Kronos RTA (Clone) – Test

In diesem Beitrag geht es um meine Erfahrungen mit dem Kronos Clone. Da es genug Reviews zum Kronos gibt gehe ich hier nur auf die Punkte ein die mir persönlich besonders positiv oder negativ aufgefallen sind.


Inhalt

Falls bei den Begriffen im Beitrag Fragezeichen über'm Haupthaar aufplöppen: Abkürzungen & Begriffe

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Kaufanreiz

Der Kronos arbeitet wie der FeV (Flash e Vapor), mit einer Dochtplatte und Dochten aus Edelstahlsieb, welche das Liquid vom Tank auf die Watte der Wicklung leiten. Den FeV mag ich von Prinzip her, nicht aber seinen plumpen Geschmack und die Klempner-Optik. 😉 Daher hat mich der Kronos gereizt.

Ersteindruck

Nette Optik, ein großer und ein kleiner Tank sind gleich mit dabei, sehr schön. Ich hab gleich das Nano-Kit draufgemacht:

inhalt

Im Gegensatz zum FeV ist der Kronos ausschließlich für DTL (direkte Lungenzüge) konzipiert. Für MTL (Mund-zu-Lunge) ist der Kronos nicht geeignet. Zwar kann man den Zugwiderstand sehr streng einstellen, wenn man die letzten beiden Löcher nimmt, oder die Hälfte davon, jedoch ist der Luftstrom auf die Wicklung so schlecht das nur 1/4 der Dampfmenge erzeugt wird die man mit einer richtigen MTL Dampfe hat (Evod, oder SubTank Mini mit Luftreduktionsschrauben zB).

Dies war mir aber vorher klar – da ich ab und an auch gern DTL dampfe ist dies kein Kritikpunkt für mich.

Tanken

Dieses Thema verdient ein eigenes Kapitel… Morgends um halb Zehn in Deutschland: Ich tanke nach, aus einer Tropfer-Plastikflasche. Ich nehme ein paar Züge stelle den Kronos ab. Nach ein paar Minuten will ich wieder dampfen, wundere mich warum der Tank leer ist. Liquid weggebeamt? Leider nicht, es findet sich über der VTC Mini verteilt.  😡
Beim Nachtanken spießt man die O-Ringe mit der konischen Flaschenspitze auf. Da der Ring weiß ist, die Flasche ebenfalls, habe ich das gar nicht gesehen.
Denkt man daran die Ringe wieder an ihren Platz zu setzen dann hat man danach immer Liquid-Klebefinger, da die Ringe natürlich feucht sind.
Blödes System. Tanken kann man praktisch nur mit einer Spritze vernünftig.

Auch bei nicht trödeligem Tanken läuft die Soße sofort in Strömen in die Verdampferkammer, und von dort durch die AFC nach draussen. Dagegen helfen nur ESS Dochte die kein Loch haben, was aber weniger Nachfluss bedeutet. Nicht ideal…
Die AFC zu schließen bringt nichts, da die auf 2 O-Ringen läuft und zwischen Ring und Gehäuse zuviel Spiel ist.

Außerdem hat man nach dem Tanken gern mal Siff auf der Top Cap, da die Top Cap mit dem Unterbau überall plan zusammenkommt, drückt sich jeder Tropfen hinaus…

Insgesamt ist die Tankerei eine extrem siff-trächtige Angelegenheit. Ich verwende übrigens 45/45/10 Liquid.

Das geringste Übel ist das Luftrohr gegen die Top Cap ordentlich festzuschrauben, und dann den Kronos von unten zu betanken, indem man den Tank unten abschraubt. Dabei muss man darauf achten dass das Glas mit der Top Cap verbunden bleibt und der Tank auch am Glas gehalten wird, sonst flutscht der durch das Tank Shield nach unten weg. Klebefinger bekommt man auch bei dieser Methode, aber immerhin flutet die Verdampferkammer nicht.

