, damit ein Akku nicht überlastet wird. Wenn Du zB einen 20 Ampere Akku besitzt…
    4,2 Volt : 20 Ampere = 0,21 Ohm
    …so darf deine Wicklung diesen Widerstand nicht unterschreiten.
  2. Volt * Volt : Watt = Ohm
    Damit kannst Du ermitteln welchen Widerstand Du wickeln musst, um mit einer bestimmten Watt-Leistung zu dampfen. Wenn Du zB mit 10 Watt dampfen möchtest und den dazu passenden Widerstand suchst, dann rechnest Du:
    4,2 Volt * 4,2 Volt : 10 Watt = 1,76 Ohm
    4,2 Volt * 4,2 Volt : 20 Watt = 0,88 Ohm
    4,2 Volt * 4,2 Volt : 40 Watt = 0,44 Ohm
    4,2 Volt * 4,2 Volt : 80 Watt = 0,22 Ohm
    Wie man sieht, muss man im Subohm-Bereich sehr genau wickeln, weil eine Halbierung des Widerstands in jedem Schritt die Leistung verdoppelt! Die Watt-Leistung steigt nicht einfach nur in dem Maße wie sich der Widerstand verringert. Mein Mathelehrer würde jetzt etwas von „Die Leistung steigt im Quadrat“ murmeln… Diesen „Quadrat-Effekt“ hat man immer dann wenn eine Zahl mit sich selbst malgenommen wird, also in unseren Formeln dort wo Volt * Volt vorkommt.
    Je niederohmiger Du wickelst, desto genauer musst Du den Ohm-Wert treffen, weil die Unterschiede der Watt-Leistung dort sehr sehr groß werden. Ein präzises Ohm-Meter (siehe Tools) zur Kontrolle ist unerlässlich, ganz besonders im Subohm-Bereich.
  3. Volt * Volt : Ohm = Watt
    Wenn Du den gewünschten Widerstand beim Wickeln nicht getroffen hast, dann kannst Du so nachrechnen wieviel Leistung die Wicklung tatsächlich haben wird.
    4,2 Volt * 4,2 Volt : 0,88 Ohm = 20 Watt
  4. Volt : Ohm = Ampere
    Mit Ampere kannst Du überprüfen ob der Akku durch Deine Wicklung überlastet wird. Nehmen wir an Du hast einen Akku mit 10 Ampere maximaler Belastbarkeit, und Du wolltest einen Widerstand von 0,5 Ohm wickeln, doch irgendwas ist schief gegangen, und das Ohm-Meter zeigt Dir 0,35 Ohm an:
    4,2 Volt : 0,35 Ohm = 11,9 Ampere
    Das ist für den 10A-Akku zuviel – der Akku kann nicht sicher verwendet werden.
  5. Volt * Ampere = Watt
    Wenn man direkt wissen möchte wieviel Watt ein Akku mit Ampere-Stärke X in einem mechanischen Akkuträger liefern kann, dann kann man so rechnen:
    4,2 Volt * 10 Ampere = 42 Watt

Formeln fürs Dampfen –> Akkuträger ungeregelt

Wenn Du magst kannst Du auch Steam Engine’s „Ohm’s Law“ Rechner verwenden.

Voltdrop (Spannungsabfall)

Aufgrund des letzten Rechenbeispiels könnte man nun meinen das ein Sony VTC5A (AM|EB) eine Leistung von 147 Watt liefern können müsste (4,2V * 35A). Das kann er jedoch nicht, weil bei allen Akkus die Spannung unter Belastung mehr oder weniger stark einbricht. Je höher die abgeforderte Last, desto höher der Einbruch der Spannung. Um die 110 Watt könnte man für ein paar ganz wenige Züge rausquetschen, und der Voltdrop würde bei ca. 1 Volt liegen, die Spannung unter Last somit also bei ca. 3,2 Volt, und sehr schnell weiter fallen. Alles am Anschlag, und der Widerstand muss ultrapräzise stimmen, theoretisch so bei 0,086Ω, praktisch ausprobiert habe ich das nicht, wozu auch.

Reden wir mal von „normalen“ Leistungen – bei 15 Watt zum Beispiel kann man von ca. 0,3V Spannungseinbruch ausgehen, und diesen Drops gleich lutschen indem man ihn gleich in die Kalkulation aufnimmt. Möchte man mit 15 Watt dampfen rechnet man also nicht

4,2 Volt * 4,2 Volt : 15 Watt = 1,18 Ohm

sondern zieht gleich 0,3V als Voltdrop von der Leerlaufspannung ab:

3,9 Volt * 3,9 Volt : 15 Watt = 1,01 Ohm sollte die Wicklung haben um real 15 Watt zu erreichen.

