Akku: Alterung messen

Mit zunehmender Alterung lassen Akkus nicht nur in der Kapazität nach, sondern auch in ihrem Vermögen ihre Energie sicher abzugeben und zu laden. Die Alterung lässt sich überprüfen, auch von Geräten mit eingebautem Akku.


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Inhalt

Akkus & Dampfen

Ob Handy, Tablet oder Dampfe, sie alle werden mit Li-Ion Akkus verwendet. Diese sind grundsätzlich sehr sicher, wie die niedrigen Unfallzahlen von täglich milliardenfach verwendeten Akkus beweisen (Smartphone, Laptop, etc).

Beim Dampfen werden jedoch Leistungen abgefordert welche die eines Smartphones um ein vielfaches übersteigt – es werden andererseits aber auch Akkus verwendet die um ein vielfaches belastbarer sind als der Akku eines Smartphones. Dennoch kann der Akku-Verschleiß um ein vielfaches höher sein. Im augenblicklichen Watt-Wahn dem die Dampfer-Szene verfallen ist gibt es Geräte die soviel Leistung abfordern das ein Akku nach ~50 Ladezyklen schrottreif ist, wenn überhaupt so lang, da Akkus beim Dampfen heutzutage ohne Not an ihre Belastungsgrenze gebracht, oder sogar überlastet werden, Beispiel iJoy RDTA Box 200W – Messungen

Es sind hohe Ströme im Spiel, und damit einhergehend auch eine thermische Belastung der Akkus, was die Wahrscheinlichkeit eines Fehlerfalls erheblich steigert. „Fehlerfall“, das bedeutet in der Regel ausgasen, im schlimmsten Fall Brand und/oder Explosion (extrem selten). Wärme ist nie gut, weder beim Entladen, noch beim Laden.

Die Messung der Kapazität ist ein gutes Mittel um zu  prüfen wie es um einen Akku bestellt ist. Bei wechselbaren Akkus (18650 etc) hat man zusätzlich die Möglichkeit auch den Innenwiderstand zu kontrollieren: Akku Innenwiderstand

Akkus in Smartphone, Tablet, Laptop etc

Bei diesen Geräten sind die verbauten Akkus meist keine Li-Ion Rundzellen (Laptops können Rundzellen drin haben), sondern von flacher Bauform. Der flache Akku steckt hier nicht in einem starren Blechgehäuse, sondern wird luftdicht in eine „Tüte“ eingepackt (vakuumuiert), und im Fehlerfall entgast der Akku nicht ins Freie, sondern meist nur in die Tüte, die sich dann aufbläht und dabei das Gerät beschädigen kann.

Wann ist ein Akku verbraucht?

Ein verbrauchter Akku funktioniert meist noch einige Zeit, man muss nicht gleich Panik schieben. Das Risiko der Entgasung nimmt durch diese Faktoren zu:

  • Dem weiteren Grad der Abnutzung.
  • Der Stromstärke mit der der Akku belastet (entladen) wird.
  • Der Stromstärke mit der der Akku geladen wird (Wärme = höheres Risiko).
  • Dem Alter, auch bei Nichtbenutzung.

Ich empfehle einen Akku zu entsorgen / tauschen wenn EINER der folgenden Punkte eintritt:

  • Der Akku hat mehr als 20% seiner Kapazität verloren.
  • Der Akku besteht den Ladungstest nicht.
  • Der Akku wird beim Laden deutlich wärmer als sonst. Das kann ohne Temperaturmessung allerdings eine sehr subjektive Sache sein. Wer es prüfen möchte macht das am besten per kontaktloser IR-Messung, dafür gibt es diverse Geräte: AM|EB|FT (klein)|GB

Zum Faktor des kalendarischen Alters kann man schwerlich Angaben machen, da es Akkus gibt die nach 2 Jahren korrekter Lagerung hinüber sind, andere halten im Betrieb 5 Jahre und mehr. Die Qualität ist sehr unterschiedlich, und somit die Spanne der „Grundlebensdauer“ sehr groß.

Integrierte (fest verbaute) Akkus

Ein Smartphone / Tablet / Notebook kann oft noch unterhalb der 80% Restkapazität genutzt werden, wenn es in der Lage ist den Akku beim Laden zu überwachen. Dennoch wird der Akku sich irgendwann aufblähen, was das Gerät zerstören kann, und warm/heiß kann es auch werden… Brände sind zwar die Ausnahme, passieren kann es aber auch.