Schwachstellen

  • Das Tanken funktioniert nicht ohne Siffen. Entweder man rollt die ESS Dochte so eng das es nicht sifft, hat dann eingeschränkten Nachfluss, oder umgekehrt…
  • Es sifft gern aus der AFC wenn der Verdampfer horizontal, mit der AFC nach unten abgelegt wird.
  • Die Airflow Control ist nur sehr diffizil einzustellen, da man ganz genau die kleinen Löcher treffen muss… Bei schlechtem Licht sieht man auch nicht ob sie wirklich ganz offen sind, man merkt es nur am erhöhten Zugwiderstand. In welche Richtung man dann drehen muss sieht man nur unter Licht. Sie hat auch keinen Anschlag für die Stellung „ganz offen“.
  • Man kommt nicht an die Wicklung ohne den Verdampfer vom Akku zu schrauben. Zusätzlich muss dann die Bottom Cap abgeschraubt werden (das ist beim FeV einfacher).
  • Das Gewinde der Bottom Cap ist leicht crunchy, das wird sich aber geben.
  • Der Zugwiderstand ist für mich recht streng, für eine DTL Dampfe. Einen kleinen Tick leichter als ein SubTank Mini. Ich werde vielleicht noch die Luftlöcher in der AFC weiter aufbohren, vielleicht bewahrt das den Kronos davor in meiner Kiste des Vergessens zu landen. 😉 Zumindest könnte er dann immerhin eine Sache die der SubTank Mini nicht kann.
  • Zeitweilig Kurzschluss in der Base durch zu große und leicht schiefe Pluspolschraube. Je nachdem wie die Stellung der Schraube ist und wie stark sie auf den Akkuträger gedrückt wird berührt sie Masse oder nicht:
    plupolpluspol-2

Esst mehr trocken Brot! Das gesparte Geld bitte hier hin:
-Tests • -Tests.

Positiv

  • Guter Geschmack, guter Throat Hit & Flash.
  • Große Polschrauben bei denen man nicht das Gefühl hat das man gleich die Gewinde oder Köpfe rund dreht.
  • Man sieht ohne Probleme bis auf den Tankboden, weiß also immer genau wann Ende ist.
  • Die Airflow Control ist schön schwergängig, verstellt sich nicht von selbst. Dies wird auch dauerhaft so bleiben, da sie auf zwei O-Ringen läuft.
  • Verstellbarer Pluspol.
  • Geeignet für Temperaturkontrolle.

Daten

ø Verdampfer: 23 mm
ø Luftdüse: 2-8 Löcher mit jeweils ~1,1 mm
ø Luftrohr innen: 4,5 mm
ø Drip Tip innen: 5,4 mm engste Stelle, ansonsten 7,9 mm
510er Gewindelänge: ~3,5 mm
Pluspol verstellbar.

Nano Kit:
Länge Bottom- bis über Top Cap: 38,1 mm
Länge Bottom Cap bis Drip Tip Aufnahme: 45,6 mm
Länge Bottom Cap bis Drip Tip: 57,6 mm
Tankinhalt: 2,5 ml

Großer Tank:
Wegen spontaner Unlust nicht mehr ausgemessen. 🙄

Fazit

Leider ist der Kronos Clone für mich eher im Bereich einer Fehlkonstruktion anzusiedeln. Er hat zu viele Wehwehchen, von denen die Siffprobleme auch auf das Original zutreffen dürften. Was ich gar nicht mag sind Liquidklebefinger, die ich beim Kronos sehr oft habe.

 

Erste Kronos Wickelversuche – eine Arie in 100 Akten

Klick…

Ich habe normalerweise kein Problem damit einen neuen Verdampfer auf Anhieb zum Laufen zu bekommen, hier war aber der Wurm drin. Da ich momentan mit V2A Draht spiele, habe ich folgende Wicklung als erstes probiert:

0,28 V2A   6,5U   2,0ø   0,66Ω    46 mm2    14hc

11 mm von Oberkante Dochtplatte bis Schraubenköpfe (ganz reingedreht). 9 mm Dochte würden also dicke reichen.