Falls nun Dein Kopf raucht, empfehle ich eine Runde Dampf! 😉 Zuviel Kopf um den Berechnungskram sollte man sich auch nicht machen, da man am Ende sowieso immer selbst ausprobieren muss wie Verdampfer / Wicklungsart / und das Akku-Verhalten mit den persönlichen Vorlieben harmonieren. Sprich, das Feintuning kann man nicht vorausberechnen, nur wo es grob hingeht, und das der Akku in einem sicheren Bereich läuft.

Esst mehr trocken Brot! Das gesparte Geld bitte hier hin:
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Übersicht: Widerstand, Leistung & sichere Akkus

Die folgende Tabelle zeigt welche Leistung bei wieviel Ohm entsteht, und wieviel Ampere der Akkus dafür mindestens haben muss um sicher betrieben werden zu können. Es ist mit 4,2 Volt gerechnet – der Spannungsabfall bewirkt real, je nach Akku & Leistung, eine geringere Leistung.

In der Tabelle sind ausschließlich Akkus von Original-Herstellern gelistet.
Zum Thema „OEM Akkus“, und Akkus mit teils lustigen Fantasie-Angaben wie „40 Ampere“ oder ähnliches, bitte hier kurz mal querlesen: Klick

Bitte beachte: Diese Tabelle gilt ausschließlich für mechanische Akkuträger. Für elektronisch geregelte Akkuträger bitte hier entlang: Sichere Akkus für regelbare Akkuträger

Ohm Watt Ampere mAh Akku / Quelle
0,12 147 35 2600

VTC5A
AM|EB|FT|GB

0,14 126 30 2100 VTC4
AM|EB|FT|GB
0,17 105 25
0,21 84 20 3000

LG HG2
AM|EB|FT|GB

0,28 63 15 3000

Samsung 30Q
AM|EB|FT|GB

0,53 34 8 3500           Samsung
INR 35E
AM|EB|FT|GB
0,70 25 6
1,05 17 4
1,40 13 3
2,10 8 2
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Teile ihn, kommentiere ihn, sage es weiter, oder kauf‘ was über die Tools-Seite ein – Vielen lieben Dank! 🙂

Fazit

Mechanisch Dampfen kann eine schöne Sache sein, wenn man vorher sicherstellt das die Kombination aus Akkuträger, Akku, und Verdampfer zusammenpasst. Sehr empfehlenswert ist ein Messschieber. Achtung! Die Länge eines Akkus darf man damit nicht messen – Kurzschluss! 😯 So schnell ist es passiert… 😀 Mit einem Stück Papier auf dem Pluspol funktioniert es.

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Janowitz

Artikel zu spät gelesen – Dampfer kaputt / Trotzdem zwei Fragezeichen ??

Ich benutzte nur einen Mechanischen, weil es keine coole E-Zigarette in Pfeifenform ohne gibt.
Mein Leistungsmesser hatte für die benutzten Coils (VapeOnly) leider keine Fassung. Glaube eigentlich über min. 0,25 Ohm gewesen zu sein (Akku 3,7 V , 15 ma). Mein Ziel war 0,7 Ohm in die Fertigcoils zu bauen, die ebenfalls 0,7 hatten.
Die Akku Fassung ist bis zur Platine geschmolzen, riecht nach Benzin, noch benutzbar, aber ich lasse es lieber.
Gibt ein Hausmittel zum Coil Spannung messen oder Adapter für Messstationen?
(Da meine Mess Fassung nicht reicht, bei Melo 3 klappt es)
War Ohm zu tief oder gibt es noch ein Szenario für den Unfall?

Ps: Ich möchte mir die VPipe nochmal kaufen und – lacht mich aus – es nochmal probieren..
Mit den Fertigcoils ist es für mich teurer als Rauchen, da die schnell verschleißen, sind klein. Klein wie der Tank, ständig leer ohne das man es merkt.

Danke für den Interessanten Artikel, er warnt angemessen und verleitet nicht zu Leichtsinn, ganz im Gegensatz zu den tausend standard online Anleitungen zum Selbst-Wickeln bei denen nicht auf ein Risiko bei mechanischen E-Zigaretten hingewiesen wird. Bin da strunzdoof rangegangen, trotz zig Anleitungen.