Bei „dummen“ Geräten, die nicht den Akku überwachen, sowie bei Geräten die viel Strom aus dem Akku ziehen (eine Dampfe zum Beispiel) würde ich mich an die 80% halten…

Du willst mehr scharfe Kurven sehen?

Für zukünftige Tests von Akkuträgern würde ich gern ein 4-Kanal Oszilloskop verwenden. Das würde mir beim Messen die Arbeit sehr erleichtern, und ich könnte mehr Eigenschaften des Akkuträgers zeitgleich testen:
• Die Genauigkeit der Leistungsausgabe (Watt).
• Ob & wie stark der Akkuträger die Akkus überlastet.
• Ob & wie Sicherheitsfeatures des Akkuträgers arbeiten.
• Den Wirkungsgrad (und damit die Akkulaufzeit).
So sieht das Ergebnis einer ganzen Messreihe aus: RDTA Box 200W – Messungen
Das war mit meinem jetzigen Equipment nur sehr umständlich & zeitraubend möglich – mache ich nicht noch mal… 😛 ).

Ein preiswertes 4-Kanal Oszilloskop kostet so schlappe 450 – 500 Euro. 🙄 Um das auf viele Schultern zu verteilen habe ich eine Sammelkasse bei PayPal eingerichtet: Oszilloskop

Alterung von wechselbaren Akkus messen

Opus BTC100 Display: Discharge Modus.Um die Alterung von wechselbaren Akkus (zB 18650) zu überprüfen verwendet man am einfachsten ein Akku-Ladegerät welches die Kapazität (mAh) ermitteln kann, zB das Opus BT-C100  EB|FT|GB|AM|Test, oder das 4-Schacht-Gerät XTAR Dragon VP4 Plus  AM|EB. Beide können zudem auch noch den Innenwiderstand messen.

Neuzustand messen

  1. Verwende am Ladegerät das Programm zur Kapazitätsmessung. Benutze die Standardwerte des Programms, sofern sie den maximal zulässigen Lade-/Entladestrom des Akkus nicht übersteigen. Für 18650-Akkus ist zB Laden mit 1A und Entladen mit 0,5A ein guter Wert.
  2. Speichere die Messwerte, und die Bedingungen unter denen Du sie gemacht hast (Stärke des Entladestrom / Ladegerät-Modell).

In der Regel werden Akkus des gleichen Typs ziemlich nah beieinander liegen, so dass Du nicht zwingend den Messwert jedes einzelnen Akkus notieren brauchst – der Mittelwert aller Akkus geht dann auch.

Nebenbei kannst Du mit der Messung gleich prüfen ob ein Gurken-Akku dabei ist. Ich habe schon mal einen tiefentladenen VTC5A bekommen, von einem namenhaften Akkuhändler auch noch. 😀 🙄

Hat man es versäumt den Akku im Neuzustand zu messen...

…dann kann man zur Not auch einen anderen neuen Akku des gleichen Typs messen.

Tabelle mit bekannten Messwerten von einigen Ladegeräten

Das BT-C100 und das Lii-500 liefern realistische Werte. Sie messen bis zu einer Spannung von ca. 2,8V, weshalb die Werte etwas unterhalb der offiziellen Kapazität liegen, das ist normal. Andere Ladegeräte können zuviel / zuwenig messen, oder eine andere Abschaltspannung haben. Was immer ein Ladegerät X an einem Akkutyp Y als Neuwert ermittelt trage ich hier gern ein – sende eine Kommentar mit genauer Bezeichnung des Ladegeräts / Akkutyp & den Messwert.

Akku Ladegerät Neuer
Akku
mAh
80% =
Sony VTC5A  (AM|EB) Lii-500 (AM|EB|FT|GB) 2400 1920
Sony VTC5A BT-C100 (AM|EB|FT|GB) 2400 1920
Sony VTC5A (4 Stück) BT-C100 2457, 2459, 2463, 2463 1968
Sony VTC5A BT-C3100 (AM|EB|FT|GB) ? ?
Sony VTC5A VP4 Plus „Dragon“ (AM|EB) 2549 2039
LG HG2  (AM|EB|FT|GB) Lii-500 2880 2300
LG HG2 BT-C100 2880 2300
LG HG2 BT-C3100 3000 2400
LG HG2 VP4 Plus „Dragon“ 2880 2300

Spätere Kontrollmessung

  • Führe die Messung unter den gleichen Bedingungen durch mit denen Du die Neu-Messung gemacht hast (Stärke des Entladestrom / Ladegerät-Modell).
  • Die prozentuale Veränderung der Kapazität rechnest Du so:
    Aktueller Messwert * 100 / Neuzustand Messwert
    Beispiel:  1945 mAh * 100 / 2513 mAh
    Das wären dann 77% Kapazität gegenüber dem Neuzustand, und der Akku ist reif für die Insel.