Dochtmaße: 75×11 mm (ich lasse die erstmal etwas länger)
Die Dochte habe ich kirschrot ausgeglüht, damit sie keinen Kurzschluss verursachen, sollten sie mal auf die Polschrauben kommen.
Mit 75×11 mm hat man kein Loch in den Dochten, also sehr eng gerollt.

Watt
10: Dampft gut.
13: Dampft mächtig, schmeckt besser. Lange Züge, leichter Kokel.
15: Nachlassender Geschmack, bei langem Zug leichter Kokel.
Also Dochte auf 40 mm gekürzt und auf einer 1,2 mm Spritzennadel aufgewickelt.
Lange Züge: immer noch Kokel! 🙄
Die Watte klappe ich nun einmal nach unten um, damit sie dicker auf den Schrauben sitzt. Die Dochte schiebe ich minimal noch oben, damit sie nicht so fest aufsitzen.
Immer noch Kokel, besser gesagt ein leicht metallischer Geschmack. Da der nicht bei niedrigeren Leistungen da ist dürften es nicht die Dochte sein die komisch schmecken…

0,28 NiChrom   7,5U   2,0ø   1,15Ω   53mm2   15hc

Ich möchte sicherstellen das der komische Geschmack nicht vom V2A kommt und nehme daher eine gleich dimensionierte NiChrom Wicklung…

Ich habe nun viel mehr Watte drin. Das Wattepolster auf den Polschrauben ist jetzt 3-fach gelegt. Eigentlich sollte das nicht nötig sein, beim FeV geht’s auch ohne.
Geschmack ist gruselig. Ich glaube ich muss dringend das Wickelliquid in der Plastikflasche durch neues ersetzen… Eingedampft: Nee, nee, ich komme geschmacklich nicht wirklich auf einen grünen Zweig.

Am V2A lag es schon mal nicht…

Eine ausgiebige Grundreinigung hatte der Kronos schon, aber egal: Verdampferkammer und Dochte noch mal in den Ultraschall, mit Geschirrspülmittel, dann Isopropanol, dann mehrmals klar Wasser…. Dochte so gerollt das sie ganz leicht durch die Löcher gehen, fast durchfallen. Ich habe jetzt die Watte „nur“ doppelt auf den Polschrauben. Jeweils ein Watteende habe ich sehr lang gelassen und über beide Schrauben gelegt. Einerseits um mehr Höhe/Puffer zu haben, anderseits ist das auch in sich stabiler als eine „Turmlösung“ auf den einzelnen Schrauben.

kronos-doppelt-watte-01kronos-doppelt-watte-02

Ich weigere mich nach wie vor Unmengen von Watte in Verdampferkammern zu benutzen – und beim FeV ging es auch problemlos, einfach nur den Docht auf den Schrauben enden zu lassen, also sollte das hier doch auch funzen…
Die leichtgängigen Dochte gehen nun verdächtig weit rein. Ich halte es für möglich das sie vorher nicht tief genug drin waren, nicht ausreichend Kontakt zur Watte hatten.
Wickelliquid ist jetzt neu, auch die alte Plastikflasche ist erneuert.

Watt
10: Der Erstgeschmack ist nun schon mal deutlich angenehmer.
15: Eigentlich alles gut, aber bei ganz langen Zügen immer noch ein ganz leicht metallischer Geschmack.
25: Geht auch. Bei der Oberfläche ist natürlich der Geschmack vom Liquid im Eimer, aber der Nachfluss passt. Die Wicklung spratzelt kontinuierlich während des ganzen Zuges gleichmäßig vor sich hin.
30: Auch noch…
35: Jetzt wird es leicht kokelig/metallisch, schon bei einem kurzen Zug.

Nach wenigen weiteren Millilitern Eindampfens ist der Geschmack bei 15 Watt in Ordnung, ich denke mein olles Wickel-Liquid war schuld, und ein wenig die frischen ESS Dochte…

Noch mal neue ESS Dochte, wieder, wie Anfangs, mit 75 mm Breite, also ohne Loch in der Mitte. Ich will sehen ob sich damit das Durchfluss-Siff-Problem beim Nachtanken lösen lässt. Sie sind jetzt außerdem 13 mm lang, ich hab da noch was vor…

kronos-enge-dochte

20 Watt, da passt nun der Nachfluss nicht mehr. Kurze Züge bis 25 Watt. Für mich völlig ausreichend, da ich eher bei ~13 Watt dampfe.