Rob Anybody

N’Abend Christian & alle,

Es geht bekanntlich wenig bis nichts über ein abendliches Rechenbeispiel …

Um eine möglichst lange Betriebsdauer pro geladenen Akku-Paar zu erzielen, bin ich auf den Noisy Cricket II-25 gestoßen, der den parallelen Betrieb zweier 18650er im ungeregelten Modus erlaubt (und der im Gegensazu zum iStick 100W TC noch erhältlich ist).

Aus dem gleichen Grund betrachte ich anstatt der VTC5A-Akkus nun die VTC6 Akkus mit 3.000 mAh, die aber nur einen maximalen Entladestrom von 15 A zulassen, und bei denen du an anderen Stellen aus eben diesem Grund den Zeigefinger hebst.

Nun setze ich
1. die von dir – ebenfalls an anderer Stelle – genannten Lastspannungen von 2,8 V bzw 3,9 V an
2. sowie I = U : R und somit U : R ≤ 15.

Für U = 2,8 V heisst das: R ≤ 0,18 und für U = 3,9 V demnach R ≤ 0,26.

Daraus folgere ich, dass die VTC6-Akkus ohne Gefahr einsetzbar wären

1. wenn ich stets eine Wicklung/einen Coil mit mindestens 0,3 Ohm verwenden würde
und
2. solange ich den Akkuträger nicht auf seriell umstelle.

(Wobei ich den letzten Teil aus Faulheit nicht zu Ende gedacht bzw. gerechnet habe, weil ich das ohnehin nicht im Fokus habe
Vermutlich muss ich 3,9 durch 2 . 4,2 – 0,3 = 8,1 ersetzen etc.)

Ergänzung: Bei einem 0,3er-Coil würde der AT dann zu Beginn mit 3,9 . 3,9 : 0,3 ≈ 50 W und gegen Ende 2,8 . 2,8 : 0,3 ≈ 26 W „arbeiten“.

Da ich diesen Beitrag nicht ohne abschließende Frage lassen kann 😉 – Stimmt das so?

Danke & schönen Abend!

D3S0LAT

Hallo an alle und den Autor dieses Artikels…
Ich habe vor 2 Jahren das dampfen für mich entdeckt und habe sehr schnell viel Geld ausgegeben für equipment jedoch nicht mehr als ich an Zigaretten ausgegeben hätte . Dampfen wurde mit den Geräten und Verfampfern ein Hobby….aber seit ich meinen VGoD pro mech 2 besitze und die erste noisy Cricket + die zweite 25mm Version rühre ich meine anderen akkuträger nicht mehr an … natürlich ist das eine subjektive Meinung, natürlich muss man mehr aufpassen bei mech mods und sollte sich im klaren sein dass es keine Spielzeuge sind aber mechanisches dampfen finde ich einfach angenehmer ,zu merken wann ich Akkus wechseln muss aufgrund von Erfahrungen und dann fast immer den gleichen entlade wert zu lesen im Ladegerät freut mich…. ich danke für diesen Artikel und wünsche allen save vape …LG D3S0LAT

Eldampfo

Danke, super Artikel! Hat mir als jahrelangen Nichtraucher gut erklärt was mechanisches Dampfen ist. Als mehr oder weniger Außenstehender muss ich aber sagen, dass es kein einziges überzeugendes Argument gibt, diese unsichere Methode zu verwenden. Vielleicht würde dem Artikel sogar eine rote Textbox mit dem Hinweis „Vorsicht, da kann mal eine Hand verloren gehen!“ das Risiko noch deutlicher zeigen.
Wenn ich die Kommentare hier lese, merkt man, dass es in jeder Szene Leute gibt, die auffallen müssen und wollen. Egal wie. Aussagen wie „Ich dampfe mechanisch, weil es Retro und gegen den technischen Mainstream ist.“ oder „Die Technik hält länger und geht weniget kaputt“ lassen mich an den Kopf fassen.
Was spricht bitte gegen den Mainstream wenn es um Sicherheit geht? Ich fahre auf der Autobahn auch nicht auf der falschen Seite, nur weil die andere zu Mainstreamig ist. Und wer meint die paar Euro für sichere Technik sei Ihm zu teuer, kann es auch gleich sein lassen und viel Geld sparen.
Sorry aber wer heute noch so dampft, sucht nur Aufmerksamkeit, weil er sonst nichts zum Profilieren hat. Und Mainstream Zeitungen schreiben leider nicht „Selbstgebaute E-Zigarette explodiert“ in die Headline, sondern „E-Zigarette explodiert! Tödlicher Trend!“. Damit schaden die selbsternannten coolen Retroraucher nicht nur sich, sondern der gesamten Szene.
Jedem das Seine aber vielleicht denkt der ein oder andere doch mal darüber nach, dass es hier nicht nur um ein coolen Moment, wie früher auf dem Schulhof geht.