Messen solltest Du immer mit dem gleichen Ladegerät, weil unterschiedliche Ladegeräte unterschiedlich messen, und so Werte dabei herauskommen die nicht miteinander vergleichbar sind. Es sei denn Du weißt das Ladegerät A das gleiche wie Ladegerät B misst. In meinen Tests waren zum Beispiel die Werte vom LiitoKala Lii-500 und vom Opus BT-C100 quasi identisch. Beim BT-C3100 hingegen würde es nicht hinkommen.

Ladungs-Test (Optional)

Diesen Test kannst Du auch dann machen wenn Du den Akku nicht im Neuzustand gemessen hast. Er zeigt Dir ob die Akku-Chemie schon richtig im Eimer ist. Du brauchst dazu ein Ladegerät das Dir die Kapazität auch beim Laden anzeigt. Das BT-C100 zum Beispiel zeigt die korrekte Kapazität auch beim Laden an.

Falls Du Deine Akkus normalerweise mit extra wenig Ladestrom lädst (cold charge), dann mache diesen Test nicht unbeaufsichtigt.
Mache den Test auf jeden Fall mit einer „normalen“ Stromstärke bei der sich auch ein gesunder Akku beim Laden erwärmen würde. Eine geringe Stromstärke (cold charge) führt bei angegriffener Akku-Chemie zu einer normalen Ladung und verdeckt den Fehler.

  1. Entlade den Akku mit einer Stromstärke von 0,5 Ampere. Notiere den Messwert und lass den Akku abkühlen.
  2. Lade den Akku nun mit 1 Ampere (nur für 18650 Akkus – bei kleineren Akkus bitte nachschauen mit wieviel Ampere sie geladen werden dürfen).

Ist der Akku defekt, wird der Messwert der Ladung merklich höher als der Messwert der Entladung sein, und die Ladedauer sehr lang sein.
Falls der Akku knallheiß wird kannst Du den Test auch vorzeitig abbrechen und den Akku entsorgen.

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Alterung von eingebauten Akkus messen

USB Monitor: DisplayUm die Akku-Alterung von Geräten mit integriertem Akku zu prüfen eignet sich ein kleiner USB-Monitor  AM|EB|GB|FT  den man einfach zwischen das USB-Netzteil und das zu ladende Gerät steckt.

Neuzustand messen

  1. Gerät vollständig entladen.
  2. Laden, mit dem für das Gerät empfohlenen Ladestrom (oft 1A). Verwende nicht den Computer-USB, sondern ein Wandnetzteil das mindestens 1A Stromstärke besitzt, es dürfen auch mehr Ampere sein. Das Gerät nimmt sich dann automatisch die richtige Strommenge.
    Bei Smartphone und Tablet alle Apps schließen und den Flugmodus aktivieren.
  3. Notiere den Wh-Messwert (im Bild, dritte Zeile: „Ene: 19.525Wh„) und die Stromstärke (Ampere) die am Anfang der Ladung vorhanden war (im Bild, oben rechts: „Cur: 0.00A„.

Der USB-Monitor zeigt auch „mAh“ an, doch ist „Wh“ (Wattstunde) deutlich besser, weil dies die tatsächlich geflossene Energiemenge ist, unabhängig von der aktuellen USB-Spannungslage, und somit immer unabhängig von der jeweils verwendeten USB-Spannungsquelle. Noch mehr Infos zu „Wh“ findest Du hier: Wh-Erklärung

Spätere Kontrollmessung

Führe die Messung unter gleichen Bedingungen wie die erste Messung durch (Ladestrom / ein ausreichend starkes Netzteil verwenden) .

Den prozentualen Kapazitätsverlust berechnest Du so:
Aktueller Messwert * 100 / Neuzustand Messwert
Beispiel:   4,98 Wh * 100 / 6,23 Wh

Das wären dann 80% Kapazität gegenüber dem Neuzustand und das Gerät sollte entsorgt werden (oder der Akku getauscht, falls möglich).