Und nun kann ich nachtanken ohne das es aus der AFC sifft.

2x Drill 0,28 V2A   6,5U    2,0ø    0,53Ω    149mm2    45hc

2xdrill0,28v2a

Neue Wicklung, mit 3x mehr Oberfläche, mal gucken wie’s mit der Maximalleistung und dem Geschmack aussieht…
Die Wicklung des 2x 0,28er Drahtes unter die Schrauben zu bekommen, und an die richtige Position, war ein ziemlicher Krampf. Da lob ich mir die Drahtführungen im SubTank Mini…
Die Wicklung ist eher entäuschend. Sweet Spot ~13-17 Watt. Darüber auch wieder nachlassender Geschmack. Dazu kommt natürlich eine ordentliche Portion Trägheit beim Aufheizen und Abkühlen, was natürlich klar war. Lässt sich im TC Mode kompensieren, aber wozu soviel Draht rumschleppen wenn’s nicht besser schmeckt… Ich hab allerdings V2A nur in 0,28 da, deshalb das Drahtmonster…
Ab 25 Watt Kokel… Da müsste ich die Dochte doch wieder weiter aufmachen, was sich aber mit dem Siffen beim Nachtanken beißt…

Neue Idee: Ein Docht hat nun 65×12 mm und der andere 40×11 mm. Letzterer hat also das 1,2 mm Loch und wird den Luftaustausch übernehmen. Vielleicht geht es besser wenn zwischen den Dochten klare Verhältnisse herrschen wer wofür zuständig ist?

Der Geschmack ist jetzt für mich zu 95% in Ordnung. Ich meine noch ein bisschen die ESS-Dochte zu schmecken. sweet spot nun 18 Watt, was für besseren Nachfluss spricht. Ich habe allerdings auch noch einen anderen Fehler korrigiert. Die Watte liegt nun nicht mehr quer über den Schrauben (von Schraube zu Schraub) weil sie da den Luftfluss nach oben zum Luftrohr behindert. Man könnte sagen das der Dampf da noch Aroma mitnimmt, aber ich glaube nicht – mir passt es so besser.
23 Watt: Wieder der Metallgeschmack…

Ich hab jetzt wie in den YouTube-Videos bewattet: Watte lang lassen und zurück zur Coil führen und die Coil unten berühren. FiberFreaks D2, recht streng durch die Coil (weil ich sonst nicht genug Watte auf den Schrauben habe.
40 Watt: Kokel, darunter ok.

Watte nun so verlegt das die Coil unten frei bleibt, die Luft hindurch nach oben strömen kann. Dochte sitzen locker drin, schön soft auf die Watte getippelt.
35 Watt: geht, aber der Geschmack ist nicht dolle, auch bei heftigem Saugen nicht.
13 Watt: zu lasch im Geschmack.
20 Watt: ok
40 Watt: beim langen Zug wieder leichter Kokel/Metallgeschmack. Kurze Züge gehen.
45 Watt: Kurze gehen, sehr heftiges Spratzeln.
50 Watt: Kokel…
Ok.

Und noch mal das Tanken testen: Es plörrt aus der AFC, egal ob AFC offen oder geschlossen. Also müsste ich wieder die geschlossenen ESS Dochte einsetzen…
Ich hab erstmal kein Bock mehr. 🙄

To do: Effizientere Drill-Wicklung drauf, die auch im Watt-Modus schnell anspricht.