Sascha Knoch

Ich finde es sehr gut, was hier erklärt wird. Ich persönlich dampfe auch sehr gerne Mechanich, auch weil der Geschmack hier sehr Stark rüber kommt. Und die Leute hier, die das als gefährlich bezeichnen, frage ich mich, ob ihr Zuhause keinen Elektroherd zuhause habt.??? Ihr lauft alle mit Handys in der Hosentasche rum, ist das für euch ein sicheres Gerät??? Was ist den mit dem Samsung S8 passiert, glaube war das S8 was dauernd explodiert ist. Wenn ich Erfahrung sammeln tue, über Mechanich Dampfen, und Ahnung habe, ist das genauso, als wenn ich Ahnung von einem Elektroherd habe, mit Starkstrom, den ich anschließen kann.

Larsarzar

Guten Morgen Christian,

es ist erstaunlich. Deine Seite begleitet jeden meiner Entwicklungsschritte, viele Deiner Empfehlungen begleiten mich bis heute (bsp. meine Invoke).
Immer dann, wenn ich unsicher werde, schau ich auf Deiner Seite nach mit dem Gedanken, lass mal sehen was wolke dazu zu sagen hat.
Jetzt bist du sozusagen mein Wegbegleiter, für meine ersten Schritte im mech. Dampfen…. Nachdem man mir, beim Thema mech. Dampfen, in meinem Forum gehörig Angst machen wollte, stelle ich dort keine Wissensfragen mehr diesbezüglich. Da ich mir einen Hybrid zulegen will, musste ich mir unbedingt nochmal durchlesen, was hier geschrieben stand.
Also nochmal danke für deinen Blog. Ich denke, ich bin sicher nicht der einzige, der deinen Blog als Leitfaden ansieht.

Sascha Lorbert

Mahlzeit Christian, Gruß an alle (Mit) Dampfer,also ich wollt kurz erstmal danke sagen, Wolke101, hat mein Verständniss und auch mein Interresse am Dampfen run um aufgepeppt 😉. Bin seit ca 7-8 Monaten am Dampfen, genieß es und würde keinesfalls zum Rauchen zurück gehen. Seit ca. 8-9 Wochen kenne ich deine Site hier, und bin seitdem auch auf´s Selbstwickeln und bewatteln🧐 umgestiegen, da ich hier, meines Empfindens nach jaja alles subjektive Warnehmung😉, bestens beraten und vorallem Verständlich ans Thema Dampfen mit allen seinen Facetten ran geführt wurde bzw. werde, dafür mein Dank Wolke101!!!! ( Ja dank wem Dank gebührt ). So ich wollt gar net soviel schreiben, aber wie du Christian, hab ich ein Fable für sinnlose umschreibungen😂, nein um zum Thema zurück zu kommen, Ich bin der Meinung das deine Rubrik “ Mechanisches Dampfen “ auf jeden Fall hier hin gehört, da du es wunderbar ehrlich aber dabei fachlich und verständlich bleibst. Bis dato hatte ich immer starkes Interresse am Mech-Dampfen, aber nie irgendein sinnvollen Beitrag dazu entdeckt. Also nur für die, die deswegen maulen, ich hätte mich früher oder später eh dem Mech-Dampfen hingegeben, aber so bin ich wenigstens bestens dafür gerüstet, weil es hier RICHTIG erklärt wird, und das man etwas „Verstand“ benutzt, sollte normal sein, aber wieviele kriegen nen Lappen und mit 25 Jahren haben sie sich im Vollrausch vorm Baum gefahren? Soll heißen, Idioten gibts immer….Mach bitte weiter so Christian, du machst es echt gut und ich bin froh das es eine so facettenreiche und verständliche Seite gibt die das Dampfen so rundum glücklich bedient, vorallem mag ich deine Schreibweise, dein derber Humor kommt voll geil an, hab dich sogar schon 2 Dampfer Freunden empfohlen, die dich mittleweile auch lesen. So jetzt aber nen Punkt.🤗

Geru

Hallo,super gut erklärt. Danke!!Kann mir jemand sagen warum gefederte Pluspole für mech. Mods ungeeignet sind? Nautilus wird immer wieder für mech. Mods empfohlen aber warum wenn der Verdampfer gefedert ist??Gruss Geru

Brian

Toll geschrieben! Hab mir zwar ne mech gekauft bevor ich deine Tipps gelesen habe, aber nun ich mir sicher das ich keine rohrbombe baue 😀 Danke für deine Arbeit.