Anmerkungen

Das man bei diesem Verfahren nicht die Entladung, sondern die Ladung inkl. den Verbrauch der Ladeelektronik (ca. 10-25%) mit misst ist kein Problem. Es geht nicht darum einen korrekten absoluten Wert zu erhalten, sondern nur darum später die relative Veränderung des Akkus zum Neuzustand feststellen zu können, damit man sehen kann wieviel Prozent seiner Kapazität der Akku verloren hat.

Smartphones, Tablets und Notebooks

Ein Problem bei „intelligenten“ Geräten ist das sie den Akku nicht „dumm“ laden, sondern aktiv in den Ladeprozess eingreifen, zB den Ladestrom an die Akku-Temperatur anpassen könnten, oder „100%“ Füllstand anzeigen obwohl der Akku nur zu 90% geladen ist. Das ist prinzipiell eine gute Sache (schont den Akku / verringert die Wahrscheinlichkeit einer Entgasung bei ausgelutschtem Akku), kann es aber schwierig machen konsistente Vergleichsmessungen mit dem USB Monitor zu bekommen, besonders wenn der Akku richtig fertig ist.

Für „intelligente“ Geräte gibt es teilweise Apps welche die Restkapazität des Akkus anzeigen. Wie zuverlässig sie sind kann ich natürlich nicht sagen. Bei meinem iPhone 6, mit deutlich ausgelutschtem Akku, werden Werte von 55 bis 83% angezeigt, je nach Tageslaune. Die App heißt „Battery Life“, und ist von Linh Nguyen.

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Links & Kommentare

  • Akku-Ladegeräte mit mAh-Messung (und Innenwiderstand)
  • USB Monitor mit Wh-Energie-Messung   AM|EB|GB|FT
  • Berührungslose Temperaturmessung (IR-Thermometer)
    • AM (380°C)
    • EB (Liste)
    • FT (250°C, kleines Gerät)
    • GB (550°C)

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7 Antworten auf „Akku: Alterung messen“

  1. Weiter zu dem Thema Akkus gibt es in dem „c’t make Magazin“ 06/2017 S.94 ein Selbstbauprojekt zum „guten“ Akkulagern. –> https://www.heise.de/make/links/1706094
    Hier geht es darum ein Gestell zu bauen, in dem die LiOn-Akkus aufbewahrt werden und mit minimalem Strom – einem „Erhaltestrom“ – zu versorgen…eine „Powerbank“ ohne richtig „Power“ 😉
    Die Halterung bezieht sich auf typische Kamera-Akkus…da kann man sicher etwas finden, in das man auch die typischen Dampfer-Akkus einspannen kann…SKU 6277800 bei Fasttech ist schon recht teuer und unflexibel…da gibt es bestimmt einfachere und bessere Lösungen?!
    Den „Step-down-Regler“ gibt es bei FT (SKU 1219200) für 1,- oder bei Amazon für 4,-
    Vielleicht hat ja jemand Lust das zu bauen und mag die gewonnen Erfahrungen hier mit uns anderen Kindern teilen?!
    Wenn jemand möchte, dann kann ich ihr/ihm den Artikel auch einscannen und zukommen lassen…

    1. Eine Erhaltungsladung ist bei Li-Ion eigentlich unnötig, da sie über viele Monate hinweg kaum Saft verlieren. Und wenn es speziell ums Lagern über längere Zeit geht, dann sollte man besser auf ca. 3,7V laden und sie einfach liegen lassen, alle paar Monate kann man dann mal gucken ob die Spannung noch ok ist, und ggf. nachladen.

      Wenn man nun dennoch eine automatische Erhaltungsladung möchte, dann ist in meinen Augen das hier die Gold-Lösung: https://www.wolke101.de/akku-laden/#akku-ladegeraet
      Mit frei einstellbarer Ladeschlussspannung, so dass man sich aussuchen kann ob man den Akku immer proppevoll halten möchte, oder längerfristig lagern will. Die Apparatur dann aber ständig unter Strom zu halten, damit die Lagerspannung von ca. 3,7V immer exakt gehalten wird halte ich trotzdem für nicht sinnvoll.