2x Drill 0,20 Titan  8,5U  2,0ø  0,67Ω  105mm2  13hc

2xdrill0,20titan2xdrill0,20titan-2

So, da ich letztlich doch immer wieder bei 13-15 Watt sweet spot lande nun noch mal die Dochte geändert, mit weniger Nachfluss, und hoffentlich sifffreiem Betanken.
Docht 1: 53 x 10 mm, das Loch in der Mitte hat 0,8 mm.
Docht 2: 75 x 13 mm, kein Loch.

docht-0,8mmdocht-geschlossen

Außderm lege ich noch kleine Watte-Quadrate auf die Schrauben, unter den eigentlichen Wattedocht, damit da etwas mehr „Wattefleisch“ ist.

quadrate-1quadrate-2
quadrate-3

Bei 15 Watt schon wieder leicht komischer Geschmack, bei 17 Watt deutlich… Zwar steigen während eines langen Zuges schon Luftblasen auf, doch reicht der Nachfluss offensichtlich nicht…
Ok, bevor ich den Docht ohne Loch wieder entferne, nur mal spaßeshalber, klappt das Tanken nun wenigstens? Ja, klappt ohne Siffen.

Ich will die Dochtplatte abschrauben…zurAbwechslung schraubt sich aber das Luftrohr an der Top Cap lose und ich habe den Glotter wieder über den Fingern. Ich hab noch was: genug von dem Ding. Grrrrr. Das Rohr sitzt unten so fest das ich mit Lappen & Zange ran muss.

O-Ringe
Ich setze einen 4×1 mm O-Ring auf die untere Seite des Luftrohrs (da ist eigentlich keiner), damit sich das Metall hoffentlich nicht mehr so festsetzen kann.
Bei der Gelegenheit tausche ich auch noch den 15×1,5 mm starken O-Ring der Dochtplatte gegen einen 12×1,5 mm, damit sich das Tankglas daran leichter drehen lässt.
Und wo wir dabei sind, das Wickeldeck lässt sich auch nicht glatt einführen ohne das man dem O-Ring weh tut… Alter Ring 12×1,2 mm, neuer Ring 12×1 mm, nee, zu dünn, 10×1,5, nee, zu dick. Toll, Danke für so krumme O-Ring Maße. Wenn der mal durch ist kann man den Verdampfer in die Ecke stellen, denn weiß ich ja Bescheid… 🙄

Den geschlossenen ESS Docht kürze ich um 20 mm und rolle ihn auf einer 0,8 mm Kanüle neu auf.

Ok, nun bei sehr langem Zug und 17 Watt komischer Geschmack. Ich ziehe aber nicht sooo lang und liege eher bei 13-15 Watt, und da passt es jetzt für mich.
Tanken?: Die AFC Löcher sind wieder mit Liquid benetzt, aber immerhin läuft es nicht in Strömen aus. Ich denke die Dochte mit 0,8 mm Loch sind für mich der beste Kompromiss. Dauernuckeln bei 15 Watt klappt auch.
Da ich nun soweit bin möchte ich noch mal die Watte ändern, so wie ich sie auch im FeV hatte… Dazu schneide ich sie einfach an den Schrauben ab. Klappt. Die Luftblasen steigen nun noch intensiver während des Zugs auf und nach dem Zug weniger. So kenne ich das von FeV.

Screen Shot 2016-01-06 at 17-26-13

Während meiner Testerei bin ich übrigens dazu übergegangen Tank Shield und AFC Ring einfach wegzulassen. Jetzt erinnert er mich an den FeV mit Glass-Kit :):
Screen Shot 2016-01-06 at 17-26-33

Noch mal neue Dochte
Die Dochte mache ich noch mal neu, mit 43 mm. Und ich reinige sie nur in Isopropanol, glühe sie aber nicht aus. Dadurch federn sie etwas mehr, die einzelnen ESS Lagen im Docht liegen nicht so eng aneinander. Dadurch ist der ganze Docht etwas „geschmeidiger“, es ist auch einfacher ihn auf eine Größe zu bringen bei der er in den Löchern hält, aber sehr leicht verschiebbar bleibt, so das man besser spüren kann wann der Docht auf der Watte aufliegt.