BrotRand

Olla,

Also ich muss auch sagen, ich bin schwer begeistert, sowohl von dem Artikel als auch von dieser Seite.

Ich finde der Post ist sehr gut gegliedert, sodass „unsichere“ Dampfer wohl schon nach den ersten Absätzen davon absehen werden sich einen Mech zu besorgen.
Für die Entschlossenen und alle diejenigen, für die dampfen mehr als Zigarettenumstieg bedeutet, ist es ein ordentliches Pfund an Informationen das definitiv gebraucht wird.

Allgemein sollte jeder für sich selbst entscheiden was er (repräsentativ sie) an Gefahr für sich selbst vertretbar hält.
Das bedingt allerdings Aufklärung was hier über aller Maße in Form von Aussichten sowohl – positiv als auch negativ – , Formeln und Beispielen, zusammen mit einer gehörigen Portion Humor gegeben ist.

Ich denke, dass es der richtige Weg ist, Menschen die sich selbstständig Wissen aneignen wollen, die benötigten Informationen bereitzustellen, statt sie davon abbringen zu wollen etwas neues auszuprobieren.
Ist es doch jene Eigenschaft die eine intakte Community ausmacht.

Soo und für des dass ich eigentlich nur deine Arbeit loben wollte ist es etwas eskaliert, aber der ein oder andere Kommentar haben mich nicht ganz unberührt gelassen 8^)

Also nochmal Komplimen und immer weiter so

T76S

Ich kann nur sagen,????????????????????????! Endlich mal nicht nur Panikmache vorm mech. Dampfen und der übliche Satz „NICHTS FÜR ANFÄNGER UND LASST DIE FINGER DAVON USW.“! Es birgt Risiken, ohne Frage, aber hier bekommt man detallierte Infos inkl. Tabellen und Beispielen, wird aber auch auf mögliche Gefahren hingewiesen, was meiner Meinung nach besser ist als als Panikmache und immer Abzuraten! Das besten ist sind ja die Personen die einem abraten und dann mit ner Mech. Tube vor einem sitzen! Beispiel: im RC Bereich werden Lithium Polymer Akkus verwendet von 1 – 6S (3,7-22,2 V) und das oft im Softcase, wenn der mal was abbekommt geht die Party richtig ab, aber da macht niemand ein Faß auf! Nur mal so am Rande erwähnt. Ich finde das ist eine super Seite und sehr hilfreich, mach weiter so!

Detlef

Wow, Dankeschoen für diese tolle Erklärung !!!!!
Gruss Detlef

Steamlord

Muß mich mal zu wort melden.bin 64 j und dampfe seit ca.8 Jahren.Habe mit dem Nemesis (mech.) angefangen.Verdampfer war der Aspire Nautilus mit 1,2 und 1,8 ohm.Mittlerweile besitze ich um die 16 Akkuträger und Verdampfer(selbstwickler).Ich dampfe zwischen 0,8 und 1,2 ohm bei 16 watt.Dieser bereich hat sich für mich ! als optimal herausgestellt.Nun zum Thema, “ Jedes, wirklich jedes Gerät vom Kinderzpielzeug bis Taschenlampe kann Gefährlich sein.Entgasungslöcher: in elektrischen Zahnbürsten und Rasierern gibt es keine.Man sollte nur sorgfältig mit seinen Geräten umgehen und keinen Flohmarktschrott kaufen,gilt auch für Akkus.

DieRechteHandDesTeufels

Hi Leute,

hab meinen Mech Mod ziemlich lieb gewonnen. Liegt gut in der Hand und sieht extrem stylisch aus.

Aber irgendwie verstehe ich bei dem Teil etwas nicht so ganz. Vielleicht kann mir da jemand auf die Sprünge helfen. Ich möchte dazu zwei Beispiele geben.