      Ich kenne den Heise-Artikel nicht, aber ich kann nur vermuten das es dabei darum geht das Fotografen immer proppevoll geladene Akkus griffbereit haben? Aber auch dann halte ich das für Overkill, weil der Kapazitätsunterschied zwischen einen normal geladenen Akku, der dann vielleicht mal 2 Wochen liegt, und einem der ständig auf Maximalspannung gehalten wird, sehr kümmerlich ausfallen dürfte. Bist Du sicher das es dort um LiIon geht?

  2. Vielen Dank für deinen Blog,
    1) ich hätte mal eine Frage zum Ladungstest (Xtar Dragon), ich habe bei meinen ziemlich alten LG G2 (2015)
    bei 3 von 4 Zellen eine Differenz von 28ma vom Laden zum Entladen beim Test erzielt, das erachte ich als ok.
    Eine hat jedoch eine Differenz von 173ma zwischen Ladung und Entladung, ist das schon kritisch bezüglich Akku-Chemie?
    Die Eckdaten sind folgende:
    Ladung: 2906mah Entladung:2733mah Ri=20 (mehrfach geprüft)

    2) Eine weitere Frage wäre, ob man zum Kapazitätsvergleich (80% des Neuzustandes) den Wert des Ladens oder Entladens vergleichen sollte.

    3) Außerdem, ist es möglich pauschale Aussagen über den inneren Widerstand mit dem Dragon zu erzielen?
    z.B. ab Ri=80 entsorgen oder ähnliches?

    Vielen Dank

    1. Moin, „mehrfach geprüft“: Hast Du den Ri mehrfach geprüft, oder das Laden/Entladen? Ich habe das Dragon leider nicht, so dass ich nicht dessen Reproduzierbarkeit bei den Messwerten testen konnte, wie ich es beim Opus BT-100 gemacht habe.
      Ich vermute mal das sich die Chemie des Akkus nicht mehr so gut sättigen lassen will. Wird der Akku beim Laden nach der gleichen Zeitspanne (zB 60 Minuten) wärmer als die anderen Exemplare, so ist das auch ein deutliches Zeichen das die Chemie nicht mehr will.

      2) Würde ich immer als Entlade-Test machen, nicht nur, aber schon allein weil beim Ladetest der Füllstand des entleerten Akkus unterschiedlich sein kann – je nach dem aus welchem Akkuträger der Akku kommt…
      Die mAh-Ladewerte sind nur interessant um das ganze grob im Auge zu behalten.

      3) Das kann man nicht pauschal sagen, da unterschiedliche Akku-Typen von vornherein einen unterschiedlichen Innenwiderstand haben, und unterschiedliche Messgeräte ganz unterschiedliche Werte liefern können.
      Für „feste Zahlen“ ist im Beitrag eine Tabelle…
      https://www.wolke101.de/akku-alterung/#tabelle-wechselbar
      …die ich auch um den Innenwiderstand ergänzen könnte, den ich aber nie als alleinigen Indikator nehmen würde, siehe https://www.wolke101.de/akku-innenwiderstand/.
      In der mAh-Tabelle fehlen fürs Dragon zB auch noch VTC5A Werte. Vielleicht kannst Du die bei Gelegenheit beisteuern. 🙂

      1. Hallo Christian,

        Anbei meine Messergebnisse von neuen Vtc5a Zellen, gestern bekommen und auch gestern getestet, vorher nicht verwendet:

        laden-entlanden-laden
        *****/2541/2576
        *****/2540/2586
        *****/2573/2597
        *****/2562/2568

        Der Innenwiderstand der neuen Zellen pendelte zwischen 9 und 14.

        Ich habe noch 8 weitere neue VTC5a Zellen hier zum prüfen, falls du noch mehr Ergebnisse brauchst, gib Bescheid, wird aber wahrscheinlich erst am Sonntag soweit sein.

        In der von dir verlinkten Tabelle haben die VTC5a allerdings nur 2400mah?

        Zu deinen Antworten:
        zu 1) Ich habe den RI mehrfach geprüft, nur ein mal den laden-entlanden-laden test durchgeführt.
        Die „173ma Differenz“ Zelle wird nicht wesentlich wärmer beim laden als die anderen, also leider keine Ahnung wie ich mit dieser weiter Verfahren soll…

        zu 2)
        a) d.h. es ist um Rückschlüsse auf die Kapazität zu ziehen ausschließlich der entladungswert mit der 80% der neu Kapazität zu vergleichen, richtig?
        b) Die Differenz zwischen Entlade und Ladewert nutze ich ausschließlich um Rückschlüsse auf die Akkuchemie zu schließen?
        oder würdest du hier eher nach Temperatur beim Laden gehen?