Ergebnis: Keine Verbesserung bei gar nichts. :-/
Das Tanken geht nun wieder schlechter, es kommt etwas aus der AFC raus. Da kann man nur die AFC nach oben halten und dann das überschüssige Liquid in der Kammer erstmal wegdampfen. 🙄

Wegen der Kokelei fällt mir nur noch eines ein: Vielleicht ist die Coil zu breit, das der Nachfluss in der Mitte der Watte nicht mehr ausreicht weil schon zuviel an den Rändern der Coil verdampft wird? Normalerweise sind meine Coils nicht so breit. Der Gedanke dahinter war die breite AFC auch auszunutzen…
Immerhin kann ich im Temp Modus ohne Kokel dampfen, zumindest so bis 240°, was mir auch mehr als ausreicht. Trotzdem will ich die Coil mal etwas zusammen drücken…

enger

Die Coil hatte offenbar schon etwas Kokelpelz. Ich hab sie im TC Mode bei 315° ins Wasserglas getunkt und freigekocht…

freigekocht

Als Watte habe ich nun wieder FF D2 drin, ohne Grund. 🙂 Nur ganz sparsam, einmal auf den Schrauben doppelt, dann endend.

Ergebnis: Ich dampfe erstmal mit TC. Bei 230° schmeckt sie wunderbar. Nachfluss passt, das Spratzeln bleibt auch bei einem 10-Sekunden Zug gleichmäßig.
Aha! Jetzt geht auch 260°, ohne komischen kokel/metallgeschmack. 270° geht auch, aber da wird der Dampf sehr warm und der Geschmack sehr schlecht. Nur die harten kommen in den Garten – langes Drip Tip drauf, laaange ziehen, ok, da isser wieder, der leichte Metallgeschmack…
Im Watt-Modus, bei 30 Watt und 7-Sekunden Zug (mehr schaff ich nicht), leichter Kokel.
Tanken: Es bleibt mal wieder der O-Ring an der Flaschenspitze hängen. Bis ich ihn wieder draufgefummelt hab (der klebt ja so schön am Finger) ist 1/3 des Tanks wieder ausgelaufen. Tanke, Anke! Schrott…

Also gebe ich mich geschlagen und bewattel noch mal neu. Vielleicht braucht’s ja den Puffer um das Tank-Desaster zu verhindern. Und ich bin gar nicht geizig, haue soviel Watte rein wie geht. Wer sich wundert warum ich mich gegen viel Watte sträube: Wenig Watte heißt a) ich schmecke wenig Watte – die Wicklung ist schneller eingedampt, und b), bei einem Liquidwechsel hat man nicht ewig den alten Geschmack drin hängen…

Also Dochtplatte vom Tank lösen, und was passiert? Es dreht sich mal wieder das Luftrohr von der Top Cap… Also Tankklappe runterschrauben und mit der Spritze schnell noch das rausziehen was nicht gerade unten durch die Dochte läuft. Hach, ich liebe diesen Haufen Edelstahlschrott.

So, der Coil habe ich nun ein schönes Nest gebaut. Ein Rabenvater wäre ich wahrlich nicht. 😀
Soviel Aufwand würde ich sicher nicht immer treiben wollen. Ich möchte nur einmal das Maximun probieren, ob sich damit das Siff-Tanken beheben ließe…

wattenest-3-1 wattenest-2-1 wattenest-1-1

Die Coil selbst habe ich auch noch mal mit FF D2 neu durchzogen, diesmal so wenig wie irgend möglich. Bei FF D2 ist aber das Problem das sie bei 2 mm Coils und kleiner sehr leicht reißt beim Durchziehen, zumal bei einer Drill-Coil. Egal, es klappt schließlich.

Ergebnis: Kokel bei 20 Watt! Ok, ich sehe da gerade aber auch ’ne hübsche Freistrecke, davon könnte der Metallgeschmack sehr gut kommen…
Das Tanken ist trotz des monströsen Wattepuffers besser, aber nicht perfekt. 30 Sekunden geöffnet, dann wird die AFC schon wieder feucht.

So, ich hab jetzt auch echt keinen Bock mehr. Ich will zu meiner Mama meinem SubTank Mini! 😀

Einige Monde später… Alles noch mal neu. Zur Abwechslung mal Dickdraht:

0,40 NiChrom  7,5U  2,0ø  0,61Ω  82mm2  33hc

0,62 real (VTC Mini)
Ein Bollwerk gegen den Kommunismus. Der Draht ist so starr das er sich erheblich leichter unter den Schrauben festschrauben lässt ohne die Wicklung zu verziehen, oder lange Freistrecken zu produzieren.