1. Ich Dampfe mit meinem Reuleaux RX200s (3xVTC5A) auf 70Watt. Die Dampfmenge mit zwei Coils und nem Griffin ist enorm. Die Coil wird vom RX200s mit 0,25Ohm angegeben.

2. Hier nutze ich den Mech Mod mit einem VTC5A. Bei demselben Widerstand sollte ich ebenfalla fu ~70 Watt kommen.

Allerdings verhält sich der Mech Mod hier anders. Er produziert deutlich weniger Dampf als der geregelte Träger. 70 Watt sind 70 Watt. Verstehe ich nicht so ganz.

Grüße

DieRechteHandDesTeufels

Hallo allerseits,

finde den Artikel auch gelungen. Vielen Dank dafür. Habe mir nun auch mal einen Mech Mod bestellt(Panzer Clone). Sieht einfach toll aus das Teil 😉 Rechnen kann ich, keine Sorge. 😀

Aber selbst, wenn man genau weiss, was man macht, kann das Mech Dampfen trotzdem böse in die Hose gehen, wenn die Akkus nicht das halten was sie versprechen.
Von daher sind Datenblätter schön und gut. Allerdings wenn die Hersteller/Reseller billig einkaufen, ihr Logo auf den Akku packen mit dem Zusatz 50A und der Akku hat eigentlich nur 10A, dann ist man auch nicht mehr auf der sicheren Seite.
Selbst wenn man bei dem genannten Beispiel bei max 30A dampft(denn man möchte ja auf der sicheren Seite sein), ist man gute 20A drüber. Mehr als unschön und gefährlich.

Grüße

DRHDT

Wollte mir eigentlich

Malte

Hallo Morgennebel,

ein sehr gelungener Artikel, danke dafür! Auch ich bin der Meinung, dass eine sachliche, objektive Darstellung wie die deine sinnvoller ist als Totschweigen, denn mechanische Akkuträger gibt es nunmal auf dem Markt und so sollte es auch die Möglichkeit geben, dass Menschen sich darüber informieren können. Besser als dass sie sich einfach mal aus Neugier einen mechanischen Akkuträger besorgen, und dann in Flammen aufgehen. 😉

Eine kleine Ergänzung ist mir beim Lesen deines Artikels noch eingefallen. Sicherlich ist es bei mechanischen Akkuträgern noch interessant zu wissen, welchen Widerstand man denn *mindestens* in Abhängigkeit von seinem Akku wickeln darf/sollte, um nicht Gefahr zu laufen, den Akku zu überlasten. Dafür kann man dann folgende Formel nutzen:

Volt / Ampere = Ohm

Jenachdem, ob man nun etwa einen 10A, 20A oder 30A Akku verwendet, erhält man nun also:

4,2 Volt / 10 Ampere = 0,42 Ohm
4,2 Volt / 20 Ampere = 0,21 Ohm
4,2 Volt / 30 Ampere = 0,14 Ohm

In Abhängigkeit vom Akku, den man nutzt, sollte man den entsprechenden Widerstand also tunlichst nicht unterschreiten. Wie man (nach der Berechnung) sieht, ist das in erster Linie für Sub-Ohmer interessant, denn Backenhörnchen wie ich wickeln ohnehin nicht so niedrig. Dennoch finde ich es interessant, sich diese Werte mal vor Augen zu halten. Danach wusste ich wenigstens, dass ich mit den VTC5a, die ich in meinem mechanischen AT betreibe, mal sowas von auf der sicheren Seite bin…

Vielleicht hast du ja Lust, diese Rechnung noch mit in deinem Artikel mit aufzunehmen. So oder so: danke für deine Artikel und weiter so! 🙂

Kurbelursel

Als ehemalige und jahrzehntelang vermeintlich unverbesserliche Raucherin, genieße ich heute jeden Tag, seit ich mit der Dampfe der Tabakzigarette entkommen konnte.

Denn ich habe dabei auch ein stärkeres Gefühl für meine Freiheit entwickelt. Wenn es keine sehr guten Gründe gibt, erhalte ich mir größtmögliche Unabhängigkeit von Politik, Wirtschaft, Mainstream und Dampferszene.

Daher habe ich Wickeln gelernt und daher verwende ich simple, hauptsächlich mechanische Akkuträger. Die meisten sind tatsächlich so gut, wie unkaputtbar. Doch auch hier gibt es leider Ausnahmen.