        Vielen Dank schon mal und ein schönes Wochenende

        1. Super, Danke. Ich hab aus den 4 Werten den Mittelwert gebildet und in die Tabelle eingetragen.

          Den Messwert des Innenwiderstands habe ich im Innenwiderstands-Beitrag eingetragen, ich will die Themen hier lieber doch nicht vermengen, ist jeweils schon umfangreich genug. Hoffentlich kommen da noch ein paar mehr Werte von Lesern: https://www.wolke101.de/akku-innenwiderstand/#innenwiderstand-tabelle Falls ich mal neue VTC5A bekomme werde ich Werte fürs Opus BT-C100 beisteuern können.

          Die 8 weiteren kannst Du prüfen ob eine Gurke dabei ist – am Mittelwert der mAh wird sich wohl kaum noch etwas tun, da sind 4 Akkus schon ok.

          Die 2400 mAh: Bedenke dass das andere Ladegeräte sind – jedes misst anders. Entweder „zählt“ es von vornherein anders, oder/und es misst bis zu einer anderen Entladeschlussspannung. Das Dragon könnte zB den Akku weiter als das BT-C100 entleeren, bis irgendwo unterhalb von 2,8 Volt. Das kannst Du evtl. der Anleitung entnehmen, oder beim Entladen gegen Ende das Display nicht aus den Augen lassen, sofern die Spannung live angezeigt wird.
          Messwerte unterschiedlicher Ladegerät-Modelle sind nie untereinander vergleichbar.

          1) Wie ist denn der Ri im Vergleich zu den anderen 3 Akkus? Gibt’s da was zu sehen?
          Beim Ladetest, waren da die Kontakte schön sauber(?), nicht das da die Ladeenergie flöten geht…
          „Kritisch“ wohl eher nicht, aber ein klares Zeichen das er angeschlagen ist. Wenn er beim Laden, mit 1A(!), spürbar wärmer wird als die anderen, spätestens dann würde ich ihn entsorgen. Was vermutlich nicht mehr soooo viele Zyklen dauern wird. Falls Du ein Infrarot-Thermometer hast könntest Du damit auch die Temperatur beim Laden messen / vergleichen. Vielleicht ist es mit der Hand nicht wahrnehmbar, aber die 173 mA müssen irgendwo landen – wenn die Kontakte alle sauber sind, dann in Form von Wärme im Akku.

          2)
          a) Ja.
          b) Ja, wenn das Ladegerät entsprechend korrekt bei Entladung UND Ladung misst, was beim Dragon ja der Fall zu sein scheint wenn man sich die VTC5A-Werte anschaut.
          Und nach Temperatur kann man IMMER gehen. Wird ein Akku spürbar wärmer als die anderen (oder auch ein neuer Akku gleichen Typs) – weg damit.

  3. Hallo sissnu,

    2799 / 2906 entspricht einem Wirkungsgrad von über 96%. Wenn man im Netz nach dem Wirkungsgrad von Li-Ionen Akkus sucht, findet man öfters 96% und besser.
    Die Werte deiner Tabelle sind also superplus im Wirkungsgrad.

    Wann ist ein Akku brauchbar? Wenn er lange genug Energie liefert. Drum habe ich auf die P80 ArcticFox geladen. Unter Statistiken wird die Puffzeit zusammengezählt.
    Also neuer Akku rein. Die Zähler in Statistik auf 0 stellen und in den P80 senden.
    Dann Dampfen bis die P80 sagt, ich kann nicht mehr.

    Und somit hat man eine Zeit für eine Akkuladung. Wenn man mehrere gleiche Akkus hat, entdeckt man auch so die Ausreißer. Und dann kann man sich überlegen, ob einem die kürzere Zeit des Akkus reicht. (Ein Schätzverfahren)

    Interessanter ist der VW-Modus:
    Gemessene Zeit in Sekunden mal eingestellt Watt = Ws
    Ws durch 3,7 V = As
    As durch den Faktor 3,6 = mAh.

    Aber nicht wundern, wenn der Wirkungsgrad dann nur noch bei 70-80% liegt.

    Unter Anzeige/Ansicht läßt sich auch die Zugdauer (Gesamtzeit) auf das Display bringen.

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