Schraube ich nun die Base zu fest auf einen Akkuträger bekomme ich einen immer geringeren Widerstand, bis hin zu „Atomizer Short“ (VTC Mini, Presa 75). Ursache ist die zu große, und vor allem leicht unrunde Pluspolschraube. Ich habe die Pluspolschraube noch etwas kräftiger angezogen, nun ist es erstmal wieder ok. Auf einem mech Mod ist dieser Verdampfer aber eine Zeitbombe für Kurzschluss…

Erstmal weiter im Text. KGD, wieder ein riesiger Watteberg:

0,40-nichrom

Watt
14: sweet spot.
20: Hier ist die Trägheit der Wicklung einigermaßen erträglich, der Geschmack aber schon nicht mehr schön.
30: nach ca. 3 Sekunden Zug läuft die Wicklung trocken, leichter Kokel. Mir wird es wohl ein Rätsel bleiben wie man den mit 30 Watt und mehr dampfen kann. 🙂

Tanken: 30 Sekunden getankt, wieder feuchte AFC. Legt man den Verdampfer flach auf die AFC kommt die Suppe auch deutlich rausgelaufen.

Habe fertig. Der Kronos und ich passen nicht zusammen. 🙄

Ein Teil meiner Problem war eigene Unaufmerksamkeit. Ich bin ziemlich sicher das der teilweise leichte metallische Geschmack von Freistrecken herrührte.
Das Siffen aber kann man meiner Meinung nach nicht wirklich abstellen.

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Timo

Vorausgesetzt, mal bestückt den Kronos oder auch den Clone richtig mit Watte und rollt die Mesh-Röllchen korrekt und setzt diese richtig ein, sifft der Kronos überhaupt nicht, selbst nicht beim Betanken, wenn man etwas zügig arbeitet.
Man muss schon ein wenig üben und nicht gleich drauf los schreiben, wenn man es nicht kann.
Ich kann nur sagen, bei 4 Stück, die ich habe, da sifft nichts, kokelt nichts uns es flutet auch kein Liquid beim Befüllen…Geschmacklich einwandfrei.
Für nen Laien allerdings sicherlich nicht sofort auf Anhieb hin zu bekommen, aber richtig bestückt ein klasse Teil

Karbonator

Ich habe den Kronos-Clone mit der Falbay-Dochtmethode mehrere Tage stehen lassen – kein Siffen durch die AFC-Löcher. Allerdings hatte ich auch leichte Nachflußprobleme beim Dampfen (50/50). Evtl. wäre das also eine Möglichkeit, den Kronos zu bändigen – den mit den Dochten ist es immer so eine schwammige Angelegenheit, vor allem wenn man mal unterschiedlich zähe Liquids benutzt. (Heute z.B. habe ich bei den Dochte, die bei 50/50 natürlich so gut wie kein Problem bereitet haben, große Siffprobleme, nachdem ich Fertigliquid mit 60/30/10 nachgefüllt habe – von oben befüllt war sowieso katastrophal, von unten ließ das Siffen immerhin noch einige Zeit auf sich warten.)
Und das Befüllen von unten ist tatsächlich ein Krampf bei dem Ding. Ich brech mir jedes Mal fast die Finger, wenn ich den unteren Teil abzuschrauben versuche, ohne die Top-Cap aufzudrehen.
Und die Kritik an der AFC teile ich zu 100%! Vor allem bei der kleinsten Öffnungseinstellung (also 2 Löcher), habe ich dann auch noch ein mehr oder weniger lautes Pfeifen – weil ich es offensichtlich nicht auf den Mikrometer genau schaffe, die Löcher exakt übereinander zu bekommen.

Gene

Danke, der Kronos hatte mich zuerst optisch auch sehr angelacht aber nach dem Beitrag bin ich dann endgültig geheilt. Wenn Du den nicht sifffrei bekommst, wer soll es dann können?