Akkus werden nur in Anwesenheit geladen; beim Entnehmen merke ich, ob sie ungewöhnlich warm sind; Wicklungen werden bei jeder Wartung mit überprüft und lange bevor die Gefahr von Tiefenentladung Thema würde, schmeckt mir der Dampf zu fad.

Warum soll ich mich mit hochtechnischen Geräten verwöhnen und solche Dampfer-Fähigkeiten verlernen? Ich finde es schön, mich nicht unnötig mit Konsum zu befassen. Was ich habe, hält ewig, Verbrauchsmaterialien müssen so gut wie nicht besorgt werden und ich kann statt dessen anderen Dingen nachgehen.

Bei meinen Winzlingen verwende ich ungeschützte Akkus, bei den 18650er nehme ich, wo möglich, geschützte.

Das Thema Hybrid bzw. Hybridadapter hat sich mir bis zu dem Kölner Fall gar nicht gestellt, da ich Hybride kaum für kleine Dampfen kenne und weil ich es sowieso dumm finde, mich an einen Hersteller zu binden für Teile, die gezielt mit denen anderer Hersteller nicht kompatibel sind.

@Morgennebel, dieser Beitrag ist eine prima Zusammenstellung.

db

Sorry, Dr. Morgennebel 😉 Der zweite Kommentar und schon ein negativer :S Entschuldige, muß aber raus….! Dein Blog ist aus 15 ursprünglich „angelesenen“ das letzte Dampferblog das ich noch verfolge. Ich finde daß du hier eine tolle Arbeit geleistet hast und leistest und nehme dich bislang als „Stimme der Vernunft“ in der mir sonst allzu oft befremdlich scheinenden Dampferwelt wahr. Den Weg den du hier gerade einschlägst finde ich allerdings sehr fragwürdig! Über das mech. Dampfen sind wir doch nun wirklich hinaus. Aus vermeintlich „coolem Retro“-Gedanken heraus hier wieder die Fackel für ungesicherte und somit potentiell *gefährliche* Lösungen hoch zu halten ist schlicht ein Nogo! Es gibt keinen einzigen vernünftigen Grund ungeregelt zu dampfen. Keinen! Mit den heute erhältlichen Geräten kann man jedes erdenkliche Feuerverhalten simulieren und – so man will – für jeden einzelnen Zug anpassen. Die (*sichere!*) Technik sticht hier einfach und ist auch derart erschwinglich daß am Ende nichtmal preisliche Überlegungen ziehen. Man hat als „Dampfergemeinde“, als die man sich so gerne bezeichnet, immer und immer wieder jenseits des Schattens eines Zweifels bewiesen daß man eben NICHT in der Lage ist allen Neulingen (wie auch einigen „Alten Hasen“!) die Grundlagen zum sicheren Umgang mit dieser Art der Dampferei zu vermitteln. Nun verfällst auch Du in Lobpreisungen einer Technik die immer wieder dafür sorgt daß das Dampfen negative Aufmerksamkeit durch entsprechende Schlagzeilen erhält. Warum? Dass (Metapher) „Du und deine 10 Kumpels“ es fertigbringen sich nicht den AT um die Ohren zu schießen ist unbenommen und über weite Strecken bin ich auch mit im Boot. Wo es allerdings eine konkrete (und durch simple Nichtnutzung völlig vermeidbare!) Gefahr für die Gesundheit gibt ist meine Toleranz nicht nur begrenzt sondern schlicht nicht existent! Man kann anmoderieren DASS irgendwo, irgendwem wieder der nächste MechMod um die Nase fliegen WIRD, das steht außer Zweifel. Ein Konsumartikel wie die Dampfe ist eben kein Geek-Spielzeug das als Gerät nur eine besondere (kleine) Menschengruppe anspricht, wie zum Beispiel ein Teleskop/Mikroskop o.ä. Die nötige Technikaffinität und Interesse/Kompetenz *sich damit zu befassen* ist eben nicht jedem gegeben, die Geräte werden aber dennoch gekauft und genutzt und schon geht der nächste Depp in Flammen auf 😛 Dampferwelt, deine Helden! Ich bitte dich daher dir mal zu überlegen wie dein Publikum aussehen könnte, wieviele Menschen du hier erreichst und welches Bild des e-Dampfens du hier im Begriff bist mit zu zeichnen. Es ist (und bleibt hoffentlich) ein freies Land und… Weiterlesen »